Tag der Mahnung

Der Volkstrauertag im November ist mehr als ein Gedenktag an die Toten der beiden Weltkriege und an die Opfer von Gewaltherrschaft. Es ist ein Tag der Mahnung, sich für Frieden und Gerechtigkeit auf der ganzen Welt, für Freiheit und Demokratie einzusetzen. Oberbürgermeister Martin Gerlach und der CDU-Abgeordnete Winfried Mack wiesen auf der zentralen Aalener Gedenkfeier am Mahnmal auf der Schillerhöhe vor zirka 100 Teilnehmern auf die Bedeutung des Gedenkens hin.

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"Es ist gut und richtig, dass wir die Erinnerung lebendig halten. Das gehört zu unserer kulturellen Tradition" appellierte Gerlach, diese in Schule und Elternhaus auch an die junge Generation weiter zu geben.
"Es ist die größte politische Aufgabe für Frieden und Freiheit zu
sorgen" verwies der CDU-Landtagsabgeordnete Mack auf die jüngsten
Ereignisse auf dem afrikanischen Kontinent und in Afghanistan. In
Europa hingegen herrsche seit 66 Jahren Frieden. "Wer den Grund für
Europa wissen will, der betrachte unsere Friedhöfe, die Kriegsgräber
und Gedenktafeln" sagte Mack. Er hoffe auf ein stabiles europäisches
Haus, das den Frieden für die nächsten Generationen sichern könne,
"wenn die Staaten nicht mehr in den Nationalismus zurückfallen."
© Stadt Aalen, 14.11.2011
Vor der Kranzniederlegung hatten Konfirmanden 16 Lichter der Hoffnung auf der Schillerhöhe entzündet.

Konfirmanden entzünden Lichter der Hoffnung

Pfarrer Bernhard Richter sprach das Gebet mit 16 Konfirmanden. Sie entzündeten 16 Lichter als Zeichen der Hoffnung und arrangierten es in Form eines Kreuzes vor dem Mahnmal. Dann läutete die Gedächtnisglocke und OB Gerlach, Pfarrer Richter, Landrat Pavel, der Abgeordnete Mack und Abordnungen der Reservistenkameradschaft und der Wischauer Sprachinsel schritten zur Kranzniederlegung. Musikalisch begleitet wurde die Gedenkveranstaltung vom städtischen Orchester unter Leitung von Alfred Sutter und dem Kolpingchor Aalen unter Leitung von Franz- Xaver Klotzbücher.