Städtischer Führungsstab beeindruckt von Moschee

Oberbürgermeister Martin Gerlach besichtigte am Montag gemeinsam seiner Führungsriege die Moschee an der Ulmer Straße. Integration ist ein wichtiges Ziel des Kultur- und Begegnungszentrums.

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Der Türkisch-Islamische Kulturverein für religiöse Angelegenheiten Aalen e.V. Ditib hatte als Bauherr die Verwaltungsspitze der Stadt Aalen geladen, um sich vor Ort ein Bild über den Stand der Bauarbeiten bei der Moschee machen zu können. Der Vorsitzende des Vereins mit rund 350 Mitgliedern, Kadir Yilmaz, führte durch das imponierende Gebäude.

Der Mittelpunkt, der Gebetsraum und der Waschraum sind getäfelt mit unzähligen Mosaiken, die sich zu einem sagenhaften blau-weiß-roten Gesamtbild vereinen und ein Gefühl von Tausend und einer Nacht aufkommen lassen.

Das Gebäude ist neben Gotteshaus als Kultur- und Begegnungszentrum geplant. Es gibt Schulungsräume, Jugendräume und Bereiche speziell für Frauen. Der Verein, so der Vorsitzende Kadir, werde sich noch mehr im sozialen Bereich engagieren und auf Integration in der Gesellschaft hinarbeiten.
© Stadt Aalen, 01.02.2011
Kadir mit dem städtischen Führungsstab im künftigen Gebetsraum
Kadir konnte mit Superlativen glänzen: Bereits 1,5 Millionen Euro kosteten bislang die Bauarbeiten, nach Fertigstellung werden dies zwei Millionen sein. Der zentrale Gebetsraum hat eine Fläche von 650 Quadratmetern und bietet Platz für bis zu 800 Männer. Die große Kuppel hat einen Durchmesser von 46 Metern. Der Bau in dieser Dimension sei nur durch das außerordentliche finanzielle Engagement und immense Eigenleistungen vieler islamischer Gläubigen in Aalen und Umgebung ermöglicht worden, betonte Kadir. Es wird angestrebt, die Moschee im Frühjahr 2011 zu eröffnen.