Studie zur Agenda 21 in Aalen übergeben

Mehr Kommunikation zu Nachhaltigkeit und Agenda 21

In einem Vorlesungsprojekt haben Aalener Master- und Bachelorstudenten die Kenntnisse der Aalener Bürger zu Agenda 21 und Nachhaltigkeit untersucht. Die Studie wurde nun dem Leiter des Agendabüros, Rudolf Kaufmann übergeben.

Die Studie zur Halbzeit der UNESCO-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ 2005 – 2014 ist ein wichtiger Beitrag zur „Stadt der UNESCO-Dekade für Nachhaltige Entwicklung“. Die Agenda-Aktiven hoffen, dass zum Ende der Dekade die Kenntnisse in Aalen besser ausfallen.

„Es ist noch viel Öffentlichkeitsarbeit zu leisten“, so fassten Rudolf Kaufmann und Prof. Ulrich Holzbaur die Ergebnisse der Studie zusammen. Jakub Yavuz hatte bei der Übergabe der Studie „Image und Wissen über die Nachhaltige Entwicklung und Lokale Agenda 21“ die wichtigsten Ergebnisse der Studie vorgestellt. Danach kennen Jüngere das Thema aus der Schule, ältere kennen vor allem die Lokale Agenda 21 aus der Zeitung. „Außerdem wissen die Bewohner der Teilgemeinden mehr als die in der Kernstadt“, so sein Fazit. In der Befragung wurden auch Vorschläge der Bürger aufgenommen und zusammengestellt.

Die Nachhaltigkeitsarbeit und die Lokale Agenda 21 der Stadt Aalen halten die meisten Bürger für sehr wichtig. Aber konkret können sich die meisten Bürger unter Nachhaltigkeit wenig vorstellen. Yavuz: „Die Stadt Aalen sollte das Thema vermehrt publik machen.“ Umweltamtschef Rudolf Kaufmann nahm die Anregung auf, er hatte schon im letzten Agendarat einen Agenda-Newsletter angeregt.

Die Untersuchungen waren Teil eines Projekts im Rahmen der Lehrveranstaltungen „Excellence and Sustainability“ im Studiengang Industrial Management und „Projektmanagement“ im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen von Prof. Holzbaur.
© Stadt Aalen, 28.10.2010