Bürgermeister Fehrenbacher gratuliert zum 100. Geburtstag

Am 11. März 1914 hat Karl Schürer in Aalen das Licht der Welt erblickt. Gestern gratulierte Bürgermeister Wolf-Dietrich Fehrenbacher dem rüstigen Hundertjährigen und überbrachte die Glückwünsche der Stadt. Dabei überreichte er einen Geschenkkorb und die Urkunde von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Ein Gläschen Sekt mit Bürgermeister Fehrenbacher darf zum 100. Geburtstag nicht fehlen. (© Stadt Aalen)

„Grüßen Sie ihn, wenn Sie ihn sehen“, bedankte sich der Jubilar schlagfertig und lud den Bürgermeister ein, mit ihm auf ein Jahrhundert Lebensspanne anzustoßen. Dieser Tag muss gefeiert werden, das stand für Karl Schürer fest, auch nachdem er überraschend kurzfristig ins Krankenhaus musste.

Das Ostalb-Klinikum erfüllte den Wunsch, die Feier konnte im Speisesaal der Geriatrie stattfinden. Glücklich und mit wachem Geist feierte Karl Schürer im großen Kreis mit Freunden und Familie, darunter eine Tochter, vier Enkel und eine Urenkelin.

Bürgermeister Fehrenbacher überreicht die Urkunde des Ministerpräsidenten Kretschmann. (© Stadt Aalen)

Aufgewachsen ist Schürer im Hirschbach. Und wie es sich für einen Hirschbächler gehörte, lernt er bei der Bahn, im ehemaligen Bahnausbesserungswerk. Dem Hirschbach blieb der gelernte Maschinenbaumeister bis heute treu, trotz Krieg und französischer Kriegsgefangenschaft bis 1949.

„Mein Vater ist Familienmensch, ein Vorbild für uns alle“, berichtet die Tochter. Immer aktiv und interessiert, ist Schürer auch mit einhundert Jahren gut informiert und hellwach. Bis vor einem Jahr fuhr er noch Auto, drei Mal jährlich in den Urlaub nach Bad Füssing, nach Südtirol und in die Wachau. Er liebt die Berge, ist Ehrenmitglied bei den Naturfreunden. Schwimmen und wandern haben ihn in Bewegung gehalten, ebenso sein geliebter großer Garten. Fit gehalten habe ihn auch der Rotwein „und die Frauen“ verrät der knitze Jubilar. Jeden Abend ein Gläschen. „Aber ein guter Tropfen muss es sein“.

© Stadt Aalen, 12.03.2014