Unterschriften gegen die Schließung des Urweltmuseums

Vertreter der Geologengruppe Ostalb e.V. haben am Mittwoch, 2. März 2011 Listen mit insgesamt 2.859 Bekenntnissen für den Erhalt des Urweltmuseums Aalen an Oberbürgermeister Martin Gerlach übergeben.

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Die Geologen brachten ihre Bedenken vor und betonten die Bedeutung der Einrichtung für Aalen und die Region. Das Museum benötige eine ansprechende Präsentation der Exponate sowie eine gute Werbung, um die Frequenz von derzeit jährlich 5.400 Besuchern aufrecht erhalten zu können. Gerade für Schulklassen sei es eine wichtige Anlaufstelle und nehme im Rahmen des Bildungsauftrags eine bedeutsame Rolle ein.

Vorsitzender Ulrich Sauerborn betonte, die große Anzahl an Unterschriften unterstreiche den Rückhalt in der Bevölkerung und die Wertschätzung bei Experten. Auch von Wissenschaftlern werde der Standort Aalen als sehr bedeutsam angesehen. Die Juraschicht Aalenium, die nach dem Namen der Stadt benannt sei sowie die im Urweltmuseum untergebrachte UNESCO-Infostelle des Geoparks Schwäbische Alb seien Alleinstellungsmerkmale von Aalen.

Oberbürgermeister Martin Gerlach betonte, dass die Stadt bestrebt sei, eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu finden. Das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement in diesem Bereich dürfe nicht verloren gehen. Er zeigte sich guter Dinge, eine Lösung zu finden, von der alle Seiten profitieren.
© Stadt Aalen, 02.03.2011