Coronavirus - Alle Informationen auf einen Blick

Appell zum Infektionsschutz

Angesichts der steigenden Zahl an Corona-Infizierten bittet die Stadt Aalen:

Nehmen Sie das Coronavirus ernst und gehen Sie nicht leichtfertig mit Ihrer Gesundheit und der Gesundheit Ihrer Mitmenschen um.
Vermeiden Sie unbedingt Ansteckungsrisiken indem Sie die Hygieneregeln wie Händewaschen und Nießetikette beachten und reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte auf ein nötiges Minimum.

Anlaufstelle bei Infektionsverdacht

Bei Verdacht auf eine Ansteckung oder bei vorhandenen Symptomen gelten die folgenden Telefonnummern als erste Anlaufstelle:

Geschäftsbereich Gesundheit, Landratsamt Ostalbkreis, Telefon: 07361 503-1900 oder 07361 503-1901

Aktuelle Informationen des Landratsamtes Ostalbkreis finden Sie unter folgendem Link: www.ostalbkreis.de

oder

Landesgesundheitsamt Stuttgart, Telefon: 0711 904-39555

täglich (auch am Wochenende) zwischen 9 und 18 Uhr.

Weiter Informationen finden Sie auf der Website: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de

Nachbarschaftshilfe "Aalen hält zusammen"

In Aalen haben sich in kürzester Zeit zahlreiche ehrenamtliche Einkaufs-, und Besorgungsdienste gebildet. Die Stadt Aalen begrüßt und unterstützt dieses bürgerschaftliche Engagement.

Beim Amt für Soziales, Jugend und Familie ist ein Servicetelefon unter der Nummer 07361/52-1054 täglich von 9 bis 12 Uhr geschaltet. Darunter können ab sofort Seniorinnen und Senioren sowie Menschen in häuslicher Isolation anrufen, wenn sie Unterstützung brauchen oder Fragen haben. Darüber hinaus können Anliegen auch per Mail gestellt werden unter: aalen-haelt-zusammen@aalen.de

Wenn Sie sich ehrenamtlichen engagieren möchten, können Sie Kontakt zur Koordinierungsstelle aufnehmen unter der Nummer 07361 52 1882 und an die Mail quartiersmanagement@aalen.de

 

Gerne können Sie auch direkt zu den folgenden bürgerschaftlich organisierten Initiativen Kontakt aufnehmen, die Hilfsdienste anbieten. Die aktuellen Angebote finden Sie hier.

Telefonische Beratung zum Thema Coronavirus in verschiedenen Sprachen

Die Hotline ist zu folgenden Zeiten unter den Nummern 07361 52-1023 oder 07361 52-1024 oder 0162 2927781 erreichbar:

  • Montag:
    10:00 bis 12:00 Uhr: Arabisch, Russisch, Türkisch
    14:00 bis 16:00 Uhr: Russisch, Französisch, Albanisch
  • Dienstag:
    10:00 bis 12:00 Uhr: Türkisch, Urdu, Englisch
    14:00 bis 16:00 Uhr: Türkisch, Albanisch, Kurdisch
  • Mittwoch:
    10:00 bis 12:00 Uhr: Arabisch, Russisch, Persisch
    14:00 bis 16:00 Uhr: Kurdisch, Englisch, Arabisch
  • Donnerstag:
    10:00 bis 12:00 Uhr: Türkisch, Russisch, Tamil
    14:00 bis 16:00 Uhr: Russisch, Französisch, Persisch
  • Freitag:
    10:00 bis 12:00 Uhr: Türkisch, Albanisch, Englisch

Friedhofsbetrieb in Aalen

Der Friedhofsbetrieb in Aalen wird fortgeführt, wird aber auch Einschränkungen aufgrund des Coronavirus haben.

Nach wie vor sind alle Friedhöfe zugänglich und können besucht werden. Einschränkungen und Empfehlungen gibt es für Bestattungen und Trauerfeiern.

Es werden Vorsorgemaßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung, vor allem von älteren Menschen und Risikogruppen, getroffen.

Bestattungen werden weiterhin abgehalten und können vereinbart werden.

Die Stadt Aalen ermöglicht Trauerfeiern im Freien mit nicht mehr als 10 anwesenden Personen. Sie bittet um Verständnis, dass Trauerfeiern in geschlossenen Räumen zum Schutz vor Infektionen nicht mehr durchgeführt werden.

Die Stadt bietet auch an, Urnen kostenlos länger aufzubewahren, um Beisetzungen und Trauerfeiern auch zu einem späteren Zeitpunkt vorzunehmen.

Wichtig ist, dass vor allem auf ältere Bürger und Risikopersonen geachtet wird und vorsorglich unter den Trauernden ausreichend Abstand gehalten wird.

 

Für alle Anfragen stehen die Mitarbeiter des Amts für Umwelt, Grünflächen und umweltfreundliche Mobilität unter der Nummer 07361 52-1602  zur Verfügung.

Für die Teilorte wird darum gebeten nach telefonischer Terminvereinbarung in den jeweiligen Ortsschaftsverwaltungen vorzusprechen.   

Wir bitten für diese Regelungen um Verständnis.

Downloads

Rathaus bleibt weiterhin geöffnet

Sprechzeiten täglich von 9 bis 12 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung.

Aufgrund der jüngsten Entwicklung bei Corona-Infektionen insbesondere im Ostalbkreis hat der Corona-Stab der Stadt Aalen weitere Maßnahmen ergriffen, um die Funktionsfähigkeit der Stadtverwaltung und der Rathäuser in den Ortschaften aufrecht zu erhalten.

Seit Montag, 16. März 2020 ist der Zugang zum Rathaus über den Haupteingang nicht mehr möglich sein. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten ihre Anliegen möglichst telefonisch oder online zu erledigen. Damit soll eine Ausbreitung der Virus-Infektion möglichst entgegengewirkt werden.

Für dringliche, unaufschiebbare Anliegen wird im Erdgeschoss eine zentrale Antragsannahme eingerichtet, die aber nur nach vorheriger telefonischer Terminabsprache unter 07361 52-0 über den Westeingang des Rathauses zugänglich sein wird.

 

Für folgenden Ämter und Anliegen gibt es diese zentrale Antragsannahme:

Bürgerbüro Bau (buergerbueroBau@aalen.de

Bürgeramt (buergeramt@aalen.de)

Standesamt (standesamt@aalen.de)

Wohngeldstelle (nur Antragsannahme) (wohngeld@aalen.de)

Einsichtnahme Planunterlagen laufende Bebauungsplanverfahren (stadtplanungsamt@aalen.de)

Amt für Zuwanderung und Flüchtlinge (auslaenderamt@aalen.de)

Sprechzeiten der Stadtverwaltung Aalen und nur unter vorheriger Terminvereinbarung:

  • Montag, 9.00 bis 12.00 Uhr
  • Dienstag, 9.00 bis 12.00 Uhr
  • Mittwoch, 9.00 bis 12.00 Uhr
  • Donnerstag, 9.00 bis 12.00 Uhr
  • Freitag, 9.00 bis 12.00 Uhr
     

Die Einsichtnahme in Planunterlagen laufender Bebauungsplanverfahren / Flächennutzungsplan-Änderungen ist jederzeit zu den folgenden Öffnungszeiten möglich:

Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr

Auskünfte werden bei Bedarf auf Nachfrage weiterhin durch Mitarbeiter des Stadtplanungsamts gegeben.

Ansonsten können andere Termine vereinbart werden: Telefon: 07361 52-1511 oder per E-Mail an stadtplanungsamt@aalen.de

Die Unterlagen sind im Übrigen parallel auch im Internet unter www.aalen.de > Entwickeln > Bauen > Bauleitplanung oder über die Adresse

www.aalen.de/planungsbeteiligung abrufbar.

Nutzen Sie bitte den Westeingang und informieren Sie unsere dort bereitstehenden Mitarbeiter, dass Sie Einsicht in die dort aushängenden Planunterlagen nehmen möchten.

 

Die Büros des Amtes für Zuwanderung und Integration sind weiterhin zugänglich.

 

Grundsätzlich wird darum gebeten bei Krankheitssymptomen wie Fieber, Halsschmerzen, Husten oder Erkältung zu Hause zu bleiben. Gleiches gilt für Personen die sich in einem der vom Robert Koch Institut benannten Risikogebiete aufgehalten haben, oder Kontakt mit Personen hatten die von dort zurückgekommen sind.

Rückgabe Medien der Stadtbibliothek Aalen

Die Stadtbibliothek Aalen und ihre Zweigstellen in Wasseralfingen, Unterkochen und Fachsenfeld wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie bis auf Weiteres geschlossen. Medien, die im Torhaus entliehen wurden, können Sie tagsüber von Montag bis Freitag (nicht am Samstag!) bis auf Weiteres über den Medieneinwurf zurückgeben. 

Alle weiteren Infos finden Sie auf der Website der Stadtbibliothek Aalen.

Städtische Sportstätten

Der Sport- und Übungsbetrieb in allen städtischen Sportstätten (Sporthallen und Freisportanlagen) wird

bis zum 19. April 2020

eingestellt.

Bolz- und Spielplätze

Aushänge Bolz- und Spielplätze
(© Stadt Aalen)

Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden, bleiben auch die Bolz- und Spielplätze bis auf Weiteres gesperrt.

Notfallbetreuung in den Aalener Kitas und Schulen

Stadt, Kindergartenträger und die Schulen haben in den vergangenen Tagen eine gut funktionierende Notfallbetreuung aufgebaut

Auf Grundlage der Empfehlungen der Landesregierung wird bei der Organisation und Umsetzung der Notfallbetreuung auf einige Maßnahmen besonders geachtet, um die Ausbreitung des Coronavirus möglichst zu verhindern:

· Es werden maximal fünf Kinder pro Gruppe betreut, um größere Personengruppen zu vermeiden und den Kontakt zu anderen Kindern und pädagogischem Personal möglichst gering zu halten. Teilweise wird in den Kitas mit Notfall-Betreuung eine zweite, unabhängige Gruppe gebildet.

· Während der Notfall-Betreuung wird verstärkt auf die Hygienemaßnahmen geachtet, so werden beispielsweise die Kinder regelmäßig, vor allem nach dem Niesen     und Husten, zum Händewaschen animiert.

· Es findet ein ausgiebiges Übergabegespräch zwischen dem Personal und den Eltern statt, um besondere Bedarfe der Kinder berücksichtigen zu können.

· Die Verpflegung wird von jedem Kind von zu Hause in die Einrichtung mitgebracht, um Kontakte mit externen Personen zu vermeiden.

 

Zugang zur Notfallbetreuung haben die sogenannten systemrelevanten Berufsgruppen, diese wurden von der Landesregierung mit der „Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus“ am Montag, 16. März 2020 ausgeweitet auf die Bereiche der Arbeitnehmer*innen im Bereich der kritischen Infrastruktur. Sofern beide Erziehungsberechtigte oder der/die Alleinerziehende in Bereichen der kritischen Infrastruktur beschäftigt sind und nicht abkömmlich sind, besteht Anspruch auf eine Notfallbetreuung.

Kritische Infrastrukturen sind insbesondere

  • die Bereiche Energie, Wasser, Ernährung, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr
  • die gesamte Infrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung einschließlich die zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen   Unterstützungsbereiche, der Altenpflege und der ambulanten Pflegedienste
  • Regierung und Verwaltung, Parlament, Justizeinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge, soweit Beschäftigte von ihrem Dienstherrn unabkömmlich gestellt werden
  • Notfall-/Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz
  • Rundfunk und Presse

 

Gegenüber der bisherigen Regelung wurde der berechtigte Personenkreis in der jetzt vorliegenden Verordnung des Landes weiter gefasst:

Zunächst galt die Grundvoraussetzung, dass beide Erziehungsberechtigten bzw. der oder die Alleinerziehende in der kritischen Infrastruktur tätig sein mussten.

Alleinerziehenden gleichgestellt sind jetzt auch Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus zwingenden Gründen, z.B. wegen einer schweren Erkrankung, an der Betreuung gehindert sind.

 

Um die Infektionsgefahr möglichst gering zu halten, sollte die Betreuung der Kita- und Schulkinder in der Familie nicht durch die so genannten Risikogruppen erfolgen. Soweit bekannt ist, steigt das Risiko für schwere Verläufe ab etwa 60 Jahren an, auch Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf- oder Atemwegsleiden sind bekannte Risikofaktoren.

 

Die Stadt Aalen baut aktuell die Notfallbetreuung für Kindergartenkinder und Schulkinder, insbesondere für die Arbeitnehmer*innen im Gesundheitswesen, auch für die Abendstunden, die Wochenenden und die Osterferien konzeptionell aus.

 

Notfallbetreuung für Kita-Kinder:

Wenn Bürgerinnen und Bürger einem Bereich der kritischen Infrastruktur angehören und sie keine anderweitige Möglichkeit zur Betreuung ihres Kita-Kindes haben, besteht zur Vereinbarung der Notfallbetreuung bei der Stadt Aalen, Amt für Soziales, Jugend und Familie eine zentrale Kontaktstelle unter Telefon: 07361 52-1052.

 

Notfallbetreuung für Schulkinder:

Sofern Bürgerinnen und Bürger wie geschildert einem Bereich der kritischen Infrastruktur angehören und diese Arbeitnehmer*innen keine anderweitige Möglichkeit zur Betreuung ihres Schulkindes haben, besteht unter den unten aufgeführten Zeiten an den jeweiligen Schulen die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme. 

Kontakt zu den jeweiligen Schulsekretariaten:

Schule:

Kontakt:

Erreichbarkeit:

Braunenbergschule

0176-21889934  

sekretariat@braunenbergschule.de                 

8:00 – 11:00 Uhr

GMS Welland

07361-42780

8:00 - 11:00 Uhr

Grauleshofschule

07361-93710

8:00 – 11:00 Uhr

Greutschule

07361-95606

7:15 – 12:30 Uhr

GS Dewangen

07366 9209410

9:00 - 12:00 Uhr

GS Ebnat

07367-96700

Mo 7:45-10:45 Uhr                                                    Di bis Do

8:00 - 12:00 Uhr

GS Fachsenfeld

07366-96310/ 110

8:00 – 12:20 Uhr

GS Hofen

07361-9771 70

8:30 – 12:00 Uhr

GS Waldhausen

07367-2420

8:00 - 12:00 Uhr

Hermann-Hesse Schule

07361-93706

7:45 - 12:00 Uhr

Karl-Kessler Schule

07361-9771 200/ 100

8:00 - 12:00 Uhr

Kocherburgschule

07361-98710

8:00 – 12:00 Uhr

Langertschule

07361-931732 9:00 - 12:00 Uhr

Rombachschule

07361-42787 8:00 - 12:00 Uhr

Schillerschule

info@gemeinschaftsschule-aalen.de  

Weitbrechtschule

07361-97600 8:00 - 12:00 Uhr

Kita-Platzvergabe Little Bird 

Kita-Platzvergabe Little Bird 

Aufgrund der Kita-Schließungen wird die Kita-Platzvergabe bis auf weiteres verschoben. Ursprünglich wurde der Beginn der Platzvergabe für das kommende Kindergartenjahr ab 16.03.2020 geplant. Sobald nähere Informationen vorliegen, wird dies entsprechend öffentlich bekannt gegeben. 

