Starterkonferenz „Lokales Kapital für soziale Zwecke“

Die Stadt Aalen hat im Rahmen der „Sozialen Stadt“ für die Zielgebiete Rötenberg, Nördliche Innenstadt und Wöhr-/Knöckingstraße in Unterkochen Anträge aus dem Programm „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ gestellt, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert wird.

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Die damit befassten Träger und Organisationen sind am Freitag, 27. Februar 2009 zu einer Vorbesprechung der geplanten Maßnahmen im Großen Sitzungssaal des Rathauses zusammengekommen. Dabei werden die Problemlagen in den betroffenen Gebieten dargestellt. Mit der Vorstellung von Entwicklungszielen und Handlungskonzepten wird bereits der Rahmen für mögliche Mikroprojekte gegeben. Beispiele von erfolgreich durchgeführten Mikroprojekten zeigen den Trägern in den neuen Zielgebieten mögliche Aktionsfelder auf.

Das Programm „Lokales Kapital für soziale Zwecke“ ist ein Modellvorhaben, um bundesweit in ausgewählten Gebieten Kleinstvorhaben, sogenannte Mikroprojekte finanziell zu unterstützen. Es richtet sich an Bewohner und Initiativen der Gebiete, die gemeinsam an der Lösung von sozialen Problemen arbeiten - vor allem die Eigeninitiative der Betroffenen soll gestärkt werden.

Vereine, Organisationen und lokale Akteure sollen in den genannten Gebieten mit lokalen Aktionsplänen zur Umsetzung von Mikroprojekten angeregt werden. In der neuen Förderperiode rücken vor allem sozial, schulisch und beruflich benachteiligte Jugendliche sowie Frauen mit Problemen beim (Wieder-) Einstieg in das Erwerbsleben in den Fokus.
© Stadt Aalen, 27.02.2009

Erfolgreiche Beteiligung seit 5 Jahren

Die Stadt Aalen beteiligt sich bereits seit 5 Jahren am Bundesprogramm „Lokales Kapital für soziale Zwecke“. Die lokale Koordinierungsstelle ist beim Amt für Soziales, Jugend und Familie eingerichtet. In den Projektgebieten Rötenberg und Weststadt wurden insgesamt 95 Projekte von 26 verschiedenen Trägern durchgeführt. Hierfür wurden von der LOS-Regiestelle in Berlin insgesamt fast 750.000 Euro ausbezahlt.