Coronavirus - Alle Informationen auf einen Blick

Appell zum Infektionsschutz

Angesichts der Coronavirus-Pandemie bittet die Stadt Aalen:

Nehmen Sie die Verordnungen des Landes Baden-Württemberg ernst und gehen Sie nicht leichtfertig mit Ihrer Gesundheit und der Gesundheit Ihrer Mitmenschen um.
Vermeiden Sie unbedingt Ansteckungsrisiken indem Sie die Hygieneregeln wie Händewaschen und Niesetikette beachten, Abstand halten und wo notwendig einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Anlaufstelle bei Infektionsverdacht

Bei Verdacht auf eine Ansteckung oder bei vorhandenen Symptomen gelten die folgenden Telefonnummern als erste Anlaufstelle:

Geschäftsbereich Gesundheit, Landratsamt Ostalbkreis, Telefon: 07361 503-1900 oder 07361 503-1901

Aktuelle Informationen des Landratsamtes Ostalbkreis finden Sie unter folgendem Link: www.ostalbkreis.de

oder

Landesgesundheitsamt Stuttgart, Telefon: 0711 904-39555

täglich zwischen 9 und 18 Uhr.

Weiter Informationen finden Sie auf der Website: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de

Öffnung Spielplätze

(© Stadt Aalen)

Die 120 Spielplätze im Stadtgebiet von Aalen werden ab dem 6. Mai 2020 Zug um Zug wieder geöffnet. Es wird gebeten auf die Hinweisschilder zu achten.
Öffentliche Bolzplätze bleiben voraussichtlich bis zum 14. Juni geschlossen.

Eltern, Erziehungsberechtigte und erwachsene Begleitpersonen werden gebeten, auf die Beachtung und Einhaltung dieser Regeln zum Gesundheitsschutz hinzuwirken.

Für Anfragen zu den Spielplätzen und Bolzplätzen stehen die Mitarbeiter des Amtes für Umwelt, Grünflächen und umweltfreundliche Mobilität unter der Nummer 07361 – 52 1603 zur Verfügung.

Wiedereröffnungen von städtischen Einrichtungen

Wiedereröffnungen:

  • Das Limesmuseum Aalen wird ab Samstag, 9. Mai wieder zu den gewohnten Zeiten für das Publikum geöffnet.
    Leider können derzeit noch keine Führungen und Veranstaltungen angeboten werden. Bei starkem Besucherandrang wird darum gebeten, zunächst den Archäologischen Park im Freigelände zu besichtigen, damit die maximal zulässige Besucherzahl im Museum nicht überschritten wird.
     
  • Das Besucherbergwerk Tiefer Stollen ist seit Freitag, 29. Mai 2020, wieder geöffnet. Die Infektionsschutzmaßnahmen finden Sie auf der Website des Besucherbergwerks.
     
  • Die Musikschule der Stadt Aalen nimmt ab 6. Mai den Unterrichtsbetrieb wieder auf. Gestartet wird zunächst mit dem Einzelunterricht. Gesangs- und Bläserunterricht sowie Orchester- und Ensembleproben können derzeit noch nicht stattfinden. Die Verwaltung der Musikschule ist Montag bis Freitag von 10 bis 12.30 Uhr besetzt und unter der Telefonnummer 07361 5249610 erreichbar oder per Mail: musikschule@aalen.de
    Die Musikschulgebühren für den Monat Mai werden ausgesetzt und nicht eingezogen, wenn gegenwärtig mit dem Unterricht pausiert werden muss. Inzwischen besteht die Möglichkeit Online-Unterrichtsangebote zu nutzen, so dass weiterhin Musikunterricht möglich ist.
     
  • Die Stadtbibliothek im Torhaus ist wieder für den Ausleihbetrieb geöffnet. Einige Dienstleistungen werden zunächst – teils  wegen der Hygienevorschriften, teils um Wartezeiten vor dem Eingang wegen Überfüllung zu vermeiden – auch gar nicht angeboten.
     
  • Die Museumsgalerie Wasseralfingen öffnet ab dem 16. Mai wieder für das Publikum.
     
  • Seit dem 16. Mai hat das Urweltmuseum wieder für BesucherInnen geöffnet.

 

Von der Schließung ab Freitag, 13. März 2020 sind weiter betroffen:

  • Haus der Jugend
  • Jugendtreff Wasseralfingen
  • Jugendtreff im Weststadtzentrum
  • Treffpunkt Rötenberg
  • Begegnungsstätte Bürgerspital
  • Bäderbetrieb Stadtwerke, nähere Infos: https://www.sw-aalen.de/
  • Theater der Stadt Aalen, nähere Infos: https://www.theateraalen.de/

Weiter sind geschlossen:

Öffnungszeiten Rathaus seit 18. Mai 2020

Bürgeramt
Montag 8.30 bis 12.00 Uhr und 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Dienstag 8.30 bis 12.00 Uhr und 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Mittwoch 8.30 bis 12.00 Uhr und 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Donnerstag 8.30 bis 12.00 Uhr und 13.30 Uhr bis 17.45 Uhr
Freitag 8.30 bis 11.45 Uhr

Zuwanderung und Flüchtlinge
Montag 8.30 bis 12.00 Uhr und 13.30 - 16.00 Uhr
Dienstag geschlossen
Mittwoch 8.30 bis 12.00 Uhr
Donnerstag 8.30 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.45 Uhr
Freitag 8.30 bis 11.45 Uhr

Rathaus allgemein inkl. Bürgerbüro Bau
Montag 8.30 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr
Dienstag 8.30 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr
Mittwoch 8.30 bis 12.00 Uhr
Donnerstag 8.30 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr
Freitag 8.30 bis 12.00 Uhr

Die Ortschaftsverwaltungen stehen seit dem 25. Mai 2020 wieder zu den jeweiligen regulären Öffnungszeiten zur Verfügung.

Friedhofsbetrieb und Bestattungen

Der Friedhofsbetrieb in Aalen wird fortgeführt, wird aber auch Einschränkungen aufgrund des Coronavirus haben. Nach wie vor sind alle Friedhöfe zugänglich und können besucht werden. 

Für alle Anfragen stehen die Mitarbeiter des Amts für Umwelt, Grünflächen und umweltfreundliche Mobilität unter der Nummer 07361 52-1602 zur Verfügung.

Für die Teilorte wird darum gebeten nach telefonischer Terminvereinbarung in den jeweiligen Ortsschaftsverwaltungen vorzusprechen.   

Bestattungen

Das Land Baden-Württemberg hat am 17. März 2020 die Corona-Verordnung verkündet (zuletzt geändert am 26.05.2020 in der ab dem 02.06.2020 gültigen Fassung). Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport hat am 03.05.2020, geändert durch Verordnung vom 03.06.2020, die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen des Virus SARS-Cov-2 im Bereich von Gottesdiensten und weiteren religiösen Veranstaltungen und Zusammenkünften sowie Bestattungen erlassen. Die neuen Regelungen der Stadt Aalen entsprechen den Empfehlungen des Kultusministeriums des Landes Baden-Württemberg, gelten ab dem 04.06.2020 und umfassen folgende Vorgaben:

  • Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete unter freiem Himmel sind mit höchstens 100 Teilnehmenden zulässig.
  • Bestatter und weitere Mitarbeiter sind hierbei nicht mitzuzählen, sofern sie mit der Trauergemeinde nicht in unmittelbarem Kontakt stehen.
  • Trauerfeiern können wieder in geschlossenen Räumen stattfinden, wobei in den Trauerhallen Hygieneregeln und ein Mindestabstand von 1,5m sichergestellt sein müssen. Daher ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Zur Reduzierung der Infektionsrisiken besteht die Möglichkeit der Handdesinfektion. Körperkontakte und die Verwendung von Gegenständen, die von mehreren Personen genutzt werden, sind so weit wie möglich zu vermeiden. Gesang ist leider nicht möglich.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern von Person zu Person einzuhalten; ausgenommen sind Personen, die in häuslicher Gemeinschaft miteinander leben.
  • Bei der Verwendung von Gegenständen, die im Rahmen der Veranstaltung zum Einsatz kommen, muss die Gefahr einer Ansteckung soweit wie möglich reduziert werden.
  • Rituelle Totenwaschungen, soweit sie in den dafür vorgesehenen spezialisierten Einrichtungen unter Wahrung der maßgeblichen Schutzmaßnahmen und durch dafür ausgebildete Personen vorgenommen werden, sind zulässig. Die Teilnahme weiterer Personen ist untersagt.

Die Stadt Aalen führt weiterhin keine offenen Aufbahrungen oder sarglose Bestattungen durch. Nach wie vor bietet die Stadt an, Urnen kostenlos länger aufzubewahren, sodass Bestattungen und Trauerfeiern auch zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden können.

Weitere Informationen sind beim Amt für Umwelt, Grünflächen und umweltfreundliche Mobilität unter der Nummer 07361 52-1602 zu erfragen.

Downloads

Städtische Sportstätten

Der Sport- und Übungsbetrieb in allen städtischen Sportstätten (Sporthallen und Freisportanlagen) wird vorerst eingestellt.

Veranstaltungen

Großveranstaltungen

Nach der neuen Verodnung des Landes werden alle Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020 abgesagt.

Was geschieht mit bereits gekauften Eintrittskarten?

  • Bereits gekaufte Eintrittskarten können bei der Tourist-Information zu den regulären Öffnungszeiten zurückgegeben werden. Ihre Fragen können Sie uns per Mail senden an tourist-info@aalen.de oder per Telefon 07361 522358. 
     
  • Theater: Eintrittskarten können bei der Theaterkasse zurückgegeben werden. Telefon 07361 52-2600.
     
  • Bei nicht städtische Veranstaltungen wenden Sie sich bitte direkt an den jeweiligen Veranstalter.

Pressemitteilungen

Die Corona-Verordnung des Landes mit Wirkung ab 18. Mai 2020 ermöglicht nun den Einstieg in die Planung eines eingeschränkten Regelbetriebs. Der reguläre Kita-Betrieb bleibt aber weiterhin bis zum 15. Juni untersagt. Wie es nach dem 15. Juni weitergeht, ist noch nicht bekannt und wird von Seiten der Landesregierung in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Der Kreis der Kinder, die zur Teilnahme an der Notbetreuung berechtigt sind, wurde durch die aktuelle Verordnung nochmals erweitert.

Vorgabe der Landesregierung im Rahmen der Corona-Verordnung ist weiterhin, dass maximal 50 % der Kinder einer Einrichtung jeweils gleichzeitig vor Ort betreut werden können.

„Viel Spielraum für den Aufbau eines eingeschränkten Regelbetriebs bleibt den Kitas vor Ort damit leider nicht. Wir hätten uns sicher mehr für die Kinder gewünscht, müssen uns aber den Vorgaben zur Gewährleistung des  Infektionsschutzes weiter stellen“, so Oberbürgermeister Thilo Rentschler zu der nun am Samstag notverkündeten Verordnung, mit der im Vorfeld bereits Erwartungen an eine stärkere Öffnung der Kitas verbunden waren.  

Nach Abstimmung der Stadt Aalen mit den Kita-Trägern in einer digitalen Videokonferenz am 14. Mai 2020 wurden die Kita-Eltern der rund 2.500 in Aalen betreuten Kinder im Laufe dieser Woche kontaktiert, um die Bedarfe und Interessen für die kommenden vier Wochen zu klären. Falls noch kein Kontakt erfolgt sein sollte, können sich Eltern direkt in der Kita ihres Kindes melden.

Individuelle Lösungen in den Kitas

Wie erste Rückmeldungen bestätigen, ist die Ausgangslage der Aalener Kitas zum Einstieg in einen eingeschränkten Regelbetrieb sehr unterschiedlich. Sie ist gekennzeichnet durch unterschiedliche räumliche und personelle Ressourcen und insbesondere auch durch eine recht unterschiedliche Auslastung bei der Notbetreuung. Diese hat jedoch laut Verordnung Vorrang vor dem nun parallel aufzubauenden eingeschränkten Regelbetrieb, der die Einbindung auch anderer Kinder der Kita ermöglichen soll. Daher ist es zwingend erforderlich, individuelle Lösungen vor Ort in den einzelnen Kitas umzusetzen.

„Unsere Leitungen und Fachkräfte in den Kitas leisten als systemrelevante Berufsgruppe gemeinsam mit ihren Trägern seit Wochen Außergewöhnliches und tragen mit großem Engagement zur Bewältigung dieser Ausnahmesituation bei. Sie brauchen nun ausreichend Vorlauf und Zeit, um diese Vorgaben ordentlich im Sinne der aufzunehmenden Kinder umzusetzen“, so Oberbürgermeister Rentschler mit Blick auf die erneut kurzfristig notverkündete Änderungsverordnung und der feiertagsbedingten kurzen Arbeitswoche.  

Schrittweise Aufnahme eingeschränkter Regelbetrieb

Gemeinsam mit den Kita-Trägern hat die Stadt Aalen auf Grundlage der Corona-Verordnung einen entsprechenden Fahrplan erarbeitet. Der Fahrplan greift die Zielsetzung des Landes auf und bereitet den schrittweisen Aufbau in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebs bis zum 15. Juni 2020 vor.

Ein rollierendes System mit Integration aller Kinder, wie ursprünglich vom Land geplant und kommuniziert wurde, findet sich in der Verordnung nicht als Verpflichtung wieder, sondern stellt eine Variante zur Umsetzung dar. Die Aufnahme von Kindern in den eingeschränkten Regelbetrieb darf auch nach örtlich festgelegten Kriterien erfolgen. „Ich freue mich, dass sich Stadt und Träger darauf verständigt haben, dass v.a. auch die Vorschulkinder vorrangig wieder in die Kitas kommen sollen und diese Kinder nun die dringend notwendige Unterstützung bei der Bewältigung des Übergangs in die Schule erhalten“, führt Oberbürgermeister Rentschler weiter aus.

Vorgabe der Corona-Verordnung ist dabei die Umsetzung der Schutzhinweise des Landesjugendamts, der Unfallkasse und des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg. Hinzu kommt die Maßgabe, die Kinder in konstanten Gruppen zu betreuen, um Infektionsketten einzuschränken.

Die Kitas werden ab dem 25. Mai 2020 ihre Planungen intensivieren. Eine Aufnahme von zusätzlichen Kindern auf Grundlage der Verordnung erfolgt dann frühestens im Laufe der nächsten Woche und wird schrittweise in den Kitas vor Ort umgesetzt. Die Platzvergabe erfolgt über die Kitas.

Berechtigter Teilnahmekreis –  Notbetreuung erweitert

Kinder, die bisher zur Teilnahme an der Notbetreuung berechtigt waren, sind weiterhin teilnahmeberechtigt. Darüber hinaus wurde durch die neue Verordnung der Personenkreis der teilnahmeberechtigten Kinder erweitert. Insgesamt sind seit Montag, 18. Mai 2020 folgende Kinder teilnahmeberechtigt:

  1. Kinder, bei denen das Jugendamt die Erforderlichkeit der Teilnahme an der Notbetreuung zur Gewährleistung des Kindeswohls feststellt.
  2. Beide Elternteile sind im Bereich der kritischen Infrastruktur beschäftigt oder nehmen eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahr und sind dabei unabkömmlich sowie durch ihre berufliche Tätigkeit an der Betreuung gehindert.
  3. Der/Die Alleinerziehende ist im Bereich der kritischen Infrastruktur beschäftigt oder nimmt eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahr, und ist durch dessen berufliche Tätigkeit an der Betreuung gehindert.
  4. Ein Elternteil ist im Bereich der kritischen Infrastruktur beschäftigt oder nimmt eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahr. Das weitere Elternteil ist aus schwerwiegenden Gründen (z. B. schwere Erkrankung) an der Betreuung gehindert.
  5. Kinder, bei denen das Jugendamt oder die Kita-Leitung einen besonderen Förderbedarf bei den Kindern feststellt (z. B. Eingliederungshilfe, Hilfe zur Erziehung, etc.).
  6. Kinder, bei denen ein sonderpädagogischer Frühförderbedarf festgestellt wurde.

    Aufbau des eingeschränkten Regelbetriebs

  7. Wenn nach der Aufnahme der in Nr. 1. bis 6 teilnahmeberechtigten Kinder noch Plätze in den bestehenden Notbetreuungsgruppen frei sind, wird folgenden Kindern eine Notbetreuung angeboten:

Kinder, bei denen die individuelle oder familiäre Situation die Betreuung in einer bestehenden erweiterten Notbetreuungsgruppe rechtfertigt, z. B. schwere Krankheit oder Pflegebedürftigkeit eines Elternteils, eines Geschwisterkindes, berufstätige/r Alleinerziehende mit mehreren Kindern im Home-Office, Kinder ohne Kontaktzeit in der deutschen Sprache, Schwangerschaft mit Komplikationen, besondere und beengte Wohnverhältnisse (z. B. Flüchtlings-/Gemeinschaftsunterkunft, Obdachlosenunterbringung), etc.  Hierfür sind nach Maßgabe der Kita-Leitung entsprechende Nachweise zu erbringen.

Elternbeiträge bei der Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung

In den Fällen einer Aufnahme nach Nr. 1 bis 7 wird der volle Betreuungsumfang angeboten und demzufolge ist der volle monatliche Elternbeitrag für den ursprünglich gebuchten Betreuungsumfang zu bezahlen.

Wenn nach der Aufnahme der Kinder nach Nr. 1 bis 7 noch weitere Plätze zur Verfügung stehen, wird die Kita nach personellen und räumlichen Kapazitäten einen eingeschränkten Regelbetrieb mit einer zeitweisen Betreuung aufbauen. Diese zeitweise Betreuung kann beispielsweise in einem rollierenden System mit tage- oder wochenweise Betreuung stattfinden.

Ziel ist es, möglichst vielen Kindern einen Zugang zur Frühkindlichen Bildung und zu sozialen Kontakten mit Gleichaltrigen zu ermöglichen. Bei Aufbau eines eingeschränkten Regelbetriebs ist es nicht Ziel, die individuellen Betreuungsbedarfe und -wünsche der Eltern abzudecken. Diese werden bereits umfassend über den Zugang zur erweiterten Notbetreuung (Nr. 1 bis 7) berücksichtigt. Lassen die vorhandenen Raum- und Personalkapazitäten keinen eingeschränkten Regelbetrieb in der Kita zu, ist eine Umsetzung nicht möglich.

Folgende Kinder werden vorrangig in den eingeschränkten Regelbetrieb aufgenommen:

  1. Die teilnahmeberechtigten Kinder nach Nr. 7, die nicht den vollen Betreuungsumfang in Anspruch nehmen möchten, jedoch Interesse am eingeschränkten Regelbetrieb haben.
  2. Vorschulkinder
  3. Geschwisterkinder der Vorschulkinder: Geschwisterkinder werden bei freien Kapazitäten vorrangig aufgenommen, da sich dadurch weniger Haushalte durchmischen und das Infektionsrisiko sich insgesamt verringert. 
  4. Aufnahme von weiteren Kindern vorrangig nach Alter (älteste zuerst) sofern noch Ressourcen zur Verfügung stehen


Elternbeiträge bei der Teilnahme am eingeschränkten Regelbetrieb:

Folgende Regelung wurde am 19. Mai 2020 mit den Trägern festgelegt:

Umfasst die Betreuungszeit einen Umfang von mind. vier Stunden durchgängige Betreuung am Tag, wird der anteilige reguläre Elternbeitrag für diese Betriebsform tageweise abgerechnet.

Umfasst die durchgängige Betreuung je Tag weniger als vier Stunden am Tag werden je Betreuungstag pauschal 3 Euro in Rechnung gestellt.

In beiden Fällen wird die zur Verfügung gestellte Betreuungszeit in Rechnung gestellt, auch wenn diese kurzfristig nicht in Anspruch genommen werden sollte.

Info und Kontakt

Amt für Soziales, Jugend und Familie unter der Telefonnummer 07361 52-1052 oder per E-Mail amt-fuer-soziales@aalen.de

Die Hotline ist zu den üblichen Geschäftszeiten des Rathauses besetzt.

Das beliebte Aalener Ferienprogramm soll auch in diesem Jahr trotz Corona-Einschränkungen stattfinden. Seit vielen Jahren bietet die Stadt Aalen in Kooperation mit zahlreichen Organisationen, Vereinen und Privatpersonen in den Sommerferien das attraktive Veranstaltungsprogramm für Kinder und Jugendliche an. Nachdem das Land schrittweise die Einschränkungen lockert, soll das Angebot möglichst in vollem Umfang durchgeführt werden. 

Da die Durchführung der Veranstaltungen von den jeweils geltenden Vorschriften der Corona-Verordnung abhängt, kann es kurzfristig erforderlich sein, dass die Kooperationspartner ihr Konzept entsprechend anpassen müssen. Alle Termine werden im Internet unter www.aalen.de und in den Tageszeitungen sowie im Amtsblatt der Stadt Aalen beworben werden, so dass es in diesem Jahr keine Broschüre geben wird.

Die Datenbank zur Angebotserfassung für Aalener Privatpersonen, Organisationen und Vereine, die im Ferienprogramm mitwirken möchten wird daher auch noch weiterhin geöffnet bleiben.

Anbieter können ihre Ferienprogrammangebote noch  bis spätestens 30. Juni 2020 auf folgendem Internetlink erfassen: www.aalen.de/ferienprogramm

Sollten Angebote im Ferienprogramm nicht stattfinden können, bietet die Stadt Aalen den Familien, die die Zugangsvoraussetzungen der dann gültigen Corona Verordnung erfüllen, weiterhin eine Betreuung an.  

Als Ansprechpartner stehen Ihnen im Stadtjugendreferat

Reiner Peth, Telefon: 07361 5249712 oder Nicole Gehrke, Telefon: 07361 524970 oder unter Mail: hausderjugend@aalen.de, Friedhofstraße 8, 73430 Aalen zur Verfügung.

Wie bereits für Freitag, 22. Mai, wird auch für den beweglichen Ferientag am Freitag, 29. Mai 2020 sowie in den Pfingstferien eine Notbetreuung eingerichtet

Die Betreuungszeit am Freitag, 29. Mai erstreckt sich von 7 bis 17 Uhr. Die Kosten errechnen sich anteilig aus einem Wochenentgelt für die Ferienbetreuung und betragen 11,10 Euro. Eine Verpflegung ist nicht enthalten. Der Betrag wird im Nachgang in Rechnung gestellt. Inhaber der Spionkarte erhalten 35% Ermäßigung auf das ursprüngliche Entgelt. 

Eine Vormerkung für eine Betreuung während der Pfingstferien ist ebenfalls ab sofort möglich. Hier gilt es nach wie vor abzuwarten, welche Vorgaben und Richtlinien vom Kultusministerium für die Notbetreuung in den Pfingstferien erlassen werden. Aussagen zu möglichen Kosten, dem Betreuungsrahmen oder dem Betreuungsstandort etc. können daher noch nicht abschließend erfolgen.

Das Angebot der Notbetreuung richtet sich wie bisher an Familien bei denen

  • beide Elternteile bzw. der/die Alleinerziehende in einem systemrelevanten Beruf arbeiten bzw. arbeitet und die Betreuung der Kinder nicht in anderer Weise sichergestellt werden kann.
  • beide Elternteile bzw. der/die Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten.

Alleinerziehenden gleichgestellt sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist.

In jedem Fall ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die Unabkömmlichkeit und die Präsenzpflicht des/der Arbeitnehmer/s sowie die Bestätigung beider Elternteile bzw. des/der Alleinerziehenden, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist, erforderlich.

Anmeldungen zur Notbetreuung für den 29. Mai 2020 und die Vormerkung für die Pfingstferien werden zentral im Amt für Soziales, Jugend und Familie

unter der Telefonnummer 07361 52-1052 oder per E-Mail

amt-fuer-soziales@aalen.de entgegengenommen.

Die Hotline ist zu den üblichen Geschäftszeiten des Rathauses besetzt. Anmeldungen für die Notbetreuung während der Schulzeit erfolgen über die jeweiligen Schulsekretariate.

„Hallo, wir sind (noch) da!“ Musikerinnen und Musiker aus der Region machen sich in veranstaltungsarmen Zeiten bemerkbar und treten auf.

Mit Abstand, zur Freude der Marktbesucher und aller Musikfreunde, immer mittwochs von 12 bis 13 Uhr auf dem Balkon des Aalener Rathauses. Zum Auftakt spielt am 20. Mai 2020 die Gruppe „Das blaue Krokodil“. Bei Regen wird das Mittagskonzert auf einen anderen Mittwoch verschoben.