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Städtische Einrichtungen

Von der Schließung ab Freitag, 13. März 2020, 13 Uhr sind folgende städtische Einrichtungen betroffen:

  • Limesmuseum
  • Urweltmuseum
  • Museum Wasseralfingen
  • Rathausgalerie
  • Stadtbibliothek mit den Außenstellen Wasseralfingen, Fachsenfeld und Unterkochen
  • Musikschule mit allen Außenstellen
  • Städtische Sporthallen
  • Städtische Sportplätze
  • Haus der Jugend
  • Jugendtreff Wasseralfingen
  • Jugendtreff im Weststadtzentrum
  • Treffpunkt Rötenberg
  • Begegnungsstätte Bürgerspital
  • Besucherbergwerk Tiefer Stollen öffnet nicht zum Saisonstart
  • Bäderbetrieb Stadtwerke, nähere Infos: https://www.sw-aalen.de/
  • Theater der Stadt Aalen, nähere Infos: https://www.theateraalen.de/

Weiter sind geschlossen:

 

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Städtische Veranstaltungen

Die Stadt Aalen sagt bis 19. April alle städtischen Veranstaltungen ab. Nähere Infos entnehmen Sie bitte der folgenden Liste. Diese wird laufend aktualisiert.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Liste der abgesagten Veranstaltungen

Nicht städtische Veranstaltungen

Aufgrund der dynamischen Entwicklung bei Corona-Virus-Infektionen hat die Stadt Aalen am Freitag, 13. März 2020, 16 Uhr, eine Allgemeinverfügung zur Untersagung von Veranstaltungen in geschlossenen Räumlichkeiten erlassen.

  • Gültigkeit ab 14. März 2020
  • Veranstaltungen über 100 Personen sind untersagt
  • Veranstaltungen unter 100 Personen: Mindestfläche von 4 qm pro Person festgelegt 

Näheres sowie den genauen Wortlaut der Allgemeinverfügung sind dem Dokument zum Download zu entnehmen.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Was geschieht mit bereits gekauften Eintrittskarten?

  • Städtische Veranstaltungen: Die Tourist-Information bleibt aufgrund der aktuellen Ereignisse bis auf weiteres GESCHLOSSEN. Ihre Fragen können Sie uns per Mail senden an tourist-info@aalen.deoder per Telefon 07361 522358. Tickets zu abgesagten oder verschobenen Veranstaltungen können auch noch zu einem späteren Zeitpunkt zurückgeben werde
     
  • Theater: Eintrittskarten können bei der Theaterkasse zurückgegeben werden. Telefon 07361 52-2600.
     
  • Bei nicht städtische Veranstaltungen wenden Sie sich bitte direkt an den jeweiligen Veranstalter.

Informationen für Vereine

Die Stadt Aalen empfiehlt allen Ausrichtern von Übungseinheiten und Kursbetrieben in städtischen und sonstigen Objekten, ihre Angebote vorübergehend abzusagen.

Auch der Württembergischer Landessportbund e.V. empfiehlt, den Trainingsbetrieb vorab abzusagen. Weiter Infos: https://www.wlsb.de/

Pressemitteilungen

Stadt will Bedürftigen schnell und unbürokratisch helfen 

Aktion „Aalen hält zusammen!“: OB legt ein Konzept zur Nothilfe für Bürgerinnen und Bürger in finanziell prekären Situationen auf.

Günstige Lebensmittel sind nach dem Herunterfahren des öffentlichen Lebens schwieriger zu bekommen für die Ärmsten der Armen in unserer Gesellschaft. Minijobs fallen teilweise weg, viele Tafelläden – darunter auch der Aalener Kocherladen – mussten bis auf weiteres schließen. 

Wohnsitzlosen oder Personen mit einem Einkaufsausweis für den Tafelladen sollen aus einem Soforthilfetopf der Stadt Aalen Gutscheine für Lebensmittel, Hygieneartikel und weitere notwendigen Dienstleistungen bereitgestellt werden, gibt Oberbürgermeister Thilo Rentschler bekannt. Einzelpersonen und Paare sollen mit 25 Euro, Familien ab drei Personen mit 40 Euro unterstützt werden.

 

Das Coronavirus hinterlässt auch deutlich seine Spuren in der Versorgung von Personen, die ohnehin finanzielle Nöte haben. Die Stadt Aalen will ihre bedürftigen Bürgerinnen und Bürger in dieser schwierigen Situation nicht allein lassen. Mit kurzfristigen, unbürokratischen Hilfen bekommen betroffene Personen jetzt schnell Unterstützung. „Wir gehen von erforderlichen Geldern von rund 50.000 Euro in den kommenden zehn Wochen aus. In einem ersten Schritt werden 10.000 Euro Soforthilfe bereitgestellt“, erklärt Aalens OB Thilo Rentschler. Er werde in den kommenden Tagen den Gemeinderatsmitgliedern vorschlagen insgesamt 50.000 Euro als Hilfe für die Schwächsten in der Stadtgesellschaft bereitzustellen. 

Dabei wird die Stadt mit den Hilfs- und Betreuungseinrichtungen der Betroffenen zusammenarbeiten. „Ein Konzept zur Umsetzung der Soforthilfe wird auf der Grundlage eines Abstimmungsgesprächs mit den Hilfsorganisationen, das letzte Woche stattgefunden hat, in den kommenden Tagen konkretisiert und umgesetzt“, sagt OB Rentschler. „Aalen hält zusammen! Mit Solidarität, Fürsorge und Hilfe werden wir sicherstellen, dass in Aalen keiner durch das Netz fällt.“

Das Coronavirus betrifft in erster Linie den Körper - aber wer laufend die Nachrichten verfolgt, wer dazu angehalten ist, soziale Kontakte zu minimieren oder in häusliche Isolation zu gehen, dem kann das auch auf das Gemüt schlagen. Umso wichtiger ist es, auf die seelische Gesundheit zu achten und innere Stärken zu mobilisieren, die uns helfen können, in der aktuellen Situation mit dem krankheitsbedingten Stress zurecht zu kommen. 

Die gute Nachricht ist, dass es in der Psychologie und Psychotherapie wissenschaftlich erforschte und bewährte Verhaltensmaßnahmen und mentale Strategien gibt, die es ermöglichen, diese Ausnahmesituation zu meistern.

Der Geschäftsbereich Gesundheit des Landratsamts Ostalbkreis hat dazu eine Hotline eingerichtet, bei der sich Betroffene telefonisch Hilfe und Unterstützung holen können, wenn sie sich den emotionalen Belastungen, die mit der Corona-Infektion einhergehen, nicht mehr gewachsen fühlen.

Die Hotline ist ab 30. März 2020 von Montag bis Freitag von 10:00 bis 14:00 Uhr unter der Telefonnummer 07361 503-1919 mit einer psychologischen bzw. ärztlichen Fachkraft besetzt.


INFO:

Übersicht über die Corona-Beratungsangebote des Landratsamts Ostalbkreis

  • Allgemeine Corona-Hotline
    07361 503-1900 oder -1901
    E-Mail: corona@ostalbkreis.de
    Montag bis Freitag:
    8:00 bis 16:00 Uhr
    Samstag und Sonntag:
    10:00 bis 14:00 Uhr

  • Hotline bei Fragen zur Entisolierung
    07361 503-1128 oder -1129
    E-Mail: entisolierung@ostalbkreis.de
    täglich

  • Beratungsangebot der Familien-/ Erziehungsberatungsstelle
    E-Mail: corona-familienberatung@ostalbkreis.de

  • Hotline für emotional belastete Corona-Erkrankte
    07361 503-1919
    Montag bis Freitag von 10:00 bis 14:00 Uhr

  • Fragen zu Verdienstausfallentschädigung bzw. Erstattung an den Arbeitgeber nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)
    E-Mail: entschaedigung-corona@ostalbkreis.de

Wie das Landratsamt Ostalbkreis mitteilt, gesunden inzwischen erfreulicherweise täglich mehr Corona-Patienten und können aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Auch bei vielen Kontaktpersonen läuft die Isolationsfrist aus. Da es immer wieder Fragen der Betroffenen zum richtigen Vorgehen bei der „Entisolierung“ gibt, bietet das Landratsamt speziell für diesen Personenkreis eine Telefon-Hotline an: 

07361 503-1128 und -1129 (täglich ab 27. März 2020),
E-Mail: entisolierung@ostalbkreis.de

Pflegefachkräfte für Ärztliches Notfallzentrum gesucht - Landrat Pavel und Vorstandsvorsitzender der Kliniken Ostalb bitten um Unterstützung

Wie bereits berichtet, bereiten der Ostalbkreis, die Kliniken Ostalb und die Kreisärzteschaften in Aalen ein Ärztliches Notfallzentrum und eine Fieberambulanz vor. Für den Fall, dass das Ärztliche Notfallzentrum in Betrieb genommen werden muss, werden noch examinierte Pflegefachkräfte zur Unterstützung gesucht.

"In der Ulrich-Pfeifle-Halle in Aalen laufen momentan die Vorbereitungen, damit wir im Bedarfsfall die Einrichtung hochfahren können. Im Notfallzentrum wollen wir zunächst 70 Betten vorsehen, insgesamt können wir kurzfristig die Plätze auf bis zu 125 aufwachsen lassen. Für den Betrieb benötigen wir noch weitere ausgebildete Pflegefachkräfte", informieren Landrat Klaus Pavel und Prof. Dr. Ulrich Solzbach, der Vorstandsvorsitzende der Kliniken Ostalb. "Wenn Sie im Moment nicht in Ihrem Beruf arbeiten oder im Ruhestand sind und aushelfen können, so bitten wir Sie, uns - gegebenenfalls auf Honorarbasis - zu unterstützen."

Interessierte können sich beim Landratsamt Ostalbkreis, Büro des Landrats, E-Mail: lena.kuemmel[at]ostalbkreis.de melden. Bitte geben Sie hierbei Ihre Kontaktdaten an (Name, Vorname, Adresse, Beruf, Telefon, Alter).

Nr. 157 vom 22.03.2020

Coronavirus – Anzahl der Testungen ist rückläufig, Zahl der Erkrankten steigt

Einen moderaten Anstieg Corona-Erkrankter verzeichnet das Landratsamt Ostalbkreis an diesem Wochenende. So waren Stand Samstag, 21. März 2020 insgesamt 165 Menschen positiv, am Sonntag, 22. März waren es 180.

Die Zahl der Corona-Testungen war in den vergangenen Tagen insgesamt rückläufig. Im Drive-in-Zentrum auf dem Aalener Greutplatz ließen sich an diesem Wochenende 88 Bürgerinnen und Bürger einen Abstrich entnehmen.

"Für den gemeinsamen Aufruf der kommunalen Familie, der Kliniken Ostalb und der Dekane, der am Freitag online und am Samstag in allen Zeitungen des Kreises veröffentlicht wurde, haben wir große Akzeptanz und viele positive Rückmeldungen erhalten", betont Landrat Klaus Pavel und lobt die Bürgerschaft des Ostalbkreises: "Sie sind unserem eindringlichen Appell gefolgt und weitgehend zu Hause geblieben. Dies ist ein ermunterndes, solidarisches und verantwortliches Zeichen!"

Weiterhin gelte es jedoch, so der Landrat, wie vom Land Baden-Württemberg verordnet, soziale Kontakte weitgehend zu vermeiden und damit einen sprunghaften Anstieg an Erkrankten zu verhindern.

Die Landesregierung hat gestern (20. März) ihre Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus aktualisiert und konkretisiert. Die Änderungen traten heute in Kraft. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, müssen ab sofort weitere Einrichtungen und Geschäfte schließen. Das Wirtschaftsministerium hat Auslegungshilfen zur Schließung von Einrichtungen und Ladengeschäften auf Grund der Corona-Verordnung veröffentlicht. Damit wird klargestellt, welche Branchen und Betriebstypen von den infektionsschützenden Maßnahmen betroffen sind und welche weiterhin geöffnet bleiben dürfen.

Handwerk und Dienstleistungen sind grundsätzlich nicht betroffen – es gibt aber Ausnahmen, die sich aus der Rechtsverordnung ergeben. Von Schließungen betroffen ist vornehmlich der Einzelhandel. So müssen unter anderem Autohäuser und Fahrradläden bis 19. April 2020 schließen, nicht jedoch Kfz- und Fahrrad-Werkstätten, die auf die Reparatur und Wartung spezialisiert sind. Das Ministerium wies darauf hin, dass Einzelhändler, die ihren Laden schließen müssen, z.B. über Hotlines, Online- bzw. Versandhandel oder andere Vertriebswege ihre Waren selbstverständlich weiterhin verkaufen dürften.

Ausdrücklich nicht geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel. Auch beispielsweise Wochenmärkte, Getränkemärkte, Sanitätshäuser, Apotheken, Bäckereien, Metzgereien, Hofläden, Drogerien, Optiker, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Lieferdienste und Poststellen sowie Reinigungen bleiben geöffnet.

Unternehmen, Kammern und Verbände können sich mit weiteren Fragen im Zusammenhang mit der Schließung von Einrichtungen und Ladengeschäften ab sofort an das Postfach coronaverordnung@wm.bwl.de wenden.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Beantwortung der Mailanfragen etwas Zeit in Anspruch nimmt. 

Folgende Übersicht wird von uns laufend aktualisiert:

Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung

Stadt erweitert in Teilorten das Dienstleistungsangebot.

