AA-Mobil

ökonomisch - nachhaltig - mobil

Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Und welche Infrastruktur brauchen wir dafür? Autonomes Fahren, Carsharing oder die Nutzung von Fahrzeugen mit umweltfreundlichem Elektroantrieb sind nur drei Themen, mit denen sich ein gemeinsames Projektteam der Stadt Aalen, der Hochschule Aalen und der Ostalb Bürger Energie eG beschäftigt. Zusammen wollen wir innovative kommunale Mobilitätskonzepte für die Region entwickeln. Das BMBF stellt für die Umsetzung 100.000 Euro bereit. Damit ist das Gemeinschaftsprojekt eins von nur 50 Projekten bundesweit, das gefördert wird.

BMBF-Logo und FONA-Logo
(© BMBF und FONA)

Zielsetzung

Wir wollen uns jederzeit von A nach B bewegen können, ohne lange warten zu müssen oder auf andere angewiesen zu sein. Dafür ist das Auto aktuell noch das beliebteste Verkehrsmittel. Das wird sich zukünftig ändern, da sind sich die Experten einig. Doch wie können wir den Wunsch nach größtmöglicher individueller Mobilität mit dem Ziel vereinbaren, die Umweltbelastung zu verringern und damit Emissionen wie Lärm, Luftverschmutzung und die CO2-Belastung zu reduzieren?

Das Projektteam hat sich zum Ziel gesetzt, Lösungen zu entwickeln, um die aktuelle Verkehrssituation in der Region zu entspannen und für eine nachhaltige Verbesserung der Emissionsbelastungen zu sorgen. Im Fokus stehen dabei insbesondere der öffentliche Personennahverkehr, die Mehrfachnutzung von Fahrzeugen im Rahmen von Carsharing-Systemen und die Elektrifizierung des wirtschaftlichen und privaten Verkehrs. Das Konzept soll später auch auf andere Kommunen übertragbar sein.

Aktueller Stand (Frühjahr 2020)

Das Projektteam konzentriert sich derzeit auf die Erhebung und Analyse der Mobilitätsgewohnheiten und -bedarfe der Bürger. Befragt werden unter anderem die Bürger der Stadt Aalen, eine Auswahl regionaler Unternehmen und deren Mitarbeiter, öffentliche Einrichtungen, Mobilitätsdienstleister und die Mitglieder der OBE.

Die Highlights der ersten Umfrageergebnisse:

  • Bei 57 % der Befragten gehören zwei und mehr PKWs zum Haushalt.
  • Nur ein geringer Anteil dieser Fahrzeuge wird aktuell elektrisch betrieben.
  • 75 % der Befragten sitzen auf dem Weg zur Arbeit alleine im Auto.
  • Ein beachtlicher Anteil von über 50% kann sich einen Umstieg auf ein E-Fahrzeug vorstellen.
  • Die Befragten können sich einen Umstieg vom Auto auf den ÖPNV grundsätzlich vorstellen.
  • Voraussetzungen für einen Umstieg sind: Attraktivere Preise, eine bessere Verbindung und ein reibungsloser Übergang zu anderen Verkehrsmitteln.

Auch zu den Themen Fahrgemeinschaften, Carsharing und Elektromobilität konnten hilfreiche Erkenntnisse gewonnen werden.

Weiteres Vorgehen

Nach Vorliegen der Ergebnisse aus den genannten Befragungen sollen Konzepte entwickelt werden, wie der motorisierte Individualverkehr (MIV) eingedämmt werden kann. Die jetzt zu erarbeitenden Umsetzungskonzepte werden in der laufenden Projektphase theoretisch entwickelt und sollen in der zweiten Projektphase in Pilotanwendungen testweise umgesetzt werden.

Partner

Weitere Informationen

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an:

Stefanie Benz
Wirtschaftsförderung Aalen
Marktplatz 30, 73430 Aalen
Tel.: 07361 52-1129
Mobil: 0162 1072755
E-Mail: stefanie.benz@aalen.de

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage der Hochschule Aalen und beim Bundesministerium für Bildung und Forschung. Aufrufbar unter den folgenden Links:

https://www.hs-aalen.de/aa-mobil

https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2289.html

Dieses Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Förderschwerpunkt sozial-ökologische Forschung unter dem Förderkennzeichen 01UV2046_ZB gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt liegt bei den Autoren.

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