Wasseralfinger Ortskernsanierung übergeben

Nach zehn Jahren Bauzeit konnte die Ortskernsanierung im größten Aalener Stadtbezirk heute von Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle und Ortsvorsteher Karl Bahle offiziell übergeben werden.

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Fast genau ein Jahrzehnt ist es her, dass mit dem Bau der bahnparallelen Trasse begonnen wurde. Sie war Voraussetzung für die Neugestaltung des Wasseralfinger Ortskerns, denn der Verkehr zweier viel befahrener Bundesstraßen rollte durch die Stadtmitte.

Nachdem die Trasse im Mai 1997 fertiggestellt war, begannen die Arbeiten mit dem 1. Bauabschnitt zur Umgestaltung des Karlsplatzes von der Ellwanger-/Abtsgmünder Straße bis zur Kolpingstraße und der Wilhelmstraße bis zur Kreissparkasse. Der Karlsplatz wurde im Juni 2000 fertig gestellt.

Der 2. Bauabschnitt erfasste die Wilhelmstraße bis zur Schafgasse sowie den Stefansplatz mit Loggia. Im Juni 2002 konnte dieser Bauabschnitt anlässlich der Wasseralfinger Festtage übergeben werden.

Im Juli 2002 wurden dann die Arbeiten zum 3. Bauabschnitt in Angriff genommen. Dieser letzte Bauabschnitt umfasste die Karls- und Katharinenstraße.
© Stadt Aalen, 21.11.2003
Gemeinsam zogen sie einen Schlussstrich: Tiefbauamtsleiter Jörg Hägele, Bürgermeister Manfred Steinbach, Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle, MdL Ulla Haußmann, MdL Winfried Mack und Ortsvorsteher Karl Bahle (v.l.n.r.)

Kosten

Der Gesamtaufwand für die bahnparallele Trasse und die Ortskernsanierung belief sich auf 29 Millionen Euro. An Zuschüssen vom Land erhielt die stadt 17,2 Millionen Euro. Der Aufwand der Stadt lag bei 11,8 Millionen Euro. Seit Beginn der Sanierung entstanden zahlreiche Neubauten mit Wohnungen sowie Praxis-, Büro und Ladenflächen, die das Gesicht Wasseralfingens deutlich verändert haben. Im Sanierungsgebiet entstanden allein rund 170 neue Wohnungen. Eine große Anzahl davon in den beiden Seniorenwohnanlagen Annapark und Stephanuspark. Private Maßnahmen wurden mit rund 1,46 Millionen Euro gefördert.