Ab 23. März 2020 sind Geschäftsstellen in Wasseralfingen, Unterkochen, Dewangen und Ebnat nach Terminabsprache für Bürger*innen zwischen 9 und 12 Uhr geöffnet


Nachdem verschiedene Ämter im Rathaus Aalen seit 16. März ihre Dienstleistungen im Zuge der Corona-Pandemie nach Terminvereinbarung anbieten, öffnen vier Geschäftsstellen in den Teilorten Wasseralfingen, Unterkochen, Dewangen und Ebnat ab Montag, 23. März 2020, von Montag bis Freitag zwischen 9 und 12 Uhr.

Die Gebäude sind jedoch nicht frei zugänglich. Bürger*innen werden gebeten, sich bei dringenden Angelegenheiten wegen Terminabsprachen mit der jeweiligen Geschäftsstelle unter den unten angegebenen Kontaktnummern und Mailadressen zu melden.

Die Beratungsplätze sind mit Trenneinrichtungen zwischen Kunde und Mitarbeiter versehen, um eine Übertragung der Viruserkrankung auszuschließen.

Bezüglich der neuen, seit heute, 21. März 2020, gelten-den Rechtsverordnung der Landesregierung zeigt sich OB Thilo Rentschler entschlossen, die Auswirkungen der Ausgangsbeschränkungen auf das gesellschaftliche Leben so gering als möglich zu halten. "Wir versuchen, trotz dieser einschneidenden Maßnahmen als Verwaltung für unsere Bürgerinnen und Bürger erreichbar zu sein. Es gilt, Hilfe für diejenigen zu organisieren, die dringend darauf angewiesen sind", sagt OB Rentschler. Aufgrund der unterschiedlichen Regelungen in den Bundesländern entstehe vielfach Verunsicherung sowohl in der Bevölkerung wie auch bei den Kommunen, die Regelungen und Vorgaben umsetzen müssen.   

Kontaktdaten Geschäftsstellen:

Bezirksamt Wasseralfingen:
Telefon  07361 9791-0
rathaus.wasseralfingen@aalen.de

Bezirksamt Unterkochen:
Telefon 07361 9880-0
rathaus.unterkochen@aalen.de

Rathaus Dewangen:
Telefon 07366 9609-0
rathaus.dewangen@aalen.de

Geschäftsstelle Ebnat:
Telefon 07367 9617-0
rathaus.ebnat@aalen.de

Weltweit steigt die Zahl der Corona-Erkrankten rasant an, Italien hat viele Tausend Corona-Tote zu beklagen und auch in Deutschland und den anderen Ländern der EU nimmt die Zahl der Infizierten inzwischen exponentiell zu. Noch gehört der Ostalbkreis nicht zu den Corona-Hotspots, aber auch hier steigen täglich die Erkrankungsfälle. Mit Blick auf die Erfahrungswerte aus China und Italien bereiten die Verantwortlichen der Kliniken Ostalb vorausschauend bereits seit längerem die drei Krankenhäuser in Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd auf die Zeit vor, in der Patienten mit schweren Corona-Verläufen stationär und möglicherweise sogar intensiv behandelt werden müssen.

"Wir haben uns frühzeitig entschlossen, aktiv zu werden, um uns nicht überraschen zu lassen", betonen Landrat Klaus Pavel und der Vorstandsvorsitzende der Kliniken Ostalb, Prof. Dr. Ulrich Solzbach. "Verschiebbare Operationen und Behandlungen wurden abgesagt, sodass an den Kliniken inzwischen bis zu 100 Betten zur Behandlung von Coronapatienten zur Verfügung stehen. In großem Umfang können auch Isolierbetten geschaffen werden."

Einen Schritt weiter haben die Verantwortlichen von Kreis, Kliniken und Ärzteschaften jetzt schon gedacht. So wurden in den vergangenen Tagen gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst, dem DRK und in Kooperation mit der Stadt Aalen mit Hochdruck ein ärztliches Notfallzentrum und eine Fieberambulanz geplant. Diese sollen zunächst zentral für den gesamten Ostalbkreis in der Ulrich-Pfeifle-Halle und auf dem Greutplatz in Aalen eingerichtet werden. "Es ist wichtig, dass wir die Zeit genutzt haben um möglicherweise notwendige Gesundheitsinfrastruktur in Form des Fieberambulanz aufzubauen. Damit kann bei starkem Anstieg der Infizierten das Ostalbklinikum entlastet werden", sagt Oberbürgermeiser Thilo Rentschler.
Die auf dem Platz momentan betriebene Drive-in-Teststrecke zur Corona-Abstrichnahme wird zu gegebener Zeit zu einer Fieberambulanz umgestaltet. "Die Fieberambulanz soll - wie landesweit in sämtlichen Landkreisen und kreisfreien Städten - zur Unterstützung der Haus- und Facharztpraxen durch die Kassenärztliche Vereinigung BW eingerichtet und mit Ärzten sowie ärztlichem Hilfspersonal ausgestattet werden", informiert Dr. Sebastian Hock, Vorsitzender der Kreisärzteschaft Aalen/Ellwangen.

In der Ulrich-Pfeifle-Halle wird der Landkreis in Form einer eigenständigen Abteilung der Kliniken Ostalb ein ärztliches Notfallzentrum mit Notfallbetten einrichten. "Dies gibt uns die Möglichkeit, neben den bis zu 100 Betten in unseren drei Kliniken weitere Plätze für eine stationäre Patientenversorgung verfügbar zu haben. Im Notfallzentrum wollen wir zunächst 70 Betten vorsehen, insgesamt können wir bei Bedarf kurzfristig die Plätze auf bis zu 125 aufwachsen lassen", erläutern der Landrat und Prof. Solzbach. Im Notfallzentrum übernehmen Ärzte und Pflegekräfte aus den Kliniken Ostalb die Betreuung der Erkrankten. Bei Bedarf ist ein weiteres Zentrum in Schwäbisch Gmünd vorgesehen. "Wir treffen an unseren Kliniken alle betrieblichen Maßnahmen, um möglichst noch mehr Kapazitäten freizuhalten", betont Pavel. "Natürlich muss aber die Betreuung von anderen Erkrankten, wie etwa Schlaganfallpatienten, Menschen mit Herzinfarkten oder Unfallopfern parallel weiterhin an den Kliniken sichergestellt bleiben. Dies ist eine Herkulesaufgabe! Ich danke deshalb allen Ärztinnen und Ärzten, auch allen niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen vor Ort, und dem gesamten Pflegepersonal für ihren Einsatz. Mein Dank gilt ebenso allen Hilfsorganisationen und sonstigen ehrenamtlich Engagierten!"

Einen besonderen Dank richtet der Kreischef an die Stadt Aalen und Oberbürgermeister Thilo Rentschler, der schnell und unbürokratisch die Örtlichkeiten zur Verfügung gestellt und personelle Unterstützung zugesagt hatte. Beeindruckt ist Landrat Pavel von der Welle der Unterstützungsbereitschaft, die der Ostalbkreis in diesen Tagen von verschiedensten Seiten erfährt und die dem Führungs- und Organisationsteam bei der Kreisverwaltung die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen und weitere strategische Planungen erleichtert.

"Wir sind gut vorbereitet! Bitte tragen auch Sie Ihren Teil dazu bei, dass wir das, was auf uns zukommt, bewältigen können: Folgen Sie den Appellen der Behörden, meiden Sie so weit wie möglich soziale Kontakte und vertrauen Sie ausschließlich auf die Informationskanäle seriöser Quellen!", bittet Landrat Klaus Pavel nochmals eindringlich. "Nur wenn sich ALLE in ihrem Verhalten zurücknehmen und sich an die Regeln halten, können wir diese Krise, die nicht nur eine Belastungsprobe für unser Gesundheitssystem sondern auch für unsere Unternehmen aller Art und Größe ist, meistern!"

Entscheidung über den Umgang mit Elternbeiträgen und Verpflegungspauschalen für Kitas und Schulen landesweit wird vertagt

Bis eine Entscheidung bezüglich dem landesweit einheitlichen Umgang abgestimmt und getroffen ist, werden als Sofortmaßnahme die Elternbeiträge für den Monat April 2020 für die Kindergartenkinder- und Schulkindbetreuung bei der Stadt Aalen sowie die Verpflegungspauschale nicht eingezogen. Dies wurde auch mit den größten kirchlichen und freien Träger abgestimmt.

„Über eine Gesamtlösung dieser Problematik soll zu einem späteren Zeitpunkt landeseinheitlich im Schulterschluss aller Kommunen entschieden werden“, erklärt Oberbürgermeister Thilo Rentschler. Aufgrund der aktuell dynamischen Entwicklungen ist es zunächst wichtig, die Notfallbetreuung in ausreichendem Maße zur Verfügung zu stellen und die Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems bestmöglich zu unterstützen.

Seit Montag, 16. März 2020, sind die Kitas und Schulen in Aalen auf Grundlage der Verordnung der Landesregierung geschlossen. Landesweit soll damit die Ausbreitung des Coronavirus gehemmt werden. Insgesamt sind die Einrichtungen fünf Wochen lang geschlossen. Zurecht stellt sich deshalb die Frage, wie mit den Elternbeiträgen und den Verpflegungspauschalen für diesen Zeitraum umzugehen ist. „Diese Frage beschäftigt nicht nur zahlreiche Eltern in Aalen, sondern auch landesweit die Kommunalverwaltungen und Träger“, sagt OB Rentschler.

Für Oberbürgermeister Rentschler ist es wichtig, dass der Umgang mit den Elternbeiträgen nicht im Alleingang von der Stadt Aalen entschieden wird, sondern eine einheitliche Lösung mit anderen Städten und Gemeinden aus der Region herbeigeführt werden soll. Dies wird in Abstimmung mit den kommunalen und kirchlichen Spitzenverbänden und der Landesregierung erfolgen.

Neuaufnahmen von Kindern, die für die kommenden Wochen geplant waren, können bis auf weiteres nicht durchgeführt werden. Es werden keine Elternbeiträge für bisher nicht aufgenommene Kinder eingezogen.

Sobald nähere Informationen rund um das Thema Elternbeiträge bekannt werden, wird die Öffentlichkeit informiert.

Notfallbetreuung in Aalen
Wenn beide Erziehungsberechtigte oder die/der Alleinerziehende/r Arbeitnehmer*innen in den Bereichen der kritischen Infrastruktur sind, besteht ein Anspruch auf einen Notfallbetreuungsplatz. Für Fragen oder für die Anmeldung der Kinderbetreuung wenden Sie sich gerne von Montag bis Freitag zwischen 6.30 und 18 Uhr an das Kontakttelefon für Notfallbetreuung unter 07361 52-1052.

Für die Anmeldung der Schulkindbetreuung wenden Sie sich bitte direkt an die jeweiligen Schulen.

Die Zahl der Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, nimmt täglich zu. Derzeit wird alles dafür getan, dass die Ausbreitung verlangsamt wird.

Auf Grund des regen Besucherverkehrs sind Polizeidienststellen potentielle Ansteckungsorte. Zur Risikominimierung ist es erforderlich, den Besucherverkehr in allen Polizeidienststellen auf das erforderliche Maß einzuschränken. Die 24/7 Polizeidienststellen gewährleisten weiterhin die polizeiliche Versorgung und die Erreichbarkeit in Notfällen bleibt selbstverständlich erhalten.

Daher bitten wir, den Besuch einer Polizeidienststelle vorher telefonisch anzukündigen und abzustimmen.

Den Dienststellenfinder der Polizei BW finden Sie unter: https://www.polizei-bw.de/dienststellenfinder/

In Fällen einer Anzeigenerstattung besteht die Möglichkeit, die Internetwache der Polizei BW unter https://www.polizei-bw.de/internetwache/  zu nutzen. Die Internetwache ermöglicht, Hinweise oder Anzeigen zu Straftaten zu übersenden, die kein sofortiges Tätigwerden der Polizei erfordern. Die Nachrichten werden vom Landeskriminalamt an die zuständige Polizeidienststelle weitergeleitet.

Für dringende Meldungen oder Notrufe ist die Polizei nach wie vor über die 110 immer erreichbar.

Der Ostalbkreis hat eine "Ausnahmebewilligung zur Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen und für Abweichungen von bestimmten Beschränkungen des Arbeitszeitgesetzes aus Anlass der Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland gemäß § 15 Absatz 2 Arbeitszeitgesetz (ArbZG)" erlassen, die am 19. März in Kraft tritt.

Die Allgemeinverfügung des Landkreises soll dazu dienen, die Leistungsfähigkeit von Betrieben, Infrastruktur und Einrichtungen sicherzustellen, die zur Bewältigung der Corona-Pandemie unverzichtbar sind. Sie regelt, dass Betriebe unter bestimmten Voraussetzungen auch Sonn- und Feiertagsarbeit vorsehen können. So soll etwa der Warentransport von Gütern des täglichen Bedarfs, die zur Eingrenzung, Bekämpfung und Bewältigung der Pandemie eingesetzt werden oder zur medizinischen Behandlung und Versorgung von Patientinnen und Patienten benötigt werden, sichergestellt werden. 

Außerdem regelt die Allgemeinverfügung die Möglichkeit, von der täglichen Höchstarbeitszeit abzuweichen, z. B. für Not- und Rettungsdienste sowie für Feuerwehr, Krankenhäuser und andere Bereiche, deren Arbeitsfähigkeit derzeit als "systemkritische Bereiche" besonders wichtig ist, wie verschiedene Behörden, Presse, Verkehrsbetriebe, Energie- und Wasserversorgungsbetrieben sowie in Abfall- und Abwasserentsorgungsbetrieben und Landwirtschaft. Die Ausnahmen sind zeitlich bis zum 30. Juni 2020 befristet.

Die vollständige Allgemeinverfügung ist hier auf der Homepage des Landratsamts Ostalbkreis https://newsroom.ostalbkreis.de/sixcms/detail.php?template=newsroom_bekanntmachungen zum Download eingestellt.

Stand Montagabend (16.03.2020) waren im Ostalbkreis 52 Bürgerinnen und Bürger an Corona erkrankt. 655 Personen befinden sich als Kontaktpersonen in behördlich verfügter häuslicher Isolation. Seit Beginn der Corona-Epidemie bis Montagmittag (16.03.2020) wurden im externen Testzentrum des Gesundheitsamts sowie in der Drive-in-Teststrecke auf dem Aalener Greutplatz 517 Abstriche genommen. Im Laufe des heutigen Tages wurden dem Gesundheitsamt weitere Corona-Fälle gemeldet, sodass zum Stand 17.03., 14:30 Uhr, 96 Corona-Erkrankte beim Ostalbkreis verzeichnet sind.