Das Kulturamt der Stadt Aalen bietet Musikerinnen und Musikern aus der Region diese Auftrittsmöglichkeit unter den gebotenen Schutzmaßnahmen. Das bedeutet, maximal fünf Musizierende stehen oben auf dem Balkon des Rathauses, Fans genießen die Musik unten, auf dem Marktplatz in gefordertem 2-Meter-Abstand voneinander. Auch wenn von den Ensemblemitgliedern bis auf die Köpfe nicht allzu viel zu sehen sein wird, die Musik ist zu hören, so wie 1969 die Beatles bei ihrem legendären Rooftop Concert in London.

Damit möchte das Kulturamt regionale Musikerinnen und Musiker unterstützen, die aufgrund der Veranstaltungsabsagen durch Corona keine Auftrittsmöglichkeiten hatten. Und die Livemusik in der Mittagszeit verstärkt die positive, beschwingte Stimmung auf dem Markt in der Innenstadt.

Musikerinnen und Musiker, die, ein Einstundenkonzert auf dem Rathausdach geben möchten, können sich beim Kulturamt der Stadt Aalen unter

kulturamt@aalen.de, Telefon 07361 52-1113 melden.

Die nächsten Auftritte:

Am Mittwoch, 27. Mai spielt Claus Wengenmayr am E-Piano

Am Mittwoch, 3. Juni steigt „Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle“ auf’s Dach

und eine Woche später, am Mittwoch, 10. Juni, gastiert das „Duo Zott“.

Essen und Trinken sind lebensnotwendig – Kunst und Kultur ebenso, besonders in Ausnahmezeiten. 

Um Kunst wieder sichtbar zu machen, startet die Stadt Aalen in Kooperation mit dem ACA das Projekt „Fenster zur Kunst“. Die Innenstadt von Aalen wird zur Galerie und Schaufenster verwandeln sich in Ausstellungsflächen.  

So sind ab 27. Mai bis in den Sommer hinein Künstlerinnen und Künstler aus Aalen und der Region aufgerufen, ein Kunstwerk aus den Bereichen Fotografie, Malerei oder Bildhauerei in einem Schaufenster zu platzieren.

Gefragt sind kreative Ideen und Flexibilität. Der regelmäßige Wechsel der Objekte belebt diese besondere Galerie und macht neugierig auf die nächsten Kunstwerke. Geboten wird Kunst im Vorbeigehen oder angeregtes intensives Schauen (natürlich mit Sicherheitsabstand). Damit möchte das Kulturamt regionale Künstlerinnen und Künstler unterstützen, die aufgrund von Corona keine Ausstellungsmöglichkeiten hatten.

Wer interessiert ist, kann sich beim Kulturamt der Stadt Aalen melden unter:

kulturamt@aalen.de oder
kunst@aalen.de
Telefon 07361 52-1113

Zentrale Anmeldung für Schüler und Schülerinnen der Klassen 1 - 7

Um weiterhin die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen richtet die Stadt Aalen für den Brückentag am Freitag, 22. Mai 2020 eine Notbetreuung ein. 

Diese findet je nach Bedarf an zwei oder drei dezentralen Schulstandorten von 7 bis 17 Uhr statt. 

Das Angebot der Notbetreuung richtet sich wie bisher an Familien bei denen

  • beide Elternteile bzw. der/die Alleinerziehende in einem systemrelevanten Beruf arbeiten bzw. arbeitet und die Betreuung der Kinder nicht in anderer Weise sichergestellt werden kann.
  • beide Elternteile bzw. der/die Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten.

Alleinerziehenden gleichgestellt sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist

In jedem Fall ist eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die Unabkömmlichkeit und die Präsenzpflicht des/der Arbeitnehmer/s sowie die Bestätigung beider Elternteile bzw. des/der Alleinerziehenden, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist, erforderlich.

Eine gleichmäßige Zuteilung der Schüler und Schülerinnen auf die Schulstandorte erfolgt nach Ablauf der Anmeldefrist und richtet sich nach Schulzugehörigkeit oder Wohnortnähe.

Die Kosten errechnen sich anteilig aus einem Wochensatz der Ferienbetreuung und betragen 11,10 Euro ohne Verpflegung, und werden nach Nutzung in Rechnung gestellt. Inhaber der Spionkarte erhalten 35% Ermäßigung auf das ursprüngliche Entgelt.

Anmeldungen zur Notbetreuung für Freitag, 22. Mai 2020 werden bis zum 18. Mai 2020 zentral im
Amt für Soziales, Jugend und Familie
Hotline 07361 52-1052 oder
per E-Mail amt-fuer-soziales@aalen.de

entgegengenommen. Die Hotline ist zu den üblichen Geschäftszeiten des Rathauses besetzt.


Auch für den weiteren Brückentag im Mai (29.05.2020) und die sich anschließenden Pfingstferien wird eine Notbetreuung eingerichtet.

Hierbei gilt es noch abzuwarten welche Vorgaben und Rahmenbedingungen vom Kultusministerium diesbezüglich erlassen werden. 

Die Landesregierung hat im Zuge der Lockerungen der  Corona-Verordnung die Nutzung von Spielplatzen unter Beachtung entsprechender Auflagen erlaubt. Die 120 Spielplätze im Stadtgebiet von Aalen werden ab dem 6. Mai 2020 Zug um Zug wieder geöffnet.

Es wird gebeten auf die Hinweisschilder zu achten. Ausdrücklich von der Öffnung ausgenommen sind jedoch öffentliche Bolzplätze. Diese müssen gemäß dieser Verordnung noch mindestens bis zum 10. Mai 2020 geschlossen bleiben. Dort bleiben die bisherigen Sperrschilder bestehen. Auf größeren Spielplätzen mit integrierten Bolzplätzen (Pflaumbach, Droste-Hülshoff-Weg) bleiben letztere im Gegensatz zur übrigen Spielplatzfläche gesperrt. Gesperrt bleibt auch der Jugendspielplatz Tannenwäldle mit Bolzplatz und Multifunktions-Spielfeld.

Es gelten nach wie vor die Auflagen zu infektionsschützenden Maßnahmen beim Aufenthalt und Ansammlungen im öffentlichen Raum. Auch bei der Spielplatzbenutzung sind die Hygiene- und Schutzmaßnahmen einzuhalten.

Die Spielplatzbenutzung ist unter folgender Beachtung erlaubt:

  • Kinder nur in Begleitung Erwachsener
  • Bei Krankheitssymptomen wie Fieber, Husten oder Halsschmerzen bitte zu Hause bleiben.
  • Körperkontakt vermeiden, insbesondere zu Personen, die den Risikogruppen angehören
  • Kein gemeinsames Essen und Trinken
  • Zwischen den Personen ist, wo immer dies möglich ist, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Ansonsten gelten die allgemeinen Regeln der Corona-Verordnung des Landes.
  • Die zulässige Höchstzahl der Kinder auf dem Spielplatz ist auf maximal ein Kind pro 10m² Gesamtfläche begrenzt. Da es im Stadtgebiet unterschiedlich große Spielplätze gibt, werden auf den jeweiligen Hinweisschildern je nach Spielplatzgröße unterschiedliche Maximalzahlen für Kinder angegeben, die sich gleichzeitig auf dem Spielplatz aufhalten dürfen. Diese Maximalzahlen beginnen bei 5 Kindern auf den kleinsten Spielplätzen. Je nach Größe des betreffenden Spielplatzes sind aber auch maximal 10, 15, 20, … Kinder angegeben.
  • Erwachsene Begleitpersonen werden nicht in die maximale Belegungszahl eingerechnet, da sie sich oft am Rande des Spielgeländes aufhalten bzw. beim Spielen mit dem Kind aus dem eigenen Haushalt keinen Abstand einhalten müssen.
  • Mund-Nasen-Bedeckungen müssen nicht getragen werden. Das Infektionsrisiko ist beim Aufenthalt im Freien gegenüber dem in geschlossenen Räumen merklich reduziert, weil die stärkere Luftbewegung einen deutlichen Verdünnungseffekt auf die ausgeatmeten, potenziell infektiösen Tröpfchen bewirkt.
  • Bei der Benutzung der Spielgeräte ist auf Schutzmasken wegen der damit verbundenen erhöhten Unfallgefahren sogar ausdrücklich zu verzichten !
  • Nach dem Spielen Hände und Gesicht gründlich, d.h. mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife waschen und abtrocknen.

Eltern, Erziehungsberechtigte und erwachsene Begleitpersonen werden gebeten, auf die Beachtung und Einhaltung dieser Regeln zum Gesundheitsschutz hinzuwirken. Für Anfragen zu den Spielplätzen stehen die Mitarbeiter des Amtes für Umwelt, Grünflächen und umweltfreundliche Mobilität unter der Nummer 07361 – 52 1602 zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Besucherbergwerk Tiefer Stollen, Urweltmuseum und Museum Wasseralfingen sollen baldmöglichst folgen. 

Das Limesmuseum Aalen wird ab Samstag, 9. Mai wieder zu den gewohnten Zeiten für das Publikum geöffnet. Dies steht fest, nachdem die Einschränkungen gelockert wurden und das Land in der aktualisierten Corona-Verordnung die Öffnung der Museen wieder erlaubt.

Die Vorbereitungen zur Wiedereröffnung laufen auf Hochtouren. Gegenwärtig wird das Limesmuseum mit den notwendigen Schutzvorrichtungen ausgestattet. Besucher werden gebeten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten sowie beim Museumsbesuch einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Leider können derzeit noch keine Führungen und Veranstaltungen angeboten werden.

Bei starkem Besucherandrang wird darum gebeten, zunächst den Archäologischen Park im Freigelände zu besichtigen, damit die maximal zulässige Besucherzahl im Museum nicht überschritten wird.

Ab dem 4. Mai 2020 erfolgt die Kita-Platzvergabe für das kommende Kitajahr 2020/2021

In Abstimmung mit den freien Trägern erfolgt ab dem

4. Mai 2020 die Platzvergabe für das Kitajahr 2020/2021 statt.

Eltern erhalten ab dem 4. Mai 2020 per E-Mail bzw. Brief eine verbindliche Platzreservierung, die sie entsprechend innerhalb von 2 Wochen bestätigen müssen. Sollte nach diesen 2 Wochen keine Bestätigung der Eltern vorliegen, wird der Platz anderweitig vergeben.

Da momentan kein persönlicher Kontakt  möglich ist, werden die weiteren Formalitäten wie Aufnahmegespräch, Vertragsunterzeichnung usw. zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt bzw. postalisch organisiert.  

Die Stadt Aalen möchte gemeinsam mit ihren kirchlichen und freien Kita-Trägern darauf hinweisen, dass sich die Eingewöhnungsphasen für die neuangemeldeten Kinder verschieben werden. Dies wird individuell zwischen den Einrichtungsleitungen und den Eltern vereinbart. Die Stadt Aalen hat mit ihren Kitaträgern vereinbart, dass bestehende Eingewöhnungsmodelle für das Kitajahr 2019/2020 und 2020/2021 angepasst werden, sodass im Kalenderjahr 2020 – mit möglichst wenig zeitlichem Verzug - alle geplanten Kinder aufgenommen werden können.

Bei Eltern, welche die Voraussetzungen zur Inanspruchnahme eines Notbetreuungsplatzes erfüllen, ist im Bedarfsfall auch eine Eingewöhnung während der Kita-Schließungen im Rahmen der Notbetreuung möglich.

Info:
Amt für Soziales, Jugend und Familie
Marktplatz 30, 73430 Aalen
Telefon: 07361 52-1253
E-Mail: kitavormerkung@aalen.de

Die Stadtbibliothek im Torhaus ist ab Donnerstag, 30.04.20, 12 Uhr wieder für den Ausleihbetrieb geöffnet. Aufgrund der bestehenden Hygienevorschriften wird es allerdings bis auf Weiteres zu Einschränkungen beim Angebot und den Öffnungszeiten kommen. Einige Dienstleistungen werden zunächst – teils  wegen der Hygienevorschriften, teils um Wartezeiten vor dem Eingang wegen Überfüllung zu vermeiden – auch gar nicht angeboten.
Das Wichtigste, das Sie für Ihren ersten Bibliotheksbesuch nach der Wiedereröffnung wissen sollten finden Sie auf der Website der Stadtbibliothek.

Die Stadtwerke Aalen (SWA) öffnen am 4. Mai 2020 das Kundenbüro im Stadtwerkehaus für den Kundenverkehr. Mit der Öffnung des Kundenbüros haben die Kunden der SWA wieder die Möglichkeit, den persönlichen Kundenservice vor Ort zu nutzen. Die bisherigen Kontaktmöglichkeiten per Telefon und E-Mail bleiben auch weiterhin bestehen. Das KundenInformationsZentrum (KIZ) ist von der Öffnung nicht betroffen und bleibt weiterhin geschlossen.

Die Stadtwerke Aalen betreiben als Energie- und Wasserversorger eine kritische Infrastruktur, um die öffentliche Versorgung sicherzustellen. Durch diese besondere Verantwortung gelten bei den Stadtwerken seit jeher hohe Sicherheitsanforderungen. Dies hat zur Folge, dass für Besucher des Kundenbüros verschärfte Regeln gelten, die zwingend eingehalten werden müssen. So dürfen sich maximal vier Kunden gleichzeitig im Kundenbüro aufhalten. Zudem ist es zwingend erforderlich, dass die Kunden einen Mundschutz tragen. Ohne Mundschutz kann kein Einlass gewährt werden. Im Kundenbüro selbst sind die Hygiene- sowie Abstandsregeln einzuhalten.

Weiterhin sind persönliche Termine mit dem Einspeiseteam, dem Hausanschlussteam sowie dem Forderungsmanagement wieder möglich. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Stadtwerke Aalen GmbH

Nach 15 Tagen Testbetrieb wird die GOA alle Wertstoffhöfe ab 4. Mai wieder weitestgehend in den Normalbetrieb überführen.

Dabei gelten folgende Grundsätze:

  • Es gelten die üblichen Öffnungszeiten und Annahmekriterien für alle auf den Wertstoffhöfen zugelassen Abfälle und Wertstoffe
  • Die Ausgabe von Gelben Säcken und der Verkauf von Biobeuteln, Restmüllsäcken und Big Bags ist wieder möglich
  • Weiterhin darf sich nur eine bestimmte Anzahl an Fahrzeugen/Personen auf den Wertstoffhof befinden. Bitte folgen Sie hier den Anweisungen unserer Wertstoffhofmitarbeiter.
  • Vermeiden Sie möglichst die Anlieferungen zu den Stoßzeiten freitags, samstags und montags
  • Die GOA erwartet von den Kunden das Tragen von Mund- und Nasenbedeckungen
  • Beachten Sie trotz Masken die Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern
  • Es dürfen pro Fahrzeug maximal 2 Personen aussteigen
  • Das GOA-Personal darf nicht beim Ausladen ihres Fahrzeugs helfen
  • Anlieferer, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen, werden nicht bevorzugt auf den Wertstoffhof gelassen und müssen sich anstellen
  • Vermeiden Sie möglichst die Anlieferung mit Hängern – diese blockieren die Abwurframpen und führen zu Staus
  • Sortieren Sie die Abfälle zu Hause möglichst so vor, dass eine schnelle Entladung auf dem Hof möglich ist.
  • Entsorgen Sie problematische Abfälle wie getragene Masken, Handschuhe, Einwegkleidung usw. zu Hause über die Restmülltonne

Die mobile Problemstoffsammlung findet laut Abfuhrkalender statt.

Die zusätzlich aufgestellten dezentralen Grüncontainer in Abtsgmünd, Bopfingen, Heubach, Lorch, Neresheim, Unterschneidheim und Waldstetten haben letztmalig am 29.4.2020 geöffnet und werden danach abgezogen. Auch der zusätzliche Abgabetag am Mittwoch in Oberkochen-Heide wird danach nicht mehr angeboten.

Bitte informieren Sie sich auch auf der Homepage der GOA unter www.goa-online.de

Die Stadtverwaltung Aalen wird wie angekündigt ab Montag 27. April zum regulären Rathausbetrieb für die Bürgerinnen und Bürger zurückkehren. Die Dienstleistungen werden dabei primär im Erdgeschoss angeboten. Im Spion-Rathaus in der Reichsstädter Straße wird die Tourist-Information wieder zu den gewohnten Zeiten öffnen.

Das Bürgeramt, Standesamt sowie das Amt für Zuwanderung und Integration können wieder ohne Terminvereinbarung im Erdgeschoss des Rathauses aufgesucht werden. Zur Gewährleistung des notwendigen Sicherheitsabstandes werden im Erdgeschoss Wartemarkierungen angebracht. Der gemeindliche Vollzugsdienst wird die Besucher lenken und Wartemarken für die Aufrufanlage verteilen. Dadurch wird auch sichergestellt, dass sich nicht mehr als die maximal zulässigen 30 Personen gleichzeitig im Foyer des Rathauses aufhalten.

Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, generell zu prüfen, ob das Anliegen nicht auch kontaktlos online oder telefonisch erledigt werden kann.

Für sämtliche anderen städtischen Ämter ist eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich (telefonisch oder per E-Mail). Für das Bürgerbüro Bau und die Bearbeitung der Hundesteuer steht im Bürgeramt im Erdgeschoss ein gemeinsamer Beraterplatz zur Verfügung. Alle weiteren Ämter sind nach vorheriger Terminabstimmung gemäß der Wegweisung über das Treppenhaus erreichbar.

Schutz der Mitarbeiter wichtig
Um den Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, wurden in den Beratungsbereichen Plexiglasscheiben als Trennung angebracht. Die Besucherinnen und Besucher des Rathauses und der Tourist-Information müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske) tragen. Sie werden außerdem um gegenseitige Rücksicht gebeten, den Mindestabstand einzuhalten und die Hände an den bereitgestellten Spendern zu desinfizieren.

Die Öffnungszeiten ab 27. April

Bürgeramt
Montag – Freitag 8.30 bis 12 Uhr
Montag - Mittwoch 14 bis 16.15 Uhr
Donnerstag 14 bis 17.45 Uhr

Amt für Zuwanderung und Flüchtlinge
Montag 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 16.15 Uhr
Dienstag und Mittwoch geschlossen
Donnerstag 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 17.45 Uhr
Freitag 8.30 bis 12 Uhr

Allgemeine Öffnungszeiten des Rathauses
(Vorherige Terminvereinbarung erforderlich)
Montag – Mittwoch 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr
Donnerstag 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr
Freitag 8.30 bis 12 Uhr

Öffnungszeiten der Tourist-Information
(Reichsstädter Straße 1)
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 9 bis 17 Uhr
Mittwoch 9 bis 14 Uhr
Samstag  9 bis 12.30 Uhr

Ortschaftsverwaltungen ab 4. Mai geöffnet

Die Bezirksämter und Geschäftsstellen in den Ortschaften werden ab 4. Mai wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.

Vor dem Besuch ist allerdings eine Terminvereinbarung erforderlich.

Nach dem wochenlangen Lockdown in ganz Deutschland haben sich Bund und Länder in der vergangenen Woche darauf geeinigt, erste Lockerungen zuzulassen. So erfolgten in Baden-Württemberg angesichts der aktuellen Ansteckungsrate erste Öffnungen im Handel, ab dem 4. Mai werden Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge wieder an die Schulen zurückkehren können. Um zu verhindern, dass die Zahl der Ansteckungen mit COVID-19 wieder steigt, ist all dies jedoch nur unter strengen Sicherheitsauflagen möglich. 

Landrat Klaus Pavel, Klinik-Vorstand Professor Dr. Ulrich Solzbach, die Leiterin des Ostalb-Gesundheitsamtes, Dr. Ulrike Bopp-Haas, und die Vorsitzenden der Kreisärzteschaften im Ostalbkreis, Dr. Sebastian Hock und Dr. Erhard Bode, appellieren jetzt in einem gemeinsamen Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger, die ersten erreichten Erfolge im Kampf gegen das Corona-Virus nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Nach wie vor gelte es dringend, größte Vorsicht walten zu lassen und sich weiterhin an die Hygieneregeln, zu denen ab 27. April die Maskenpflicht gehört, sowie das Abstandsgebot zu halten. "Bitte lassen Sie uns das in den vergangenen Wochen Erreichte nicht durch allzu große Sorglosigkeit wieder aufs Spiel setzen! Einen Alltag, wie wir ihn aus Zeiten vor Corona kannten, wird es so lange nicht geben können, bis ein Medikament oder ein Impfstoff verfügbar ist", so der gemeinsame Appell. "Eine zweite Infektionswelle würde zu einem weiteren großen Schaden für unsere Wirtschaft führen und damit Arbeitsplätze und Existenzen noch mehr gefährden."

Bislang konnte eine Überlastung der Kliniken Ostalb verhindert werden. Patientinnen und Patienten mit COVID-19 erhielten in den drei Häusern in Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd die notwendige angemessene stationäre und teils auch intensive Behandlung, sodass im Ostalbkreis wie auch bundesweit verglichen mit Italien, Frankreich oder Spanien deutlich weniger Todesfälle zu verzeichnen sind. "Natürlich ist uns bewusst, dass ein Lockdown keine dauerhafte Lösung sein kann. Es gilt, eine austarierte Lösung zu finden, die sowohl den Schutz unser aller Gesundheit als auch die Abminderung der wirtschaftlichen Folgen berücksichtigt", betont Landrat Klaus Pavel. "Eine Lockerung mit Augenmaß, wie sie am Donnerstag dieser Woche zwischen den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Bayern abgestimmt wurde, ist auch aus meiner Sicht sinnvoll. Eine maßvolle und stufenweise Rückkehr, verbunden mit einer laufenden Prüfung, wie sich diese Lockerungen auf das Infektionsgeschehen auswirken, ist das Gebot der Stunde! Dass die Corona-Pandemie noch in vollem Gange ist, zeigt die große Zahl an COVID-19-Infektionen, die wir im Ostalbkreis innerhalb der letzten Woche in Pflegeeinrichtungen zu verzeichnen hatten."

Gemeinsam rufen Landrat Klaus Pavel, Professor Dr. Ulrich Solzbach, Dr. Ulrike Bopp-Haas, Dr. Sebastian Hock und Dr. Erhard Bode deshalb alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich weiterhin in Geduld zu üben und sich diszipliniert an die Abstands- und Hygienevorschriften zu halten, damit die Einschränkungen der vergangenen Wochen nicht umsonst waren.

Stadt Aalen und die städtischen Schulen finden eine gute Möglichkeit – unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes – die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen

Am vergangenen Montag ist die Notbetreuung an den städtischen Schulen wieder angelaufen. Die Notbetreuung kann bislang von Familien in Anspruch genommen werden, wenn beide Elternteile bzw. der/die Alleinerziehende in einem systemrelevanten Beruf arbeiten bzw. arbeitet oder bei denen ein Elternteil im Gesundheits- oder Pflegebereich arbeitet, sofern die Betreuung der Kinder nicht in anderer Weise sichergestellt werden kann. Alleinerziehenden gleichgestellt sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist.

Dies soll sich nun gemäß des Erlass des Kultusministeriums vom 20.4.2020 ändern und die Zugangsvoraussetzungen zur Notbetreuung werden nun ab Montag, den 27.04.2020 erweitert. Demnach sind ab kommendem Montag die Türen der Notbetreuung zusätzlich auch für Familien geöffnet, bei denen beide Elternteile bzw. der/die Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten. Neu ist ebenso die Ausweitung der Notbetreuung für die siebte Klassenstufe.

Die Notbetreuung an den Schulen umfasst ab 27.4.2020 die üblichen Unterrichtszeiten der jeweiligen Klassen 1 bis 7 und alle städtischen Angebote der Schulkindbetreuung wie etwa Frühbetreuung, Mittagsband der Ganztagsgrundschule oder auch die Betreuungsbausteine.

Die Notbetreuungsangebote für die Schulkindbetreuung werden ab 1. Mai 2020 den Eltern mit dem üblichen Entgelt in Rechnung gestellt.

Bei einem Antrag auf einen Notbetreuungsplatz ist folgendes zu beachten:

  • Bescheinigung des Arbeitgebers über die Unabkömmlichkeit und die Präsenzpflicht des/der Arbeitnehmer/s vorlegen
  • sowie die Bestätigung beider Elternteile bzw. des/der Alleinerziehenden, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Entsprechende Formulare sind auch bei den Schulsekretariaten erhältlich.

Auch von Eltern, die bisher bereits die Notbetreuung in Anspruch nehmen, ist das Einreichen dieser Bestätigungen aufgrund der Neuorganisation verpflichtend.

Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen sind besonders zu beachten.

Durch die Erweiterung der Zugangsvoraussetzungen, wird die Zahl der zu betreuenden SchülerInnen  ansteigen. Deshalb gilt es auch weiterhin die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen in besonderem Maße einzuhalten. Um das Infektionsrisiko für alle zu minimieren ist es durchaus willkommen, dass

  • Kinder Mund-Nasen-Masken, bzw. Alltagsmasken von zu Hause mitbringen und diese insbesondere bei kontaktnahen Spielen in den Innenräumen tragen. Unabhängig davon wird die Stadt Aalen allen SchülerInnen und Lehrkräften wiederverwendbare Masken zur Verfügung stellen.

