Verein bleibt Träger des Bürgerspitals

Die Trägerstruktur des Bürgerspitals bleibt erhalten. Darauf hat sich am Dienstag, 15. Mai die von Oberbürgermeister Martin Gerlach einberufene Steuerungsgruppe verständigt. Die Stelle des ausscheidenden Leiters wird wieder besetzt und ausgeschrieben. Der Mittagstisch und das Café in der Begegnungsstätte könnten über einen Kooperationspartner als soziales Projekt weitergeführt werden. Die Stadt wird Gespräche mit möglichen Trägern führen.

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„Ein solches Ausbildungsprojekt hat Charme“ warb Oberbürgermeister Gerlach. „Junge Menschen, die wir in Arbeit bringen wollen, kommen mit Älteren zusammen, die ihre Zeit und Erfahrung einbringen können“. Bevor die Stelle einer Hauswirtschafterin, einer Köchin/ eines Kochs ausgeschrieben wird, sollen nun erst einmal Gespräche mit der AJO geführt werden. Dafür stimmten alle anwesenden Vereinsmitglieder, Vertreter der VHS, der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden, der AWO, des DRK und die beiden Vertreter der ehrenamtlich Aktiven des Bürgerspitals.
© Stadt Aalen, 15.05.2012

Starkes Fundament durch Förderverein

Der Trägerverein, bestehend aus acht Mitgliedern, stellt nach wie vor das hauptamtliche Personal ein. Daneben soll ein Beirat oder ein Förderverein die konzeptionelle Weiterentwicklung auf ein breites Fundament stellen. Dem könnten sowohl Nutzer der Begegnungsstätte als auch Sponsoren und Organisationen des Aalener Sozialen Netzwerkes, zum Beispiel der Stadtseniorenrat und der Beirat für Menschen mit Behinderungen, angehören. Einig ist sich die Steuerungsgruppe in dem Ziel, das niedrigschwellige Angebot für Begegnungen und Aktivitäten im Bürgerspital auszubauen und dabei generationenübergreifend und integrativ verschiedene Zielgruppen einzubeziehen. Für das Programmangebot der Begegnungsstätte wollen sich alle Beteiligten intensiver vernetzen. „Es geht nicht nur um das Kursangebot, es geht ja auch um vertiefendes Lernen durch Üben und Anwenden und das selbstgesteuerte Lernen“ erklärt VHS-Leiter Jürgen Wassella. Die Steuerungsgruppe wird in Kürze wieder zusammenkommen, um die Frage der Bewirtschaftung und mögliche Kooperationen zu erörtern.