Drive-in Schwäbisch Gmünd

Am heutigen Dienstagmorgen um 8:00 Uhr hat auch die Drive-in-Teststrecke in Schwäbisch Gmünd auf dem Schießtalplatz, die die KV Schwäbisch Gmünd mit dem DRK-Kreisverband Schwäbisch Gmünd im Auftrag des Landratsamtes eingerichtet hat, ihren Betrieb aufgenommen. 

Hotline und E-Mail

Trotz umfangreichen Informationen, die über das Coronavirus auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts, Behörden von Bund und Land und auch des Ostalbkreises veröffentlicht sind, besteht nach wie vor ein ungebrochen hoher telefonischer Informations- und Beratungsbedarf bei der Bevölkerung. Das Landratsamt Ostalbkreis hat seit Beginn der Corona-Erkrankungen im Ostalbkreis eine Telefonhotline eingerichtet, die von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr zur Verfügung steht. 36 Beschäftigte des Landratsamts arbeiten im Zweischichtbetrieb daran, die Flut von Anrufen und E-Mails zu Corona entgegenzunehmen und zu beantworten:

Hotline: 07361 503-1900 und -1901
E-Mail: corona@ostalbkreis.de

Ärzte und Beschäftigte des Gesundheitsamts sind an sieben Tagen der Woche von den frühen Morgenstunden bis spät in die Nacht hinein damit beschäftigt, die zunehmende Zahl von Corona-Erkrankten zu informieren, deren Kontaktpersonen zu ermitteln und die häusliche Isolation zu veranlassen, die wiederum von den Wohnsitz-Bürgermeisterämtern verfügt wird. Außerdem muss das Gesundheitsamt regelmäßigen telefonischen Kontakt zu den Erkrankten halten und für den Fall von auftretenden Krankheitssymptomen als Ansprechpartner für die isolierten Kontaktpersonen zur Verfügung stehen. Mit steigender Zahl der Erkrankungen und damit weiteren hunderten Kontaktpersonen ist dies eine Aufgabe, die massiv Kapazitäten bindet. 

Sitzungen des Kreistags, seiner Ausschüsse und Gremien bis Ende April abgesagt

Bis zunächst 27. April 2020 sind alle Kreistags- und Ausschusssitzungen des Ostalbkreises abgesagt. Nur Sitzungen mit zwingenden Beschlüssen, die Beratungsbedarf haben, werden stattfinden. Außerdem wird vermehrt mit sogenannten Umlaufbeschlüssen und Eilentscheidungen gearbeitet.

Landrat wendet sich an Wirtschaftsministerium 

Aus Sicht von Landrat Klaus Pavel müssen von Land und Bund nun schnellstmöglich konkrete Maßnahmen zur Existenzsicherung für Unternehmen, insbesondere auch der Gastronomen und Hoteliers, beschlossen werden, um die wirtschaftlichen Auswirkungen in Folge der Corona-Verordnungen abzumildern. Die Existenzängste sind enorm. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um Entlassungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Insolvenzen abzuwenden. Pavel hat sich deswegen an die Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gewandt und auch den zuständigen Tourismusminister Guido Wolf involviert.

Auf Grund der Ausbreitung des Coronavirus ist die GOA gezwungen folgende Maßnahmen umzusetzen:

Ab sofort:

Das Verwaltungsgebäude in Mögglingen wird für den Publikumsverkehr geschlossen, E-Mails und Anrufe werden wie gewohnt entgegengenommen.

Die Altpapier-Vereinssammlungen im Ostalbkreis werden bis zum 31.05.2020 abgesagt.

Ab 19.03.2020:

Alle dezentralen Wertstoffhöfe und die Wertstoffzentren Ellert und Reutehau bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Die mobilen und stationären Problemstoffsammlungen finden bis auf Weiteres nicht statt.

Die Abfuhrtermine für Restmüll, Bioabfälle, Gelbe Säcke und Altpapier bleiben vorerst bestehen. Die dezentralen Grüncontainer werden wie gewohnt geöffnet, die Straßensammlung Grünschnitt und die Abfuhr der Gartentonne werden unverändert durchgeführt. 

Über Änderungen werden wir Sie laufend informieren. 

Sollten Sie Fragen dazu haben, bitten wir Sie möglichst von Anrufen abzusehen und Kontakt über „mygoa.de“ oder per E-Mail (goa@goa-online.de) mit uns aufzunehmen. Die GOA bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.

Ab Montag, 16. März, bleiben alle Kinderbetreuungseinrichtungen sowie Schulen auf dem Stadtgebiet Aalens geschlossen.

Diese Regelung wurde in Abstimmung mit der Landkreisverwaltung sowie mit dem Kultusministerium vom Verwaltungsstab Corona der Stadt unter Vorsitz von OB Thilo Rentschler im Dialog mit den Schulen und den Trägern der Betreuungseinrichtungen beschlossen. Eine Notbetreuung für Kinder von Eltern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, wird in fünf Kitas und an den Schulen organisiert.

Zudem wird das Rathaus in Aalen ebenfalls ab Montag, 16. März, für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. „Relevante Bereiche bleiben jedoch bei wichtigen und zeitkritischen Angelegenheiten erreichbar und funktionsfähig – Termine können vereinbart werden“, sagte OB Rentschler. Bis einschließlich Mittwoch, 18. März, bleiben alle Geschäftsstellen in den Teilorten komplett geschlossen, sind aber telefonisch und per E-Mail erreichbar. „Diese weitreichenden Maßnahmen sollen verhindern, dass sich das Virus noch rascher ausbreitet und die Funktionsfähigkeit der Verwaltung gewährleisten. Wir werden weiter vernünftig und besonnen auf die Ausbreitung des Corona-Virus reagieren und im Verwaltungsstab weitere Maßnahmen erörtern. Ich appelliere an die Bürgerinnen und Bürger, in dieser Situation zusammenzustehen und solidarisch im Sinne der Schwächsten in der Gesellschaft zu handeln“, sagte OB Thilo Rentschler.

 

Notbetreuung in Kitas

 

Das Amt für Soziales, Familie und Jugend unterhält am Sonntag, 15. März, noch bis 18 Uhr sowie am Montag, 16. März, ab 6 Uhr ein Infotelefon für die Vereinbarung von Kinderbetreuung für Eltern mit systemrelevanten Berufen. Die Telefonnummer dazu lautet 07361 52-1052. An fünf Kitas wird dieses Angebot mit maximal 150 Plätzen eingerichtet. 

 

Notbetreuung an Schulen

 

Die Betreuung ist zu den normalen Schulzeiten durch die Schulen und ihrer Lehrer*innen sowie mit Hilfe der städtischen Schulsozialarbeiter*innen und durch Hauswirtschaftskräfte sichergestellt. Dies gilt für die Klassen 1 bis 6 an Grundschulen sowie den weiterführenden Schulen. Für die Notbetreuung wenden sich Eltern mit systemrelevanten Berufen bitte an die jeweiligen Schulsekretariate, die weiterhin ihren Dienst versehen.

 

Städtische Verwaltung eingeschränkt

 

Am Rathaus in Aalen wird der Haupteingang vom Marktplatz her ab 16. März geschlossen bleiben. „Bürgerinnen und Bürger, die ein dringendes Anliegen haben, werden gebeten, mit dem jeweilig zuständigen Bereich telefonisch oder per Mail vor einem persönlichen Besuch Kontakt aufzunehmen und falls unbedingt erforderlich, einen Termin zu vereinbaren“, sagte OB Rentschler.

Für folgenden Ämter und Anliegen gibt es ab Montag, 16. März eine zentrale Annahmestelle für dringliche Anliegen im Bürgeramt der Stadt Aalen:

 

           Bürgerbüro Bau (buergerbueroBau@aalen.de)

           Bürgeramt (buergeramt@aalen.de)

           Standesamt (standesamt@aalen.de)

           Wohngeldstelle (nur Antragsannahme) (wohngeld@aalen.de)

           Einsichtnahme Planunterlagen laufende Bebauungsplanverfahren.                    (stadtplanungsamt@aalen.de)

           Amt für Zuwanderung und Flüchtlinge (auslaenderamt@aalen.de)

 

 

 

 

Öffnungszeiten Stadtverwaltung Aalen am Montag, 16. März, ab 10 – 16.15 Uhr.

Weitere Informationen unter www.aalen.de

 

 Ortschaftsverwaltungen bleiben geschlossen, aber telefonisch erreichbar

Die Ortsschaftsverwaltungen bleiben vorübergehend bis einschließlich Mittwoch, 18. März, komplett für den Publikumsverkehr geschlossen. Weitere Regelungen zu künftigen Öffnungen werden rechtzeitig bekanntgegeben.

 

OB Thilo Rentschler dankte für die gute Abstimmung mit Landkreis, Schulleitern sowie den Trägern der Kinderbetreuung. Am Wochenende hat es im Aalener Rathaus einige Abstimmungsgespräche gegeben. „Helfen Sie alle mit, durch Besonnenheit, Solidarität und Hilfsbereitschaft die Folgen der Corona-Virusinfektionen zu mildern. Vermeiden Sie unnötige Kontakte mit anderen Menschen, um sich selbst zu schützen und die Ausbreitung des Virus weiter zu verlangsamen“, sagte Rentschler.

 

Bei dem Pressegespräch am Sonntagnachmittag, 15. März, bekräftigte Thilo Rentschler, dass sich die Stadt Aalen bezüglich weiterer möglicher Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen an Vorgaben des Bundes, des Landes sowie der Gesundheitsbehörden im Kreis halten wird. Als „unfassbar“ bezeichnete er die Ereignisse am 14. März beim Drive-in-Testzentrum, wo Unbekannte eingedrungen waren. Am Samstag und Sonntag waren jeweils rund 30 städtische Mitarbeiter im Verwaltungsstab sowie nachgeordneten Bereichen tätig.

Der Verwaltungsstab der Stadt Aalen erweitert den berechtigten Personenkreis, nun kann allen systemrelevanten Berufsgruppen eine Notfall-Betreuung angeboten werden.

 

Bereits am Freitag hat die Stadt Aalen umfassend zur Schließung der Kitas im Stadtgebiet informiert. Schon am Samstag, 14. März war die Telefonische Kontaktaufnahme zur Vergabe von Kita-Notplätze für Arbeitnehmer*innen aus dem Gesundheitssystem von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr geschaltet. Für viele Eltern, die im Gesundheitswesen tätig sind, konnte ein Betreuungsplatz organisiert werden.

 

Die bisherigen Nachfragen von Betroffenen machen es notwendig das Angebot für weitere Berufsgruppen zu öffnen.  Nach Beratung und Beschluss im Corona-Stab werden ab sofort weitere systemrelevante Berufsgruppen berücksichtigt:

 

Zur systemrelevanten Berufsgruppe zählen:

 

          Beschäftigte im Gesundheitswesen:

a.         Beschäftigte in Krankenhäusern und Fachkrankenhäusern,

b.         Ärztlicher Dienst

c.         Pflegedienst

d.         Med.-Techn. Dienst

e.         Funktionsdienst

f.          Sonstiges Personal

g.         Personal Arzt- und Zahnarztpraxen,

h.        Personal ambulante Pflegedienste,

i.          Personal Pflegeheime,

j.          Personal Apotheken,

k.         Personal privater Krankentransportunternehmen nach Rettungsdienstgesetz,

l.          komplettes Personal der Gesundheitsämter,

m.       Personal in stationären Rehabilitationseinrichtungen.

 

• Personal, das zur Aufrechterhaltung grundlegender Infrastrukturen benötigt wird. 

 

Hierzu gehören insbesondere Beschäftigte in folgenden Bereichen:

a.         Öffentliche Sicherheit und Ordnung, 

b.         Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen

c.         Verwaltungs- und Führungsstäbe, 

d.         Justizverwaltung, Feuerwehr, 

e.         THW, 

f.          Polizei, 

g.         Öffentlicher Nahverkehr, 

h.        Wasser- und Energieversorgung, 

i.          Abwasser- und Müllentsorgung.

 

• Personal, welches bei Herstellern von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten beschäftigt ist,

 

• Personal, welches in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelbranche beschäftigt ist.

 

WICHTIG – Voraussetzungen

 

Bitte prüfen Sie vor Anfrage einer Notfallbetreuung bei der Stadt Aalen folgende Fragen:

 

  Haben Sie alternative Betreuungsmöglichkeiten für Ihr Kind / Ihre Kinder (anderes Elternteil, Verwandtschaft, Nachbarschaft …)?

  Gibt es Möglichkeiten seitens Ihres Arbeitgebers, damit Sie die Betreuung Ihres Kindes sicherstellen können (beispielsweise Anpassung des Dienstplans etc.)?

 

Grundsätzlich gilt: Sofern beide Elternteile oder Alleinerziehende in systemrelevanten Berufsgruppen arbeiten, gilt die Garantie dieser Kita-Notfallbetreuung.

 

Sofern nur ein Elternteil einen systemrelevanten Beruf ausübt wird das Kind aufgenommen, sofern noch Kapazitäten in den Notfall-Kitas frei sind.

 

Die Notfallbetreuung beinhaltet keine Essensversorgung, die Eltern werden gebeten den Kindern einen Imbiss und Getränk mitzugeben.

 

INFO und Kontakttelefon

 

Das bestehende Kontakttelefon des Amts für Soziales, Jugend und Familie für Eltern aus systemrelevanten Berufsgruppen ist auch am Sonntag, 15. März , bis 18 Uhr zur verbindlichen Vereinbarung der Notfallbetreuung erreichbar. Am Montag, 16. März ist das Kontakttelefon ab 6 Uhr besetzt.

 

Amt für Soziales, Jugend und Familie der Stadt Aalen:

               Telefonnummer 07361 52 1052 .

 

 

Schulen und Schulkindbetreuung

 

Die Stadt Aalen organisiert gemeinsam mit den städtischen Schulen im Laufe des Sonntags und Montags die Sicherstellung einer Notfallbetreuung an den Schulen für die oben genannten systemrelevanten Berufsgruppen. Ab Dienstag, 17. März wird die Betreuung der Kinder zu den üblichen Zeiten  sichergestellt. An den Schulen mit Ganztagsschulbetrieb wird eine Notfallbetreuung angeboten.

 

Die Eltern werden gebeten sich am Montag mit den jeweiligen Schulsekretariaten in Verbindung zu setzen.

