Verwaltungsgemeinschaft prüft Standorte für Windkraftanlagen

Die Stadt Aalen will mit den benachbarten Kommunen Essingen und Hüttlingen den Ausbau regenerativer Energien vorantreiben. Mit der nächsten Änderung des Flächennutzungsplans sollen Flächen für Windkraft- und Fotovoltaikanlagen ausgewiesen werden. Darauf haben sich Vertreter der Verwaltungsgemeinschaft vergangene Woche verständigt.

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Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler informierte die Mitglieder des Ausschuss für Technik, Umwelt und Stadtentwicklung über die Pläne der Verwaltungsgemeinschaft. Es sollen Standorte geprüft und geeignete Flächen im Flächennutzungsplan ausgewiesen werden. „Für Windkraftanlagen zählt mehr als die Windintensität, die im Windatlas des Landes verzeichnet ist“, erläuterte Heim-Wenzler. So spiele die Netzkapazität und die Möglichkeit, den erzeugten Strom auch einzuspeisen, eine große Rolle.

Die Verwaltungsgemeinschaft sei interessiert, Standorte für die regenerative Energieerzeugung auszuweisen und die Energiewende aktiv zu unterstützen. „Wir sind gewillt zu steuern“, betonte die Erste Bürgermeisterin. „Und wir wollen Klimaschutz damit betreiben“, verwies sie auf das Aalener Klimaschutzkonzept. Rudolf Kaufmann, Leiter vom Grünflächen- und Umweltamt der Stadt Aalen wurde zum Projektleiter ernannt.

Im nächsten Jahr werden die ersten Ergebnisse im Aalener Gemeinderat und im gemeinsamen Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft vorgestellt und beraten.
© Stadt Aalen, 15.11.2011