Umbau des ehemaligen Schlachthofes zum neuen Haus der Jugend verzögert sich

Der Umbau des ehemaligen Schlachthofes zum neuen Haus der Jugend verzögert sich. Der ursprünglich angedachte Fertigstellungstermin Mitte Dezember 2003 kann durch die Investorengruppe nicht gehalten werden.

Das teilte der zuständige Architekt Ulrich Bolg der Stadtverwaltung Aalen schriftlich mit. Er geht von einen neuen Termin am $(text:b:27. Februar 2004)$ aus. Derzeit ist das Haus der Jugend im ehemaligen Gebäude von Möbel Krauss untergebracht.

„Wir haben dem Neubau des Sportfachmarktes an der Stuttgarter Straße Priorität eingeräumt. Der Markt soll am 27. November zum Weihnachtsgeschäft eröffnet werden. Auch aus technischer Sicht und aus Temperaturgründen können wir den Dezembertermin für den Umbau des alten Schlachthauses realistischerweise nicht mehr einhalten“, sagt Ulrich Bolg. Er verspreche aber, dass man alles Machbare tun werde, den neuen Fertigstellungstermin noch zu unterschreiten.

Die Leiterin des Hauses der Jugend, Claudia Morcher, ist etwas unglücklich über die Verschiebung. „Wir müssen uns notgedrungen auf die neue Situation einstellen.“ Dennoch fühlen sich die Jugendlichen im ehemaligen Krauss-Gebäude wohl, so Morcher, und man könne ihnen nach wie vor ein umfangreiches Angebot bieten.

Und um dies auch über die Wintermonate garantieren zu können, muss das Gebäude aufgrund der neuen Situation „winterfest“ gemacht werden. „Die dafür erforderlichen Aufwendungen hat der Investor zu tragen“, sagt Bürgermeister Manfred Steinbach. Darüber hinaus müsse die Stadt die neue Situation auch in vertraglicher Hinsicht prüfen. Es gehe vor allem um den der Stadt entstehenden Schaden und die im Vertrag vereinbarte Konventionalstrafe.
© Stadt Aalen, 03.11.2003