An den Aalener Schulen geht es rund

Während der Ferienzeit herrscht Hochbetrieb in den Aalener Schulen. Das Gebäudemanagement der Stadt nutzt die unterrichtsfreie Zeit, um fällige Sanierungen abzuarbeiten.

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In zwölf von 26 Schulen und drei Hallen werden Bodenbeläge und Böden erneuert, die Haustechnik überholt, gestrichen und die Beleuchtung auf den neuesten Stand gebracht. Die Gesamtkosten belaufen sich auf mehr als 1,7 Millionen Euro. Hinzu kommen die energetischen Sanierungsmaßnahmen des Konjunkturprogramms. Im laufenden Jahr sind das Investitionskosten von 3,7 Millionen Euro. "Das ist schon ein Meilenstein" erklärt der Leiter der Gebäudewirtschaft Erwin Utz. "Und trotzdem werden wir auch in den nächsten Jahren viel zu tun haben. Erweiterungsbauten stehen an und saniert werden muss immer" weiß Utz aus langjähriger Erfahrung. Damit ale Projekte fristgerecht abgearbeitet werden können, wurden für Planung und Ausführung externe Büros beauftragt, deren Leistungen über das Konjunkturprogramm abgerechnet werden. So kümmert sich Architekt Georg Winter um die Arbeiten in der Hermann-Hesse-Schule. Die neuen Fenster sind schon gesetzt, neue Heizkörper stehen bereit. Trotzdem ist es schwer vorstellbar, dass in wenigen Wochen hier wieder Schüler die Schulbank drücken. Leitungsbündel hängen von der Decke, Böden fehlen und durch Bohrlöcher blickt man ins nächste Stockwerk. Zwölf Klassenzimmer werden generalsaniert, Kostenpunkt: 330.000 Euro. Die energetischen Maßnahmen aus dem Konjunkturprogramm schlagen mit weiteren 363.000 Euro zu Buche.
© Stadt Aalen, 13.08.2009