Anmeldung Notbetreuung über die Schulsekretariate

Die Anmeldung zur Notbetreuung (Für die Betreuung während der Unterrichtszeit wie auch für die Schulkindbetreuung) erfolgt über die jeweilige Schule. Die Sekretariate sind Montag bis Freitag, im Zeitraum von 8 bis 12 Uhr besetzt.

Darüber hinaus ist die städtische Hotline „Notbetreuung“ für Fragen von Eltern und Schulen unter der Nummer 07361 52-1052 zu den üblichen Geschäftszeiten des Rathauses besetzt.

Anmeldung in den Kitas ab 23. April möglich

Stadt und Kita-Träger setzen Elternbeiträge für Mai und Juni aus

Ab kommenden Montag, 27. April, dürfen auch Eltern und Alleinerziehende mit einer beruflichen Tätigkeit in nichtkritischer Infrastruktur unter folgenden Voraussetzungen eine Notbetreuung für ihre Kinder in Anspruch nehmen.

  • beide Elternteile oder bei Alleinerziehenden ein Elternteil einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben
  • und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten.

Dies regelt ein Erlass des Kultusministeriums vom 20. April, auf Grundlage der Corona-Verordnung des Landes.

Für die Anmeldung zu einer Notfallbetreuung ist von beiden Elternteilen eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die Präsenzpflicht und die Unabkömmlichkeit vorzulegen sowie eine Bestätigung der Eltern, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist. Entsprechende Formulare erhalten Sie bei Bedarf im Anmeldeprozess von den Kitas.

Eine formlose Bescheinigung des Arbeitgebers und beider Elternteile ist ebenfalls ausreichend. Auch von Eltern, die bisher bereits die Notbetreuung in Anspruch nehmen, ist das Einreichen dieser Bestätigungen aufgrund der Neuorganisation verpflichtend.

Anspruch auf Notbetreuungsplätze

Die Landesregierung hat darauf hingewiesen, dass aktuell der bestehende Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ausgesetzt ist und somit auch kein Rechtsanspruch auf einen Notbetreuungsplatz besteht. Sollte der Bedarf der Eltern höher als die zulässige Anzahl an Notbetreuungsplätzen sein, erfolgt die Zuteilung nach folgenden Kriterien:

  • Zugehörigkeit und Unabkömmlichkeit beider Eltern oder eine/s Alleinerziehenden im Bereich der kritischen Infrastruktur
  • Zugehörigkeit und Unabkömmlichkeit eines Elternteils im Bereich der kritischen Infrastruktur
  • Kindern, bei denen das Kindeswohl gefährdet ist 
  • Kinder, die im Haushalt einer/s Alleinerziehenden wohnen
  • Kinder im letzten Kindergartenjahr mit Ganztagsplatz und deren Geschwisterkinder
  • Kinder im letzten Kindergartenjahr mit VÖ-Platz und deren Geschwisterkinder
  • Kinder im letzten Kindergartenjahr mit RG-Platz und deren Geschwisterkinder
  • Schema e. bis g. fortlaufend nach Alter des Kindes, ursprünglich gebuchtem Betreuungsumfang und Geschwisterkinder

Bisher wurde in 8 Einrichtungen in Aalen zentralisiert eine Notbetreuung angeboten. Ab dem 27.04.2020 bieten nun alle Einrichtungen in Aalen Notbetreuung an. Die Anmeldung für einen Notbetreuungsplatz erfolgt über die Stamm-Kita des jeweiligen Kindes. Sie erreichen die Kita-Mitarbeitenden telefonisch oder digital am Donnerstag und Freitag, 23. und 24. April 2020 von 8 bis 12 Uhr in den Einrichtungen.

Die Aufnahme der Kinder folgt sukzessive im Laufe der nächsten Woche unter Berücksichtigung der Grundsätze der Pädagogik und des Infektionsschutzes.

Auch Eltern von Kinder, die bisher bereits in einer Noteinrichtung betreut werden, die nicht deren Stamm-Kita ist, müssen sich erneut für die Notbetreuung in der Stamm-Kita anmelden. Eine fortlaufende Betreuung in der bisherigen Kita ist grundsätzlich nicht möglich.

Die maximale Anzahl an Notbetreuungsplätzen je Einrichtung reduziert sich aus Gründen des Infektionsschutzes auf die Hälfte der üblichen Betreuungsplätze. Die Anzahl an Notbetreuungsplätzen kann sich in begründeten Ausnahmen weiter reduzieren

Aussetzung der Elternbeiträge im Mai  und Juni

Die Stadt Aalen wird für die Monate Mai und Juni keine Elternbeiträge einziehen, sondern vorerst aussetzen.

Für Kinder, die eine Notbetreuung in Anspruch nehmen, sind die Beiträge für die ursprünglich gebuchte Betreuungsform erhoben. Eine Abrechnung erfolgt monatlich im Nachgang per Rechnungsstellung an die Eltern.

Info
Die städtische Hotline „Notbetreuung“ für Fragen von Eltern und Kitas ist unter der Nummer 07361 52-1052 zu den üblichen Geschäftszeiten des Rathauses weiterhin besetzt für Auskünfte zur Notbetreuung an den Kitas.

Die Stadt Aalen verschiebt den für Mai angekündigten Wettbewerb STADTRADELN auf Sommer oder Herbst. Der genaue Termin steht noch nicht fest und wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Das Verkehrsministerium des Landes hat mitgeteilt, dass in diesem Jahr die Anmeldefrist um einen Monat bis EOktober verlängert wird.

Der STADTRADELN-Wettbewerb dient dem Klimaschutz und der Förderung des Radverkehrs vor Ort. Während der dreiwöchigen Aktion sollen möglichst viele Aalener das Auto stehen lassen und zugunsten des Klima- und Umweltschutzes auf das Fahrrad umsteigen. Den Teilnehmern winken attraktive Preise. Anmeldung und Information unter www.stadtradeln.de.

Aalener Gemeinderat soll voraussichtlich ab Mitte Mai mit Auflagen wieder öffentlich tagen

Inzwischen zeigen sich erste Hoffnungsschimmer, dass die exponentielle Steigerung der Infektionszahlen stark abgebremst werden konnte. Seit Montag wurden die Corona-Beschränkungen etwas gelockert. Die Einschnitte in den gewohnten Alltag machten auch vor der kommunalpolitischen Gremienarbeit in Aalen nicht halt. 

Zuletzt getagt hat im Aalener Rathaus der Ausschuss für Umwelt und Technik am 12. März 2020. Die für den 26. März geplante Gemeinderatssitzung musste den Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus weichen. In Absprache mit den Fraktionsvorsitzenden wurde der Sitzungsturnus unterbrochen und sowohl die geplante Gemeinderatsklausur am 20. und 21. März, sowie alle Sitzungstermine in Aalen und in den Ortteilen bis Ende April abgesagt. 

Die Vorschriften der baden-württembergischen Gemeindeordnung sehen für Beratungen und Beschlussfassungen im Gemeinde- oder Ortschaftsrat grundsätzlich die persönliche Anwesenheit der Ratsmitglieder vor. 
Obwohl eine Versammlung des Gemeinderats zulässig ist, wird empfohlen nur in dringlichen Fällen und unter Einhaltung von geeigneten Schutzmaßnahmen zu beraten. 
Dieser Umstand stellt die Kommunen aktuell vor große Herausforderungen. Teilweise laden Städte in Turn- oder Stadthallen zur Sitzung ein oder es ist nur die Mindestzahl an Räten anwesend, die für eine Beschlussfassung erforderlich sind. Deswegen haben sich Oberbürgermeister Thilo Rentschler und die Fraktionssprecher sich auf folgendes Procedere für die Aalener Sitzungen verständigt:

Regelmäßige Abstimmungsrunden mit Fraktionsspitzen
Damit auch während des „shutdowns“ eine gute Kommunikation und ein Austausch zwischen Verwaltung und Gemeinderat gewährleistet, finden regelmäßige Abstimmungsgespräche zwischen Verwaltungsspitze und den Fraktionsvorsitzenden statt. Zudem erhalten die Mitglieder des Gemeinde- oder Ortschaftsrats wöchentlich einen schriftlichen Bericht aus dem Rathaus mit allen Informationen zur aktuellen Lage. Beschlüsse zu dringenden kommunalpolitischen Fragen werden, wie es die Gemeindeordnung für diese Fälle vorsieht, mit Hilfe des elektronischen Umlaufverfahrens gefasst. Nicht dringliche Angelegenheiten werden in die nächste Sitzungsrunde verschoben. In Ausnahmefällen kann vom Oberbürgermeister im Wege der Eilentscheidung und nach Rücksprache mit den Fraktionsvorsitzenden über unaufschiebbare Angelegenheiten entschieden werden.
Diese Vorgehensweise garantiert, dass der Fortgang  laufender Bauprojekte nicht beeinträchtigt wird, da über Ausschreibungen und Vergaben rechtzeitig Beschluss gefasst werden kann.
„Es ist sehr wichtig, dass das Hauptorgan der Stadt stets über alle Vorgänge unterrichtet ist und das städtische Handeln eng mit den Mandatsträgern abgestimmt wird“, betont Oberbürgermeister Thilo Rentschler.

Wiederaufnahme Sitzungslauf

Mit den Fraktionsvorsitzenden wurde eine Wiederaufnahme der Sitzungen ab Mai wie folgt vereinbart: 

  • Mittwoch, 13. Mai 2020: KBFA-Sitzung
  • Donnerstag, 14. Mai 2020: AUST-Sitzung
  • Donnerstag, 28. Mai 2020: Gemeinderat

„Gerade in Krisenzeiten dürfen demokratische Grundprinzipien nicht unterlaufen werden. Entscheidungsprozesse dürfen nicht ausschließlich in Krisenstäbe verlagert werden“, betont der Oberbürgermeister. 

Die Sitzungen finden in der Stadthalle statt, so dass sowohl für die Ratsmitglieder als auch Besucher der notwendige Abstand eingehalten werden kann. 

Stadt kontrolliert Einhaltung der Corona-Verordnung

Seit 14 Uhr sind am Gründonnerstag Matthias Müller und Adrian Cirese im Aalener Stadtgebiet auf Streife unterwegs, um die Einhaltung der Vorschriften der Corona-Verordnung zu kontrollieren. Auch vor Corona-Zeiten bestreifen die erfahrenen Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes die Innenstadt und die Teilorte und kontrollieren einschlägig bekannte Treffpunkte.

In der gegenwärtigen Ausnahmesituation sind alle Mitarbeiter des städtischen Vollzugsdienstes primär unterwegs, um die Einhaltung der Kontaktsperre und der Abstandsregelungen der Corona-Verordnung zu überwachen. Der Dienstplan sieht auch den Einsatz an den Wochenenden und in den Abend- und Nachtstunden vor, deshalb wurde die Abteilung kurzfristig mit zusätzlichem Personal aufgestockt.

In der Regel reiche ein Platzverweis, um kleinere Ansammlungen aufzulösen, wenn aber Uneinsichtige bereits zum wiederholten Mal angetroffen würden, folge eine Anzeige und möglicherweise ein Bußgeld, berichtet Matthias Müller, seit 2013 im Ordnungsamt tätig und wie sein Kollege Adrian Cirese als Gemeindlicher Vollzugsbeamter mit zusätzlichen Vollmachten ausgestattet.

Kontrolle im ganzen Stadtgebiet und Lebensmittelgeschäften

Seit Dienstbeginn haben Müller und Cirese mehrere Gaststätten kontrolliert, die oftmals auf Lieferservice umgestellt haben und verbotenerweise den Verzehr im Außenbereich dulden. Weiter trafen die städt. Ordnungshütern kleinere Gruppen an der Kneippanlage in Unterkochen oder im Erzweg in Wasseralfingen an, die sie mit Verweis auf die Vorschriften der Corona-Verordnung auflösen konnten.

Um 20 Uhr fahren Müller und Cirese zum Spielplatz Tannenwäldle, wo in den vergangenen Tagen mehrfach größere Gruppen auf dem Spielplatz angetroffen wurden. Aber an diesem Abend ist es ruhig. „Grundsätzlich versuchen wir zunächst mit freundlichen aber bestimmten Hinweisen die Leute zur Einsicht zu bringen", erklärt Müller.

Nächste Station ist der Parkplatz des Einkaufscenter Kaufland. Bis auf eine Gruppe Jugendlicher, die sich bei den Sitzbänken am Kocherufer aufhalten, wird nichts Verdächtiges festgestellt. Cirese und Müller belehren geduldig und stellen die Personalien fest für eine mögliche weitere Verfolgung. Es gibt eine mündliche Verwarnung und fürs nächste Mal wird ein Bußgeld angedroht. „Das Virus ist gefährlich", gibt Müller den Jungs mit auf den Weg.

Inzwischen geht ein Hinweis der Polizei ein, und das Team macht sich auf zu einer Privatadresse in der Triumphstadt. Die städtischen Streifen arbeiten eng mit der Polizei zusammen, berichtet Cirese. Die gemeldete Grillfeier mit mehreren Personen entpuppt sich allerdings als Falschmeldung.

Danach geht’s weiter zu einer Tankstelle in Wasseralfinen, dort sollen sich verbotenerweise mehrere Menschen in einer Gruppe aufhalten.

In Wasseralfingen treffen die Beamten eine Gruppe Jugendlicher an. Nach einem entsprechenden Hinweis und deutlichen Verweisen auf die Vorschriften der Corona-Verordnung entfernen sich die jungen Männer.

Über den menschenleeren ZOB und Gmünder Torplatz fährt die Streife zum Thermalbad-Parkplatz. Mehrere parkende Fahrzeuge werden kontrolliert und die Insassen auf die Corona-Vorschriften hingewiesen.

Zum Abschluss werden noch die Grillplätze rund um das Aalbäumle kontrolliert. Es ist alles ruhig an diesem Abend.

Auch am Aalbäumles-Turm treffen die beiden Ordnungshüter niemand an. Allerdings zeugen der übervolle Abfalleimer und umherliegender Müll von zahlreichen Besuchern. Die Baugitter, die Besucher am Aufstieg des Aalbäumle-Turms hindern sollen, sind manipuliert worden. Müller und Cirese packen an und bringen die Absperrgitter wieder in Ordnung.

„Wir erhalten viele Hinweise aus der Bürgerschaft – die Menschen sind sensibilisiert und das ist gut so", betont Müller. Es ist fast 23 Uhr und es geht zurück ins Rathaus. Bis zum Schichtende um 23.30 Uhr müssen noch der Bericht und die Anzeigen geschrieben werden.

Die Wasseralfinger Festtage, die für das letzte Juni-Wochenende geplant waren, können nach den aktualisierten Corona-Beschränkungen in diesem Jahr nicht stattfinden. 

Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich darauf verständigt, dass bis 31. August alle Großveranstaltungen untersagt werden. Der Stadtverband für Sport und Kultur und das Bezirksamt Wasseralfingen bedauern außerordentlich, dass das traditionelle Fest in der Wasseralfinger Ortsmitte abgesagt werden muss. So bleibt Veranstaltern, Mitwirkenden und Besuchern aus nah und fern nur, sich auf die 49. Wasseralfinger Tage im Jahr 2021 zu freuen.

Auch das historische Fest mit mittelalterlichem Markt am Wasseralfinger Schloss, das alle zwei Jahre Mitte Juni stattfindet, muss dieses Jahr leider ausfallen. Bezirksamt Wasseralfingen und der Verein Wasseralfinger Schloß e.V. planen aber bereits für 2021!

Der Geschäftsbereich Gesundheit des Landratsamtes Ostalbkreis hat am gestrigen Samstag, 18. April, COVID-19 Testungen im Altenpflegeheim Marienhöhe in Wasseralfingen veranlasst.

Bereits in der vergangenen Woche wurden Bewohnerinnen und Bewohner eines Wohnbereichs der Marienhöhe auf das Coronavirus getestet, da sich eine Person des Pflegepersonals mit dem Virus angesteckt hatte. Das Ergebnis dieser Testreihe ergab weitere infizierte Fälle. Da nicht auszuschließen war, dass die Erkranken Kontakt zu weiteren Wohnbereichen des Pflegeheims hatten, hat das Landratsamt Ostalbkreis beschlossen, alle Bewohner und Beschäftigten der Marienhöhe auf das Coronavirus zu testen. Die Abstrichentnahme der 57 Bewohner und 29 Mitarbeiter wurde vom Malteser Hilfsdienst gemeinsam mit Herrn Dr. Ulrich Friedrichson durchgeführt.

Die Laborergebnisse ergaben weitere positive Fälle. Insgesamt haben sich 19 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Marienhöhe mit dem Virus infiziert. Eine erkrankte Person musste zur stationären Behandlung ins Klinikum aufgenommen werden. Alle infizierten Bewohnerinnen und Bewohner wurden innerhalb der Einrichtung häuslich isoliert.

Landrat Klaus Pavel appelliert an die Bevölkerung, insbesondere im Kontakt mit vulnerablen Personengruppen, die erforderlichen Schutz- und Hygieneregeln strengstens einzuhalten. "Es hat höchste Priorität, die Ausbreitung des Virus in den Alten- und Pflegeheimen zu verhindern. Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf haben ein sehr hohes Risikopotential und wir werden uns daher verstärk um diesen Personenkreis kümmern müssen", so der Landrat.

Info:
Insgesamt sind Stand 19. April 2020 im Ostalbkreis 1.276 Personen an Corona erkrankt. 623 sind inzwischen genesen und konnten aus häuslicher Isolation entlassen werden. Leider musste der Ostalbkreis inzwischen 17 Todesfälle verzeichnen. Aktive Krankheitsfälle: 637.

Die Corona-Krise hat die Aalener Innenstadt schwer erwischt, geschlossene Gastronomie, geschlossener Einzelhandel und leere Straßen. Doch der Innenstadtverein Aalen City aktiv blickt positiv in die Zukunft und hat zahlreiche Aktionen für die „Wiedereröffnung“ geplant. 

Auch Oberbürgermeister Thilo Rentschler sieht es an der Zeit für eine schrittweise Rückkehr in den gewohnten Alltag. „Dazu sollten wir uns mutig, mündig und aufgeklärt mit Eigenverantwortung und Selbstorganisation auf den Weg machen. Die bisher gezeigte Disziplin hinsichtlich der Einhaltung der Auflagen sei beispielhaft“, lobt der OB. Respekt, besonderer Dank und Anerkennung verdienen auch die Menschen, die in den letzten Wochen trotz Corona ihrer Arbeit nachgegangen seien.

Seit dem 18. März ist die Aalener Innenstadt aufgrund des Corona-Virus wie leergefegt. Kaum ein Mensch ist in der sonst so belebten Fußgängerzone zu sehen. Ratlosigkeit und eine Menge Fragen quälen die Unternehmer derzeit, doch viele Betriebe haben innerhalb kürzester Zeit neue Geschäftsmodelle auf die Beine gestellt, um ihre Kunden auch weiterhin zu erreichen. „In den ersten Tage nach der Schließung waren alle in einer Art Schockstarre, doch sehr schnell haben die Betriebe sich kreative Ideen und Aktionen überlegt, wie es auch in dieser Zeit weiter gehen kann“, so Citymanager Reinhard Skusa. Von Lieferdiensten, über Online-Shops und Telefonberatung bis hin zu „Window-Shopping“, wobei man sich das gewünschte Produkt aus dem Schaufenster per WhatsApp bestellen kann, ist alles dabei. „Diese Zeit verlangt von uns allen einiges ab und wir müssen unsere Gewohnheiten umstellen, bitte unterstützen Sie aber auch jetzt den stationären Handel in der Innenstadt und kaufen nicht online“, appelliert ACA Vorsitzender Josef Funk an die Bürgerinnen und Bürger.

Ein wichtiges Instrument ist dabei auch die Gutscheinplattform über „Hallo Ostalb“, die von den Städten Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd initiiert wurde. Händler und Gastronomen können sich dort kostenfrei registrieren und über das Online-Portal ihre Gutscheine verkaufen und so trotz Schließung Umsatz generieren. Unter dem Motto „Aalen hält zusammen“  #zukunftschenken! kann jeder den Handel und die Gastronomie unterstützen. 

„Ein positiver Lichtblick war ebenfalls für viele Unternehmer die Soforthilfe der Landesregierung, die auch zügig ausbezahlt wurde“, so Skusa. Unternehmen können seit dem 25. März einen Antrag auf Soforthilfe stellen und so je nach Mitarbeiterzahl zwischen 9.000 € und 30.000 € erhalten. Zudem konnten sich viele Betriebe mit ihren Vermietern auf einen Kompromiss einlassen, was die Ladenpacht angeht. „Auch das ist ein Zeichen des Zusammenhaltes und für viele Betriebe eine sehr große Erleichterung“, so Josef Funk. 

Vorbereitungen für die Wiedereröffnung 
Aalen City aktiv hofft, dass zügig alle Betriebe wieder öffnen dürfen und das Leben in der Innenstadt langsam zurückkommen kann. „Auch das macht unseren Händlern und Gastronomen Mut, dass es bald wieder aufwärts geht“, erzählt Josef Funk. 

Für die Zeit „danach“ plant der Innenstadtverein schon zahlreiche Aktionen, die die Innenstadt wieder beleben sollen, selbstverständlich unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen. Die Kampagne „Verliebt in Aalen“ soll mit der Wiederöffnung der Betriebe starten, bunte Blumenkübel werden die Innenstadt zieren und tolle neue Läden werden eröffnet. Ebenfalls ist der ACA mitten in den Vorbereitungen für die Sommeraktion „Aalen City blüht“, die wie jedes Mal ein großes Highlight darstellt. Reinhard Skusa und der gesamte ACA Vorstand blicken zuversichtlich in die Zukunft. „Wir lassen uns von dieser Zeit nicht unterkriegen und machen das Beste daraus und unterstützen unsere Betriebe wo es geht!“ 

Trotz der Einschränkungen aufgrund der Corona-Infektion blieben die Ämter und Dienststellen der Stadt Aalen weiterhin nach telefonischer Terminabsprache für die Bürgerschaft geöffnet. Aufgrund der angekündigten schrittweisen Lockerung der Corona-Beschränkungen beabsichtigt die Stadt nun zu den gewohnten Öffnungszeiten zurückzukehren. Vorbehaltlich der Regelungen der Verordnung des Landes will die Stadtverwaltung ab Montag, 27. April 2020 wieder regulär öffnen.

Bis dahin gelten folgende Öffnungszeiten Montag – Freitag von 9 – 12 Uhr nach telefonischer oder online- Terminvereinbarung.

Die Einsichtnahme in Planunterlagen laufender Bebauungsplanverfahren / Flächennutzungsplan-Änderungen ist jederzeit zu den folgenden Öffnungszeiten möglich:
Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr
(stadtplanungsamt@aalen.de)

Zum Schutz vor einer Übertragung des Virus wurden  entsprechende Schutzvorrichtungen angebracht. Grundsätzlich wird darum gebeten bei Krankheitssymptomen wie Fieber, Halsschmerzen, Husten oder Erkältung zu Hause zu bleiben. Gleiches gilt für Personen die sich während der letzten 14 Tage im Ausland aufgehalten haben oder mit Personen Kontakt hatten, die möglicherweise erkrankt sein könnten. 

Info
Telefon: 07361-52-0 

Nutzen Sie auch die Möglichkeit Anliegen online oder telefonisch zu erledigen. 

Für Fragen und zur Unterstützung wird am Montag, 20. April, von 8 bis 16 Uhr bei der Wirtschaftsförderung Aalen unter 07361 52-1180 eine Hotline geschaltet.

Bund und Länder haben sich am Mittwoch darauf verständigt die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus etwas zu lockern. Näheres regeln die Länder in eigener Zuständigkeit. So dürfen ab Montag, 20. April, Geschäfte bis 800 qm Fläche unter bestimmten Auflagen wieder öffnen.

Die Verordnung des Landes Baden-Württemberg wird für den späten Freitagabend erwartet.  Über die richtige Anwendung der Verordnung besteht beim Handel noch eine gewisse Unsicherheit und Beratungsbedarf, darauf lassen zahlreiche telefonische Rückfragen bei den zuständigen Ämtern der Stadtverwaltung schließen.

Für Fragen und zur Unterstützung wird deshalb am Montag, 20. April, von 8 bis 16 Uhr bei der Wirtschaftsförderung Aalen unter 07361 52-1180 eine Hotline geschaltet.
Weitere Infotmationen finden Sie hier: https://www.aalen.de/wirtschaft.151016.25.htm

Wie bereits offiziell bekannt gegeben, bleiben die Schulen weiterhin bis einschließlich 30.04. geschlossen. Der Schulbetrieb soll voraussichtlich ab 4. Mai wieder schrittweise aufgenommen werden. 

