Winfried Mack informiert sich über Aalener Landesgartenschau

Der CDU-Landtagsabgeordnete Winfried Mack hat sich bei einem Gespräch im Aalener Rathaus über die Pläne zur Aalener Landesgartenschau und den aktuellen Stand der Bewerbung informiert.

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Oberbürgermeister Martin Gerlach und die Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler stellten dem Abgeordneten das Konzept vor und verwiesen auf das große Potential für die Stadtentwicklung.

Mack unterstrich, dass der Trend „Wohnen in der Stadt“ den demografischen und ökologischen Bedürfnissen Rechnung trage. „Da setzt Aalen die richtigen Prioritäten und übernimmt die Leitfunktion in der Region“ betonte Mack. Aufgrund der vielen Brachflächen in der Stadt sei das dezentrale Konzept der Landesgartenschau für die nachhaltige Stadtentwicklung optimal. „Schon ein paar bereinigte Flächen an den Stadteingängen würden der Stadt gut tun“.

$(text:b:Remstalprojekt als Ergänzung der Aalener Pläne)$

Die Bewerbung der Remstalgemeinden sieht die Aalener Verwaltung nicht als Konkurrenz zum eigenen Vorhaben. Im Grunde sei das Konzept von Stuttgart bis Essingen eine ideale Ergänzung, die aber den Rahmen einer Landesgartenschau sprenge und deshalb über andere Fördertöpfe finanziert werden sollte.
© Stadt Aalen, 30.06.2009

1983 bereits Zuschlag erhalten

Der Leiter des Grünflächenamtes Rudolf Kaufmann erinnerte daran, dass Aalen 1983 den Zuschlag für eine Landesgartenschau bekommen hatte, diesen aber wegen der nicht fertiggestellten Westumgehung zurückgeben musste. „Jetzt passt alles“ verweist Oberbürgermeister Martin Gerlach auf das nachhaltige Zukunftsprojekt der nächsten zehn Jahre. Der Gemeinderat habe ein klares Bekenntnis für die Bewerbung abgelegt und mit der Rücklage von einer Million Euro bereits den ersten Baustein zur Finanzierung gesetzt. Nach vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern zieht Gerlach das Fazit: „Die Bewerbung wird von einer Welle der Begeisterung getragen“. Winfried Mack zeigte sich beeindruckt von dem Konzept und bedauerte, beim Besuch der Bewertungskommission am 7. Juli nicht dabei sein zu können.