Wahlen 2004 - Das Wahlamt der Stadt Aalen informiert, Teil 2

Der Gemeinderat wird von allen wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde gewählt.

Wahlberechtigt ist, wer
$(list:ul:Deutscher im Sinne von Art. 116 des Grundgesetzes ist oder~die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzt,~am Wahltag mindestens 18 Jahre alt ist und~seit mindestens drei Monaten in der Gemeinde wohnt.)$
Alle Wahlberechtigten sind im Wählerverzeichnis registriert, das in jedem Wahlbezirk geführt wird. Rechtzeitig vor der Wahl wird die Wahlbenachrichtigungskarte zugeschickt, auf der der Wahltermin sowie die Adresse und die Öffnungszeiten des Wahllokals stehen. Mit dieser Mitteilung kann man auch Briefwahl beantragen.

$(text:b:Wie viele Stimmen hat jeder Wähler und jede Wählerin?)$

In Aalen hat jeder Wähler und jede Wählerin 40 Stimmen. Da unechte Teilortswahl stattfindet, sind die Bewerberinnen und Bewerber getrennt nach Wohnbezirken aufgeführt. Zu wählen sind 40 Mitglieder des Gemeinderats und zwar
$(list:ul:15 Vertreter/Vertreterinnen für den Wohnbezirk Aalen~2 Vertreter/Vertreterinnen für den Wohnbezirk Dewangen~2 Vertreter/Vertreterinnen für den Wohnbezirk Ebnat~2 Vertreter/Vertreterinnen für den Wohnbezirk Fachsenfeld~2 Vertreter/Vertreterinnen für den Wohnbezirk Hofen~3 Vertreter/Vertreterinnen für den Wohnbezirk Unterkochen~5 Vertreter/Vertreterinnen für den Wohnbezirk Unterrombach~2 Vertreter/Vertreterinnen für den Wohnbezirk Waldhausen~7 Vertreter/Vertreterinnen für den Wohnbezirk Wasseralfingen)$
Sie haben somit $(text:b:40 Stimmen.)$

$(text:b:Was bedeutet unechte Teilortswahl?)$

Die unechte Teilortswahl ist der wohl der komplizierteste und verwirrendste Teil des Kommunalwahlrechts in Baden-Württemberg. Die Stadt Aalen hat sich in ihrer Hauptsatzung für die unechte Teilortswahl entschieden und deshalb sind jedem Wohnbezirk gewisse Sitze im Gemeinderat garantiert. Die unechte Teilortswahl findet auch bei den Wahlen für die Ortschaftsräte in Wasseralfingen, Waldhausen, Dewangen und Ebnat statt. Die Bewerber sind auf den Stimmzetteln dann nach den einzelnen Wohnbezirken aufgeführt. Die Teilortswahl heißt deshalb »unecht«, weil die Gemeinde nicht – wie man meinen könnte – in voneinander unabhängige Wahlkreise aufgeteilt ist. Vielmehr wählen die Bewohner eines Teilortes nicht nur die Kandidaten ihres Wohnbezirkes, sondern verteilen ihre Stimmen auf die Kandidaten des gesamten Gemeindegebietes. Der Wähler muss darauf achten, dass er insgesamt nur so vielen Bewerbern in den jeweiligen Teilorten Stimmen gibt, wie von diesen Wohnbezirken Gemeinderäte zu stellen sind. Er muss also noch genauer seinen Stimmzettel überprüfen als ohne Teilortswahl.

In der nächsten Informationsserie befassen wir uns mit der Frage: Was bedeutet panaschieren und kumulieren? Wem können Sie ihre Stimme geben? Wie geben Sie ihre Stimme ab? Was ist besonders zu beachten?


$(text:i:Info-Hotline zur Wahl)$

$(text:b:Das Wahlamt der Stadt Aalen informiert.)$

Fragen zur Wahl? - Das Wahlamt der Stadt Aalen gibt Auskunft! Telefonnummer: 07361 52-1261
Vormittags: Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr. Nachmittags: Montag bis Mittwoch von 14 bis 16 Uhr, Donnerstag von 14 bis 18 Uhr.
© Stadt Aalen, 11.05.2004