Zuwendungsbescheid über zwei Millionen Euro für die Weststadt eingegangen

Die Stadt Aalen erhält aus dem Bund-Länder-Sanierungs- und Entwicklungsprogramm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt“ für die Weststadt eine Zuwendung in Höhe von zwei Millionen Euro. Davon trägt der Bund 55,5 Prozent und das Land Baden-Württemberg weitere 44,5 Prozent.

Der schriftliche Bescheid des Regierungspräsidiums Stuttgart ging gestern Donnerstag, 11. September bei Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle ein. Der Bewilligungszeitraum läuft bis Ende Dezember 2011. Vom Antragsvolumen in Höhe von 4,535 Millionen Euro wurde ein Betrag von 3,33 Millionen Euro als förderfähige Summe anerkannt. Die verbleibenden 40 Prozent sind durch die Stadt Aalen zu finanzieren.

Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle begrüßt die Entscheidung und dankt sowohl Bund als auch Land für die gewährte Zuwendung. „Mit der Entscheidung können wir wichtige Impulse zur Aufwertung der Weststadt leisten und das Miteinander unter den Einwohnern noch weiter verbessern.“ Umfang und Reihenfolge der geplanten Maßnahmen werde der Gemeinderat im Rahmen seiner Haushaltsplanberatungen und vor dem Hintergrund des achtjährigen Förderzeitraums festlegen. Dabei müsse man Bedenken, dass die Stadt immer noch 40 Prozent an Komplementärmitteln zu tragen habe, so das Stadtoberhaupt. Dies sei eine hohe Belastung. Die konkrete Umsetzung des Programms in der Weststadt sei demnach auch abhängig von der allgemeinen Finanzsituation der Stadt in den nächsten Jahren. „Sicherlich kann man nicht alles notwendige und wünschenswerte von heute auf morgen realisieren. Verwaltung und Gemeinderat müssen eindeutige Prioritäten setzen.“

© Stadt Aalen, 12.09.2003