Um Familien bzw. Alleinerziehende in systemrelevanten Berufen oder Berufen der kritischen Infrastruktur weiterhin zu unterstützen und die Betreuung der Schüler und Schülerinnen sicherzustellen, organisiert die Stadt Aalen gemeinsam mit den städtischen Schulen weiterhin eine Notbetreuung. 

Die Notbetreuung kann von Familien in Anspruch genommen werden, wenn beide Elternteile bzw. Alleinerziehende in systemrelevanten Berufen oder Berufen der kritischen Infrastruktur arbeiten oder wenn nur ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf im Gesundheits- oder Pflegebereich arbeitet. Alleinerziehenden gleichgestellt, sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist.

Bei Inanspruchnahme eines Notbetreuungsplatzes, muss eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die Unabkömmlichkeit des Arbeitnehmers vorgelegt werden. Zudem sind Eltern weiterhin dazu angehalten zu prüfen, ob die Betreuung ihres Kindes nicht in anderer Weise sichergestellt werden kann. 

Auch weiterhin gelten in besonderem Maße die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen. Infolgedessen beschränkt sich die Gruppengröße auch zukünftig auf 5 Kinder. Detaillierte Informationen erhalten zugangsberechtige Eltern bei der Anmeldung.

Um den Start am kommenden Montag so reibungslos wie möglich zu gestalten und den Bedarf noch vor dem Wochenende prüfen zu können, sind die Schulleiter am Freitag, den 17.04.2020 ab 8 – 12 Uhr telefonisch erreichbar, um die Anmeldungen entgegen zu nehmen. Die Notbetreuung wird bedarfsorientiert an den jeweiligen Schulen eingerichtet.

Die zur Eindämmung des Corona-Virus verfügte Schließung von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen hat viele Eltern vor große Herausforderungen gestellt. Um hier Hilfe und Unterstützung zu geben, hat die Stadt Aalen gemeinsam mit den freien Kitaträgern frühzeitig ein Notbetreuungskonzept ausgearbeitet. 

Unter bestimmten Voraussetzungen haben Eltern ein Anrecht auf einen Notbetreuungsplatz für ihre Kinder. Kriterium für die Vergabe ist die berufliche Tätigkeit der Eltern oder der Erziehungsberechtigten. Nur Eltern mit einer Beschäftigung im sogenannten Bereich der kritischen Infrastruktur, wie beispielsweise Personal in Gesundheitseinrichtungen oder der Lebensmittelbranche, haben Anspruch auf einen Betreuungsplatz in einer Noteinrichtung.

Bereits am Wochenende vor der Schließung der Aalener Betreuungseinrichtungen  am 16. März konnten betroffene Eltern telefonisch beim Amt für Soziales Jugend und Familie eine Notbetreuung für ihre Kinder reservieren. „Dieser Service der Stadt wurde gut angenommen“, berichtet Oberbürgermeister Thilo Rentschler. „Die Einrichtung dieses Angebots hatte für uns oberste Priorität. Es ist wichtig, Familien in dieser Situation zu unterstützen, insbesondere wenn die Eltern im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind. So garantieren wir, dass das öffentliche Leben, das Gesundheitssystem, die Versorgungeinrichtungen weiter funktionieren.“

Zunächst wurden bei der Anmeldung die Kinder berücksichtigt, bei denen beide Elternteile im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind. Der berechtigte Personenkreis wurde von der Landesregierung angepasst und ausgedehnt. Seit Anfang des Monats haben auch Kinder aus Familien, in denen nur ein Elternteil im Gesundheits- oder Pflegebereich tätig ist, einen Anspruch auf einen Notbetreuungsplatz. So wuchs die Anzahl an betreuten Kindern stetig.

Bei der Einrichtung und Organisation der Notbetreuungsangebote hat die Stadt besonders darauf geachtet, die Maßnahmen zum Infektionsschutz, wie von der Landesregierung empfohlen, einzuhalten. So werden max. fünf Kinder in einer Gruppe zusammengefasst. Zudem wird besonders auf die Einhaltung der bekannten Hygienemaßnahmen und sofern umsetzbar, möglichst geringe Kontaktmöglichkeiten geachtet.

Acht Noteinrichtungen eingerichtet – weitere Noteinrichtungen stehen im Bedarfsfall bereit

Unter Berücksichtigung des Gebots der kleinen Gruppengrößen sind in acht Einrichtungen Betreuungsangebote in Betrieb gegangen. Aktuell werden 61 Kinder betreut. „Wir rechnen aber damit, dass der Bedarf steigt und wir weitere Kinder aufnehmen werden“, berichtet Vanessa Pfeifle, zuständige Koordinatiorin beim Amt für Soziales, Jugend und Familie der Stadt. Denn auch Kinder, die vom Jugendamt begleitet werden, haben seit Montag  Anspruch auf einen Notbetreuungsplatz.

Betreut werden die Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren von 80 Erzieherinnen, die im Schichtdienst eingesetzt werden. „Aber natürlich sind auch die Kita-Leitungen vor Ort, um organisatorisch und konzeptionell zu unterstützen.“, ergänzt Pfeifle.

In den Noteinrichtungen werden Betreuungszeiten von 7 bis 17 Uhr angeboten.

Neben der Stadt Aalen engagieren sich auch die katholische und evangelische Kirchengemeinden sowie die AWO und Aufwind bei der Notbetreuung.

Betreuung während der Osterferien für Kindergarten- und Schulkinder gewährleistet

Zusätzlich zur Betreuung der Kindergartenkinder, die sowieso während der Osterferien weiterläuft, hat die Stadt auch an drei Standorten eine Betreuung für Schulkinder eingerichtet.  An der Braunenbergschule in Wasseralfingen, im Schülerhaus Welland und an der Greutschule werden bis zu 20 Schulkinder während der Osterferien betreut. Neben städtischen Betreuungskräften aus der Schulkindbetreuung und aus den Jugendhäusern sind auch Lehrkräfte aus den Aalener Schulen im Einsatz.  Sie organisieren am Vormittag Lernangebote, individuell für die jeweilige Schülergruppe zugeschnitten. Zusätzlich werden freizeitpädagogische Aktivitäten angeboten, die sich nach Möglichkeit an den Interessen der Kinder orientieren. Selbstverständlich gilt auch hier die strenge Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen. Aus diesem Grund wird auf die Ausgabe eines Mittagessens verzichtet, stattdessen organisieren die Eltern die Verpflegung eigenverantwortlich.

Die Betreuung kann werktags in den Osterferien von 7 bis 17 Uhr in Anspruch genommen werden.

Auch für eine Betreuung am Wochenende und für eine 24-Stunden-Betreuung für Kita- und Schulkinder hat sich die Stadt Aalen eine Konzeption vorbereitet. Die derzeitige Bedarfslage erfordert noch keine Umsetzung in der Praxis. Die Stadt steht im engen Austausch mit den großen Arbeitgebern im Gesundheitsbereich und kann auf zukünftige Bedarfe schnell reagieren.

Angebot: Aktion – täglicher Kreativ- und AAktionstipp
Um auch während der Dauer der Schließung den Kontakt zu ihren Kindern zu halten, posten die Erzieher*innen der städtischen Kitas und des Schülerhauses Welland täglich um 12 Uhr einen AAktionstipp über den  städtischen Facebook-Kanal und auf der Homepage der Stadt unter www.aalen.de. So wollen sie den Kindern mit Bastelideen, Rätseln oder neuen Spielideen Anregungen für die Zeit zu Hause geben.

Info:

Informationen und Anmeldung zur Notbetreuung für Kita- und Schulkinder:

Telefon: 07361-52-1052 Amt für Soziales, Jugend und Familie

Kita-Mitarbeiter*innen nähen Behelfsschutzmasken selbst

Seit einigen Tagen sind sich Expert*innen einig, dass auch das Tragen eines selbstgenähten Mundschutzes dabei unterstützten kann, die Ausbreitung des Corona-Virus zu hemmen. Aus diesem Grund hat sich die Stadt Aalen gemeinsam mit ihren städtischen Kita-Leitungen dazu entschieden, selbst Behelfsschutzmasken zu nähen. 

Die Möglichkeit, sich und die Kinder in den Einrichtungen durch das Tragen einer Maske zu schützen, soll genutzt werden. Daher nähen die Kita-Mitarbeiter*innen nun kleine und große Behelfsschutzmasken für Kinder und Erwachsene. Das Tragen einer Schutzmaske wird dadurch zum Teil des Kita-Alltags und der Gemeinschaft in der Notbetreuung in den städtischen Kitas. Die Masken werden farbenfroh und bunt gestaltet.

Das Thema Mundschutz wird in den städtischen Notfalleinrichtungen und später auch in den weiteren Einrichtungen, wenn sie wieder geöffnet sind, mit den Kindern besprochen und bearbeitet.  So werden die Kinder für das Thema Hygiene und Gesundheit besonders sensibilisiert. 

Die GOA öffnet die Wertstoffhöfe ab 15. April 2020 unter gewissen Auflagen wieder. Bitte halten Sie sich bei der Anlieferung an die folgenden, mit der Landkreisverwaltung abgestimmten, Regeln:

  • Bitte halten Sie sich an den Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern.
  • Angeliefert werden dürfen nur Gelbe Säcke, Altpapier/Kartonagen, Elektrogeräte und Grünschnitt.
  • Auf Grund des gebotenen Sicherheitsabstandes dürfen die Mitarbeiter vor Ort nicht beim Ausladen ihres Fahrzeugs helfen.
  • Keine Ausgabe von Gelben Säcken und kein Verkauf von Biobeuteln oder Restmüllsäcken möglich.
  • Einfahrt ist nur für PKW ohne Anhänger zulässig.
  • Es sind maximal 2 Insassen pro PKW erlaubt.
  • Es darf nur eine bestimmte Anzahl an Fahrzeugen auf den Wertstoffhof fahren. Bitte folgen Sie hier den Anweisungen unserer Wertstoffhofmitarbeiter.
  • Es ist nicht möglich, Sperrmüll, Problemstoffe oder Restmüll anzuliefern.

Eine Nutzung der Öffnungstage unter der Woche ist sinnvoll. Denn: Wer montags, freitags oder samstags auf den Wertstoffhöfen anliefert, muss mit deutlich mehr Publikumsverkehr und längeren Wartezeiten rechnen. Es gelten die bekannten Öffnungszeiten. 

Wir bitten Sie weiterhin, bevorzugt die Holsysteme der GOA zu nutzen. Die Wertstoffhöfe sollten nur im Ausnahmefall genutzt werden, wenn die Abholsysteme der GOA nicht ausreichen.
Einige zusätzlich geschaffte, dezentrale Grüncontainerstandplätze bleiben trotz der Wertstoffhöfe erhalten. Informieren Sie sich dazu unter auf der GOA - Homepage

Wie bereits berichtet, hatte am vergangenen Donnerstag, 2. April 2020, das Regierungspräsidium Stuttgart in einer Pressemitteilung darüber informiert, dass ein 32-jähriger Bewohner der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen (LEA) aus Ghana positiv auf SARS-Cov-2 getestet und innerhalb der Erstaufnahmestelle in einem isolierten Quarantäne-Bereich untergebracht wurde. Weitere sechs LEA-Bewohner erkrankten an COVID-19 und wurden isoliert.

Auf Empfehlung des Landratsamts Ostalbkreis und im Einvernehmen mit dem Regierungspräsidium Stuttgart hatte die Stadt Ellwangen deshalb auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes am vergangenen Sonntag, 5. April 2020, eine Ausgangs- und Kontaktsperre für die Bewohnerinnen und Bewohner der LEA angeordnet. Die Einhaltung wird seitdem durch Einsatzkräfte der Polizei überwacht.

Seit Montagnachmittag, 6. April 2020, erhielten auf Empfehlung des Gesundheitsamts des Ostalbkreises sämtliche Beschäftigte in der LEA und alle Bewohnerinnen und Bewohner einen Corona-Abstrich, um eine Masseninfektion auszuschließen. "Leider haben sich heute unsere Befürchtungen bewahrheitet", berichtet Landrat Klaus Pavel. "Inzwischen liegen uns die ersten Laborergebnisse vor. Von den insgesamt 204 Beschäftigten haben wir alle Abstrich-Ergebnisse übermittelt bekommen - davon 19 positive. Die 19 Beschäftigten müssen nun entsprechend der Allgemeinverfügung des Ostalbkreises bei sich zu Hause für 14 Tage in angeordnete häusliche Isolation. Von den 567 Bewohnerinnen und Bewohnern stehen noch rund 450 Testergebnisse aus. Aus der ersten Charge an Test-Rückläufen aus den Labors sind aber bereits 34 positiv. Damit sind Stand heute 41 Bewohnerinnen und Bewohner mit positivem Befund innerhalb der LEA in einem separaten Bereich in häuslicher Isolation."

Der Ostalb-Landrat, der Ellwanger Oberbürgermeister Michael Dambacher und Bürgermeister Volker Grab sehen sich in ihrem konsequenten Handeln vom vergangenen Wochenende bestätigt: "Die Stadt Ellwangen und der Ostalbkreis haben sich von Anfang an für eine rigorose Ausgangs- und Kontaktsperre sowie eine strenge Überwachung durch eine ausreichende Zahl an Polizeikräften eingesetzt. Inzwischen konnte erreicht werden, dass die Polizei rund um die Uhr mit jeweils 12 Mann pro Schicht vor Ort ist, um die Einhaltung der Sperre zu überwachen. Innerhalb der LEA muss das Regierungspräsidium Stuttgart eine absolute Trennung der Corona-Erkrankten von den negativ Getesteten gewährleisten, solange die Erkrankten noch nicht in die zentrale Corona-Aufnahmestelle nach Althütte im Rems-Murr-Kreis verlegt werden können." Landrat Klaus Pavel, Oberbürgermeister Michael Dambacher und Bürgermeister Volker Grab haben dabei sowohl den Schutz der nicht erkrankten LEA-Bewohner als auch der Bevölkerung Ellwangens und des Umlands im Blick und danken ausdrücklich dem Präsidenten des Polizeipräsidiums Aalen, Reiner Möller, für die Unterstützung vor Ort.

Wie alt die Maibaumtradition ist, darüber scheiden sich die Geister. Als gesichert gilt aber, dass seit dem 16. Jahrhundert die heutige Form des Maibaums, ein hoher Stamm mit grüner Spitze und Kranz, benutzt und seit dem 19. Jahrhundert sogenannte Ortsmaibäume als Ausdruck des Selbstbewusstseins der Gemeinden aufgestellt wurden. Seitdem hat sich diese schöne Tradition immer weiter entwickelt.

Aufgrund des derzeit noch geltenden Kontaktverbots gemäß der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg können die teilweise sehr kunstvoll geschmückten Maibäume nicht entsprechend vorbereitet werden. Auch die Maibaumfeste und Hocketsen werden nach jetzigem Stand nicht möglich sein. 

Deshalb haben sich die Oberbürgermeister, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Ostalbkreis mit Landrat Klaus Pavel darauf verständigt, die Maibaumtradition in diesem Jahr ganz ausfallen zu lassen. „Wir haben diese Entscheidung schweren Herzens, aber einvernehmlich getroffen und freuen uns umso mehr auf zünftige Maibaumfeste im Jahr 2021!“, so der Landrat auch im Namen der Städte und Gemeinden.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind Tagespflegeeinrichtungen und Betreuungsgruppen geschlossen. Zudem sollen Kontaktpersonen auf das Minimum reduziert werden. Dies stellt Pflegepersonen und Familien von pflegebedürftigen Angehörigen vor neue Herausforderungen. Dabei stellt sich die Frage, wie die Versorgung in diesen Zeiten im familiären Umfeld gestaltet werden kann.

Das Pflegezeitgesetz (PflegeZG) und Familienpflegezeitgesetz (FPfZG) bieten Lösungsmöglichkeiten. Nach dem Pflegezeitgesetz haben nahe Angehörige in einer akuten Pflegesituation Anspruch auf eine bis zu zehn Tage andauernde Auszeit. Dieser Anspruch gilt unabhängig von der Betriebsgröße und ohne Ankündigungsfrist. Diese Freistellung kann über das Pflegeunterstützungsgeld als Lohnersatzleistung finanziert werden und entspricht ca. 90 Prozent des Nettolohnes. Im Anschluss daran kann eine vollständige oder teilweise Freistellung von bis zu sechs Monaten zur häuslichen Pflege eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen genommen werden. Des Weiteren kann nach der Pflegezeit die Familienpflegezeit anschließen. Für die Pflegezeit und Familienpflegezeit kann ein zinsloses Darlehen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) beantragt werden, um die Einkommensverluste teilweise abzufedern. Weitere Informationen und Details zur Pflegezeit und Familienpflegezeit finden Sie unter https://www.wege-zur-pflege.de/familienpflegezeit.html.

Eine weitere Möglichkeit stellt die Inanspruchnahme der Verhinderungspflege dar. Die Voraussetzungen hierbei sind, dass der Pflegebedürftige vor der erstmaligen Verhinderung bereits sechs Monate lang in seiner häuslichen Umgebung gepflegt wurde und der Pflegebedürftige mindestens in Pflegegrad 2 eingestuft ist. Die Verhinderungspflege kann dabei unterschiedlich ausgestaltet werden. So können nahe Angehörige (bis zum zweiten Grade verwandt oder verschwägert) bei Inanspruchnahmen von unbezahltem Urlaub bis zu maximal 2.418 Euro für Fahrtkosten und Verdienstausfall jährlich geltend machen. Eine weitere Voraussetzung ist, dass der nahe Angehörige nicht als Pflegeperson bei der Pflegekasse eingetragen ist. Weitere Möglichkeiten zur Ausgestaltung der Verhinderungspflege finden Sie unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/leistungen-der-pflege.html.

Weitere Informationen erhalten Sie auch beim Pflegestützpunkt Ostalkreis unter

07361 503-1820 (Raum Aalen)
07171 32-4403 (Raum Schwäbisch Gmünd)
07961 567-3403 (Raum Ellwangen)
oder per E-Mail: pflegestuetzpunkt@ostalbkreis.de.

Weitere Links: http://www.pflegestuetzpunkt.ostalbkreis.de und https://www.bw-pflegestuetzpunkt.de/.

Fieberambulanz auf dem Aalener Greutplatz öffnet

Landrat Pavel und Dr. Sebastian Hock: „Am 4. April startet diese Einrichtung als erste Komponente des medizinischen Corona-Netzwerks im Ostalbkreis!“ 

Gemeinsam mit den Kliniken Ostalb, den Kreisärzteschaften, dem Malteser Hilfsdienst und den DRK-Kreisverbänden hat das Landratsamt Ostalbkreis seit Beginn der Corona-Krise Vorbereitungen für den Fall eines sprunghaften Anstiegs von Corona-Patienten getroffen, die wegen schwerer Krankheitsverläufe stationär und sogar intensiv behandelt werden müssen. Am Samstag, 4. April 2020 nimmt jetzt die Fieberambulanz in Aalen auf dem Greutplatz ihren Betrieb auf. Landrat Klaus Pavel, Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Ulrich Solzbach von den Kliniken Ostalb, der Vorsitzender der Kreisärzteschaft Aalen/Ellwangen Dr. Sebastian Hock und Wolfgang Schlipf, Kreisbeauftragter der Ärzteschaft Aalen/Ellwangen, informieren über das Corona-Netzwerk im Ostalbkreis und die Schlüsselfunktion der Fieberambulanz.

„Angesichts der nach wie vor steigenden Zahl von Corona-Erkrankten ist das Ziel der Fieberambulanz, unsere niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen zu entlasten“, erläutert Dr. Hock. „Bei Erkrankungen der Atemwege wie Luftnot, Husten, Halsschmerzen oder auch Schnupfen und Fieber sollte primär der Hausarzt und außerhalb der Praxiszeiten die Notfallnummer der Kassenärztlichen Vereinigung 116 117 angerufen werden. Da es in den Praxen vor Ort vielfach aber nicht so einfach ist, fiebernde Patienten mit Corona-Verdacht im Empfangs- und Wartebereich zu separieren, werden ab sofort Patienten mit fieberhaftem Infekt nach Aalen in die Fieberambulanz geschickt. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte verfügen dort über die für die Behandlung erforderliche Schutzausrüstung und Infrastruktur zur Diagnose. Erforderlichenfalls kann dort auch gleich ein Corona-Abstrich vorgenommen werden. Ausstattung, Schutzausrüstung und Betrieb der Fieberambulanz werden von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg und dem Ostalbkreis finanziert.“

„Die bisherige Drive-in-Abstrich-Straße wird mit Inbetriebnahme der Fieberambulanz in diese integriert“, ergänzt Landrat Klaus Pavel und dankt gleichzeitig allen Beschäftigten seines Hauses sowie des Malteser Hilfsdienstes, des DRK-Kreisverbands Aalen, des THW 

und der Feuerwehren für ihren Einsatz beim Auf- und Umbau der Fieberambulanz samt Ärztlichem Notfallzentrum in der Ulrich-Pfeifle-Halle. „Herzlichen Dank auch an die Stadt Aalen, die den Greutplatz und die Ulrich-Pfeifle-Halle kostenlos zur Verfügung stellt.“

Bernd Schiele, Stadtbeauftragter des Malteser Hilfsdiensts e. V. Aalen, war bei der Planung und Konzeption des Ärztlichen Notfallzentrums federführend tätig: „Dafür und für den Aufbau der Infrastruktur waren drei Verantwortliche unseres Hilfsdienstes rund 200 Stunden tätig. Hinzu kamen mehrere Einsätze mit 15 bis 20 weiteren Helfern.“

„Die Fieberambulanz hat ab Samstag, 4. April täglich von 8:00 bis 19:00 Uhr geöffnet

- auch sonn- und feiertags, also auch über das lange Osterwochenende“, erklärt Wolfgang Schlipf, der als niedergelassener Arzt für die Kreisärzteschaft federführend die Anforderungen an die Ausstattung der Ambulanz mitentwickelt und ärztliches sowie Assistenzpersonal eingewiesen hat. „Insgesamt konnten wir rund 20 Kolleginnen und Kollegen sowie etwa 30 Personen ärztliches Hilfspersonal für den Betrieb der Fieberambulanz gewinnen, die in zwei Schichten arbeiten und um 13:30 Uhr die Schicht wechseln. Anzahl und Abstände der eigenen Einsätze bestimmen die Ärzte selbst. Sie tragen sich dazu in einen Online-Dienstplan auf einem Server der Kassenärztlichen Vereinigung ein. Patienten, die von den niedergelassenen Ärzten, dem Gesundheitsamt oder über die Notfallnummer der Kassenärztlichen Vereinigung 116 117 in die Fieberambulanz geschickt werden, werden dort untersucht und falls notwendig auch abgestrichen. Je nach Schweregrad der Erkrankung stellen die Kolleginnen und Kollegen in der Ambulanz ein Rezept aus und empfehlen eine Behandlung, die beim Patienten zu Hause fortgeführt werden kann, oder sie überweisen an die Aufnahmestelle des Ärztlichen Notfallzentrums in der Ulrich-Pfeifle-Halle“, so Schlipf weiter.

Wie das Ärztliche Notfallzentrum in das Corona-Netzwerk im Detail eingebunden ist, erläutert Landrat Klaus Pavel: „Patienten, die von der Fieberambulanz in die Ulrich-Pfeifle-Halle geschickt werden, werden dort noch weitergehender untersucht. Falls ein stationärer Aufenthalt angezeigt ist, erfolgt eine Einweisung des Patienten in eine der Kliniken Ostalb in Aalen, Ellwangen oder Schwäbisch Gmünd. Erst wenn in den drei Kliniken keine Betten mehr verfügbar sein sollten, beginnt die Bettenbelegung im Ärztlichen Notfallzentrum, das als selbständige Abteilung der Kliniken Ostalb arbeitet. Dort werden dann bei einer möglichen Vollbelegung bis zu 125 Betten unter der Leitung von Dr. Hariolf Zawadil im Dreischichtbetrieb täglich zehn Ärzte und rund 60 Pflegekräfte tätig sein. 

