Über 42 000 Besucher im Jahr 2004 im Limesmuseum

Ein außerordentlich gute Besucherbilanz verzeichnete das Limesmuseum Aalen im vergangenen Jahr: Über 42 000 Besucher kamen in das Römermuseum nach Aalen. Damit, so Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle, konnte das Limesmuseum seine Spitzenposition als bestbesuchtes Museum in der Region festigen. Mit dem Federseemuseum in Bad Buchau und dem Archäologischen Museum in Kehlheim sei es das am häufigsten besuchte Archäologische Museum in Süddeutschland.

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Die über 42 000 Besucher setzen sich aus rund 18 300 Einzelbesuchern und 16 400 Gruppenbesuchern wie zum Beispiel Schulklassen zusammen. Hinzu kommen noch weitere 7 500 Geschichtsinteressierte, die bei den Römertagen im vergangenen September zu Gast waren.



$(text:b:66 Schulklassen)$

Allein 520 auswärtige Schulklassen nutzen das Museum als außerschulischen Lernort, wenn es rund um die Geschichte der Römer nördlich der Alpen ging. Hinzu kommen 44 Aalener Schulklassen und auch 140 weitere Besuchergruppen.

$(text:b:Vergleich zum Jahr 2003)$

Im Vergleich zum Jahr 2003 ist die Zahl der Besucher von 32 300 um über acht Prozent auf 34 800 angestiegen, wenn man die Römertage nicht berücksichtigt. Auch die Zahl der Schulklassen steigerte sich von 538 auf 566.

$(text:b:Sechs Sonderausstellungen)$

„Es ist für ein Museum unabdingbar, dass immer wieder andere Ausstellungen gezeigt werden, um die Attraktivität beizubehalten und zu erhöhen“, so Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle. Deshalb habe man gemeinsam mit dem Archäologischen Landesmuseum insgesamt sechs Sonderausstellungen gezeigt wie beispielsweise „Über die Alpen“ oder auch die beeindruckende Ausstellung über Schriftzeugnisse der römischen Informationsgesellschaft mit dem Titel „Geritzt und Entziffert, die noch bis 25. April dieses Jahres zu sehen sein werde.

$(text:b:Römerjahr 2005 mit Erweiterung des Limesmuseums)$

Das landesweite Römerjahr ist auch beim Limesmuseum Aalen das bestimmende Thema 2005. Neben dem Museumsfest, einer Radtour entlang des Limes, einer neuen Sonderausstellung wird am 9. September 2005 die Erweiterung des Limesmuseum mit einem Nachbau einer Reiterbaracke eingeweiht. Und wenn alles gut geht, kann man dann auch die Anerkennung des obergermanisch-rätischen Limes als UNESCO-Weltkulturerbe feiern. Die Entscheidung darüber soll im Juli in Südafrika fallen.
© Stadt Aalen, 08.04.2005