Aus den Ausschüssen

Am 29. und 30. April 2014 tagten der Verwaltungs- und Finanzausschuss und der Ausschuss für Umwelt, Technik und Stadtentwicklung des Gemeinderats. Es wurden diverse Themen entschieden und vorberaten. Unter anderem wurde folgendes beschlossen.

Vorgesehene Nutzungen im Innovationszentrum Aalen

Der Geschäftsführer des Innovationszentrums, Gerhard Subek, berichtet vom vorgesehenen Nutzungskonzept für das EU-Leuchtturmprojekt. Seine Aufgabe ist es, mit den verschiedenen Partnern der Hochschule, der Wirtschaft sowie den Unternehmensgründern mögliche Nutzer für das Innovationszentrum zu gewinnen. „Die Eule fliegt mittlerweile“ betonte Subek. Die Ebene 1 sei bereits voll belegt, das EG und die Ebene 2 hätten noch Kapazitäten. Insgesamt liege eine Planbelegung von rund 60 Prozent vor. Dies sei sehr gute, weil noch ein Jahr Zeit sei, bis das Gebäude fertiggestellt sei. Die Nutzer im Gebäude verteilen sich auf die Kategorien Neugründungen, Industrieausgründungen und den Inkubator der Hochschule. Es gebe auch manche Transferprojekte an die Wirtschaftsförderung, wenn es sich zwar um interessante Firmen handle, die jedoch nicht geeignet seien für das Gründerzentrum.

Radverkehrskonzept Aalen

Die Stadt Aalen hat schon lange den Radverkehr gefördert. In den kommenden Jahren sollen nun sukzessive flächendeckend attraktive Rahmenbedingungen für den Fahrradverkehr für den Alltag und den Tourismus geschaffen werden. Mit einem neuen Mitarbeiter im Tiefbauamt soll die Planung der Radwege nun forciert angegangen werden. Das bestehende Radwegenetz soll ausgebaut und weitere Potentiale für den Fahrradverkehr erschlossen werden. Bürgerinnen und Bürger werden in den Prozess eingebunden. Auch im Mobilitätskonzept ist es erklärtes Oberziel, dass mehr Menschen auf den Radverkehr umsteigen sollen.

Für die Entwicklung des Radwegekonzepts wurde eine Projektgruppe unter der Leitung des Tiefbauamtes mit Ordnungsamt sowie Kultur- und Tourismus gegründet. Erste Ergebnisse der Projektgruppe sollen im Januar 2015 in einem Zwischenbericht vorgestellt werden.

Für Fragen und Anregungen steht beim Tiefbauamt Veit-Stephan Bock zur Verfügung. Telefon: 07361 52-1311, E-Mail: veit-stephan.bock@aalen.de

Sanierungskonzept für WC-Anlagen an den Schulen

Die städtische Gebäudewirtschaft hat den Sanierungsbedarf der WC-Anlagen aller 24 Schulen ermittelt und eine Priorisierung vorgenommen. In den Schulgebäuden befinden sich 270 WC-Anlagen mit 725 WCs. Die meisten der städtischen Schulen wurden in den Sechziger bis Achtziger Jahren gebaut und zeigen entsprechende Abnutzungserscheinungen. Aufgrund der Vielzahl an Objekten und des begrenzten Budgets konnten in den Vorjahren nur Teilsanierungen durchgeführt werden. Nach der Bestandsaufnahme aller WC-Anlagen wurden für 63 davon Generalsanierungen als vorrangige Maßnahmen ermittelt. Dafür werden im Sanierungszeitraum 2015 bis 2018 jährlich 490.000 Euro bereitgestellt. Damit kann der Sanierungsstau sukzessive abgebaut werden.

Baubeschlüsse

Der Schulhof der Langertschule wird für 249.000 Euro saniert. Die Außenanlagen wurden 1971 hergestellt und seither nicht grundlegend verändert. Die Anforderungen an den neuen Schulhof wurden gemeinsam mit der Schulleitung, Elternvertretung und Schülern definiert und in die Planung eingearbeitet.

Rund um den Pausenhofbereich gliedern sich künftig mehrere Teilbereiche. Der bestehende Spielbereich erhält auf der anderen Seite ein Gegenstück mit großem Kombi-Spielgerät. Außerdem gibt es einen schmalen Spielbereich mit Rutsche sowie Balanciert- und Wippgeräten. Darüber hinaus entstehen mehrere Aufenthaltsbereiche mit diversen Sitzmöglichkeiten, die sich auch als grünes Klassenzimmer eignen.

Der Schulhof der Langertschule ist auch außerhalb der Unterrichtszeiten sehr wichtig und für das gesamte Wohnquartier wichtiger Treffpunkt mit vielen Spielmöglichkeiten und hoher Aufenthaltsqualität.

Weitere Baubeschlüsse:

  • Die Flurbeleuchtung im Rathaus ist bereits über 40 Jahre alt und wird für 79.000 Euro mit modernen LED-Leuchten ersetzt. 18.694 Euro werden von einem Bundeszuschuss gedeckt.

  • Das Flachdach der Woellwarth-Halle in Fachsenfeld aus dem Jahre 1987 wird für 150.000 Euro saniert. Es weist an verschiedenen Stellen Undichtigkeiten auf.

  • Die Hangabstützung an der Nordseite der Musikschule Aalen wird für rund 130.000 Euro durch eine Betonmauer ersetzt. Die Arbeiten werden in der unterrichtsfreien Zeit im August begonnen.

  • Für den 4. Bauabschnitt im Baugebiet Schiessmauer in Waldhausen wird die Straße für 130.000 Euro hergestellt.

© Stadt Aalen, 06.10.2014