 

Tag 1 und 2 des Drive-in-Testzentrums verliefen routiniert, so die Mitteilung der Landkreisverwaltung am Samstagabend (14. März 2020). Was dann allerdings nach Schließung des Testzentrums folgte, löste bei Landrat Klaus Pavel und allen für das Testzentrum Verantwortlichen erhebliches Befremden aus. 

Nach den letzten Patienten-Testungen und Reinigungs- sowie Desinfektionsarbeiten der Räumlichkeiten durch den Malteser Hilfsdienst wurde das Zentrum geschlossen. Nach Einbruch der Dunkelheit wurden dann von Zeugen zunächst Autorennen auf der verbliebenen Fläche des Greutplatzes rund um das Testzentrum gemeldet. Polizeikräfte waren unmittelbar nach Eingang der Meldung vor Ort, konnten die Fahrer aber nicht mehr ermitteln. Einige Zeit später versuchten Personen, sich Zutritt zum abgeschrankten und mit Sichtschutzzäunen verschlossenen Innenhof des Testzentrums zu verschaffen und die Örtlichkeiten auszuspähen. "Größere Schäden sind nach einer ersten Einschätzung nicht entstanden, allerdings werden wir Strafanzeige erstatten", kündigt Landrat Klaus Pavel an. "Wir werden solche kriminellen und rücksichtlosen Machenschaften nicht dulden! Bitte haben Sie Vertrauen in die handelnden Mitglieder des Führungsstabes Corona, in die Beschäftigten der Gesundheitsorganisationen, der niedergelassenen Ärzte, der Klinken und aller Rettungs- und Hilfsorganisationen. Wir arbeiten derzeit rund um die Uhr dafür, damit alles getan wird, um Sie bestmöglich zu schützen und zu informieren!"


Besonderen Dank richtet der Ostalb-Landrat neben den aufmerksamen Zeugen insbesondere an die Einsatzkräfte von Polizei und gemeindlichem Vollzugsdienst der Stadt Aalen sowie des Malteser Hilfsdiensts, die gestern Abend in vorbildlicher Weise und unverzüglich vor Ort waren. Seit gestern Nacht wird die Anlage von Polizei und Sicherheitsdienst überwacht. 

Angesichts der steigenden Zahl von Corona-Erkrankten reagiert die Landkreisverwaltung des Ostalbkreises und schließt am Montag, 16. März und am Dienstag, 17. März 2020 alle Dienststellen der Landkreisverwaltung.

Dies gilt auch für die Zulassungs- und Führerscheinstellen. Kunden, die dort bereits für Montag oder Dienstag einen Online-Termin vereinbart hatten, werden nach Möglichkeit direkt informiert.

"Generell gilt: Haben Sie für die nächsten zwei Tage bereits einen Termin mit einer unserer Dienststellen vereinbart, dann nehmen Sie bitte mit Ihrem Ansprechpartner telefonisch oder per E-Mail Kontakt auf und besprechen Sie das weitere Vorgehen", bittet Landrat Klaus Pavel und wirbt gleichzeitig um Verständnis für diese Maßnahmen. "Ansonsten wickeln Sie Ihr Anliegen bitte per E-Mail oder telefonisch mit unseren Dienststellen ab, die für Sie auf diesem Weg zu den üblicherweise geltenden Öffnungszeiten zur Verfügung stehen."

Ab kommenden Mittwoch, 18. März 2020 nehmen die Dienststellen der Kreisverwaltung einen eingeschränkten Dienstbetrieb auf. Grundsätzlich gilt: Persönliche Besuche in den Dienststellen des Landratsamts sind nur in Notfällen und nach vorheriger Terminabsprache mit dem zuständigen Geschäftsbereich bzw. Sachbearbeiter möglich. Der Zugang zur Wahrnehmung vereinbarter Termine ist über extra eingerichtete Bürgerbüros möglich in Aalen im Landratsamt Ostalbkreis, Stuttgarter Str. 41, Kleiner Sitzungssaal (erreichbar über ausgeschilderten Seiteneingang Stuttgarter Straße), in Schwäbisch Gmünd im Landratsamt Ostalbkreis, Haußmannstr. 29.

Ansonsten sind alle Dienststellen für den persönlichen Kundenverkehr geschlossen.

Sonderregelung Zulassungs- und Führerscheinstellen

Die Zulassungsstellen in Bopfingen und Ellwangen bleiben bis auf weiteres geschlossen. Die Zulassung von Fahrzeugen in den Zulassungsstellen in Aalen und Schwäbisch Gmünd ist ausschließlich nach vorheriger Online-Terminvereinbarung unter www.ostalbkreis.de, Rubrik Online-Service, Kfz-Zulassung möglich. 

Bis auf weiteres geschlossen bleibt ferner die Führerscheinstelle in Schwäbisch Gmünd. Geöffnet wird für den gesamten Ostalbkreis die Führerscheinstelle in Aalen. Auch hier sind persönliche Termine in der Behörde nur nach vorheriger Online-Terminvereinbarung unter www.ostalbkreis.de, Rubrik Online-Service, Führerscheinstelle möglich.

Aktuelle Informationen finden Sie immer unter www.ostalbkreis.de sowie auf unseren Social Media-Kanälen. Telefonisch erreichen Sie das Landratsamt in Aalen unter 07361 503-0 und in Schwäbisch Gmünd unter 07171 32-0.

WICHTIGER Hinweis:

Auch in den Kliniken Ostalb (Ostalb-Klinikum Aalen, St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen und Stauferklinikum Mutlangen) gelten Einschränkungen für Besucher. Bitte informieren Sie sich ggf. vorab telefonisch.

Außerdem bitten die Kliniken Ostalb darum, die Notaufnahmen wirklich nur im äußersten Notfall aufzusuchen, damit Kapazitäten nicht unnötig gebunden werden.

Am gestrigen Freitag, 13. März 2020 kurz nach 17:00 Uhr startete das Corona-Testzentrum auf dem Aalener Greutplatz. Rund 50 Abstrichentnahmen wurden gestern Abend noch getätigt. "Die Besucher des Zentrums sind sehr pünktlich und rücksichtsvoll, sodass die Ärzte und Beschäftigten vor Ort reibungslos arbeiten können", berichtet Landrat Klaus Pavel, nachdem er sich heute selbst ein Bild vor Ort gemacht hat. "Aufgrund der bisherigen Erfahrungen konnten wir heute zur Mittagszeit die Taktzahl erhöhen und Testtermine in kürzeren Abständen vergeben, sodass wir nach dem Wochenende voraussichtlich rund 350 Abstriche gemacht haben werden."

Im Testzentrum selbst und rund um die Zufahrten sind 15 Personen je Schicht im Einsatz, davon neben dem ärztlichen Personal und Beschäftigten des Malteser Hilfsdiensts und des DRK auch Polizisten, die den Verkehr regeln. Da einige Bürgerinnen und Bürger ohne Termin das Testzentrum angefahren haben macht das Gesundheitsamt macht nochmals darauf aufmerksam: Eine Testung macht nur bei Krankheitssymptomen Sinn und kann nur nach vorheriger Terminvergabe mit Code und Personalausweis erfolgen.

Am Donnerstagabend (12. März 2020) war bekannt geworden, dass mehrere Teilnehmende von Skiausfahrten nach Ischgl vom vergangenen Wochenende an Corona erkrankt sind. Deshalb wurden alle betroffenen Skifahrer, deren Kontaktdaten vom Landratsamt recherchiert werden konnten, noch am Donnerstagabend im Auftrag des Gesundheitsamts von Mitgliedern des Führungsstabs der Feuerwehren telefonisch benachrichtigt und vorläufige Verhaltensweisen an die Hand gegeben. Auch hat dieser gut 200 Personen starke Kreis inzwischen per E-Mail oder per Post ein ausführliches Informationsschreiben erhalten. "Binnen kürzester Zeit waren am Donnerstagabend zehn Mann alarmiert und bei uns im Haus bis spät in die Nacht im Einsatz", berichtet Pavel. "Herzlichen Dank an alle für die sehr professionelle Arbeit!"

Außerdem macht das Landratsamt Ostalbkreis darauf aufmerksam, dass das Robert-Koch-Institut die Corona-Risikogebiete inzwischen auf Tirol und Madrid/Spanien erweitert hat. Dies bedeutet, dass Rückkehrer aus diesen Gebieten - wie schon zuvor die Südtirolrückkehrer - vorsorglich zwei Wochen zu Hause bleiben und ihre sozialen Kontakte soweit wie möglich reduzieren sollen. Sollten bei diesem Personenkreis Krankheitssymptome auftreten, bitte beim Gesundheitsamt unter 07361 503-1900 melden.

Aufgrund der Kita-Schließungen wird die Kita-Platzvergabe bis auf weiteres verschoben.

Wie bereits bekannt gegeben sind alle Kitas im gesamten Aalener Stadtgebiet ab Montag, 16.03.2020 geschlossen. Ursprünglich wurde der Beginn der Platzvergabe für das kommende Kindergartenjahr ab 16.03.2020 geplant. Die Platzvergabe wird bis auf weiteres verschoben. Sobald nähere Informationen vorliegen, wird dies entsprechend öffentlich bekannt gegeben.

Im Rahmen einer Pressekonferenz am gestrigen Freitag, 13. März 2020 hatte Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Schließung aller Schulen im Land ab kommenden Dienstag angekündigt. Wie das Landratsamt Ostalbkreis nun heute (Samstag, 14. März 2020) aktuell mitteilt, können die Schulen im Ostalbkreis unter bestimmten Voraussetzungen bereits ab Montag, 16. März 2020 schließen. 

Landrat Klaus Pavel hat am heutigen Morgen direkt mit Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann Kontakt aufgenommen und die besondere Situation im Ostalbkreis geschildert, die sich nach der Rückkehr von vielen Skifahrenden aus Ischgl in Tirol ergeben hat. Aus den Reihen der Teilnehmenden wurden in den letzten Tagen vermehrt Corona-Fälle bestätigt. Aufgrund der Vielzahl von Kontaktpersonen in den Bussen, die möglicherweise erkranken können oder bereits erkrankt sind, hat der Ostalbkreis u.a. ein Drive-in-Testzentrum zur Abstrichnahme eingerichtet und weitere erforderliche Maßnahmen ergriffen. 

Im Hinblick auf diese Sondersituation und die damit verbundenen besonderen Herausforderungen haben die Kultusministerin und der Landrat verbindlich folgende Vorgehensweise für den Ostalbkreis festgelegt:

Den Schülerinnen und Schülern sollten laut Kultusministerium am Montag, 16. März 2020 lediglich noch in geeigneter und angemessener Weise Lerninhalte, Lernpläne oder Aufgaben zusammengestellt und weitergegeben werden.

Deshalb können im Ostalbkreis jetzt all diejenigen Schulen ab Montag, 16. März 2020 schließen, die dies bereits am gestrigen Freitag, 13. März 2020 organisiert und erledigt haben.

Alle Städte und Gemeinden im Ostalbkreis sowie alle Schulen haben heute ein entsprechendes Informationsschreiben von Landrat Klaus Pavel per E-Mail erhalten.

Ausbreitung des Corona-Virus soll möglichst wirksam eingedämmt werden – Notfallbetreuung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens

Das Land Baden-Württemberg hat am Freitag, 13. März 2020, entschieden, flächendeckend Kitas und Schulen ab Dienstag, 17. März, zu schließen. In Abstimmung mit dem Landratsamt und den Trägern der Betreuungseinrichtungen wird die Stadt Aalen bereits am Montag, 16. März, alle Kitas im gesamten Stadtgebiet Aalen schließen. Diese Regelung gilt bis zum Ende der Osterferien am 19. April 2020.

Die Stadt Aalen richtet zeitgleich gemeinsam mit den anderen Trägern der Kinderbetreuung eine Notfallbetreuung ein. Diese Notfallbetreuung ist ausschließlich Eltern mit einer Beschäftigung im Gesundheitswesen vorbehalten, wenn diese keine alternativen Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder haben. „Damit soll gewährleistet werden, dass unser Gesundheitssystem vor Ort voll funktionsfähig bleibt“, sagte OB Thilo Rentschler nach der Entscheidung im Verwaltungsstab der Stadt.

Bezüglich der Schulschließungen hält sich die Stadt Aalen an die Vorgaben des zuständigen Kultusministeriums. Alle städtischen Schulen sind am Montag, 16. März, geöffnet. Die städtischen Betreuungsangebote in den Schulen finden am Montag, 16. März, planmäßig zu den üblichen Zeiten statt.

Das Amt für Soziales, Jugend und Familie hat über das Wochenende ein Kontakttelefon eingerichtet, an das sich Eltern, die im Gesundheitswesen arbeiten und ab Montag für ihre Kinder eine Notfallbetreuung benötigen, wenden können. Auf dieser Nummer kann die Notfallbetreuung verbindlich vereinbart werden. 

Kontaktzeiten sind am Samstag, 14. März 2020, und Sonntag, 15. März 2020, jeweils von 9 bis 15 Uhr. 

Die Nummer des Kontakttelefons lautet:

07361 52-1052 

Wichtiger Hinweis:

Bitte prüfen Sie als betroffene Eltern vor Anfrage einer Notfallbetreuung bei der Stadt Aalen folgende Fragen:

·        Haben Sie in Ihrem persönlichen Umfeld alternative Betreuungsmöglichkeiten für Ihr Kind (anderes Elternteil, Verwandtschaft, Nachbarschaft …)?

 

·        Gibt es Möglichkeiten seitens Ihres Arbeitgebers, damit Sie die Betreuung Ihres Kindes sicherstellen können (beispielsweise Anpassung des Dienstplans etc.)?    

Veranstaltungen über 100 Personen generell bis 19. April untersagt – Mindestens 4 m² Fläche pro  Gast müssen vorhanden sein

Aufgrund der dynamischen Entwicklung bei Corona-Virus-Infektionen hat die Stadt Aalen am Freitag, 13. März 2020, 16 Uhr, eine Allgemeinverfügung zur Untersagung von Veranstaltungen in geschlossenen Räumlichkeiten erlassen. Sie tritt ab dem 14. März 2020 in Kraft. Demnach sind Veranstaltungen mit über 100 Personen generell untersagt, für andere Veranstaltungen ist eine Mindestfläche von 4 m² pro Person festgelegt. Die Verfügung gilt ab sofort bis zunächst 19. April 2020. Rechtsgrundlage für diese Verfügung ist das Infektionsschutzgesetz sowie eine Verordnung des Sozialministeriums. „Aufgrund der aktuellen Entwicklungen können Infektionsketten nicht mehr eindeutig nachvollzogen werden. Deshalb sehen wir in dieser Maßnahme eine Möglichkeit, die Ausbreitung der Infektion mit dem Corona-Virus weiter hinauszuzögern“, erklärte OB Thilo Rentschler, gleichzeitig Leiter des Verwaltungsstabs Corona im Aalener Rathaus.

