Zinsverbilligte Darlehen

Jetzt auch für Heizungserneuerung

Ab sofort wurde das CO2-Gebäudesanierungs­programm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) auf weitere Sanierungsmaßnahmen ausgedehnt. Förderfähig sind selbstgenutzte oder vermietete Wohngebäude.

Mit einem für zehn Jahre festen Zinssatz ab 2,1 Prozent kann jetzt der Ersatz von Einzelöfen beziehungsweise Elektronachtspeicher- oder Kohleheizungen gegen eine Wärmeversorgungsanlage nach EnEV finanziert werden. Ebenfalls gefördert wird jetzt auch der Austausch von Standard-Öl/Gaskesseln, die vor dem 1. Juni 1982 eingebaut wurden, gegen einen Öl- oder Gas-Brennwertkessel mit Solaranlage.

Wie bisher können bis zu bestimmten Beträgen weiterhin Wärmedämmmaßnahmen gefördert werden; neu ist hierbei ein Teilschulderlass in Höhe von 20Prozent des Darlehensbetrages nach Nachweis planmäßiger Durchführung („Niedrigenergiehausniveau im Bestand“).

Im Neubaubereich wird die Errichtung oder der Ersterwerb eines sogenannten „KfW-Energie­spar­haus 40“ mit einem Betrag von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit bei einem Zinssatz ab 3,1 Prozent gefördert.

Die genauen Details der KfW-Darlehen sind bei jeder Hausbank sowie im Internet unter www.kfw.de oder unter der telefonischen KfW-Förderhotline 01801 335577 erhältlich.

Persönliche Beratungen zur optimalen Ausschöpfung staatlicher Fördermittel und dem Einsatz regenerativer Energien sind nach Terminvereinbarung im Grünflächen- und Umweltamt der Stadt Aalen, Telefon 07361 52-1602, möglich.
© Stadt Aalen, 12.05.2003