Sternsinger überbringen Segen im Aalener Rathaus

Die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde St. Maria haben heute unter Begleitung von Vikar Reiner Stadlbauer sowie den Betreuern Gerhard Bayer und Margitta Gramlich dem Aalener Rathaus den Haussegen „Christus Mansionem Benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) überbracht.

(© )
Mit Lied- und Gedichtvorträgen haben die Sternsinger eine Spende zugunsten von Kindern, die in Armut und Elend leben, erbeten. Oberbürgermeister Martin Gerlach hat die Kinder im Rathaus empfangen und eine Spende überreicht. „Ich danke Euch für die wertvolle Ferienzeit, die Ihr für andere Kinder in der Welt, denen es nicht so gut geht, opfert“ lobte Gerlach die Gruppe stellvertretend für alle Sternsinger in Aalen.

Die in der Kirchengemeinde St. Maria gesammelten Spenden kommen wie in den Vorjahren zur einen Hälfte den Projekten des Kindermissionswerks zugute, in diesem Jahr für Kinder in Kambodscha. Zur anderen Hälfte werden die Spenden in der pastoralen Jugendarbeit der Kirchengemeinde in Südafrika eingesetzt.
© Stadt Aalen, 07.01.2011
OB Gerlach übergibt die Spende der Stadt
Mit dem Leitwort „Kinder zeigen Stärke“ möchte die diesjährige Sternsingeraktion deutlich machen, dass auch Kinder mit einer Behinderung in den so genannten Entwicklungsländern immer wieder neu Stärke zeigen. Ohne Beine Fußballspielen? Ohne Hände schreiben? Im Rollstuhl tanzen? In Kambodscha, dem Beispielland des 53. Dreikönigssingens, zeigen Kinder, dass genau diese Dinge möglich sind. Hier leben viele Kinder und Jugendliche mit körperlichen Einschränkungen, verursacht durch die aus den vergangenen Kriegen zurückgebliebenen Minen und Munitionen. Sie machen deutlich, dass man mit einer Behinderung fast alles erreichen kann, wenn man nur an sich glaubt und die nötige Unterstützung bekommt. In armen Ländern haben Kinder und Erwachsene mit einer Behinderung oftmals kaum Chancen auf eine Schulbildung oder bezahlte Arbeit. Die meisten führen ein Leben in Ausgrenzung und Armut. Auch darauf wollen die Sternsinger mit ihrem Engagement hinweisen. Sie zeigen ebenfalls Stärke, wenn sie sich für benachteiligte Gleichaltrige in aller Welt einsetzen.