Verteufelte Windkraft

Für die Einen handelt es sich um Vogelschredderanlagen, sie bekämpfen die Verspargelung der Landschaft. Im Kampf um die Standorte werden Bürgerinitiativen gegründet: Anwohner befürchten neben der optischen Belästigung, Schattenwurf und Infraschall.

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Die Anderen begrüßen Windräder als weithin sichtbare, elegante Boten der Energiewende, Symbole der Abkehr vom umweltschädigenden Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen wie Kohle und Erdgas und der Risikotechnologie Atomkraft. Von den Gegnern werden Wirtschaftlichkeitsargumente ins Feld geführt, die Befürworter argumentieren mit Arbeitsplätzen. Was für die Einen die Schändung der Region ist, ist für die Anderen die Stärkung der regionalen Wirtschaft. Landschaftsschutz contra Klimaschutz. Was steht tatsächlich hinter der emotional geführten Kontroverse?

Den Hintergründen spürt eine Veranstaltung am $(text:b:Mittwoch, 21. April 2004)$ um 19 Uhr im Turmforum des Stuttgarter Hauptbahnhofs nach. Veranstalter ist die Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg in Kooperation mit dem BUND.
© Stadt Aalen, 14.04.2004

Klappe, die 1. zeigt...

am $(text:b:Donnerstag, 15. April 2004 und am Dienstag, 20. April 2004)$ um 20.30 Uhr sowie am $(text:b:Sonntag, 18. April 2004 und Montag, 19. April 2004)$ um 18 Uhr im Filmpalast Aalen den Film: $(text:b:"Der menschliche Makel")$ (Drama USA 2003, Regie: Robert Benton, 106 Minuten). Die Abgründe der Political Correctness zeigt Robert Bentons neuer Film, basierend auf dem Roman von Philip Roth. Im Gegensatz zu der Vorlage konzentriert sich der Film jedoch stärker auf die Beziehung zwischen dem von Anthony Hopkins gespielten Universitätsprofessor Coleman Silk und der Putzfrau Faunia (Nicole Kidman). Coleman Silk, ein angesehenes, wenn auch streitbares Mitglied des Kollegiums einer kleinen Universität gerät nach einer angeblich rassistischen Bemerkung in die Kritik. Empört quittiert er seine Stelle, unfähig seinen Ruf zu retten, indem er das Geheimnis lüftet, das sein Leben geprägt hat: Er ist eigentlich Afro-Amerikaner, allerdings ein besonders hellhäutiger, und gab sich zeit seines Lebens als Weißer aus, um der Rassendiskriminierung zu entgehen. Weitere Informationen: Filmpalast Aalen, Telefon: 07361 955512 oder im Internet: www.kulturkueche-online.de Weitere Auskünfte zur Lokalen Agenda 21 in Aalen erhalten Sie bei Friedrich Erbacher im Agenda-Büro der Stadt Aalen, Telefon: 07361 52-1333 oder im Internet: www.aalen.de/agenda21.