Derzeit haben wir im Aalener Notfallzentrum vorsorglich 80 Betten - aufgeteilt in zehn abgetrennte Kompartimente mit jeweils acht Betten. Innerhalb dieser kleinen Bereiche können wir zum Schutz der Intimsphäre noch mit weiteren mobilen Trennwänden arbeiten. Für den Bedarfsfall ist sichergestellt, dass eine Sauerstoffzufuhr für den Patienten möglich ist. Zur Körperpflege wurden barrierefreie Sanitärmodule installiert. Wie auch in den Kliniken werden Patienten mit Frühstück, Mittag- und Abendessen voll versorgt.“

Laut Prof. Dr. Solzbach nimmt die Anzahl der Patienten mit stationärem Behandlungsbedarf in den letzten Tagen kontinuierlich zu. „Wir verzeichnen sukzessive mehr Corona-Verdachtsfälle und bestätigte Corona-Fälle, die intensiv behandelt oder gar beatmet werden müssen. Deshalb sind wir sehr froh darüber, dass es dem Ostalbkreis gemeinsam mit dem Land gelungen ist, für die Kliniken Ostalb weitere zehn Beatmungsgeräte zu erwerben. Noch lässt sich nur schwer prognostizieren, wie lange unsere Bettenkapazitäten in den Kliniken ausreichen werden. Wir rechnen jedoch in den nächsten Tagen mit einem weiteren starken Anstieg an Patienten.“ Solzbach dankt insbesondere den Ärzten und Pflegekräften sowie dem Verwaltungsteam an den Kliniken Ostalb, die in den vergangenen drei Wochen im Klinikalltag vieles umstrukturiert und freie Kapazitäten geschaffen haben, um für die zu erwartende Patientenwelle gut gerüstet zu sein. Wie die Untersuchung der Patienten im Ärztlichen Notfallzentrum im Detail erfolgen wird, schildert Solzbach so: „Wir werden eine sogenannte Clearingstelle mit Klinikärzten haben, die rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche tätig ist. Je nach Beschwerdebild des Patienten wird er der für ihn geeigneten stationären Versorgungsstufe zugewiesen. Die Ärztinnen und Ärzte der Clearingstelle können die vorhandenen Bettenkapazitäten der Kliniken einsehen und die Zuweisung der Patienten an die Standorte Aalen, Ellwangen oder Schwäbisch Gmünd steuern. Übersteigt der Bedarf an Behandlungsplätzen die an den Kliniken vorhandenen Betten, erfolgt die Verlegung von nicht intensivpflichtigen Patienten in das Ärztliche Notfallzentrum.“

Und noch eine weitere Komponente gehört zum Corona-Netzwerk im Ostalbkreis. „Nämlich die nachsorgende Pflege! Vor allem für ältere Patienten, etwa aus stationären Pflegeeinrichtungen, können wir dank der großartigen Bereitschaft des DRK-Kreisverbands Aalen im Seniorenzentrum Neuler ein nachsorgendes Pflegezentrum einrichten. Dort werden die Senioren bis zu weiteren zwei bis drei Wochen versorgt werden können“, freut sich Landrat Klaus Pavel. „Alles in allem meinen wir, dass wir uns bestmöglich vorbereitet und gute Schnittstellen zwischen allen beteiligten Ebenen und Akteuren geschaffen haben, damit wir gut durch diese kritische Situation kommen können!“

Beim Jobcenter können ab sofort Solo- und Kleinunternehmer, die aufgrund der Corona-Krise ihren persönlichen Bedarf nicht mehr decken können, SGB II (Hartz IV) Leistungen beantragen.


Das Jobcenter hat dafür eine neue Telefon-Hotline unter 07361 980-5000 und eine zentrale E-Mail Adresse jobcenter-selbststaendige[at]ostalbkreis.de eingerichtet. Die Hotline erreichen Sie:

Montag bis Mittwoch von 8:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstag von 8:00 bis 12:00 und von 14:00 bis 18:00 Uhr
Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr

Bitte beachten Sie:

    • Eine persönliche Vorsprache im Jobcenter ist derzeit nicht möglich. Bitte nutzen Sie die Hotline oder die zentrale E-Mail Adresse für die Antragstellung.
    • Das Jobcenter gewährt nur Leistungen für den laufenden persönlichen Lebensunterhalt. Informationen zu den Soforthilfen des Bundes und des Landes Baden-Württemberg für Unternehmen erhalten Sie unter www.bmwi.de.

Angebot einer Notbetreuung in den Osterferien für Schüler*innen der Klassenstufe 1 bis 6 ganztägig eingerichtet.

Stadt Aalen öffnet Notbetreuung in Kitas, in Schulen und in Ferien für Eltern, bei denen lediglich ein Elternteil in Gesundheits- oder Pflegeeinrichtungen bzw. in Diensten in diesen Arbeitsfeldern beschäftigt ist.

Die Stadt Aalen bietet gemeinsam mit den Aalener Schulen in den Osterferien vom 6. April 2020 bis 19. April 2020 eine Ferienbetreuung für Schüler*innen der Klassenstufen 1 bis 6 an. Die Betreuung wird in Kooperation von Lehrkräften aller Aalener Schulen und pädagogischen Fachkräften der städtischen Jugendhäuser realisiert. 

Mit der Greutschule in Aalen, dem Schülerhaus Welland in Hofherrnweiler und der Braunenbergschule in Wasseralfingen wurden drei dezentrale Standorte für die Osterferien-Notbetreuung gewählt. Die Betreuungszeiten erstrecken sich von 7 bis 17 Uhr an allen Ferientagen. An den Feiertagen und am Wochenende findet keine Betreuung statt. Die Bringzeiten sind täglich von 6.45 Uhr bis 9 Uhr. Eine Abholung der Kinder kann ab 13 Uhr erfolgen. Die Verpflegung ist von den Schüler*innen selbst mitzubringen.

Die Stadt Aalen hat mit allen 24 Schulen auf ihrer Gemarkung ein zentrales Anmeldeverfahren für die Familien organisiert. Unter der Telefonnummer 07361 52-1251 oder unter amt-fuer-soziales@aalen.de beim Amt für Soziales, Jugend und Familie erhalten Eltern weitere Auskünfte und können sich ab sofort anmelden. 

Änderung der Nutzergruppe: Wer kann Betreuung in Anspruch nehmen?

Die Notbetreuungsplätze in den Schulen und in der Ferienbetreuung waren bisher – ebenso wie diejenigen in Kindertagesstätten - reserviert für Familien, in denen beide Elternteile (bzw. bei Alleinerziehende ein Elternteil) in der sogenannten kritischen Infrastruktur (systemrelevante Bereiche) arbeiten. Die Landesregierung ermöglicht jetzt den Kommunen, den Kreis der Berechtigten weiter zu fassen. 

Die Stadt Aalen wird ab sofort für ihre Eltern, bei denen nur ein Elternteil im Gesundheits- und Pflegbereich tätig ist, ebenso eine Notbetreuung anbieten, sofern die Kinderbetreuung durch das andere Elternteil nicht gesichert werden kann. Beide Elternteile sind allerdings zukünftig verpflichtet, eine formlose Bescheinigung des Arbeitgebers über die vorliegende Unabkömmlichkeit vorzulegen.  

Diese Regelung gilt sowohl für den Kitabereich, den Schulbereich wie auch für den Bereich der Ferienbetreuung an den Schulen. Anlass für die Neuregelung ist der zunehmende Personalmangel im Gesundheitsbereich. Oberbürgermeister Thilo Rentschler begrüßt diese Regelung: „Ich bin froh und schätze die schnelle Reaktion des Landes sehr, für diese Familien eine Erweiterung der Voraussetzungen der Notbetreuung herbeizuführen. Die Stadt Aalen kann nun ihre Arbeitgeber im Bereich der medizinischen Versorgung, insbesondere den ambulanten Pflegediensten, den Alten- und Pflegeheimen und dem Ostalbklinikum Aalen in der aktuell angespannten Phase eine rechtssichere Unterstützung im Bereich der Vereinbarkeit von Familien und Beruf bieten.“

Rückblick: Bereits am 24. März 2020 hat OB Rentschler sich in Abstimmung mit dem städtischen Verwaltungsstab schriftlich bei Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann für eine Öffnung der Notbetreuung stark gemacht. 

Kritische Infrastruktur

Zur kritischen Infrastruktur zählen die Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten), die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), die Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung, kommunale Leistungen der Existenzsicherung, Meldewesen etc.), die Lebensmittelbranche sowie Beschäftigte in den Bereichen Medien, Straßenmeistereien und Bestattungswesen. 

Analog zu den Kindertagesstätten werden auch die Gebühren für die Musikschule Aalen vorläufig nicht eingezogen.

Die Stadt Aalen wird auch für die Musikschule Aalen den Gebühreneinzug für den Monat April vorläufig nicht vornehmen. „Momentan sind 1.600 Kunden bei der Musikschule mit über 2.000 Unterrichtseinheiten an unserer Musikschule registriert“, sagt deren Leiter Christoph Wegel.

Das Kollegium der Musikschule bietet derzeit sehr viele alternative Unterrichtsformen an. Die unterschiedlichsten digitalen Medien werden angewandt, um den Schüler*innen die Freude am Musizieren weiterhin zu ermöglichen. Das Feedback von Eltern und Schülern ist dazu durchweg sehr positiv.

Bei der Ehrenamtskoordination durch die Stadt werden Ehrenamtliche dorthin vermittelt, wo Sie am ehesten gebraucht werden.

In Krisenzeiten kommt eine wunderbare Eigenschaft und Schatz unserer Gesellschaft verstärkt zum Vorschein und zum Tragen: das Ehrenamt. Viele Menschen interessieren sich zurzeit für verschiedene Formen und Ausprägungen des Ehrenamts. Das ist bewundernswert und verdient unseren Respekt. 

Die Stadt Aalen hat einen Aufruf an die Bürgerschaft gestartet. Daraufhin haben sich viele Menschen gemeldet, die sich ehrenamtlich engagieren wollen.
Um dieses Potential bestmöglich nutzen zu können, bietet die Stadt nun Organisationen, Vereinen und Institutionen, die in dieser Zeit möglicherweise vermehrt auf ehrenamtliches Engagement angewiesen sind, eine Vermittlung von interessierten Personen an.

INFO:
Wenn Sie als Verein oder Organisation auf der Suche nach helfenden Händen sind, dann melden Sie sich gerne unter Telefon: 07361 52-1882 oder E-Mail: 
quartiersmanagement@aalen.de

Für die Anmeldung und bei Fragen zur Notbetreuung in Kitas erreichen Sie die Mitarbeiter*innen des Amts für Soziales, Jugend und Familie unter der Service-Hotline 07361 52-1052 zu folgenden Kontaktzeiten:

  • Montag: 6.30 bis 12 Uhr
  • Dienstag bis Freitag: 8 bis 12 Uhr

Die Kontaktzeiten der Schulen zur Notbetreuung bleiben unverändert. 

Unter dem Motto „Aalen hält zusammen: #zukunftschenken“ können Bürger*innen Gutscheine ihrer angestammten Geschäfte und Lokale online erwerben, um damit den Betrieben über die einnahmefreie Zeit während der Corona-Krise zu helfen. 

Die Stadt Aalen und der Innerstadtverein ACA hat im Zusammenspiel mit den großen Kreisstädten Ellwangen und Schwäbisch Gmünd der Kreissparkasse Ostalb sowie der VR-Bank Ostalb und dem Medienhaus SDZ eine Plattform auf den Weg gebracht, um den Händlern, Gastronomen und anderen Dienstleistern in der Corona-Krise unter die Arme zu greifen. Unter dem Motto „Aalen hält zusammen: #zukunftschenken“ können Bürger*innen Gutscheine ihrer angestammten Geschäfte und Lokale online erwerben, um damit den Betrieben über die einnahmefreie Zeit während der Corona-Krise zu helfen. 

„Ich bin froh, dass wir für diese Hilfsaktion die Unterstützung gefunden haben, um durch eine schnelle Umsetzung den Schaden im Einzelhandel und der Gastronomie durch die außergewöhnliche Situation zu mildern. Helfen Sie mit und zeigen Sie Solidarität für unsere lokalen Wirtschaftsbetriebe“, sagt OB Thilo Rentschler.

„Händler, Gastronomen und Dienstleister können sich kostenfrei an der digitalen Plattform beteiligen und so wieder zeitnah Umsätze generieren“, erläutert Aalens Wirtschaftsförderer Felix Unseld. Bei Fragen zur Anmeldung und Abwicklung können sich Händler, Gastronomen und Dienstleister an die Informationshotline der Wirtschaftsförderung unter Telefon 07361 52-1180 wenden (Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr). Auch der Innenstadtverein ACA informiert seine Mitgliedsgeschäfte und alle weiteren Betriebe bei Fragen zur Plattform. Die SDZ gibt als Partner ebenfalls Tipps.

Mit finanzieller Unterstützung der großen Kreisstädte sowie der KSK und der VR-Bank hat SDZ eine bestehende Online-Plattform weiterentwickelt, über die das Angebot präsentiert wird. Voraussichtlich ab Donnerstag, 26. März 2020 wird die Webseite zur Verfügung stehen. „Machen Sie alle mit, dass unsere aktiven Händler und Gastronomen Unterstützung bekommen. Das ist wichtig, damit es nach der Corona-Krise in Aalen wie bislang eine attraktive und lebendige Innenstadt gibt“, erklärt OB Thilo Rentschler. 
Auf der lokalen Einstiegsseite der Stadt Aalen können sich alle interessierten Betriebe, Einzelhändler und Gastronomen mit ihrem Angebot an die Bürger*innen präsentieren. Unter dem Leitsatz „Aalen hält zusammen!“ sind dann übersichtlich alle Ideen aufgelistet, die den Betrieben unter die Arme greifen. „Im Hinblick auf Ostern ist das eine Möglichkeit, trotz geschlossener Läden Freude in Form von Gutscheinen und anderen Angeboten an Bekannte, Freunde und Angehörige zu schenken“, sagt OB Rentschler. ACA-Vorsitzender Josef Funk bekräftigt: „Die Situation für die meisten Ladeninhaber, Gastronomen und Dienstleister ist äußerst angespannt. Schenken Sie Zukunft – diese Form der Hilfe zur Selbsthilfe kommt zu 100 Prozent bei den betroffenen Betrieben an. Helfen Sie mit, unsere sehr gute Einkaufs- und Innenstadt-Infrastruktur zu erhalten.“

Stadt will Bedürftigen schnell und unbürokratisch helfen 

Aktion „Aalen hält zusammen!“: OB legt ein Konzept zur Nothilfe für Bürgerinnen und Bürger in finanziell prekären Situationen auf.

Günstige Lebensmittel sind nach dem Herunterfahren des öffentlichen Lebens schwieriger zu bekommen für die Ärmsten der Armen in unserer Gesellschaft. Minijobs fallen teilweise weg, viele Tafelläden – darunter auch der Aalener Kocherladen – mussten bis auf weiteres schließen. 

Wohnsitzlosen oder Personen mit einem Einkaufsausweis für den Tafelladen sollen aus einem Soforthilfetopf der Stadt Aalen Gutscheine für Lebensmittel, Hygieneartikel und weitere notwendigen Dienstleistungen bereitgestellt werden, gibt Oberbürgermeister Thilo Rentschler bekannt. Einzelpersonen und Paare sollen mit 25 Euro, Familien ab drei Personen mit 40 Euro unterstützt werden.

 

Das Coronavirus hinterlässt auch deutlich seine Spuren in der Versorgung von Personen, die ohnehin finanzielle Nöte haben. Die Stadt Aalen will ihre bedürftigen Bürgerinnen und Bürger in dieser schwierigen Situation nicht allein lassen. Mit kurzfristigen, unbürokratischen Hilfen bekommen betroffene Personen jetzt schnell Unterstützung. „Wir gehen von erforderlichen Geldern von rund 50.000 Euro in den kommenden zehn Wochen aus. In einem ersten Schritt werden 10.000 Euro Soforthilfe bereitgestellt“, erklärt Aalens OB Thilo Rentschler. Er werde in den kommenden Tagen den Gemeinderatsmitgliedern vorschlagen insgesamt 50.000 Euro als Hilfe für die Schwächsten in der Stadtgesellschaft bereitzustellen. 

Dabei wird die Stadt mit den Hilfs- und Betreuungseinrichtungen der Betroffenen zusammenarbeiten. „Ein Konzept zur Umsetzung der Soforthilfe wird auf der Grundlage eines Abstimmungsgesprächs mit den Hilfsorganisationen, das letzte Woche stattgefunden hat, in den kommenden Tagen konkretisiert und umgesetzt“, sagt OB Rentschler. „Aalen hält zusammen! Mit Solidarität, Fürsorge und Hilfe werden wir sicherstellen, dass in Aalen keiner durch das Netz fällt.“

Wie die Landkreisverwaltung mitteilt, ist an diesem Wochenende leider der erste Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Kreis zu vermelden. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 83-Jährigen mit bestehenden Vorerkrankungen.

Insgesamt stieg die Anzahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen auf 468 (Stand 29.03.2020). 84 Personen konnten inzwischen aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Somit verzeichnet das Gesundheitsamt des Ostalbkreises aktuell 384 aktive Coronafälle.

Vom Landratsamt Ostalbkreis wurde am Freitag, 27. März 2020 eine Allgemeinverfügung des Landkreises zur häuslichen Isolation von Corona-Infizierten und Kontaktpersonen ersten Grades erlassen. Die Allgemeinverfügung tritt am Samstag, 28. März 2020 in Kraft.

Die Allgemeinverfügung des Ostalbkreises regelt, welche Personen sich wie lange häuslich absondern, also in häusliche Isolation begeben müssen. Gemäß den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts stellt die häusliche Isolation ein adäquates und erforderliches Mittel dar, um im Sinne des Infektionsschutzes eine Weiterverbreitung des Corona-Virus frühzeitig zu verhindern.

Corona-Erkrankte müssen sich ab Zeitpunkt des Bekanntwerdens ihrer Erkrankung 14 Tage häuslich absondern. Die Krankheit wird dem Betroffenen bekannt, wenn er vom Gesundheitsamt die Bestätigung über ein positives Testergebnis erhält oder ihm sein Arzt mitteilt, dass er an COVID-19 erkrankt ist.

Auch direkte Kontaktpersonen von Corona-Erkrankten müssen sich ab dem Zeitpunkt der Mitteilung durch das Gesundheitsamt, dass sie Kontaktperson sind, 14 Tage in ihrer Wohnung häuslich absondern, gerechnet ab dem Tag des letzten Kontakts mit der infizierten Person.

Der Erlass der Allgemeinverfügung durch das Landratsamt Ostalbkreis hat zur Folge, dass Corona-Erkrankte und Kontaktpersonen nun keine Bescheide mehr direkt von den Bürgermeisterämtern ihres Wohnorts erhalten. Die Maßgaben der Verfügung gelten unmittelbar mit Bekanntwerden der Corona-Erkrankung bzw. des Status als Kontaktperson.

Das Landratsamt Ostalbkreis weist ausdrücklich darauf hin, dass der behördlichen Anordnung der häuslichen Isolation unbedingt Folge zu leisten ist. Verstöße werden mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet.

"Solidarität, Geduld und Durchhaltevermögen eines jeden von uns sind jetzt gefragt!", so Pavel

Am vergangenen Wochenende haben Landrat Klaus Pavel, Klinik-Vorstand Prof. Dr. Solzbach, die Dekane sowie alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Ostalbkreis in einem gemeinsamen und eindringlichen Appell alle Bürgerinnen und Bürger gebeten, die Vorgaben von Land und Bund zur Eindämmung der Corona-Krise einzuhalten. Seit vergangenem Montag erst gilt bundesweit ein erweitertes Kontaktverbot, an das sich viele, aber leider immer noch nicht alle halten.

Landrat Klaus Pavel wendet sich deshalb erneut an die Bevölkerung und bittet eindringlich um ein solidarisches Verhalten. "Niemand kann in dieser besonderen Situation sagen, wie lange wir die derzeitigen Beschränkungen aufrechterhalten müssen. Nur wenige Tage nach dem Herunterfahren des öffentlichen Lebens schon von einer Erleichterung der Maßnahmen zu sprechen, ist nach allem, was wir von renommierten Virologen und Wissenschaftlern hören, nicht realistisch", betont der Landrat. "Im Ostalbkreis steigt die Zahl der Corona-Erkrankten täglich. Gleichzeitig sehen wir eine steigende Anzahl von Erkrankten, die in unseren Kliniken - teils intensiv - behandelt werden müssen. Wir sind also definitiv erst am Anfang der Corona-Epidemie im Ostalbkreis! Dank frühzeitigen und umfangreichen Corona-Testungen, einer konsequenten Isolierung von Erkrankten und einer akribischen Ermittlung von Kontaktpersonen nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts herrscht in großen Teilen Deutschlands und auch hier bei uns noch keine Notlage in den Kliniken. Damit dies hoffentlich so bleibt, appelliere ich an Sie alle: Ihr Verhalten zählt jetzt! Bleiben Sie zu Hause, vermeiden Sie soziale Kontakte, erledigen Sie soviel wie möglich online oder telefonisch! Erste finanzielle Hilfen für Unternehmen aller Art und Größe sind Mitte der Woche bereits angelaufen und helfen, die schlimmsten wirtschaftlichen Folgen abzumildern. Lassen Sie uns gemeinsam, aber mit dem gebotenen persönlichen Abstand durch diese Krise gehen! Tragen auch Sie Ihren Teil dazu bei!"

INFO:
Am 2. März 2020 wurde der erste Corona-Fall im Ostalbkreis bestätigt. Inzwischen (Stand 27. März 2020) sind 390 Personen erkrankt. Bei rund 2.000 Personen wurde in den drei Corona-Testzentren ein Abstrich entnommen und analysiert. 53 Patienten konnten inzwischen als gesund aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Von ebenfalls rund 2.000 Personen, die als Infizierte oder Kontaktpersonen ersten Grades in häuslicher Isolation waren, konnten rund 830 die Isolation bereits beenden. In den Kliniken Ostalb sind 32 Patienten stationär auf der Isolierstation aufgenommen zur Klärung eines Corona-Verdachts, davon drei auf der Intensivstation. Bestätigte Corona-Fälle liegen sieben auf der Isolierstation, davon vier auf Intensiv.

Das Coronavirus betrifft in erster Linie den Körper - aber wer laufend die Nachrichten verfolgt, wer dazu angehalten ist, soziale Kontakte zu minimieren oder in häusliche Isolation zu gehen, dem kann das auch auf das Gemüt schlagen. Umso wichtiger ist es, auf die seelische Gesundheit zu achten und innere Stärken zu mobilisieren, die uns helfen können, in der aktuellen Situation mit dem krankheitsbedingten Stress zurecht zu kommen. 

Die gute Nachricht ist, dass es in der Psychologie und Psychotherapie wissenschaftlich erforschte und bewährte Verhaltensmaßnahmen und mentale Strategien gibt, die es ermöglichen, diese Ausnahmesituation zu meistern.

Der Geschäftsbereich Gesundheit des Landratsamts Ostalbkreis hat dazu eine Hotline eingerichtet, bei der sich Betroffene telefonisch Hilfe und Unterstützung holen können, wenn sie sich den emotionalen Belastungen, die mit der Corona-Infektion einhergehen, nicht mehr gewachsen fühlen.

Die Hotline ist ab 30. März 2020 von Montag bis Freitag von 10:00 bis 14:00 Uhr unter der Telefonnummer 07361 503-1919 mit einer psychologischen bzw. ärztlichen Fachkraft besetzt.


INFO:

Übersicht über die Corona-Beratungsangebote des Landratsamts Ostalbkreis

  • Allgemeine Corona-Hotline
    07361 503-1900 oder -1901
    E-Mail: corona@ostalbkreis.de
    Montag bis Freitag:
    8:00 bis 16:00 Uhr
    Samstag und Sonntag:
    10:00 bis 14:00 Uhr

  • Hotline bei Fragen zur Entisolierung
    07361 503-1128 oder -1129
    E-Mail: entisolierung@ostalbkreis.de
    täglich

  • Beratungsangebot der Familien-/ Erziehungsberatungsstelle
    E-Mail: corona-familienberatung@ostalbkreis.de

  • Hotline für emotional belastete Corona-Erkrankte
    07361 503-1919
    Montag bis Freitag von 10:00 bis 14:00 Uhr

  • Fragen zu Verdienstausfallentschädigung bzw. Erstattung an den Arbeitgeber nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)
    E-Mail: entschaedigung-corona@ostalbkreis.de

Wie das Landratsamt Ostalbkreis mitteilt, gesunden inzwischen erfreulicherweise täglich mehr Corona-Patienten und können aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Auch bei vielen Kontaktpersonen läuft die Isolationsfrist aus. Da es immer wieder Fragen der Betroffenen zum richtigen Vorgehen bei der „Entisolierung“ gibt, bietet das Landratsamt speziell für diesen Personenkreis eine Telefon-Hotline an: 

07361 503-1128 und -1129 (täglich ab 27. März 2020),
E-Mail: entisolierung@ostalbkreis.de

Pflegefachkräfte für Ärztliches Notfallzentrum gesucht - Landrat Pavel und Vorstandsvorsitzender der Kliniken Ostalb bitten um Unterstützung

Wie bereits berichtet, bereiten der Ostalbkreis, die Kliniken Ostalb und die Kreisärzteschaften in Aalen ein Ärztliches Notfallzentrum und eine Fieberambulanz vor. Für den Fall, dass das Ärztliche Notfallzentrum in Betrieb genommen werden muss, werden noch examinierte Pflegefachkräfte zur Unterstützung gesucht.

