Vertragliche Einigung über den Ausbau des Waldstadions erzielt

Die Stadt Aalen und der VfR Aalen haben am 2. April 2008 eine vertragliche Einigung über den Ausbau des Waldstadions erzielt. Die Gültigkeit des Vertrags steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Gemeinderat.

Der VfR Aalen beteiligt sich mit insgesamt 831 500 Euro an den voraussichtlichen Investitionskosten von 1,063 Millionen Euro und erhält im Gegenzug das Namensrecht für fünf Jahre. Die Forderung des Gemeinderats einer 50 Prozent-Beteiligung durch den Verein ist damit erfüllt.

Die finanzielle Beteiligung der Stadt an den Zuschauereinnahmen wird auch in Zukunft zwölf Prozent betragen. Bei einer durchschnittlichen Zuschauerzahl von 6 000 pro Spiel würde dies eine Mehreinnahme von rund 100 000 Euro im Jahr für die Stadt Aalen bedeuten. Die Kosten für den Unterhalt und den Betrieb der Bodenheizung in Höhe von 30 000 bis 50 000 Euro pro Jahr trägt die Stadt Aalen.

„Ich bin mit diesem Verhandlungsergebnis unter den gegebenen Bedingungen sehr zufrieden. Freud und Leid wird damit zwischen der Stadt Aalen und dem VfR Aalen in einem erträglichen und für beide Seiten akzeptablen Maße geteilt“, zieht Oberbürgermeister Gerlach sein Fazit.

Gerlach weiter: „Das Verhandlungsergebnis ist ein Bekenntnis der Sportstadt Aalen zum Profifußball und ein Aufstieg in die zweite Bundesliga wäre eine fantastische Aufwertung. Aber auch die Teilnahme des VfR am Spielbetrieb in der dritten Bundesliga würde für Aalen einen großen Gewinn bedeuten.“ Auch der Präsident des VfR Aalen, Berndt-Ulrich Scholz, äußerte sich erfreut darüber, dass nach zähen Verhandlungen nunmehr ein einvernehmliches Ergebnis erzielt werden konnte.
© Stadt Aalen, 02.04.2008