Angesichts einer möglichen sprunghaften Zunahme von Erkrankungen sieht die Stadt Aalen diese Maßnahme als verhältnismäßig an. „Ich bitte um Verständnis, dass aufgrund der aktuellen Lage Veranstaltungen weiter reglementiert werden müssen. Ich appelliere an Veranstalter wie an alle Bürgerinnen und Bürger, möglichst auf alle nicht zwingend notwendigen sozialen Kontakte in den kommenden Tagen zu verzichten. Damit soll eine rasche Ausbreitung der Infektionskrankheit möglichst wirksam verhindert werden“, sagte Rentschler.

Aufgrund der aktuellen Zuspitzung der Situation bei Coronavirus-Erkrankungen im Ostalbkreis hat sich die Stadtverwaltung Aalen dazu entschlossen, die unten genannten städtischen Einrichtungen mit sofortiger Wirkung (Freitag, 13. März 2020, 13 Uhr) und bis auf weiteres zu schließen. „Wir reagieren damit auf die schnelle Verbreitung des Corona-Virus. Ich appelliere an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt, weiterhin ruhig und besonnen zu reagieren und sich an die Vorgaben und Empfehlungen des Gesundheitsamts und weiterer Behörden zu halten“, sagte OB Thilo Rentschler nach der Sitzung des Verwaltungsstabs Corona. Es soll durch diese einschneidenden Maßnahmen versucht werden, die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus einzudämmen.

Von der Schließung ab Freitag, 13. März 2020, 13 Uhr sind folgende städtische Einrichtungen betroffen:
Limesmuseum
Urweltmuseum
Museum Wasseralfingen
Stadtbibliothek mit den Außenstellen Wasseralfingen, Fachsenfeld und Unterkochen
Musikschule mit allen Außenstellen
Haus der Jugend
Jugendtreff Wasseralfingen
Jugendtreff im Weststadtzentrum
Treffpunkt Rötenberg

Allen Ausrichtern von Übungseinheiten und Kursbetrieben in städtischen und sonstigen Objekten wird empfohlen, ihre Angebote vorübergehend abzusagen.

Wie bereits berichtet, haben sich am vergangenen Wochenende viele Bürgerinnen und Bürger zum Skifahren in Ischgl aufgehalten. Aus den Reihen der Teilnehmenden wurden am gestrigen Abend Corona-Fälle bestätigt. Aufgrund der Vielzahl von Kontaktpersonen in den Bussen, die möglicherweise erkranken können oder bereits erkannt sind, hat sich der Ostalbkreis entschlossen, in Aalen und Schwäbisch Gmünd Drive-in-Testzentren zur Abstrichnahme einzurichten. Bereits Anfang März hatte das Gesundheitsamt der Landkreisverwaltung ein externes Zentrum eingerichtet, dessen Kapazität durch die Drive-in-Zentren nun erheblich erweitert wird.

Wie Landrat Klaus Pavel berichtet, wird noch im Laufe des heutigen Freitags auf dem Aalener Greutplatz das erste Drive-in-Testzentrum hochgefahren. Dieses wird voraussichtlich ab 17:00 Uhr geöffnet sein. Eine Anmeldung zur Abstrichnahme beim Gesundheitsamt des Landratsamts Ostalbkreis ist zwingend erforderlich: Telefon 07361 503-1901

Das Gesundheitsamt vergibt dann einen festen Termin, verbunden mit einem Code, der zur Einfahrt im Testzentrum auf dem Greutplatz berechtigt. Bei der Anmeldung zum Termin sind zwingend anzugeben: Name, Vorname, Adresse, Telefonnummer (Erreichbarkeit rund um die Uhr). Zum Testtermin muss neben dem Code auch der Personalausweis mitgebracht werden.

Das Drive-in-Testzentrum in Aalen ist wie folgt geöffnet:

-           Heute, Freitag, 13.03.2020: 17:00-24:00 Uhr

-           Samstag, 14.03.2020: 8:00-18:00 Uhr

-           Sonntag, 15.03.2020: 8:00-18:00 Uhr

-           bis auf weiteres täglich: 8:00-18:00 Uhr


Ein weiteres Testzentrum in Schwäbisch Gmünd wird im Laufe der nächsten Woche eingerichtet. Details veröffentlicht die Landkreisverwaltung zum gegebenen Zeitpunkt.

Landrat Klaus Pavel appelliert nochmals nachdrücklich, alle verzichtbaren Veranstaltungen, auch Fußballveranstaltungen, in den nächsten drei Wochen unbedingt abzusagen und soziale Kontakte auf das unbedingt Notwendige zu minimieren. Auch weist er darauf hin, dass ab sofort ein Besucherstopp in den Kliniken des Ostalbkreises gilt, Ausnahmen würden lediglich für die engsten Familienangehörigen gelten. Gleichlautende Regelungen für stationäre Pflegeeinrichtungen wurden vom Sozialministerium bereits verfügt. Außerdem bittet der Kreischef die Bevölkerung darum, möglichst alle operativen Eingriffe, die verschiebbar sind, auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.

Teilnehmende von Skiausfahrten nach Ischgl am vergangenen Samstag (7. März 2020) sollen sich beim Gesundheitsamt melden und morgen zu Hause bleiben.

Am vergangenen Samstag, 7. März 2020 fanden Skiausfahrten von verschiedenen Busunternehmen aus dem Ostalbkreis nach Ischgl statt. Inzwischen wurden Teilnehmende der Ausfahrten positiv auf das Coronavirus getestet. Die Testergebnisse wurden dem Gesundheitsamt des Ostalbkreises am heutigen Abend übermittelt.

Das Landratsamt Ostalbkreis bittet dringend darum, dass sich alle Teilnehmenden, die mit Bussen der Firmen Beck + Schubert (Skiausfahrt Dr. Skate), OK.go und Köppel Reisen an diesem Tag in Ischgl waren, im Laufe des Freitags, 13. März 2020 per E-Mail ischgl@ostalbkreis.de oder telefonisch unter 07361 503-1901 beim Gesundheitsamt des Ostalbkreises melden und dass alle Teilnehmenden samt all ihren Familienangehörigen vorerst zu Hause bleiben und unnötige Kontakte vermeiden.

Nur durch diese Maßnahmen lässt sich eine unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus im Ostalbkreis vermeiden. Deshalb appelliert die Kreisverwaltung eindringlich an alle Teilnehmenden, dieser Bitte im eigenen Interesse Folge zu leisten und ggf. auch Mitreisende über diesen Aufruf zu informieren.

Wie die Landkreisverwaltung mitteilt, wurden dem Gesundheitsamt heute im Lauf des Tages fünf weitere Corona-Erkrankungen vom Landesgesundheitsamt gemeldet. Die Zahl der positiv getesteten Coronafälle im Kreis erhöht sich damit auf zwölf.

Bis 19. April keine städtischen Veranstaltungen und keine Veranstaltungen über 1.000 Besuchern

Zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung der Corona-Infektion hat das Sozialministerium des Landes am späten Mittwochnachmittag einen Erlass an die Gesundheitsämter zum Umgang mit Großveranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern herausgegeben. Demnach sind die Gesundheitsämter angehalten, den zuständigen Ortspolizeibehörden zu empfehlen, Veranstaltungen der Größenordnung über 1.000 Teilnehmern zu untersagen. Auch das Landratsamt hat gestern dringend angeraten, für die kommenden drei Wochen alle nicht zwingend notwendigen Veranstaltungen - unabhängig von der Besucherzahl – abzusagen. Bei einem Pressetermin informierte Oberbürgermeister Thilo Rentschler am Donnerstag über die sich daraus für die Stadt Aalen als Ortspolizeibehörde und auch als Veranstalterin ergebenden Konsequenzen.

Grundsätzlich begrüße die Stadt ein entschlossenes Vorgehen gegen eine weitere Verbreitung des Virus, um damit einer Überlastung der Hilfssysteme entgegenzuwirken und Schaden von der Bevölkerung abzuwenden. Dies gelte im besonderen Maße für Personen mit Vorerkrankungen oder ältere Menschen, so der OB.

„Wir halten uns an die Empfehlungen des Landes und des Kreises und werden Veranstaltungen über 1.000 Teilnehmern untersagen. Städtische Veranstaltungen bis zum 19. April werden wir unabhängig von der Teilnehmerzahl  absagen oder auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.“ kündigte er an. Dabei gelte es mit gesundem Menschenverstand und mit Augenmaß zu prüfen und wo es möglich sei eine Terminverlegung anzustreben.

Alle weiteren Veranstaltungen werden entsprechend der Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI) bewertet und gegebenenfalls wird den jeweiligen Veranstaltern von einer Durchführung abgeraten, unabhängig von der voraussichtlichen Teilnehmerzahl. In solchen Fällen sei auch das Verantwortungsbewusstsein des jeweiligen Veranstalters gefordert, so Rentschler. Über die Durchführung kritischer Veranstaltungen werde in der Dezernentenrunde entschieden, in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt.

Sehr schade sei es, dass die für April geplante städtische Delegationsreise in die Wischauer Sprachinsel abgesagt werden müsse, berichtete Rentschler. Auch die für den 20. und 21. März geplante Klausur des Gemeinderats wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Nichtstädtische Veranstaltungen können nur noch unter den vom Sozialministerium genannten Voraussetzungen und unter strengen Auflagen stattfinden. Derzeit sei das Amt für Bürgerservice und öffentliche Ordnung dabei, anhand der RKI-Richtlinien eine Prüfung vorzunehmen, erläutert Michael Felgenhauer, Leiter des Amts für Bürgerservice und öffentliche Ordnung.

Bis auf weiteres ist die Stadthalle nur für Veranstaltungen mit einer Besucherzahl bis max. 673 Personen nutzbar, die dann aber im gesamten Veranstaltungssaal verteilt werden, so dass Kontakte möglichst gering gehalten werden.

Der für den 13. März angekündigte Vortrag mit Reinhold Messner wird auf den 18. Januar 2021 verschoben, teilt die Hallenverwaltung mit.

 

Städtische Einrichtungen

 

Das Bürgerspital wird ab 13. März 2020 bis voraussichtlich 19. April 2020 geschlossen, da der Besucherkreis zu den besonders gefährdeten Risikogruppen zählt.

Auch der Spielbetrieb des Theaters der Stadt Aalen wird bis auf weiteres eingestellt.

Nähere Informationen sind  unter www.theateraalen.de ersichtlich. Eintrittskarten können bei der Theaterkasse zurückgegeben werden. Telefon 07361 52-2600.

Für Schulveranstaltungen und Angebote der Theaterpädagogik bitte an Anne Klöcker und Lisa Krauss unter 07361 379313 wenden.

Für allgemeine Informationen steht das Betriebsbüro zur Verfügung, Telefon 07361 379310

Für das Rathaus und die Ortschaftsverwaltungen, das Limesmuseum, die Stadtbibliothek und ihre Zweigstellen gelten die bereits bekannten Auflagen für Besucherinnen und Besucher. Personen, die in den letzten 14 Tagen aus Risikogebieten, wie vom Robert Koch Institut genannt, eingereist sind, werden gebeten ihre Anliegen telefonisch oder schriftlich zu erledigen, um eine Ansteckung zu vermeiden. OB Rentschler appelliert an diesen Personenkreis ihre Kontakte für die Dauer von 14 Tagen nach der Rückkehr zum Schutz der Bevölkerung auf ein Minimum zu reduzieren.

 

Feuerwehr-Versammlungen

 

Um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr-Abteilungen zu gewähren, sind in Absprache mit dem Kreisbrandmeister bis auf weiteres keine Abteilungsversammlungen durchzuführen. Auch die für den 27. März 2020 in Unterkochen angekündigte Hauptversammlung der Aalener Wehr wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

 

VfR-Spiele

 

Nach aktuellem Stand (12. März) wird das VfR-Fußballspiel im Waldstadion am Samstag, 14. März stattfinden, so hat der Vereinsvorstand entschieden. Die Besucherzahl soll auf unter 1.000 beschränkt werden. Das Risiko einer möglichen Übertragung des Virus liegt in diesem Fall beim Veranstalter. „Wir empfehlen Veranstaltungen dieser Größenordnung abzusagen“, sagt Michael Felgenhauer. Grundsätzlich sei eine einheitliche Regelung des DFB zur Spielverlegung wünschenswert, wie sie auch schon für die 3. Liga entschieden wurde. Zwischen 1.000 oder 990 Besuchern sei hinsichtlich der Risikobewertung kein großer Unterschied festzustellen.

           

 

Für das kommende Wochenende sind folgende

Veranstaltungen abgesagt:

·         13.3.2020, 16 Uhr, Rundgänge durch den Kulturbahnhof

·         13.3.2020 Vortrag Andreas Huber im Rathausfoyer

·         13.3.2020, Vortrag Reinhold Messner (verschoben)

·         14.3.2020 Kindertheater Grüffelo, Haus der Jugend

·         14.3.2020, Konzert des Städtischen Orchesters in der Stadthalle

 

Nähere Informationen zu Rückgabe von Eintrittskarten gibt es bei der Tourist-Information 07361 52-2359 zu den üblichen Bürozeiten.

 

Statusbericht

 

Aktuell sind alle Einrichtungen der Stadt und ihrer Dienststellen voll funktionsfähig. Es sind nur wenige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wegen Aufenthalt in einem Risikogebiet dem Dienst ferngeblieben.

Stand heute 12. März:

8 Personen im Kita- und Betreuungsbereich

4 Personen im Bereich der Stadtverwaltung

 

INFO

Erlass des Ministeriums für Soziales und Integration

Das Sozialministerium empfiehlt bei Veranstaltungen unter 1.000 Teilnehmern eine individuelle Einschätzung vorzunehmen, welche Risiken bestehen und ob diesen mit infektionshygienischen   Maßnahmen begegnet werden kann. Für die Risikobewertung sind die Kriterien des Robert-Koch-Instituts heranzuziehen.