"In der Ulrich-Pfeifle-Halle in Aalen laufen momentan die Vorbereitungen, damit wir im Bedarfsfall die Einrichtung hochfahren können. Im Notfallzentrum wollen wir zunächst 70 Betten vorsehen, insgesamt können wir kurzfristig die Plätze auf bis zu 125 aufwachsen lassen. Für den Betrieb benötigen wir noch weitere ausgebildete Pflegefachkräfte", informieren Landrat Klaus Pavel und Prof. Dr. Ulrich Solzbach, der Vorstandsvorsitzende der Kliniken Ostalb. "Wenn Sie im Moment nicht in Ihrem Beruf arbeiten oder im Ruhestand sind und aushelfen können, so bitten wir Sie, uns - gegebenenfalls auf Honorarbasis - zu unterstützen."

Interessierte können sich beim Landratsamt Ostalbkreis, Büro des Landrats, E-Mail: lena.kuemmel[at]ostalbkreis.de melden. Bitte geben Sie hierbei Ihre Kontaktdaten an (Name, Vorname, Adresse, Beruf, Telefon, Alter).

Auf Grund der Ausbreitung des Coronavirus können zahlreiche Menschen nicht zur Arbeit, die Kinder können nicht in Kindergärten und Schulen und öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder und Kultureinrichtungen sind geschlossen. Dazu kommt, dass Familien aufgefordert sind, im häuslichen Umfeld zu bleiben und unnötige soziale Kontakte zu vermeiden. Diese Verbote schränken in erheblichem Ausmaß unser Sozialleben und unsere Gemeinschaft ein. Aber einzig mit diesen Einschränkungen können wir die sozialen Kontakte verringern und verhindern, dass das Virus sich ungehindert verbreitet.

So sind Eltern von heute auf morgen mit ganz neuen Herausforderungen konfrontiert:

  • Auf einmal ist die ganze Woche über Wochenende: die komplette Alltagsstruktur gibt es nicht mehr – der Alltag muss neu strukturiert werden, neue Regeln und Abläufe müssen gefunden werden. Das verunsichert alle in der Familie.
  • Den Kindern fehlen ihre Freunde und ihre Freizeitmöglichkeiten, ihre Trainingszeiten in Vereinen, ihre Musikschulstunden, ihre Spielplatzfreunde, ihre Treffen außerhalb der Familie. Den Kindern fehlen ihre Freunde, ihnen ist nach kurzer Zeit langweilig – der ganzen Familie kann buchstäblich "die Decke auf den Kopf fallen".
  • Manche Kinder stehen vor einem Berg an Hausaufgaben und brauchen Hilfe bei der Strukturierung. Die einen erledigen die Aufgaben innerhalb eines halben Tages, die anderen würden das am liebsten ganz nach hinten schieben.
  • Auch für manche Eltern ist der Schulstoff fremd und sie sehen sich nicht in der Lage, den Kindern angemessen zu helfen.
  • Gerade Jugendliche, die kurz vor Schulabschlussprüfungen stehen, entwickeln in dieser Situation unter Umständen Ängste.
  • In vielen Familien gibt es bezogen auf die wirtschaftliche Entwicklungen Existenz- und Zukunftsängste, die durch die Coronakrise ausgelöst werden: was ist mit meinem Arbeitsplatz, mit meinem Einkommen, mit meiner Existenz als Selbstständige/ Selbstständiger? Diese Ängste gehen auch an den Kindern nicht spurlos vorbei.
  • Auch Kinder fragen nach Corona, machen sich Sorgen um sich, um die Eltern und Großeltern, sehen möglicherweise Dinge und hören von Sachen, die sie nicht einordnen können. Auch sollen Eltern beruhigen, obwohl sie selbst in großer Sorge um ihre Gesundheit und die ihrer Familie und Freunde sind. Spannungen entladen sich in Wut und Aggression, gerade weil man sich machtlos fühlt angesichts der enormen Herausforderungen.
  • Andere schwärmen von den Chancen, die durch den Rückzug ins häusliche Umfeld entstehen und von der Rückbesinnung auf das Wesentliche im Leben. Die Psychologie weiß, dass es gerade auch in Zeiten, in denen die Erwartungen an Zusammenhalt und Harmonie in den Familien (z. B. an Weihnachten) vermehrt zu Konflikten und Spannungen in der Familie kommt.


Die Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Ostalbkreises möchte deshalb ihr Beratungsangebot zur Verfügung stellen. Über die E-Mail-Adresse corona-familienberatung@ostalbkreis.de stehen die Teammitglieder der Beratungsstelle als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. "Bitte teilen Sie in einer E- Mail Ihr Anliegen und Ihre Sorgen mit sowie eine Telefonnummer, unter der wir Sie dann zurückrufen können", informiert Astrid Hark-Thome, die Leiterin der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Landratsamts Ostalbkreis.
Telefonisch erreichen Sie die Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Landratsamts Ostalbkreis unter Tel. 07361 503-1473 zu den üblichen Öffnungszeiten der Landkreisverwaltung. (Ergänzung vom 30.03.2020)

Nr. 157 vom 22.03.2020

Coronavirus – Anzahl der Testungen ist rückläufig, Zahl der Erkrankten steigt

Einen moderaten Anstieg Corona-Erkrankter verzeichnet das Landratsamt Ostalbkreis an diesem Wochenende. So waren Stand Samstag, 21. März 2020 insgesamt 165 Menschen positiv, am Sonntag, 22. März waren es 180.

Die Zahl der Corona-Testungen war in den vergangenen Tagen insgesamt rückläufig. Im Drive-in-Zentrum auf dem Aalener Greutplatz ließen sich an diesem Wochenende 88 Bürgerinnen und Bürger einen Abstrich entnehmen.

"Für den gemeinsamen Aufruf der kommunalen Familie, der Kliniken Ostalb und der Dekane, der am Freitag online und am Samstag in allen Zeitungen des Kreises veröffentlicht wurde, haben wir große Akzeptanz und viele positive Rückmeldungen erhalten", betont Landrat Klaus Pavel und lobt die Bürgerschaft des Ostalbkreises: "Sie sind unserem eindringlichen Appell gefolgt und weitgehend zu Hause geblieben. Dies ist ein ermunterndes, solidarisches und verantwortliches Zeichen!"

Weiterhin gelte es jedoch, so der Landrat, wie vom Land Baden-Württemberg verordnet, soziale Kontakte weitgehend zu vermeiden und damit einen sprunghaften Anstieg an Erkrankten zu verhindern.

Die Landesregierung hat gestern (20. März) ihre Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus aktualisiert und konkretisiert. Die Änderungen traten heute in Kraft. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, müssen ab sofort weitere Einrichtungen und Geschäfte schließen. Das Wirtschaftsministerium hat Auslegungshilfen zur Schließung von Einrichtungen und Ladengeschäften auf Grund der Corona-Verordnung veröffentlicht. Damit wird klargestellt, welche Branchen und Betriebstypen von den infektionsschützenden Maßnahmen betroffen sind und welche weiterhin geöffnet bleiben dürfen.

Handwerk und Dienstleistungen sind grundsätzlich nicht betroffen – es gibt aber Ausnahmen, die sich aus der Rechtsverordnung ergeben. Von Schließungen betroffen ist vornehmlich der Einzelhandel. So müssen unter anderem Autohäuser und Fahrradläden bis 19. April 2020 schließen, nicht jedoch Kfz- und Fahrrad-Werkstätten, die auf die Reparatur und Wartung spezialisiert sind. Das Ministerium wies darauf hin, dass Einzelhändler, die ihren Laden schließen müssen, z.B. über Hotlines, Online- bzw. Versandhandel oder andere Vertriebswege ihre Waren selbstverständlich weiterhin verkaufen dürften.

Ausdrücklich nicht geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel. Auch beispielsweise Wochenmärkte, Getränkemärkte, Sanitätshäuser, Apotheken, Bäckereien, Metzgereien, Hofläden, Drogerien, Optiker, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Lieferdienste und Poststellen sowie Reinigungen bleiben geöffnet.

Unternehmen, Kammern und Verbände können sich mit weiteren Fragen im Zusammenhang mit der Schließung von Einrichtungen und Ladengeschäften ab sofort an das Postfach coronaverordnung@wm.bwl.de wenden.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Beantwortung der Mailanfragen etwas Zeit in Anspruch nimmt. 

Folgende Übersicht wird von uns laufend aktualisiert:

Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung

Stadt erweitert in Teilorten das Dienstleistungsangebot.

Ab 23. März 2020 sind Geschäftsstellen in Wasseralfingen, Unterkochen, Dewangen und Ebnat nach Terminabsprache für Bürger*innen zwischen 9 und 12 Uhr geöffnet


Nachdem verschiedene Ämter im Rathaus Aalen seit 16. März ihre Dienstleistungen im Zuge der Corona-Pandemie nach Terminvereinbarung anbieten, öffnen vier Geschäftsstellen in den Teilorten Wasseralfingen, Unterkochen, Dewangen und Ebnat ab Montag, 23. März 2020, von Montag bis Freitag zwischen 9 und 12 Uhr.

Die Gebäude sind jedoch nicht frei zugänglich. Bürger*innen werden gebeten, sich bei dringenden Angelegenheiten wegen Terminabsprachen mit der jeweiligen Geschäftsstelle unter den unten angegebenen Kontaktnummern und Mailadressen zu melden.

Die Beratungsplätze sind mit Trenneinrichtungen zwischen Kunde und Mitarbeiter versehen, um eine Übertragung der Viruserkrankung auszuschließen.

Bezüglich der neuen, seit heute, 21. März 2020, gelten-den Rechtsverordnung der Landesregierung zeigt sich OB Thilo Rentschler entschlossen, die Auswirkungen der Ausgangsbeschränkungen auf das gesellschaftliche Leben so gering als möglich zu halten. "Wir versuchen, trotz dieser einschneidenden Maßnahmen als Verwaltung für unsere Bürgerinnen und Bürger erreichbar zu sein. Es gilt, Hilfe für diejenigen zu organisieren, die dringend darauf angewiesen sind", sagt OB Rentschler. Aufgrund der unterschiedlichen Regelungen in den Bundesländern entstehe vielfach Verunsicherung sowohl in der Bevölkerung wie auch bei den Kommunen, die Regelungen und Vorgaben umsetzen müssen.   

Kontaktdaten Geschäftsstellen:

Bezirksamt Wasseralfingen:
Telefon  07361 9791-0
rathaus.wasseralfingen@aalen.de

Bezirksamt Unterkochen:
Telefon 07361 9880-0
rathaus.unterkochen@aalen.de

Rathaus Dewangen:
Telefon 07366 9609-0
rathaus.dewangen@aalen.de

Geschäftsstelle Ebnat:
Telefon 07367 9617-0
rathaus.ebnat@aalen.de

Weltweit steigt die Zahl der Corona-Erkrankten rasant an, Italien hat viele Tausend Corona-Tote zu beklagen und auch in Deutschland und den anderen Ländern der EU nimmt die Zahl der Infizierten inzwischen exponentiell zu. Noch gehört der Ostalbkreis nicht zu den Corona-Hotspots, aber auch hier steigen täglich die Erkrankungsfälle. Mit Blick auf die Erfahrungswerte aus China und Italien bereiten die Verantwortlichen der Kliniken Ostalb vorausschauend bereits seit längerem die drei Krankenhäuser in Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd auf die Zeit vor, in der Patienten mit schweren Corona-Verläufen stationär und möglicherweise sogar intensiv behandelt werden müssen.

"Wir haben uns frühzeitig entschlossen, aktiv zu werden, um uns nicht überraschen zu lassen", betonen Landrat Klaus Pavel und der Vorstandsvorsitzende der Kliniken Ostalb, Prof. Dr. Ulrich Solzbach. "Verschiebbare Operationen und Behandlungen wurden abgesagt, sodass an den Kliniken inzwischen bis zu 100 Betten zur Behandlung von Coronapatienten zur Verfügung stehen. In großem Umfang können auch Isolierbetten geschaffen werden."

Einen Schritt weiter haben die Verantwortlichen von Kreis, Kliniken und Ärzteschaften jetzt schon gedacht. So wurden in den vergangenen Tagen gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst, dem DRK und in Kooperation mit der Stadt Aalen mit Hochdruck ein ärztliches Notfallzentrum und eine Fieberambulanz geplant. Diese sollen zunächst zentral für den gesamten Ostalbkreis in der Ulrich-Pfeifle-Halle und auf dem Greutplatz in Aalen eingerichtet werden. "Es ist wichtig, dass wir die Zeit genutzt haben um möglicherweise notwendige Gesundheitsinfrastruktur in Form des Fieberambulanz aufzubauen. Damit kann bei starkem Anstieg der Infizierten das Ostalbklinikum entlastet werden", sagt Oberbürgermeiser Thilo Rentschler.
Die auf dem Platz momentan betriebene Drive-in-Teststrecke zur Corona-Abstrichnahme wird zu gegebener Zeit zu einer Fieberambulanz umgestaltet. "Die Fieberambulanz soll - wie landesweit in sämtlichen Landkreisen und kreisfreien Städten - zur Unterstützung der Haus- und Facharztpraxen durch die Kassenärztliche Vereinigung BW eingerichtet und mit Ärzten sowie ärztlichem Hilfspersonal ausgestattet werden", informiert Dr. Sebastian Hock, Vorsitzender der Kreisärzteschaft Aalen/Ellwangen.

In der Ulrich-Pfeifle-Halle wird der Landkreis in Form einer eigenständigen Abteilung der Kliniken Ostalb ein ärztliches Notfallzentrum mit Notfallbetten einrichten. "Dies gibt uns die Möglichkeit, neben den bis zu 100 Betten in unseren drei Kliniken weitere Plätze für eine stationäre Patientenversorgung verfügbar zu haben. Im Notfallzentrum wollen wir zunächst 70 Betten vorsehen, insgesamt können wir bei Bedarf kurzfristig die Plätze auf bis zu 125 aufwachsen lassen", erläutern der Landrat und Prof. Solzbach. Im Notfallzentrum übernehmen Ärzte und Pflegekräfte aus den Kliniken Ostalb die Betreuung der Erkrankten. Bei Bedarf ist ein weiteres Zentrum in Schwäbisch Gmünd vorgesehen. "Wir treffen an unseren Kliniken alle betrieblichen Maßnahmen, um möglichst noch mehr Kapazitäten freizuhalten", betont Pavel. "Natürlich muss aber die Betreuung von anderen Erkrankten, wie etwa Schlaganfallpatienten, Menschen mit Herzinfarkten oder Unfallopfern parallel weiterhin an den Kliniken sichergestellt bleiben. Dies ist eine Herkulesaufgabe! Ich danke deshalb allen Ärztinnen und Ärzten, auch allen niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen vor Ort, und dem gesamten Pflegepersonal für ihren Einsatz. Mein Dank gilt ebenso allen Hilfsorganisationen und sonstigen ehrenamtlich Engagierten!"

Einen besonderen Dank richtet der Kreischef an die Stadt Aalen und Oberbürgermeister Thilo Rentschler, der schnell und unbürokratisch die Örtlichkeiten zur Verfügung gestellt und personelle Unterstützung zugesagt hatte. Beeindruckt ist Landrat Pavel von der Welle der Unterstützungsbereitschaft, die der Ostalbkreis in diesen Tagen von verschiedensten Seiten erfährt und die dem Führungs- und Organisationsteam bei der Kreisverwaltung die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen und weitere strategische Planungen erleichtert.

"Wir sind gut vorbereitet! Bitte tragen auch Sie Ihren Teil dazu bei, dass wir das, was auf uns zukommt, bewältigen können: Folgen Sie den Appellen der Behörden, meiden Sie so weit wie möglich soziale Kontakte und vertrauen Sie ausschließlich auf die Informationskanäle seriöser Quellen!", bittet Landrat Klaus Pavel nochmals eindringlich. "Nur wenn sich ALLE in ihrem Verhalten zurücknehmen und sich an die Regeln halten, können wir diese Krise, die nicht nur eine Belastungsprobe für unser Gesundheitssystem sondern auch für unsere Unternehmen aller Art und Größe ist, meistern!"

Entscheidung über den Umgang mit Elternbeiträgen und Verpflegungspauschalen für Kitas und Schulen landesweit wird vertagt

Bis eine Entscheidung bezüglich dem landesweit einheitlichen Umgang abgestimmt und getroffen ist, werden als Sofortmaßnahme die Elternbeiträge für den Monat April 2020 für die Kindergartenkinder- und Schulkindbetreuung bei der Stadt Aalen sowie die Verpflegungspauschale nicht eingezogen. Dies wurde auch mit den größten kirchlichen und freien Träger abgestimmt.

„Über eine Gesamtlösung dieser Problematik soll zu einem späteren Zeitpunkt landeseinheitlich im Schulterschluss aller Kommunen entschieden werden“, erklärt Oberbürgermeister Thilo Rentschler. Aufgrund der aktuell dynamischen Entwicklungen ist es zunächst wichtig, die Notfallbetreuung in ausreichendem Maße zur Verfügung zu stellen und die Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems bestmöglich zu unterstützen.

Seit Montag, 16. März 2020, sind die Kitas und Schulen in Aalen auf Grundlage der Verordnung der Landesregierung geschlossen. Landesweit soll damit die Ausbreitung des Coronavirus gehemmt werden. Insgesamt sind die Einrichtungen fünf Wochen lang geschlossen. Zurecht stellt sich deshalb die Frage, wie mit den Elternbeiträgen und den Verpflegungspauschalen für diesen Zeitraum umzugehen ist. „Diese Frage beschäftigt nicht nur zahlreiche Eltern in Aalen, sondern auch landesweit die Kommunalverwaltungen und Träger“, sagt OB Rentschler.

Für Oberbürgermeister Rentschler ist es wichtig, dass der Umgang mit den Elternbeiträgen nicht im Alleingang von der Stadt Aalen entschieden wird, sondern eine einheitliche Lösung mit anderen Städten und Gemeinden aus der Region herbeigeführt werden soll. Dies wird in Abstimmung mit den kommunalen und kirchlichen Spitzenverbänden und der Landesregierung erfolgen.

Neuaufnahmen von Kindern, die für die kommenden Wochen geplant waren, können bis auf weiteres nicht durchgeführt werden. Es werden keine Elternbeiträge für bisher nicht aufgenommene Kinder eingezogen.

Sobald nähere Informationen rund um das Thema Elternbeiträge bekannt werden, wird die Öffentlichkeit informiert.

Notfallbetreuung in Aalen
Wenn beide Erziehungsberechtigte oder die/der Alleinerziehende/r Arbeitnehmer*innen in den Bereichen der kritischen Infrastruktur sind, besteht ein Anspruch auf einen Notfallbetreuungsplatz. Für Fragen oder für die Anmeldung der Kinderbetreuung wenden Sie sich gerne von Montag bis Freitag zwischen 6.30 und 18 Uhr an das Kontakttelefon für Notfallbetreuung unter 07361 52-1052.

Für die Anmeldung der Schulkindbetreuung wenden Sie sich bitte direkt an die jeweiligen Schulen.

Die Zahl der Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, nimmt täglich zu. Derzeit wird alles dafür getan, dass die Ausbreitung verlangsamt wird.

Auf Grund des regen Besucherverkehrs sind Polizeidienststellen potentielle Ansteckungsorte. Zur Risikominimierung ist es erforderlich, den Besucherverkehr in allen Polizeidienststellen auf das erforderliche Maß einzuschränken. Die 24/7 Polizeidienststellen gewährleisten weiterhin die polizeiliche Versorgung und die Erreichbarkeit in Notfällen bleibt selbstverständlich erhalten.

Daher bitten wir, den Besuch einer Polizeidienststelle vorher telefonisch anzukündigen und abzustimmen.

Den Dienststellenfinder der Polizei BW finden Sie unter: https://www.polizei-bw.de/dienststellenfinder/

In Fällen einer Anzeigenerstattung besteht die Möglichkeit, die Internetwache der Polizei BW unter https://www.polizei-bw.de/internetwache/  zu nutzen. Die Internetwache ermöglicht, Hinweise oder Anzeigen zu Straftaten zu übersenden, die kein sofortiges Tätigwerden der Polizei erfordern. Die Nachrichten werden vom Landeskriminalamt an die zuständige Polizeidienststelle weitergeleitet.

Für dringende Meldungen oder Notrufe ist die Polizei nach wie vor über die 110 immer erreichbar.

Der Ostalbkreis hat eine "Ausnahmebewilligung zur Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen und für Abweichungen von bestimmten Beschränkungen des Arbeitszeitgesetzes aus Anlass der Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland gemäß § 15 Absatz 2 Arbeitszeitgesetz (ArbZG)" erlassen, die am 19. März in Kraft tritt.

Die Allgemeinverfügung des Landkreises soll dazu dienen, die Leistungsfähigkeit von Betrieben, Infrastruktur und Einrichtungen sicherzustellen, die zur Bewältigung der Corona-Pandemie unverzichtbar sind. Sie regelt, dass Betriebe unter bestimmten Voraussetzungen auch Sonn- und Feiertagsarbeit vorsehen können. So soll etwa der Warentransport von Gütern des täglichen Bedarfs, die zur Eingrenzung, Bekämpfung und Bewältigung der Pandemie eingesetzt werden oder zur medizinischen Behandlung und Versorgung von Patientinnen und Patienten benötigt werden, sichergestellt werden. 

Außerdem regelt die Allgemeinverfügung die Möglichkeit, von der täglichen Höchstarbeitszeit abzuweichen, z. B. für Not- und Rettungsdienste sowie für Feuerwehr, Krankenhäuser und andere Bereiche, deren Arbeitsfähigkeit derzeit als "systemkritische Bereiche" besonders wichtig ist, wie verschiedene Behörden, Presse, Verkehrsbetriebe, Energie- und Wasserversorgungsbetrieben sowie in Abfall- und Abwasserentsorgungsbetrieben und Landwirtschaft. Die Ausnahmen sind zeitlich bis zum 30. Juni 2020 befristet.

Die vollständige Allgemeinverfügung ist hier auf der Homepage des Landratsamts Ostalbkreis https://newsroom.ostalbkreis.de/sixcms/detail.php?template=newsroom_bekanntmachungen zum Download eingestellt.

Stand Montagabend (16.03.2020) waren im Ostalbkreis 52 Bürgerinnen und Bürger an Corona erkrankt. 655 Personen befinden sich als Kontaktpersonen in behördlich verfügter häuslicher Isolation. Seit Beginn der Corona-Epidemie bis Montagmittag (16.03.2020) wurden im externen Testzentrum des Gesundheitsamts sowie in der Drive-in-Teststrecke auf dem Aalener Greutplatz 517 Abstriche genommen. Im Laufe des heutigen Tages wurden dem Gesundheitsamt weitere Corona-Fälle gemeldet, sodass zum Stand 17.03., 14:30 Uhr, 96 Corona-Erkrankte beim Ostalbkreis verzeichnet sind.

Drive-in Schwäbisch Gmünd

Am heutigen Dienstagmorgen um 8:00 Uhr hat auch die Drive-in-Teststrecke in Schwäbisch Gmünd auf dem Schießtalplatz, die die KV Schwäbisch Gmünd mit dem DRK-Kreisverband Schwäbisch Gmünd im Auftrag des Landratsamtes eingerichtet hat, ihren Betrieb aufgenommen. 

Hotline und E-Mail

Trotz umfangreichen Informationen, die über das Coronavirus auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts, Behörden von Bund und Land und auch des Ostalbkreises veröffentlicht sind, besteht nach wie vor ein ungebrochen hoher telefonischer Informations- und Beratungsbedarf bei der Bevölkerung. Das Landratsamt Ostalbkreis hat seit Beginn der Corona-Erkrankungen im Ostalbkreis eine Telefonhotline eingerichtet, die von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr zur Verfügung steht. 36 Beschäftigte des Landratsamts arbeiten im Zweischichtbetrieb daran, die Flut von Anrufen und E-Mails zu Corona entgegenzunehmen und zu beantworten:

Hotline: 07361 503-1900 und -1901
E-Mail: corona@ostalbkreis.de

Ärzte und Beschäftigte des Gesundheitsamts sind an sieben Tagen der Woche von den frühen Morgenstunden bis spät in die Nacht hinein damit beschäftigt, die zunehmende Zahl von Corona-Erkrankten zu informieren, deren Kontaktpersonen zu ermitteln und die häusliche Isolation zu veranlassen, die wiederum von den Wohnsitz-Bürgermeisterämtern verfügt wird. Außerdem muss das Gesundheitsamt regelmäßigen telefonischen Kontakt zu den Erkrankten halten und für den Fall von auftretenden Krankheitssymptomen als Ansprechpartner für die isolierten Kontaktpersonen zur Verfügung stehen. Mit steigender Zahl der Erkrankungen und damit weiteren hunderten Kontaktpersonen ist dies eine Aufgabe, die massiv Kapazitäten bindet. 

