Alternativen für den Pétanque-Club

Ein Parkhaus auf dem Boule-Platz hinter der Stadthalle wäre eine mögliche Option, um zusätzliche Parkmöglichkeiten bei der Stadthalle zu schaffen und die Parkplatzproblematik dort zu entschärfen. Oberbürgermeister Thilo Rentschler betont, dass der Petanque-Club rechtzeitig einbezogen und gute Alternativlösungen angeboten worden seien. Damit reagiert er auf einen Pressebericht vom 18. Februar.

„Es ist selbstverständlich, dass wir bei Planungen sobald wie möglich mit den unmittelbar Betroffenen sprechen und diese am Prozess beteiligen. Daher hat sich die Stadt mit den Verantwortlichen des Petanque-Clubs im Vorfeld zusammengesetzt und über das Vorhaben ausgetauscht. Die Stadt hat sich längst auf die Suche nach möglichen Alternativstandorten begeben und drei attraktive Ausweichflächen im Stadtgebiet gefunden. Es ist mir besonders wichtig, dass dem Verein durch einen Umzug keine Nachteile entstehen, sondern Chancen für eine Verbesserung geboten werden.“ Die Betroffenheit und angebliche Unruhe im Verein, die aus einem Pressebericht hervorgeht, kann Rentschler daher nicht nachvollziehen. Vielmehr werde eine Win-Win-Situation angestrebt.

Im städtischen Haushalt seien laut Rentschler vorsorglich 60.000 Euro für neue Spielfelder vorgemerkt. „Dem Verein werden daher keine finanziellen Nachteile entstehen, wenngleich angestrebt wird, mit weniger Mitteln auszukommen. Es ist klar, dass so ein kleiner Verein ein solches Mammut-Projekt nicht alleine finanziell schultern kann“ sagt das Stadtoberhaupt städtische Unterstützung im Falle einer Verlegung der Sportanlage zu.

Hintergrund

Die Stadthalle Aalen ist eine hervorragende Stätte für Veranstaltungen unterschiedlichster Art mit bis zu 1000 Besucherinnen und Besuchern. Um die Attraktivität weiter zu steigern und den Komfort für die Gäste zu erhöhen, untersucht die Stadtverwaltung gemeinsam mit den Stadtwerken verschiedene Möglichkeiten zur Schaffung von zusätzlichen Parkflächen. Dadurch soll auch der Suchverkehr in den angrenzenden Straßen verringert und die Situation für die Anlieger deutlich verbessert werden. Im Gemeinderat werden die verschiedenen Alternativen vorgestellt und das weitere Vorgehen besprochen.

© Stadt Aalen, 06.10.2014