Ungarische Schüler zu Gast an der Karl-Kessler-Realschule

(© )
Die Karl-Kessler-Realschule und die Fachmittelschule für Wirtschaft und Gesundheitswesen aus Aalens ungarischer Partnerstadt Tatabánya wollen ihre Beziehungen intensivieren und zu einer Schulpartnerschaft kommen. Dieses Ziel gaben Rektor Herbert Hieber von der Karl-Kessler-Realschule und die Schulleiterin Katalin Fekete bei einem Besuch im Rathaus bekannt. Die Delegationen wurden in Vertretung des Oberbürgermeisters von Karl Troßbach, dem Leiter des Touristik-Services Aalen im Rathaus, begrüßt. Um dem Ziel einer Schulpartnerschaft näher zu kommen, sollen im nächsten Jahr zwei Projekte konkret angegangen werden. Zum einen handelt es sich um eine Berufserkundung im Pflegebereich sowohl in Deutschland als auch in Ungarn. Jeweils ein Schüler aus Ungarn und ein Schüler aus Deutschland bilden ein Tandem und arbeiten 14 Tage in einer Pflegeeinrichtung der jeweiligen Stadt, berichtet Herbert Hieber. Zum anderen wollen beide Theatergruppen ein gemeinsames Theaterprojekt im Bereich der Pantomime gestalten.

Die Schulpartnerschaft sei für Schüler unheimlich wichtig und wertvoll und bringe den Menschen in seiner Entwicklung nach vorne, argumentiert Hieber. Zwei wichtige Dinge haben die Beziehungen beider Schulen, die im vergangenen Jahr aufgenommen wurden, begünstigt. Erstens die bereits bestehende Städtepartnerschaft zwischen Aalen und Tatabanya und zweitens berichtet Herbert Hieber, dass Gerhard Dorn, Lehrer an der Karl-Kessler-Realschule, fünf Jahre an einem Gymnasium in Ungarn unterrichtet habe und er perfekt ungarisch spreche.

Karl Troßbach brachte bei dem Besuch im Rathaus die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Begegnungen in der nächster Zeit in eine offizielle Schulpartnerschaft münden.
© Stadt Aalen, 16.07.2004