Je größer die Zahl der Teilnehmenden, desto wahrscheinlicher ist davon auszugehen, dass das Risiko eines nicht mehr kontrollierbaren Infektionsherdes besteht, so das Sozialministerium in seinem gestern Abend veröffentlichten Erlass.

Am Mittwochnachmittag (11. März 2020) trafen sich die Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister auf Einladung von Landrat Klaus Pavel im Landratsamt in Aalen. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Führungskreises Corona informierte Pavel über den aktuellen Sachstand.

So gebe es laut Mitteilung des Landesgesundheitsamts seit dem frühen Nachmittag des Tages insgesamt sieben Personen im Ostalbkreis, die positiv auf das Coronavirus getestet worden seien. Es seien also am Mittwoch zwei weitere Personen hinzugekommen. Die beiden neuen Patienten haben sich bereits in häuslicher Isolation befunden, da sie sogenannte „Kontaktpersonen ersten Grades“ von positiv Getesteten waren.

Prof. Dr. Ulrich Solzbach, Vorstandsvorsitzender der Kliniken Ostalb, informierte über den bisherigen Verlauf der Corona-Epidemie, ausgehend von den Anfängen in China über die aktuellen Entwicklungen in Italien bis zum Stand in Deutschland und im Ostalbkreis. Solzbach zeigte sich - wie im Übrigen auch andere führende Virologen in Deutschland - davon überzeugt, dass langfristig rund 70 Prozent der Weltbevölkerung mit dem Coronavirus konfrontiert würden. Die allermeisten Menschen hätten vermutlich nur leichte Symptome. 

Ziel müsse es in jedem Fall sein, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, damit Patienten mit schwereren Verläufen adäquate medizinische Versorgung erhalten könnten. Es sei grundsätzlich anzuraten, enge persönliche Kontakte in den nächsten Wochen auf ein Minimum zu reduzieren, um die Infektionskurve abzuflachen.

Der Landrat verwies in diesem Zusammenhang auf Erlasse aus dem baden-württembergischen Kultusministerium und aus dem Wissenschaftsministerium, die für Schulen, Kindergärten und Hochschulen eindeutige Hinweise geben. So haben inzwischen die Hochschulen des Landes den Beginn des Sommersemesters auf 20. April hinausgeschoben. Auch Baden-Württemberg wird - so eine Mitteilung aus dem Sozialministerium - in einer Verordnung regeln, dass Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden abzusagen sind. Vor diesem Hintergrund nahm die Frage des Umgangs mit Veranstaltungen auf kommunaler Ebene im Ostalbkreis breiten Raum ein.

„Beim Landratsamt kommt es vermehrt zu Anfragen wegen Durchführung oder Absage von Veranstaltungen“, so Pavel, der mit Blick auf die Ausführungen von Prof. Solzbach und das aktuelle Geschehen in Italien gemeinsam mit dem Führungskreis Corona den Städten und Gemeinden empfiehlt, während der nächsten drei Wochen alle verzichtbaren Veranstaltungen abzusagen und soweit möglich auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. 

Die letztliche Entscheidung für Veranstaltungen unter 1.000 Personen liege nach wie vor beim Veranstalter selbst. Zudem könnten Kommunen als Ortspolizeibehörde Veranstaltungen auch mittels Anordnung untersagen. Pavel setzt jedoch auf einen offenen Dialog vor Ort und die Einsicht der Verantwortlichen: „Wir bitten Sie eindringlich, in jedem Fall eine verantwortliche Risikoabschätzung vorzunehmen. Sicherlich spielen dabei auch Größe und Struktur einer Kommune eine wichtige Rolle. Ein Infoblatt zur Entscheidungshilfe gibt es beim Robert-Koch-Institut und auch auf der Internetseite des Ostalbkreises.“

Wie die Landkreisverwaltung mitteilt, hat das Landesgesundheitsamt heute am frühen Abend (10. März 2020) eine weitere Coronainfektion im Ostalbkreis bestätigt. Bei einem Mann aus dem Ostalbkreis, der aus Südtirol zurückkam und bereits vorsorglich zu Hause war, fiel der Coronatest positiv aus.

Zwischenbilanz der Stadt, nachdem Südtirol zum Risikogebiet erklärt wurde: Alle Einrichtungen melden Funktionsfähigkeit 

Nachdem das Robert Koch-Institut am Abend des 5. März Südtirol zum Risikogebiet bezüglich des Corona-Virus erklärt hatte, zieht die Stadtverwaltung Aalen am Montag, 9. März eine Zwischenbilanz. „Weiterhin analysieren und bewerten wir die Situation ruhig und besonnen durch unsere Arbeitsgruppe Corona. Ich danke allen in Aalen für den verantwortungsvollen Umgang mit der Thematik“, sagte OB Thilo Rentschler nach dem Zusammentreffen der Arbeitsgruppe am Montag, 9. März.  

Eine Abfrage der 21 Schulen im Stadtgebiet ergab, dass 113 Schüler dem Unterricht aufgrund der Maßgabe des Gesundheitsamts ferngeblieben sind. 16 Lehrkräfte sind nach dem Wochenende nicht am Arbeitsplatz erschienen. An alle Schulen wurde der Unterricht ohne größere Einschränkungen abgehalten.

Ein ähnliches Bild ergab sich von den Kinderbetreuungseinrichtungen. Nach dem letzten Stand der Rückmeldungen blieben 16 Kinder aufgrund der Risikoeinschätzung zuhause, zehn Mitarbeiter*innen nahmen ihre Arbeit am Montag nicht auf. Alle Kitas waren aber in Betrieb.

Im Rathaus und den sonstigen städtischen Einrichtungen waren am Montag, 9. März, insgesamt sechs Bedienstete von der Arbeit freigestellt, nachdem sie sich in Südtirol aufgehalten und beim Personalamt rückgemeldet hatten. 

Die Stadt hält sich weiterhin an die Vorgaben und Empfehlungen des Gesundheitsamts, des Robert Koch-Instituts sowie der Landes- und Bundesministerien. Die Arbeitsgruppe Corona der Stadt trifft sich weiterhin regelmäßig, um über die jeweils aktuelle Lage zu beraten.

Wie die Landkreisverwaltung mitteilt, hat das Landesgesundheitsamt heute am frühen Abend (9. März 2020) eine weitere Coronainfektion im Ostalbkreis bestätigt. Bei einer Frau aus dem Ostalbkreis, die als Kontaktperson eines Coronaerkrankten bereits lange vor ihrem eigenen Erkrankungsbeginn in häuslicher Isolation war, fiel der Coronatest positiv aus. Der Patientin geht es inzwischen gesundheitlich wieder gut.

Wie die Landkreisverwaltung des Ostalbkreises aktuell mitteilt, hat sich die Zahl der positiv auf das Coronavirus Getesteten im Ostalbkreis bislang nicht erhöht. Derzeit sind drei positiv getestete und erkrankte Personen sowie rund 60 weitere Personen, die Kontakt zu einem Erkrankten hatten, in häuslicher Isolation.



Inzwischen wurden vom Geschäftsbereich Gesundheit des Landratsamts insgesamt 224 Nasen-Rachen-Abstriche vorgenommen und an das Landesgesundheitsamt in Stuttgart zur Analyse weitergegeben. Davon waren drei positiv, nämlich die der oben genannten Patienten. Momentan stehen lediglich noch sechs Testergebnisse aus – alle anderen 215 Ergebnisse waren negativ. Am heutigen Sonntag hat der Geschäftsbereich Gesundheit weitere Abstriche durchgeführt.



Die Corona-Hotline der Landkreisverwaltung wurde am Wochenende weiterhin nachgefragt, verzeichnet aber insgesamt weniger Anrufe. Aus den Kliniken wird ähnliches gemeldet: Der Betrieb an der St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen hat sich eingependelt. Am Ostalb-Klinikum Aalen und am Stauferklinikum in Mutlangen herrscht reger Betrieb, der aber nicht mit Corona zusammenhängt. In den Telefonzentralen der Kliniken gehen nach wie vor Anfragen wegen Corona ein, insgesamt sind die Anrufer zunehmend besonnener.



An den Schulen in Trägerschaft des Ostalbkreises werden insgesamt 23 Lehrerinnen und Lehrer entsprechend den Vorgaben des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport vorsorglich nicht zum Unterricht kommen und unnötige Kontakte vermeiden. Angesichts von insgesamt 919 Lehrkräften an den Schulen des Kreises kann der Personalausfall kompensiert und das Unterrichtsangebot aufrechterhalten werden. 

Stadt informiert ihr Betreuungspersonal in Kitas sowie Bedienstete in sonstigen Gemeinschaftseinrichtungen, Schulen und der Verwaltung

 

Aufgrund der neuen Entwicklungen bei der Übertragung des Corona-Virus hat das Robert Koch-Institut (RKI) am Abend des 5. März 2020 seine Einschätzung zu Risikogebieten für eine mögliche Übertragung des Virus angepasst und um Südtirol ergänzt. Das Sozialministerium des Landes hat neueste Hinweise für Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus Südtirol gegeben. Demnach sollen Reisende aus Baden-Württemberg, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in Südtirol aufgehalten haben – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit vorläufig zu Hause bleiben.

Unter Vorsitz von OB Thilo Rentschler hat am Freitag, 6. März 2020, die Arbeitsgruppe Corona der Stadtverwaltung Aalen getagt.

Es wurde entschieden, dass alle städtischen Bedienstete sowie das Personal aller Kinderbetreuungseinrichtungen, aller Schulen sowie anderer Gemeinschaftseinrichtungen informiert werden. Auch die nichtstädtischen Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen wurden unterrichtet. Dieser Personenkreis ist angehalten, für eine Frist von 14 Tagen ab dem Rückkehrzeitpunkt zuhause zu bleiben. Entsprechendes gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Tochterunternehmen Stadtwerke Aalen sowie Wohnungsbau Aalen.  

 

Die Arbeitsgruppe Corona wird über das anstehende Wochenende die Situation weiter intensiv beobachten und gegebenenfalls erneut tagen. Für Montagvormittag, 9. März, wurde eine weitere Sitzung einberufen, in der die Lage aktuell bewertet wird. „Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger, wie bislang ruhig und besonnen zu bleiben. Der Betrieb aller städtischen Einrichtungen funktioniert ohne Beeinträchtigung. Über aktuelle Entwicklungen werden wir informieren“, sagt OB Thilo Rentschler. Die Stadt befinde sich in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt des Ostalbkreises als federführender Stelle sowie anderen Kommunen. Bislang (Stand: Freitag, 6. März 2020, 17 Uhr) liegt in Aalen kein Ansteckungsfall mit dem Corona-Virus vor.

 

 

 

Durchführung von Veranstaltungen

 

Bei städtischen Veranstaltungen wird von Fall zu Fall entschieden, ob diese unter Berücksichtigung der Maßgaben des Robert Koch-Instituts und den Empfehlungen des Gesundheitsamts abgehalten werden. Entsprechendes gilt für nichtstädtisch organisierte Events. Hierbei trifft der jeweilige Veranstalter die Entscheidung, ob es stattfindet. Nach der aktuellen Lageeinschätzung geht die Stadt Aalen davon aus, dass derzeit keine Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden müssen. „Wir beobachten die Lage jedoch sehr genau, so dass wir – falls notwendig – kurzfristig reagieren können“, erklärt OB Rentschler.

 

Weitere Hinweise für Betroffene

 

Reisende, die aus einem Risikogebiet wie Südtirol bzw. den vom Robert Koch-Institut benannten sonstigen Regionen kommen und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall entwickeln, sollten umgehend telefonisch ihre Hausarztpraxis kontaktieren oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 anrufen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

 

Neben der allgemeinen Corona-Hotline beim Gesundheitsamt des Ostalbkreises unter 07361 503-1900, die täglich von 8 bis 20 Uhr geschaltet ist, bietet das Landratsamt speziell für Reiserückkehrer aus Südtirol die Telefonnummer 07361 503-1901 als Auskunftsstelle an.

 

Weitere Informationen zu Corona-Infektionen sind unter folgenden Links zu finden:

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de

www.rki.de

https://www.gesundheitsamt-bw.de

https://www.bzga.de

Das Robert-Koch-Institut in Berlin hat Südtirol als neues Risikogebiet für Corona-Infektionen ausgewiesen. Das Landratsamt Ostalbkreis bezieht sich auf die heutige Mitteilung des Sozialministeriums Baden-Württemberg und informiert über die neuesten Hinweise für Reiserückkehrer aus Südtirol.

Demzufolge sollten Reisende, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in Südtirol aufgehalten haben – unabhängig von Symptomen - unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit vorläufig zu Hause bleiben. Reisende, die aus einem Risikogebiet wie Südtirol kommen und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall entwickeln, sollten umgehend telefonisch die Hausarztpraxis kontaktieren oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 anrufen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Speziell für Schulen und Kindergärten hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Hinweise gegeben, die hier abrufbar sind:

https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+02+27+Informationen+zum+Corona-Virus

Auch das Sozialministerium des Landes informiert aktuell unter:

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/

Eine aktuelle Liste der Risikogebiet finden Sie auf der Website des Robert-Koch-Instituts unter: 
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Aufgrund einer Empfehlung des Innenministeriums Baden-Württemberg schließt das Landratsamt Ostalbkreis für externe Besucher bis auf Weiteres seine Cafeteria im 5. Stock des Aalener Landratsamts in der Stuttgarter Straße 41 und bittet die Gäste um Verständnis für diese Maßnahme.

Außerdem sollten Kunden der Landkreisverwaltung verstärkt von der Möglichkeit Gebrauch machen, Termine bei den Dienststellen des Ostalbkreises vorab telefonisch oder per E-Mail zu vereinbaren. Besonders wird auf den Service hingewiesen, den die Zulassungs- und Führerscheinstellen des Landratsamtes zur Online-Terminvereinbarung anbieten: www.ostalbkreis.de, Rubrik Online-Service.

Neben der allgemeinen Corona-Hotline beim Gesundheitsamt des Ostalbkreises 07361 503-1900, die täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr geschaltet ist, bietet das Landratsamt speziell für Reiserückkehrer aus Südtirol die Nummer 07361 503-1901 an.

