Briefwahl

Sofern Wahlberechtigte am 26. Mai 2019 nicht wählen gehen können, haben sie die Möglichkeit, ihre Stimmzettel bereits vor dem Wahltag brieflich abzugeben.

Wo wird gewählt?

Die Stadt Aalen ist in insgesamt 66 Wahlbezirke aufgeteilt. Der Wahlraum ist auf der Wahlbenachrichtigungskarte verzeichnet. Es findet sich auch der Hinweis, ob dieses Wahllokal barrierefrei zugänglich ist. Auf dem Adressfeld des Wahlbenachrichtigungsbriefs für die Europawahl und die Kommunalwahlen ist ein Symbol aufgedruckt, das behindertengerechte Wahlräume kennzeichnet. Gehbehinderte, die auf ihrem Wahlbenachrichtigungsbrief kein Piktogramm abgedruckt finden, können mit Hilfe eines Wahlscheines in jedem anderen barrierefreien Wahllokal wählen. Ein Wahlschein kann mit dem Wahlbenachrichtigungsbrief beantragt werden.
 

Wählen per Briefwahl

Sofern Wahlberechtigte am 26. Mai 2019 nicht wählen gehen können, haben sie die Möglichkeit, ihre Stimmzettel bereits vor dem Wahltag brieflich abzugeben. Hierzu ist ein Wahlschein mit Briefwahlunterlagen erforderlich. Die Unterlagen für die Briefwahl können bis zum Freitag, 24. Mai 2019, 18 Uhr, schriftlich oder persönlich – nicht jedoch telefonisch - beim Wahlamt beantragt werden. Wenn Sie den Antrag auf Briefwahl online über www.aalen.de stellen wollen, ist dies bis Mittwoch, 22. Mai 2019, möglich. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt. Sie werden Schritt für Schritt durch den Antrag geleitet. Bitte halten Sie Ihren Wahlbenachrichtigungsbrief bereit um Ihren Wahlbezirk und Ihre Wählerverzeichnisnummer in das online-Formular eintragen zu können.
 

Informationen zur Briefwahl

Wer kann per Briefwahl wählen?
Jeder Wahlberechtigte, der in ein Wählerverzeichnis eingetragen ist, kann sein Wahlrecht durch Briefwahl ausüben, wenn er einen Antrag auf Erteilung eines Wahlscheins stellt.

Wie wird der Antrag auf Briefwahl gestellt?
Die Erteilung eines Wahlscheines kann schriftlich beim Wahlamt beantragt werden. Die Schriftform gilt auch durch Telegramm, Fernschreiben, Telefax, E-Mail oder durch sonstige dokumentierbare elektronische Übermittlung als gewahrt. Eine telefonische Antragstellung ist unzulässig. Ein behinderter Wahlberechtigter kann sich bei der Antragstellung der Hilfe einer anderen Person bedienen. Der Antragsteller muss den Familiennamen, die Vornamen, das Geburtsdatum und seine Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort) angeben. Wer den Antrag für einen anderen stellt, muss durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt ist.

Wann und wo wird der Antrag auf Briefwahl gestellt?
Wahlberechtigte, die per Briefwahl wählen wollen, sollten den Antrag auf Wahlschein und Briefwahlunterlagen so frühzeitig wie möglich beim Wahlamt stellen. Briefwahlunterlagen können bis zum Freitag vor der Wahl, 24. Mai 2019 bis 18 Uhr beantragt werden. In bestimmten Ausnahmefällen können Wahlschein und Briefwahlunterlagen auch noch bis zum Wahltag bis 15 Uhr beantragt werden, insbesondere, wenn bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung der Wahlraum nicht oder nur unter nicht zumutbaren Schwierigkeiten aufgesucht werden kann. Wer den Briefwahlantrag allerdings so spät stellt, dass ihn die Briefwahlunterlagen nicht mehr auf dem Postweg erreichen können, sollte die Unterlagen bei der Gemeindebehörde abholen oder abholen lassen.

Wann müssen Wahlbriefe abgesandt werden?
Der Wahlbrief muss unbedingt rechtzeitig mit der Post abgesandt oder direkt bei der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Stelle abgegeben werden. Er muss bei der zuständigen Stelle spätestens am Wahlsonntag bis 18 Uhr vorliegen, da um 18 Uhr die Wahl endet und mit der Auszählung der Stimmen begonnen wird. Später eingegangene Wahlbriefe können bei der Stimmenauszählung nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Übersendung per Post sollte der Wahlbrief in Deutschland spätestens am dritten Werktag vor der Wahl abgesandt werden, um den rechtzeitigen Eingang sicherzustellen. Briefwähler können ihren Wahlbrief auch direkt bei der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Stelle abgeben oder abgeben lassen. In jedem Fall trägt der Wähler das Risiko, dass der Wahlbrief rechtzeitig eingeht. Holt der Wahlberechtigte persönlich die Briefwahlunterlagen ab, so kann er seine Stimme im Rathaus Aalen, Briefwahlbüro, 2. Obergeschoss, Zimmer 210 abgeben.

Wer zahlt das Porto?
Der Wahlbrief muss bei Übersendung per Post innerhalb der Bundesrepublik Deutschland nicht frankiert werden. Im Ausland muss der Wahlbrief ausreichend frankiert werden. Die Kosten hierfür trägt der Briefwähler.
 

Briefwahl seit Montag, 29. April möglich

Seit Montag, 29. April 2019 besteht die Möglichkeit zur Briefwahl für diejenigen Wahlberechtigten, die am Sonntag, 26. Mai 2019 nicht wählen gehen können. Hierzu ist ein Wahlschein mit Briefwahlunterlagen erforderlich.

Öffnungszeiten des Briefwahlbüros:
Montag und Dienstag:
von 8.30 Uhr bis 12.15 Uhr und
von 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr
Mittwoch:
von 7.30 Uhr bis 12.15 Uhr und
13.30 Uhr bis 16.15 Uhr
Donnerstag:
von 8.30 Uhr bis 12.15 Uhr und
von 13.30 Uhr bis 17:45 Uhr
Freitag:
von 8.30 Uhr bis 11.45 Uhr

© Stadt Aalen, 29.04.2019