Wenn der große Regen kommt – Probestau im Regenrückhaltebecken Dürrwiesen

Die Technik des Regenrückhaltebeckens Dürrwiesen muss im Echtbetrieb auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden. Dazu wird das Becken bei einem der nächsten starken Regenfälle auf 75 Prozent seiner Stauhöhe eingestaut und das Wasser mit der maximal möglichen Ablaufmenge in die Aal abgelassen.

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Kurzzeitig wird die Aal dann bis Oberkante Bachufer gefüllt sein. Es besteht allerdings keine Gefahr, dass angrenzende Grundstücke überflutet werden. Im Blick haben dies die acht Mitarbeiter des Tiefbauamtes der Stadt Aalen, den Probeeinstau beaufsichtigen, wie er nach DIN 19700 vorgeschrieben ist.

Wann das Ereignis stattfinden wird, ist vom Wetter abhängig. Denn die Schleusen sollen erst beim Abklingen der Regenfälle geschlossen werden, damit sich rund 44.000 Kubikmeter Wasser in zirka vier bis fünf Stunden in dem Regenrückhaltebecken anstauen. Dieses Wasser wird dann unter Beobachtung mit der maximalen Ablaufmenge über die Aal abgewirtschaftet. Innerhalb einer Stunde wird der Bach bis zur Oberkante anschwellen.
© Stadt Aalen, 03.04.2012
Die Aal wird nach dem Probeeinstau und Ablass der Wassermassen aus dem Regenrückhaltebecken Dürrwiesen nicht wieder zu erkennen sein. Eine Stunde lang reicht das Wasser dann bis zur Oberkante.
Polizei, Rettungsleitstelle, Feuerwehr und das Landratsamt werden einbezogen. Die Stadt informiert die Anlieger der Aal zusätzlich vor dem Ereignis über eine Wurfsendung. Während des Probeeinstaus ist ein Ansprechpartner unter der Mobilnummer 0162 – 2927790 erreichbar. Ob die Überprüfung in den nächsten Wochen, im Herbst oder erst im nächsten Frühling stattfinden kann, hängt vom Regen ab. $(text:b:Info:)$ Das Regenrückhaltebecken Dürrwiesen wurde im September 2010 eröffnet. Es fasst 125.000 Kubikmeter und soll Aalen vor einem hundertjährigen Hochwasser schützen.