Information aus der Pressekonferenz am Mittwochabend im Aalener Landratsamt zur aktuellen Entwicklung

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden‐Württemberg hat am Abend des 4. März 2020 mitgeteilt, dass es zwei weitere Covid‐19‐Fälle im Ostalbkreis gibt. Bei den zwei weiteren bestätigten Covid‐19‐Infektionen handelt es sich um Kontaktpersonen des ersten bestätigten Corona‐Falls. Eine der beiden neu positiv Getesteten ist eine Beschäftigte der St. Anna‐Virngrund‐Klinik. Der Führungskreis „Corona“ des Landratsamts hat in enger Abstimmung mit dem Landesgesundheitsamt Baden‐Württemberg auf der Grundlage der Empfehlungen des Robert‐Koch‐Instituts entschieden, die Kontaktpersonen dieser Beschäftigten, darunter weitere Beschäftigte der Ellwanger Klinik, in häusliche Isolation zu schicken. Der Betrieb der St. Anna‐Virngrund‐Klinik kann trotz dieser Maßnahme aufrecht erhalten werden.  

Am frühen Mittwochabend (4. März) wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg acht neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind der Rems-Murr-Kreis (1 Fall), der Zollern-Alb-Kreis (1 Fall), der Ostalbkreis (2 Fälle), die Landkreise Heidenheim (1 Fall) und Sigmaringen (1 Fall) sowie Mannheim (1 Fall) und Freiburg (1 Fall). Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Land steigt damit auf 58.

Im Zusammenhang mit der ersten bestätigten Infektion im Rems-Murr-Kreis wurde heute die Familie des Betroffenen untersucht. Dabei wurde nun auch die 14-jährige Tochter des Erkrankten positiv getestet. Sie befindet sich in häuslicher Isolation.

Im Zollern-Alb-Kreis handelt es sich um eine 25-jährige Frau, die zuvor engen Kontakt mit einem bereits bestätigten Fall aus demselben Landkreis hatte.

Stationär isoliert in einem Krankenhaus befindet sich außerdem ein 80-Jähriger Mann aus dem Landkreis Heidenheim.

Im Landkreis Sigmaringen befindet sich ein 40-jähriger Mann in häuslicher Isolation, der sich zuvor in Südtirol (Wolkenstein, Gröden, Italien) aufgehalten hatte.

In Freiburg handelt es sich um einen 58-jährigen Mann, der sich zuvor in Südtirol (Wolkenstein, Gröden, Italien) aufgehalten hatte.

Aus dem Ostalbkreis werden zwei neue Fälle gemeldet. Die beiden Frauen (38 Jahre und 33 Jahre alt) sind Kontaktpersonen eines bereits Infizierten aus demselben Landkreis und befinden sich derzeit in häuslicher Isolation.


In Mannheim handelt es sich um eine 1987 geborene Reiserückkehrerin aus Teheran. Sie kam am 24.2.2020 aus dem Iran zurück und weist milde, abnehmende Symptome mit Husten, aber ohne Fieber auf. Sie befindet sich in häuslicher Isolation.

Landrat Pavel informiert am Mittwochmorgen im Aalener Landratsamt über die aktuelle Entwicklung

Eine Analyse des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg am gestrigen Dienstag (3. März 2020) hat für Gewissheit gesorgt: Auch im Ostalbkreis gibt es jetzt einen ersten Coronafall. Wie das Sozialministerium am Abend in einer Pressemeldung bestätigte, ist eine 43-jährige Frau positiv auf das Covid-19-Virus getestet worden. Landrat Klaus Pavel, die Leiterin des Geschäftsbereichs Gesundheit beim Landratsamt Dr. Ulrike Bopp-Haas und Prof. Dr. Ulrich Solzbach, Vorstandsvorsitzender der Kliniken Ostalb, informierten am Mittwochmorgen im Rahmen eines Pressegesprächs ausführlich über die aktuellste Entwicklung und die unverzüglich getroffenen Maßnahmen.

„Die Patientin, die im Ellwanger Raum wohnt, hielt sich vergangene Woche in Heinsberg in Nordrhein-Westfahlen auf und hat sich vermutlich dort angesteckt“, sagte Landrat Klaus Pavel. „Alle Kontaktpersonen der Erkrankten, die sich in häuslicher Isolation befindet, wurden von unserem Geschäftsbereich Gesundheit gestern noch ermittelt. Bei kritischen Kontaktpersonen haben wir noch am gestrigen Abend Nasen-Rachen-Abstriche vorgenommen und auf schnellstmöglichem Weg dem Landesgesundheitsamt zur Analyse überbracht.“ Pavel betont, dass die Sofortmaßnahmen nach Vorgabe und in enger Abstimmung mit dem Landesgesundheitsamt erfolgt seien.

Dr. Ulrike Bopp-Haas berichtete von einem sehr moderaten Krankheitsverlauf der Patientin, die bereits wieder auf dem Weg der Besserung ist. „Eine stationäre Behandlung war nicht erforderlich“, so Bopp-Haas. Beim Gesundheitsamt stehe mit der Telefonnummer 07361 503-1900 eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger mit Beratungsbedarf zur Verfügung, die von 8:00 bis 20:00 Uhr täglich geschaltet ist. Am vergangenen Wochenende sowie am Montag und Dienstag seien insgesamt rund 400 Anrufe eingegangen. Seit Montag hat das Landratsamt ein Untersuchungszentrum zur Probenahme außerhalb der Räume des Gesundheitsamts organisiert. Damit will man verhindern, dass Personen, die Krankheitssymptome zeigen und bei denen ein Abstrich genommen werden soll, unnötig mit anderen in Kontakt kommen.

Prof. Dr. Solzbach informierte über die Situation an den Kliniken Ostalb in Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd: „Wir sind vorbereitet für den Fall, dass wir eine gewisse Anzahl von Patienten zur Isolation aufnehmen können. Im Moment fühlen wir uns gut positioniert.“ Gleichzeitig tritt Solzbach entschieden Gerüchten entgegen, in den Kliniken seien bereits ganze Stationen gesperrt. Auch seien die Kliniken ausreichend mit Schutzmaterialien versorgt.

Insgesamt sieht Pavel den Ostalbkreis gut aufgestellt. Unter seiner Leitung treffe sich jeden Tag der Führungskreis Corona, um schnell reagieren zu können, denn die Lage könne sich stündlich ändern. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Gesundheitsamt machen einen guten Job und sind nahezu rund um die Uhr im Einsatz!“, lobt der Kreischef. Pavel will sich zudem beim Land für eine koordinierte Sammelbestellung von Schutzmaterialien für Rettungsdienste und Hilfsorganisationen, Kliniken, Kommunen und niedergelassene Ärzte verwenden, um etwaige Engpässe zu vermeiden. Auch Überlegungen, wie mit größeren Veranstaltungen im Kreis umgegangen werden soll, müsse man mit Blick auf die dynamische Entwicklung anstellen. „Hier gilt es, sich mit den Städten und Gemeinden einerseits, aber auch mit den anderen Landkreisen abzustimmen und eine Linie mit Augenmaß zu finden“, so Pavel. „Denn bei aller Vorsorge dürfen wir unser soziales Miteinander nicht völlig aufgeben!“

Aufgrund der rasanten Dynamik bei der Ausbreitung des Coronavirus hat sich der Führungskreis des Landratsamtes Ostalbkreis zu einer erweiterten Präventionsmaßnahme entschieden.

Folgende Personen, die seit dem 22. Februar 2020 aus den Skigebieten in Südtirol zurückgekehrt sind, sollten bis auf Weiteres von einem Besuch ihrer Einrichtung absehen:

  • Schülerinnen und Schüler, Kindergartenkinder und Betreute in Tageseinrichtungen
  • Lehrkräfte und Betreuungspersonal in Schulen
  • Erzieherinnen und Erzieher sowie Betreuungspersonal in Kindergärten und Kindertagesstätten
  • Pflegepersonal in Krankenhäusern und Pflegeheimen

Davon unabhängig gilt weiterhin, dass alle Bürgerinnen und Bürger, die innerhalb der letzten 14 Tage in den folgenden Risikogebieten waren, unnötige Kontakte vermeiden und für 14 Tage nach Rückkehr aus diesen Risikogebieten in häuslicher Isolation bleiben sollten.

  • In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang
  • Im Iran: Provinz Ghom
  • In Italien: Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.
  • In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

Bei veränderter Sachlage wird das Landratsamt unverzüglich informieren.

Die Stadtverwaltung Aalen hat im Hinblick auf die in Baden-Württemberg bestätigten Erkrankungen mit dem Corona-Virus ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Informationen für den beruflichen Alltag und weiteren Handlungsempfehlungen versorgt. Zusätzlich hat sich Oberbürgermeister Thilo Rentschler mit einem persönlichen Brief an die Eltern der Kinder in den Aalener Betreuungseinrichtungen gewandt. 

Eine entsprechende Information ging auch an die Aalener Schulen sowie die Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen. Es wurde eine dezernatsübergreifende Arbeitsgruppe unter Vorsitz von Oberbürgermeister Thilo Rentschler eingerichtet.

In enger Abstimmung mit den Geschäftsbereichen des Landratsamts des Ostalbkreises als zuständiger Behörde wird besonnen und der aktuellen Lage gemäß gehandelt. 
Dabei werden für alle Bereiche der Stadtverwaltung entsprechende Handlungsfelder definiert und vorbereitende Maßnahmen getroffen. Nach Einschätzung der Gesundheitsbehörden besteht derzeit kein Grund zu Besorgnis. Bislang haben sich alle vermeintlichen Verdachtsfälle einer Infektion mit dem Corona-Virus in der Region als negativ herausgestellt. 

Der dezernatsübergreifenden Arbeitsgruppe gehören der Oberbürgermeister, Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann, Amtsleitungen und Mitarbeiter der zuständigen Ämter der Stadtverwaltung sowie der Stadtwerke Aalen an. 
Die Arbeitsgruppe ist mit dem Geschäftsbereich Gesundheit der Landkreisverwaltung als auch mit anderen Städten in der Region in Kontakt. Aufmerksam werden zudem die Anweisungen und Hilfestellungen der Landesministerien aufgenommen und angewandt. Mit diesem engmaschigen und abgestimmten Zusammenwirken der zuständigen Stellen sollen die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich vor einer Ausbreitung und Gefährdung durch das Virus geschützt werden.
  
Als präventive Maßnahme wurden bereits im Rathaus Desinfektionsspender für Besucherinnen und Besucher sowie Bedienstete angebracht.  
Die aktuellen Entwicklungen werden kontinuierlich beobachtet und fließen in die Lagebeurteilung ein. Die Arbeitsgruppe wird sich regelmäßig treffen und die Bevölkerung gemeinsam mit der Landkreisverwaltung über die neuesten Entwicklungen informieren. 

Der Ostalbkreis ist beim Auftreten von Infektionskrankheiten gut aufgestellt und für Coronavirus-Infektionen mehrerer Erkrankter vorbereitet. Alle relevanten Akteure sind sensibilisiert und mit den wesentlichen aktuellen Informationen versorgt. Die Kliniken, niedergelassenen Ärzte und das Gesundheitsamt Ostalbkreis arbeiten eng zusammen und stehen in ständigem Austausch.
Beim Gesundheitsamt des Ostalbkreises und in den Kliniken Ostalb werden derzeit Untersuchungen besorgter Bürgerinnen und Bürger durchgeführt. Alle vermeintlichen Verdachtsfälle haben sich als negativ erwiesen. Dem Landratsamt sowie den Kliniken Ostalb ist derzeit keine bestätigte Coronavirus-Infektion bekannt.
Die führenden Symptome bei einer Infektion mit dem Coronavirus sind Husten, Fieber und/oder Atemnot. Ob eine Infektion vorliegt, kann über einen einfachen Abstrich im Mund- und Rachenbereich überprüft werden. Das Landesgesundheitsamt in Stuttgart hat eine entsprechende Prüfstelle eingerichtet. Im Erkrankungsfall ist der erste Ansprechpartner der Hausarzt, der vor Besuch in der Praxis unbedingt telefonisch kontaktiert werden sollte. Er wird je nach Bedarf eine Testung auf das Coronavirus in Erwägung ziehen und alle weiteren Schritte mit dem Gesundheitsamt des Ostalbkreises abstimmen.
Nach Kontakt mit einem Erkrankten oder einer Reise in das Risikogebiet ohne Erkrankungszeichen ist das Gesundheitsamt Ostalbkreis der erste Ansprechpartner.
In Absprache mit den Ärztinnen des Gesundheitsamtes des Ostalbkreises werden dann weitere Schritte besprochen und ggf. weitere Maßnahmen eingeleitet. Bei begründeten Verdachtsfällen führt das Gesundheitsamt Abstriche durch. Hierzu ist jedoch ebenfalls eine vorherige telefonische Rücksprache notwendig.
Das Risikogebiet umfasst aktuell in China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang. Im Iran: Provinz Ghom. In Italien: Provinz Lodi in der Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien. In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang).
Auch die Kliniken Ostalb sind, wie auch bei sonstigen ansteckenden Krankheiten, auf das Coronavirus vorbereitet. An jedem Standort der drei Kliniken im Ostalbkreis können Patienten mit Verdacht auf das Virus aufgenommen und behandelt werden. Es sind am Stauferklinikum in Mutlangen, am Ostalb-Klinikum in Aalen und in der St. Anna-Virngrund-Klinik in Ellwangen Patientenzimmer mit den entsprechenden Vorrichtungen vorhanden, die bei Bedarf belegt werden können.
Das Robert Koch-Institut schätzt das Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aufgrund der derzeitigen Sachlage weiterhin als gering ein. Die Kliniken setzen vor allem auf Prävention. Zum Beispiel gibt es im Eingangsbereich an den Klinikstandorten Aalen, Ellwangen und Mutlangen bereits ganzjährig aufgestellte Desinfektionsmittel-Spender. Da es sich um eine Tröpfcheninfektion handelt, spielt die Hände- und Flächenhygiene die größte Rolle, um eine Ausbreitung zu verhindern. Patienten, die mit Grippesymptomen in die Klinik kommen, werden gebeten, Mund- und Nasenmasken zu tragen. Personen, die Kontakt zu den Risikogebieten oder zu Personen hatten, die sich in den Risikogebieten aufgehalten haben, werden gebeten, sich vor Betreten der Klinik zu melden.
Die Bevölkerung wird darum gebeten, bei Verdacht auf eine Ansteckung oder bei vorhandenen Symptomen zuerst telefonisch mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen, unter der Telefonnummer: 07361 503 1900. Selbstverständlich steht das Gesundheitsamt auch bei weiteren Fragen zu Verfügung.
© Stadt Aalen, 16.03.2020