Sitzungen des Kreistags, seiner Ausschüsse und Gremien bis Ende April abgesagt

Bis zunächst 27. April 2020 sind alle Kreistags- und Ausschusssitzungen des Ostalbkreises abgesagt. Nur Sitzungen mit zwingenden Beschlüssen, die Beratungsbedarf haben, werden stattfinden. Außerdem wird vermehrt mit sogenannten Umlaufbeschlüssen und Eilentscheidungen gearbeitet.

Landrat wendet sich an Wirtschaftsministerium 

Aus Sicht von Landrat Klaus Pavel müssen von Land und Bund nun schnellstmöglich konkrete Maßnahmen zur Existenzsicherung für Unternehmen, insbesondere auch der Gastronomen und Hoteliers, beschlossen werden, um die wirtschaftlichen Auswirkungen in Folge der Corona-Verordnungen abzumildern. Die Existenzängste sind enorm. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um Entlassungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Insolvenzen abzuwenden. Pavel hat sich deswegen an die Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gewandt und auch den zuständigen Tourismusminister Guido Wolf involviert.

Auf Grund der Ausbreitung des Coronavirus ist die GOA gezwungen folgende Maßnahmen umzusetzen:

Ab sofort:

Das Verwaltungsgebäude in Mögglingen wird für den Publikumsverkehr geschlossen, E-Mails und Anrufe werden wie gewohnt entgegengenommen.

Die Altpapier-Vereinssammlungen im Ostalbkreis werden bis zum 31.05.2020 abgesagt.

Ab 19.03.2020:

Alle dezentralen Wertstoffhöfe und die Wertstoffzentren Ellert und Reutehau bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Die mobilen und stationären Problemstoffsammlungen finden bis auf Weiteres nicht statt.

Die Abfuhrtermine für Restmüll, Bioabfälle, Gelbe Säcke und Altpapier bleiben vorerst bestehen. Die dezentralen Grüncontainer werden wie gewohnt geöffnet, die Straßensammlung Grünschnitt und die Abfuhr der Gartentonne werden unverändert durchgeführt. 

Über Änderungen werden wir Sie laufend informieren. 

Sollten Sie Fragen dazu haben, bitten wir Sie möglichst von Anrufen abzusehen und Kontakt über „mygoa.de“ oder per E-Mail (goa@goa-online.de) mit uns aufzunehmen. Die GOA bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.

Ab Montag, 16. März, bleiben alle Kinderbetreuungseinrichtungen sowie Schulen auf dem Stadtgebiet Aalens geschlossen.

Diese Regelung wurde in Abstimmung mit der Landkreisverwaltung sowie mit dem Kultusministerium vom Verwaltungsstab Corona der Stadt unter Vorsitz von OB Thilo Rentschler im Dialog mit den Schulen und den Trägern der Betreuungseinrichtungen beschlossen. Eine Notbetreuung für Kinder von Eltern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, wird in fünf Kitas und an den Schulen organisiert.

Zudem wird das Rathaus in Aalen ebenfalls ab Montag, 16. März, für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. „Relevante Bereiche bleiben jedoch bei wichtigen und zeitkritischen Angelegenheiten erreichbar und funktionsfähig – Termine können vereinbart werden“, sagte OB Rentschler. Bis einschließlich Mittwoch, 18. März, bleiben alle Geschäftsstellen in den Teilorten komplett geschlossen, sind aber telefonisch und per E-Mail erreichbar. „Diese weitreichenden Maßnahmen sollen verhindern, dass sich das Virus noch rascher ausbreitet und die Funktionsfähigkeit der Verwaltung gewährleisten. Wir werden weiter vernünftig und besonnen auf die Ausbreitung des Corona-Virus reagieren und im Verwaltungsstab weitere Maßnahmen erörtern. Ich appelliere an die Bürgerinnen und Bürger, in dieser Situation zusammenzustehen und solidarisch im Sinne der Schwächsten in der Gesellschaft zu handeln“, sagte OB Thilo Rentschler.

 

Notbetreuung in Kitas

 

Das Amt für Soziales, Familie und Jugend unterhält am Sonntag, 15. März, noch bis 18 Uhr sowie am Montag, 16. März, ab 6 Uhr ein Infotelefon für die Vereinbarung von Kinderbetreuung für Eltern mit systemrelevanten Berufen. Die Telefonnummer dazu lautet 07361 52-1052. An fünf Kitas wird dieses Angebot mit maximal 150 Plätzen eingerichtet. 

 

Notbetreuung an Schulen

 

Die Betreuung ist zu den normalen Schulzeiten durch die Schulen und ihrer Lehrer*innen sowie mit Hilfe der städtischen Schulsozialarbeiter*innen und durch Hauswirtschaftskräfte sichergestellt. Dies gilt für die Klassen 1 bis 6 an Grundschulen sowie den weiterführenden Schulen. Für die Notbetreuung wenden sich Eltern mit systemrelevanten Berufen bitte an die jeweiligen Schulsekretariate, die weiterhin ihren Dienst versehen.

 

Städtische Verwaltung eingeschränkt

 

Am Rathaus in Aalen wird der Haupteingang vom Marktplatz her ab 16. März geschlossen bleiben. „Bürgerinnen und Bürger, die ein dringendes Anliegen haben, werden gebeten, mit dem jeweilig zuständigen Bereich telefonisch oder per Mail vor einem persönlichen Besuch Kontakt aufzunehmen und falls unbedingt erforderlich, einen Termin zu vereinbaren“, sagte OB Rentschler.

Für folgenden Ämter und Anliegen gibt es ab Montag, 16. März eine zentrale Annahmestelle für dringliche Anliegen im Bürgeramt der Stadt Aalen:

 

           Bürgerbüro Bau (buergerbueroBau@aalen.de)

           Bürgeramt (buergeramt@aalen.de)

           Standesamt (standesamt@aalen.de)

           Wohngeldstelle (nur Antragsannahme) (wohngeld@aalen.de)

           Einsichtnahme Planunterlagen laufende Bebauungsplanverfahren.                    (stadtplanungsamt@aalen.de)

           Amt für Zuwanderung und Flüchtlinge (auslaenderamt@aalen.de)

 

 

 

 

Öffnungszeiten Stadtverwaltung Aalen am Montag, 16. März, ab 10 – 16.15 Uhr.

Weitere Informationen unter www.aalen.de

 

 Ortschaftsverwaltungen bleiben geschlossen, aber telefonisch erreichbar

Die Ortsschaftsverwaltungen bleiben vorübergehend bis einschließlich Mittwoch, 18. März, komplett für den Publikumsverkehr geschlossen. Weitere Regelungen zu künftigen Öffnungen werden rechtzeitig bekanntgegeben.

 

OB Thilo Rentschler dankte für die gute Abstimmung mit Landkreis, Schulleitern sowie den Trägern der Kinderbetreuung. Am Wochenende hat es im Aalener Rathaus einige Abstimmungsgespräche gegeben. „Helfen Sie alle mit, durch Besonnenheit, Solidarität und Hilfsbereitschaft die Folgen der Corona-Virusinfektionen zu mildern. Vermeiden Sie unnötige Kontakte mit anderen Menschen, um sich selbst zu schützen und die Ausbreitung des Virus weiter zu verlangsamen“, sagte Rentschler.

 

Bei dem Pressegespräch am Sonntagnachmittag, 15. März, bekräftigte Thilo Rentschler, dass sich die Stadt Aalen bezüglich weiterer möglicher Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen an Vorgaben des Bundes, des Landes sowie der Gesundheitsbehörden im Kreis halten wird. Als „unfassbar“ bezeichnete er die Ereignisse am 14. März beim Drive-in-Testzentrum, wo Unbekannte eingedrungen waren. Am Samstag und Sonntag waren jeweils rund 30 städtische Mitarbeiter im Verwaltungsstab sowie nachgeordneten Bereichen tätig.

Der Verwaltungsstab der Stadt Aalen erweitert den berechtigten Personenkreis, nun kann allen systemrelevanten Berufsgruppen eine Notfall-Betreuung angeboten werden.

 

Bereits am Freitag hat die Stadt Aalen umfassend zur Schließung der Kitas im Stadtgebiet informiert. Schon am Samstag, 14. März war die Telefonische Kontaktaufnahme zur Vergabe von Kita-Notplätze für Arbeitnehmer*innen aus dem Gesundheitssystem von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr geschaltet. Für viele Eltern, die im Gesundheitswesen tätig sind, konnte ein Betreuungsplatz organisiert werden.

 

Die bisherigen Nachfragen von Betroffenen machen es notwendig das Angebot für weitere Berufsgruppen zu öffnen.  Nach Beratung und Beschluss im Corona-Stab werden ab sofort weitere systemrelevante Berufsgruppen berücksichtigt:

 

Zur systemrelevanten Berufsgruppe zählen:

 

          Beschäftigte im Gesundheitswesen:

a.         Beschäftigte in Krankenhäusern und Fachkrankenhäusern,

b.         Ärztlicher Dienst

c.         Pflegedienst

d.         Med.-Techn. Dienst

e.         Funktionsdienst

f.          Sonstiges Personal

g.         Personal Arzt- und Zahnarztpraxen,

h.        Personal ambulante Pflegedienste,

i.          Personal Pflegeheime,

j.          Personal Apotheken,

k.         Personal privater Krankentransportunternehmen nach Rettungsdienstgesetz,

l.          komplettes Personal der Gesundheitsämter,

m.       Personal in stationären Rehabilitationseinrichtungen.

 

• Personal, das zur Aufrechterhaltung grundlegender Infrastrukturen benötigt wird. 

 

Hierzu gehören insbesondere Beschäftigte in folgenden Bereichen:

a.         Öffentliche Sicherheit und Ordnung, 

b.         Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen

c.         Verwaltungs- und Führungsstäbe, 

d.         Justizverwaltung, Feuerwehr, 

e.         THW, 

f.          Polizei, 

g.         Öffentlicher Nahverkehr, 

h.        Wasser- und Energieversorgung, 

i.          Abwasser- und Müllentsorgung.

 

• Personal, welches bei Herstellern von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten beschäftigt ist,

 

• Personal, welches in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelbranche beschäftigt ist.

 

WICHTIG – Voraussetzungen

 

Bitte prüfen Sie vor Anfrage einer Notfallbetreuung bei der Stadt Aalen folgende Fragen:

 

  Haben Sie alternative Betreuungsmöglichkeiten für Ihr Kind / Ihre Kinder (anderes Elternteil, Verwandtschaft, Nachbarschaft …)?

  Gibt es Möglichkeiten seitens Ihres Arbeitgebers, damit Sie die Betreuung Ihres Kindes sicherstellen können (beispielsweise Anpassung des Dienstplans etc.)?

 

Grundsätzlich gilt: Sofern beide Elternteile oder Alleinerziehende in systemrelevanten Berufsgruppen arbeiten, gilt die Garantie dieser Kita-Notfallbetreuung.

 

Sofern nur ein Elternteil einen systemrelevanten Beruf ausübt wird das Kind aufgenommen, sofern noch Kapazitäten in den Notfall-Kitas frei sind.

 

Die Notfallbetreuung beinhaltet keine Essensversorgung, die Eltern werden gebeten den Kindern einen Imbiss und Getränk mitzugeben.

 

INFO und Kontakttelefon

 

Das bestehende Kontakttelefon des Amts für Soziales, Jugend und Familie für Eltern aus systemrelevanten Berufsgruppen ist auch am Sonntag, 15. März , bis 18 Uhr zur verbindlichen Vereinbarung der Notfallbetreuung erreichbar. Am Montag, 16. März ist das Kontakttelefon ab 6 Uhr besetzt.

 

Amt für Soziales, Jugend und Familie der Stadt Aalen:

               Telefonnummer 07361 52 1052 .

 

 

Schulen und Schulkindbetreuung

 

Die Stadt Aalen organisiert gemeinsam mit den städtischen Schulen im Laufe des Sonntags und Montags die Sicherstellung einer Notfallbetreuung an den Schulen für die oben genannten systemrelevanten Berufsgruppen. Ab Dienstag, 17. März wird die Betreuung der Kinder zu den üblichen Zeiten  sichergestellt. An den Schulen mit Ganztagsschulbetrieb wird eine Notfallbetreuung angeboten.

 

Die Eltern werden gebeten sich am Montag mit den jeweiligen Schulsekretariaten in Verbindung zu setzen.

 

Tag 1 und 2 des Drive-in-Testzentrums verliefen routiniert, so die Mitteilung der Landkreisverwaltung am Samstagabend (14. März 2020). Was dann allerdings nach Schließung des Testzentrums folgte, löste bei Landrat Klaus Pavel und allen für das Testzentrum Verantwortlichen erhebliches Befremden aus. 

Nach den letzten Patienten-Testungen und Reinigungs- sowie Desinfektionsarbeiten der Räumlichkeiten durch den Malteser Hilfsdienst wurde das Zentrum geschlossen. Nach Einbruch der Dunkelheit wurden dann von Zeugen zunächst Autorennen auf der verbliebenen Fläche des Greutplatzes rund um das Testzentrum gemeldet. Polizeikräfte waren unmittelbar nach Eingang der Meldung vor Ort, konnten die Fahrer aber nicht mehr ermitteln. Einige Zeit später versuchten Personen, sich Zutritt zum abgeschrankten und mit Sichtschutzzäunen verschlossenen Innenhof des Testzentrums zu verschaffen und die Örtlichkeiten auszuspähen. "Größere Schäden sind nach einer ersten Einschätzung nicht entstanden, allerdings werden wir Strafanzeige erstatten", kündigt Landrat Klaus Pavel an. "Wir werden solche kriminellen und rücksichtlosen Machenschaften nicht dulden! Bitte haben Sie Vertrauen in die handelnden Mitglieder des Führungsstabes Corona, in die Beschäftigten der Gesundheitsorganisationen, der niedergelassenen Ärzte, der Klinken und aller Rettungs- und Hilfsorganisationen. Wir arbeiten derzeit rund um die Uhr dafür, damit alles getan wird, um Sie bestmöglich zu schützen und zu informieren!"


Besonderen Dank richtet der Ostalb-Landrat neben den aufmerksamen Zeugen insbesondere an die Einsatzkräfte von Polizei und gemeindlichem Vollzugsdienst der Stadt Aalen sowie des Malteser Hilfsdiensts, die gestern Abend in vorbildlicher Weise und unverzüglich vor Ort waren. Seit gestern Nacht wird die Anlage von Polizei und Sicherheitsdienst überwacht. 

Angesichts der steigenden Zahl von Corona-Erkrankten reagiert die Landkreisverwaltung des Ostalbkreises und schließt am Montag, 16. März und am Dienstag, 17. März 2020 alle Dienststellen der Landkreisverwaltung.

Dies gilt auch für die Zulassungs- und Führerscheinstellen. Kunden, die dort bereits für Montag oder Dienstag einen Online-Termin vereinbart hatten, werden nach Möglichkeit direkt informiert.

"Generell gilt: Haben Sie für die nächsten zwei Tage bereits einen Termin mit einer unserer Dienststellen vereinbart, dann nehmen Sie bitte mit Ihrem Ansprechpartner telefonisch oder per E-Mail Kontakt auf und besprechen Sie das weitere Vorgehen", bittet Landrat Klaus Pavel und wirbt gleichzeitig um Verständnis für diese Maßnahmen. "Ansonsten wickeln Sie Ihr Anliegen bitte per E-Mail oder telefonisch mit unseren Dienststellen ab, die für Sie auf diesem Weg zu den üblicherweise geltenden Öffnungszeiten zur Verfügung stehen."

Ab kommenden Mittwoch, 18. März 2020 nehmen die Dienststellen der Kreisverwaltung einen eingeschränkten Dienstbetrieb auf. Grundsätzlich gilt: Persönliche Besuche in den Dienststellen des Landratsamts sind nur in Notfällen und nach vorheriger Terminabsprache mit dem zuständigen Geschäftsbereich bzw. Sachbearbeiter möglich. Der Zugang zur Wahrnehmung vereinbarter Termine ist über extra eingerichtete Bürgerbüros möglich in Aalen im Landratsamt Ostalbkreis, Stuttgarter Str. 41, Kleiner Sitzungssaal (erreichbar über ausgeschilderten Seiteneingang Stuttgarter Straße), in Schwäbisch Gmünd im Landratsamt Ostalbkreis, Haußmannstr. 29.

Ansonsten sind alle Dienststellen für den persönlichen Kundenverkehr geschlossen.

Sonderregelung Zulassungs- und Führerscheinstellen

Die Zulassungsstellen in Bopfingen und Ellwangen bleiben bis auf weiteres geschlossen. Die Zulassung von Fahrzeugen in den Zulassungsstellen in Aalen und Schwäbisch Gmünd ist ausschließlich nach vorheriger Online-Terminvereinbarung unter www.ostalbkreis.de, Rubrik Online-Service, Kfz-Zulassung möglich. 

Bis auf weiteres geschlossen bleibt ferner die Führerscheinstelle in Schwäbisch Gmünd. Geöffnet wird für den gesamten Ostalbkreis die Führerscheinstelle in Aalen. Auch hier sind persönliche Termine in der Behörde nur nach vorheriger Online-Terminvereinbarung unter www.ostalbkreis.de, Rubrik Online-Service, Führerscheinstelle möglich.

Aktuelle Informationen finden Sie immer unter www.ostalbkreis.de sowie auf unseren Social Media-Kanälen. Telefonisch erreichen Sie das Landratsamt in Aalen unter 07361 503-0 und in Schwäbisch Gmünd unter 07171 32-0.

WICHTIGER Hinweis:

Auch in den Kliniken Ostalb (Ostalb-Klinikum Aalen, St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen und Stauferklinikum Mutlangen) gelten Einschränkungen für Besucher. Bitte informieren Sie sich ggf. vorab telefonisch.

Außerdem bitten die Kliniken Ostalb darum, die Notaufnahmen wirklich nur im äußersten Notfall aufzusuchen, damit Kapazitäten nicht unnötig gebunden werden.

Am gestrigen Freitag, 13. März 2020 kurz nach 17:00 Uhr startete das Corona-Testzentrum auf dem Aalener Greutplatz. Rund 50 Abstrichentnahmen wurden gestern Abend noch getätigt. "Die Besucher des Zentrums sind sehr pünktlich und rücksichtsvoll, sodass die Ärzte und Beschäftigten vor Ort reibungslos arbeiten können", berichtet Landrat Klaus Pavel, nachdem er sich heute selbst ein Bild vor Ort gemacht hat. "Aufgrund der bisherigen Erfahrungen konnten wir heute zur Mittagszeit die Taktzahl erhöhen und Testtermine in kürzeren Abständen vergeben, sodass wir nach dem Wochenende voraussichtlich rund 350 Abstriche gemacht haben werden."

Im Testzentrum selbst und rund um die Zufahrten sind 15 Personen je Schicht im Einsatz, davon neben dem ärztlichen Personal und Beschäftigten des Malteser Hilfsdiensts und des DRK auch Polizisten, die den Verkehr regeln. Da einige Bürgerinnen und Bürger ohne Termin das Testzentrum angefahren haben macht das Gesundheitsamt macht nochmals darauf aufmerksam: Eine Testung macht nur bei Krankheitssymptomen Sinn und kann nur nach vorheriger Terminvergabe mit Code und Personalausweis erfolgen.

Am Donnerstagabend (12. März 2020) war bekannt geworden, dass mehrere Teilnehmende von Skiausfahrten nach Ischgl vom vergangenen Wochenende an Corona erkrankt sind. Deshalb wurden alle betroffenen Skifahrer, deren Kontaktdaten vom Landratsamt recherchiert werden konnten, noch am Donnerstagabend im Auftrag des Gesundheitsamts von Mitgliedern des Führungsstabs der Feuerwehren telefonisch benachrichtigt und vorläufige Verhaltensweisen an die Hand gegeben. Auch hat dieser gut 200 Personen starke Kreis inzwischen per E-Mail oder per Post ein ausführliches Informationsschreiben erhalten. "Binnen kürzester Zeit waren am Donnerstagabend zehn Mann alarmiert und bei uns im Haus bis spät in die Nacht im Einsatz", berichtet Pavel. "Herzlichen Dank an alle für die sehr professionelle Arbeit!"

Außerdem macht das Landratsamt Ostalbkreis darauf aufmerksam, dass das Robert-Koch-Institut die Corona-Risikogebiete inzwischen auf Tirol und Madrid/Spanien erweitert hat. Dies bedeutet, dass Rückkehrer aus diesen Gebieten - wie schon zuvor die Südtirolrückkehrer - vorsorglich zwei Wochen zu Hause bleiben und ihre sozialen Kontakte soweit wie möglich reduzieren sollen. Sollten bei diesem Personenkreis Krankheitssymptome auftreten, bitte beim Gesundheitsamt unter 07361 503-1900 melden.

Aufgrund der Kita-Schließungen wird die Kita-Platzvergabe bis auf weiteres verschoben.

Wie bereits bekannt gegeben sind alle Kitas im gesamten Aalener Stadtgebiet ab Montag, 16.03.2020 geschlossen. Ursprünglich wurde der Beginn der Platzvergabe für das kommende Kindergartenjahr ab 16.03.2020 geplant. Die Platzvergabe wird bis auf weiteres verschoben. Sobald nähere Informationen vorliegen, wird dies entsprechend öffentlich bekannt gegeben.

Im Rahmen einer Pressekonferenz am gestrigen Freitag, 13. März 2020 hatte Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Schließung aller Schulen im Land ab kommenden Dienstag angekündigt. Wie das Landratsamt Ostalbkreis nun heute (Samstag, 14. März 2020) aktuell mitteilt, können die Schulen im Ostalbkreis unter bestimmten Voraussetzungen bereits ab Montag, 16. März 2020 schließen. 

Landrat Klaus Pavel hat am heutigen Morgen direkt mit Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann Kontakt aufgenommen und die besondere Situation im Ostalbkreis geschildert, die sich nach der Rückkehr von vielen Skifahrenden aus Ischgl in Tirol ergeben hat. Aus den Reihen der Teilnehmenden wurden in den letzten Tagen vermehrt Corona-Fälle bestätigt. Aufgrund der Vielzahl von Kontaktpersonen in den Bussen, die möglicherweise erkranken können oder bereits erkrankt sind, hat der Ostalbkreis u.a. ein Drive-in-Testzentrum zur Abstrichnahme eingerichtet und weitere erforderliche Maßnahmen ergriffen. 

Im Hinblick auf diese Sondersituation und die damit verbundenen besonderen Herausforderungen haben die Kultusministerin und der Landrat verbindlich folgende Vorgehensweise für den Ostalbkreis festgelegt:

Den Schülerinnen und Schülern sollten laut Kultusministerium am Montag, 16. März 2020 lediglich noch in geeigneter und angemessener Weise Lerninhalte, Lernpläne oder Aufgaben zusammengestellt und weitergegeben werden.

Deshalb können im Ostalbkreis jetzt all diejenigen Schulen ab Montag, 16. März 2020 schließen, die dies bereits am gestrigen Freitag, 13. März 2020 organisiert und erledigt haben.

Alle Städte und Gemeinden im Ostalbkreis sowie alle Schulen haben heute ein entsprechendes Informationsschreiben von Landrat Klaus Pavel per E-Mail erhalten.

Ausbreitung des Corona-Virus soll möglichst wirksam eingedämmt werden – Notfallbetreuung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens

Das Land Baden-Württemberg hat am Freitag, 13. März 2020, entschieden, flächendeckend Kitas und Schulen ab Dienstag, 17. März, zu schließen. In Abstimmung mit dem Landratsamt und den Trägern der Betreuungseinrichtungen wird die Stadt Aalen bereits am Montag, 16. März, alle Kitas im gesamten Stadtgebiet Aalen schließen. Diese Regelung gilt bis zum Ende der Osterferien am 19. April 2020.

Die Stadt Aalen richtet zeitgleich gemeinsam mit den anderen Trägern der Kinderbetreuung eine Notfallbetreuung ein. Diese Notfallbetreuung ist ausschließlich Eltern mit einer Beschäftigung im Gesundheitswesen vorbehalten, wenn diese keine alternativen Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder haben. „Damit soll gewährleistet werden, dass unser Gesundheitssystem vor Ort voll funktionsfähig bleibt“, sagte OB Thilo Rentschler nach der Entscheidung im Verwaltungsstab der Stadt.

Bezüglich der Schulschließungen hält sich die Stadt Aalen an die Vorgaben des zuständigen Kultusministeriums. Alle städtischen Schulen sind am Montag, 16. März, geöffnet. Die städtischen Betreuungsangebote in den Schulen finden am Montag, 16. März, planmäßig zu den üblichen Zeiten statt.

Das Amt für Soziales, Jugend und Familie hat über das Wochenende ein Kontakttelefon eingerichtet, an das sich Eltern, die im Gesundheitswesen arbeiten und ab Montag für ihre Kinder eine Notfallbetreuung benötigen, wenden können. Auf dieser Nummer kann die Notfallbetreuung verbindlich vereinbart werden. 

Kontaktzeiten sind am Samstag, 14. März 2020, und Sonntag, 15. März 2020, jeweils von 9 bis 15 Uhr. 

Die Nummer des Kontakttelefons lautet:

07361 52-1052 

Wichtiger Hinweis:

Bitte prüfen Sie als betroffene Eltern vor Anfrage einer Notfallbetreuung bei der Stadt Aalen folgende Fragen:

·        Haben Sie in Ihrem persönlichen Umfeld alternative Betreuungsmöglichkeiten für Ihr Kind (anderes Elternteil, Verwandtschaft, Nachbarschaft …)?

 

·        Gibt es Möglichkeiten seitens Ihres Arbeitgebers, damit Sie die Betreuung Ihres Kindes sicherstellen können (beispielsweise Anpassung des Dienstplans etc.)?    

Veranstaltungen über 100 Personen generell bis 19. April untersagt – Mindestens 4 m² Fläche pro  Gast müssen vorhanden sein

Aufgrund der dynamischen Entwicklung bei Corona-Virus-Infektionen hat die Stadt Aalen am Freitag, 13. März 2020, 16 Uhr, eine Allgemeinverfügung zur Untersagung von Veranstaltungen in geschlossenen Räumlichkeiten erlassen. Sie tritt ab dem 14. März 2020 in Kraft. Demnach sind Veranstaltungen mit über 100 Personen generell untersagt, für andere Veranstaltungen ist eine Mindestfläche von 4 m² pro Person festgelegt. Die Verfügung gilt ab sofort bis zunächst 19. April 2020. Rechtsgrundlage für diese Verfügung ist das Infektionsschutzgesetz sowie eine Verordnung des Sozialministeriums. „Aufgrund der aktuellen Entwicklungen können Infektionsketten nicht mehr eindeutig nachvollzogen werden. Deshalb sehen wir in dieser Maßnahme eine Möglichkeit, die Ausbreitung der Infektion mit dem Corona-Virus weiter hinauszuzögern“, erklärte OB Thilo Rentschler, gleichzeitig Leiter des Verwaltungsstabs Corona im Aalener Rathaus.

Angesichts einer möglichen sprunghaften Zunahme von Erkrankungen sieht die Stadt Aalen diese Maßnahme als verhältnismäßig an. „Ich bitte um Verständnis, dass aufgrund der aktuellen Lage Veranstaltungen weiter reglementiert werden müssen. Ich appelliere an Veranstalter wie an alle Bürgerinnen und Bürger, möglichst auf alle nicht zwingend notwendigen sozialen Kontakte in den kommenden Tagen zu verzichten. Damit soll eine rasche Ausbreitung der Infektionskrankheit möglichst wirksam verhindert werden“, sagte Rentschler.

Aufgrund der aktuellen Zuspitzung der Situation bei Coronavirus-Erkrankungen im Ostalbkreis hat sich die Stadtverwaltung Aalen dazu entschlossen, die unten genannten städtischen Einrichtungen mit sofortiger Wirkung (Freitag, 13. März 2020, 13 Uhr) und bis auf weiteres zu schließen. „Wir reagieren damit auf die schnelle Verbreitung des Corona-Virus. Ich appelliere an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt, weiterhin ruhig und besonnen zu reagieren und sich an die Vorgaben und Empfehlungen des Gesundheitsamts und weiterer Behörden zu halten“, sagte OB Thilo Rentschler nach der Sitzung des Verwaltungsstabs Corona. Es soll durch diese einschneidenden Maßnahmen versucht werden, die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus einzudämmen.

Von der Schließung ab Freitag, 13. März 2020, 13 Uhr sind folgende städtische Einrichtungen betroffen:
Limesmuseum
Urweltmuseum
Museum Wasseralfingen
Stadtbibliothek mit den Außenstellen Wasseralfingen, Fachsenfeld und Unterkochen
Musikschule mit allen Außenstellen
Haus der Jugend
Jugendtreff Wasseralfingen
Jugendtreff im Weststadtzentrum
Treffpunkt Rötenberg

Allen Ausrichtern von Übungseinheiten und Kursbetrieben in städtischen und sonstigen Objekten wird empfohlen, ihre Angebote vorübergehend abzusagen.

Wie bereits berichtet, haben sich am vergangenen Wochenende viele Bürgerinnen und Bürger zum Skifahren in Ischgl aufgehalten. Aus den Reihen der Teilnehmenden wurden am gestrigen Abend Corona-Fälle bestätigt. Aufgrund der Vielzahl von Kontaktpersonen in den Bussen, die möglicherweise erkranken können oder bereits erkannt sind, hat sich der Ostalbkreis entschlossen, in Aalen und Schwäbisch Gmünd Drive-in-Testzentren zur Abstrichnahme einzurichten. Bereits Anfang März hatte das Gesundheitsamt der Landkreisverwaltung ein externes Zentrum eingerichtet, dessen Kapazität durch die Drive-in-Zentren nun erheblich erweitert wird.

Wie Landrat Klaus Pavel berichtet, wird noch im Laufe des heutigen Freitags auf dem Aalener Greutplatz das erste Drive-in-Testzentrum hochgefahren. Dieses wird voraussichtlich ab 17:00 Uhr geöffnet sein. Eine Anmeldung zur Abstrichnahme beim Gesundheitsamt des Landratsamts Ostalbkreis ist zwingend erforderlich: Telefon 07361 503-1901

Das Gesundheitsamt vergibt dann einen festen Termin, verbunden mit einem Code, der zur Einfahrt im Testzentrum auf dem Greutplatz berechtigt. Bei der Anmeldung zum Termin sind zwingend anzugeben: Name, Vorname, Adresse, Telefonnummer (Erreichbarkeit rund um die Uhr). Zum Testtermin muss neben dem Code auch der Personalausweis mitgebracht werden.

Das Drive-in-Testzentrum in Aalen ist wie folgt geöffnet:

-           Heute, Freitag, 13.03.2020: 17:00-24:00 Uhr

-           Samstag, 14.03.2020: 8:00-18:00 Uhr

-           Sonntag, 15.03.2020: 8:00-18:00 Uhr

-           bis auf weiteres täglich: 8:00-18:00 Uhr


Ein weiteres Testzentrum in Schwäbisch Gmünd wird im Laufe der nächsten Woche eingerichtet. Details veröffentlicht die Landkreisverwaltung zum gegebenen Zeitpunkt.

Landrat Klaus Pavel appelliert nochmals nachdrücklich, alle verzichtbaren Veranstaltungen, auch Fußballveranstaltungen, in den nächsten drei Wochen unbedingt abzusagen und soziale Kontakte auf das unbedingt Notwendige zu minimieren. Auch weist er darauf hin, dass ab sofort ein Besucherstopp in den Kliniken des Ostalbkreises gilt, Ausnahmen würden lediglich für die engsten Familienangehörigen gelten. Gleichlautende Regelungen für stationäre Pflegeeinrichtungen wurden vom Sozialministerium bereits verfügt. Außerdem bittet der Kreischef die Bevölkerung darum, möglichst alle operativen Eingriffe, die verschiebbar sind, auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.

Teilnehmende von Skiausfahrten nach Ischgl am vergangenen Samstag (7. März 2020) sollen sich beim Gesundheitsamt melden und morgen zu Hause bleiben.

Am vergangenen Samstag, 7. März 2020 fanden Skiausfahrten von verschiedenen Busunternehmen aus dem Ostalbkreis nach Ischgl statt. Inzwischen wurden Teilnehmende der Ausfahrten positiv auf das Coronavirus getestet. Die Testergebnisse wurden dem Gesundheitsamt des Ostalbkreises am heutigen Abend übermittelt.

Das Landratsamt Ostalbkreis bittet dringend darum, dass sich alle Teilnehmenden, die mit Bussen der Firmen Beck + Schubert (Skiausfahrt Dr. Skate), OK.go und Köppel Reisen an diesem Tag in Ischgl waren, im Laufe des Freitags, 13. März 2020 per E-Mail ischgl@ostalbkreis.de oder telefonisch unter 07361 503-1901 beim Gesundheitsamt des Ostalbkreises melden und dass alle Teilnehmenden samt all ihren Familienangehörigen vorerst zu Hause bleiben und unnötige Kontakte vermeiden.

Nur durch diese Maßnahmen lässt sich eine unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus im Ostalbkreis vermeiden. Deshalb appelliert die Kreisverwaltung eindringlich an alle Teilnehmenden, dieser Bitte im eigenen Interesse Folge zu leisten und ggf. auch Mitreisende über diesen Aufruf zu informieren.

Wie die Landkreisverwaltung mitteilt, wurden dem Gesundheitsamt heute im Lauf des Tages fünf weitere Corona-Erkrankungen vom Landesgesundheitsamt gemeldet. Die Zahl der positiv getesteten Coronafälle im Kreis erhöht sich damit auf zwölf.

Bis 19. April keine städtischen Veranstaltungen und keine Veranstaltungen über 1.000 Besuchern

Zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung der Corona-Infektion hat das Sozialministerium des Landes am späten Mittwochnachmittag einen Erlass an die Gesundheitsämter zum Umgang mit Großveranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern herausgegeben. Demnach sind die Gesundheitsämter angehalten, den zuständigen Ortspolizeibehörden zu empfehlen, Veranstaltungen der Größenordnung über 1.000 Teilnehmern zu untersagen. Auch das Landratsamt hat gestern dringend angeraten, für die kommenden drei Wochen alle nicht zwingend notwendigen Veranstaltungen - unabhängig von der Besucherzahl – abzusagen. Bei einem Pressetermin informierte Oberbürgermeister Thilo Rentschler am Donnerstag über die sich daraus für die Stadt Aalen als Ortspolizeibehörde und auch als Veranstalterin ergebenden Konsequenzen.

Grundsätzlich begrüße die Stadt ein entschlossenes Vorgehen gegen eine weitere Verbreitung des Virus, um damit einer Überlastung der Hilfssysteme entgegenzuwirken und Schaden von der Bevölkerung abzuwenden. Dies gelte im besonderen Maße für Personen mit Vorerkrankungen oder ältere Menschen, so der OB.

„Wir halten uns an die Empfehlungen des Landes und des Kreises und werden Veranstaltungen über 1.000 Teilnehmern untersagen. Städtische Veranstaltungen bis zum 19. April werden wir unabhängig von der Teilnehmerzahl  absagen oder auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.“ kündigte er an. Dabei gelte es mit gesundem Menschenverstand und mit Augenmaß zu prüfen und wo es möglich sei eine Terminverlegung anzustreben.

Alle weiteren Veranstaltungen werden entsprechend der Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI) bewertet und gegebenenfalls wird den jeweiligen Veranstaltern von einer Durchführung abgeraten, unabhängig von der voraussichtlichen Teilnehmerzahl. In solchen Fällen sei auch das Verantwortungsbewusstsein des jeweiligen Veranstalters gefordert, so Rentschler. Über die Durchführung kritischer Veranstaltungen werde in der Dezernentenrunde entschieden, in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt.

Sehr schade sei es, dass die für April geplante städtische Delegationsreise in die Wischauer Sprachinsel abgesagt werden müsse, berichtete Rentschler. Auch die für den 20. und 21. März geplante Klausur des Gemeinderats wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Nichtstädtische Veranstaltungen können nur noch unter den vom Sozialministerium genannten Voraussetzungen und unter strengen Auflagen stattfinden. Derzeit sei das Amt für Bürgerservice und öffentliche Ordnung dabei, anhand der RKI-Richtlinien eine Prüfung vorzunehmen, erläutert Michael Felgenhauer, Leiter des Amts für Bürgerservice und öffentliche Ordnung.

Bis auf weiteres ist die Stadthalle nur für Veranstaltungen mit einer Besucherzahl bis max. 673 Personen nutzbar, die dann aber im gesamten Veranstaltungssaal verteilt werden, so dass Kontakte möglichst gering gehalten werden.

Der für den 13. März angekündigte Vortrag mit Reinhold Messner wird auf den 18. Januar 2021 verschoben, teilt die Hallenverwaltung mit.

 

Städtische Einrichtungen

 

Das Bürgerspital wird ab 13. März 2020 bis voraussichtlich 19. April 2020 geschlossen, da der Besucherkreis zu den besonders gefährdeten Risikogruppen zählt.

Auch der Spielbetrieb des Theaters der Stadt Aalen wird bis auf weiteres eingestellt.

Nähere Informationen sind  unter www.theateraalen.de ersichtlich. Eintrittskarten können bei der Theaterkasse zurückgegeben werden. Telefon 07361 52-2600.

Für Schulveranstaltungen und Angebote der Theaterpädagogik bitte an Anne Klöcker und Lisa Krauss unter 07361 379313 wenden.

Für allgemeine Informationen steht das Betriebsbüro zur Verfügung, Telefon 07361 379310

Für das Rathaus und die Ortschaftsverwaltungen, das Limesmuseum, die Stadtbibliothek und ihre Zweigstellen gelten die bereits bekannten Auflagen für Besucherinnen und Besucher. Personen, die in den letzten 14 Tagen aus Risikogebieten, wie vom Robert Koch Institut genannt, eingereist sind, werden gebeten ihre Anliegen telefonisch oder schriftlich zu erledigen, um eine Ansteckung zu vermeiden. OB Rentschler appelliert an diesen Personenkreis ihre Kontakte für die Dauer von 14 Tagen nach der Rückkehr zum Schutz der Bevölkerung auf ein Minimum zu reduzieren.

 

Feuerwehr-Versammlungen

 

Um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr-Abteilungen zu gewähren, sind in Absprache mit dem Kreisbrandmeister bis auf weiteres keine Abteilungsversammlungen durchzuführen. Auch die für den 27. März 2020 in Unterkochen angekündigte Hauptversammlung der Aalener Wehr wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

 

VfR-Spiele

 

Nach aktuellem Stand (12. März) wird das VfR-Fußballspiel im Waldstadion am Samstag, 14. März stattfinden, so hat der Vereinsvorstand entschieden. Die Besucherzahl soll auf unter 1.000 beschränkt werden. Das Risiko einer möglichen Übertragung des Virus liegt in diesem Fall beim Veranstalter. „Wir empfehlen Veranstaltungen dieser Größenordnung abzusagen“, sagt Michael Felgenhauer. Grundsätzlich sei eine einheitliche Regelung des DFB zur Spielverlegung wünschenswert, wie sie auch schon für die 3. Liga entschieden wurde. Zwischen 1.000 oder 990 Besuchern sei hinsichtlich der Risikobewertung kein großer Unterschied festzustellen.

           

 

Für das kommende Wochenende sind folgende

Veranstaltungen abgesagt:

·         13.3.2020, 16 Uhr, Rundgänge durch den Kulturbahnhof

·         13.3.2020 Vortrag Andreas Huber im Rathausfoyer

·         13.3.2020, Vortrag Reinhold Messner (verschoben)

·         14.3.2020 Kindertheater Grüffelo, Haus der Jugend

·         14.3.2020, Konzert des Städtischen Orchesters in der Stadthalle

 

Nähere Informationen zu Rückgabe von Eintrittskarten gibt es bei der Tourist-Information 07361 52-2359 zu den üblichen Bürozeiten.

 

Statusbericht

 

Aktuell sind alle Einrichtungen der Stadt und ihrer Dienststellen voll funktionsfähig. Es sind nur wenige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wegen Aufenthalt in einem Risikogebiet dem Dienst ferngeblieben.

Stand heute 12. März:

8 Personen im Kita- und Betreuungsbereich

4 Personen im Bereich der Stadtverwaltung

 

INFO

Erlass des Ministeriums für Soziales und Integration

Das Sozialministerium empfiehlt bei Veranstaltungen unter 1.000 Teilnehmern eine individuelle Einschätzung vorzunehmen, welche Risiken bestehen und ob diesen mit infektionshygienischen   Maßnahmen begegnet werden kann. Für die Risikobewertung sind die Kriterien des Robert-Koch-Instituts heranzuziehen.

Je größer die Zahl der Teilnehmenden, desto wahrscheinlicher ist davon auszugehen, dass das Risiko eines nicht mehr kontrollierbaren Infektionsherdes besteht, so das Sozialministerium in seinem gestern Abend veröffentlichten Erlass.

Am Mittwochnachmittag (11. März 2020) trafen sich die Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister auf Einladung von Landrat Klaus Pavel im Landratsamt in Aalen. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Führungskreises Corona informierte Pavel über den aktuellen Sachstand.

So gebe es laut Mitteilung des Landesgesundheitsamts seit dem frühen Nachmittag des Tages insgesamt sieben Personen im Ostalbkreis, die positiv auf das Coronavirus getestet worden seien. Es seien also am Mittwoch zwei weitere Personen hinzugekommen. Die beiden neuen Patienten haben sich bereits in häuslicher Isolation befunden, da sie sogenannte „Kontaktpersonen ersten Grades“ von positiv Getesteten waren.

Prof. Dr. Ulrich Solzbach, Vorstandsvorsitzender der Kliniken Ostalb, informierte über den bisherigen Verlauf der Corona-Epidemie, ausgehend von den Anfängen in China über die aktuellen Entwicklungen in Italien bis zum Stand in Deutschland und im Ostalbkreis. Solzbach zeigte sich - wie im Übrigen auch andere führende Virologen in Deutschland - davon überzeugt, dass langfristig rund 70 Prozent der Weltbevölkerung mit dem Coronavirus konfrontiert würden. Die allermeisten Menschen hätten vermutlich nur leichte Symptome. 

Ziel müsse es in jedem Fall sein, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, damit Patienten mit schwereren Verläufen adäquate medizinische Versorgung erhalten könnten. Es sei grundsätzlich anzuraten, enge persönliche Kontakte in den nächsten Wochen auf ein Minimum zu reduzieren, um die Infektionskurve abzuflachen.

Der Landrat verwies in diesem Zusammenhang auf Erlasse aus dem baden-württembergischen Kultusministerium und aus dem Wissenschaftsministerium, die für Schulen, Kindergärten und Hochschulen eindeutige Hinweise geben. So haben inzwischen die Hochschulen des Landes den Beginn des Sommersemesters auf 20. April hinausgeschoben. Auch Baden-Württemberg wird - so eine Mitteilung aus dem Sozialministerium - in einer Verordnung regeln, dass Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden abzusagen sind. Vor diesem Hintergrund nahm die Frage des Umgangs mit Veranstaltungen auf kommunaler Ebene im Ostalbkreis breiten Raum ein.

„Beim Landratsamt kommt es vermehrt zu Anfragen wegen Durchführung oder Absage von Veranstaltungen“, so Pavel, der mit Blick auf die Ausführungen von Prof. Solzbach und das aktuelle Geschehen in Italien gemeinsam mit dem Führungskreis Corona den Städten und Gemeinden empfiehlt, während der nächsten drei Wochen alle verzichtbaren Veranstaltungen abzusagen und soweit möglich auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. 

Die letztliche Entscheidung für Veranstaltungen unter 1.000 Personen liege nach wie vor beim Veranstalter selbst. Zudem könnten Kommunen als Ortspolizeibehörde Veranstaltungen auch mittels Anordnung untersagen. Pavel setzt jedoch auf einen offenen Dialog vor Ort und die Einsicht der Verantwortlichen: „Wir bitten Sie eindringlich, in jedem Fall eine verantwortliche Risikoabschätzung vorzunehmen. Sicherlich spielen dabei auch Größe und Struktur einer Kommune eine wichtige Rolle. Ein Infoblatt zur Entscheidungshilfe gibt es beim Robert-Koch-Institut und auch auf der Internetseite des Ostalbkreises.“

Wie die Landkreisverwaltung mitteilt, hat das Landesgesundheitsamt heute am frühen Abend (10. März 2020) eine weitere Coronainfektion im Ostalbkreis bestätigt. Bei einem Mann aus dem Ostalbkreis, der aus Südtirol zurückkam und bereits vorsorglich zu Hause war, fiel der Coronatest positiv aus.

Zwischenbilanz der Stadt, nachdem Südtirol zum Risikogebiet erklärt wurde: Alle Einrichtungen melden Funktionsfähigkeit 

Nachdem das Robert Koch-Institut am Abend des 5. März Südtirol zum Risikogebiet bezüglich des Corona-Virus erklärt hatte, zieht die Stadtverwaltung Aalen am Montag, 9. März eine Zwischenbilanz. „Weiterhin analysieren und bewerten wir die Situation ruhig und besonnen durch unsere Arbeitsgruppe Corona. Ich danke allen in Aalen für den verantwortungsvollen Umgang mit der Thematik“, sagte OB Thilo Rentschler nach dem Zusammentreffen der Arbeitsgruppe am Montag, 9. März.  

Eine Abfrage der 21 Schulen im Stadtgebiet ergab, dass 113 Schüler dem Unterricht aufgrund der Maßgabe des Gesundheitsamts ferngeblieben sind. 16 Lehrkräfte sind nach dem Wochenende nicht am Arbeitsplatz erschienen. An alle Schulen wurde der Unterricht ohne größere Einschränkungen abgehalten.

Ein ähnliches Bild ergab sich von den Kinderbetreuungseinrichtungen. Nach dem letzten Stand der Rückmeldungen blieben 16 Kinder aufgrund der Risikoeinschätzung zuhause, zehn Mitarbeiter*innen nahmen ihre Arbeit am Montag nicht auf. Alle Kitas waren aber in Betrieb.

Im Rathaus und den sonstigen städtischen Einrichtungen waren am Montag, 9. März, insgesamt sechs Bedienstete von der Arbeit freigestellt, nachdem sie sich in Südtirol aufgehalten und beim Personalamt rückgemeldet hatten. 

Die Stadt hält sich weiterhin an die Vorgaben und Empfehlungen des Gesundheitsamts, des Robert Koch-Instituts sowie der Landes- und Bundesministerien. Die Arbeitsgruppe Corona der Stadt trifft sich weiterhin regelmäßig, um über die jeweils aktuelle Lage zu beraten.

Wie die Landkreisverwaltung mitteilt, hat das Landesgesundheitsamt heute am frühen Abend (9. März 2020) eine weitere Coronainfektion im Ostalbkreis bestätigt. Bei einer Frau aus dem Ostalbkreis, die als Kontaktperson eines Coronaerkrankten bereits lange vor ihrem eigenen Erkrankungsbeginn in häuslicher Isolation war, fiel der Coronatest positiv aus. Der Patientin geht es inzwischen gesundheitlich wieder gut.

Wie die Landkreisverwaltung des Ostalbkreises aktuell mitteilt, hat sich die Zahl der positiv auf das Coronavirus Getesteten im Ostalbkreis bislang nicht erhöht. Derzeit sind drei positiv getestete und erkrankte Personen sowie rund 60 weitere Personen, die Kontakt zu einem Erkrankten hatten, in häuslicher Isolation.



Inzwischen wurden vom Geschäftsbereich Gesundheit des Landratsamts insgesamt 224 Nasen-Rachen-Abstriche vorgenommen und an das Landesgesundheitsamt in Stuttgart zur Analyse weitergegeben. Davon waren drei positiv, nämlich die der oben genannten Patienten. Momentan stehen lediglich noch sechs Testergebnisse aus – alle anderen 215 Ergebnisse waren negativ. Am heutigen Sonntag hat der Geschäftsbereich Gesundheit weitere Abstriche durchgeführt.



Die Corona-Hotline der Landkreisverwaltung wurde am Wochenende weiterhin nachgefragt, verzeichnet aber insgesamt weniger Anrufe. Aus den Kliniken wird ähnliches gemeldet: Der Betrieb an der St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen hat sich eingependelt. Am Ostalb-Klinikum Aalen und am Stauferklinikum in Mutlangen herrscht reger Betrieb, der aber nicht mit Corona zusammenhängt. In den Telefonzentralen der Kliniken gehen nach wie vor Anfragen wegen Corona ein, insgesamt sind die Anrufer zunehmend besonnener.



An den Schulen in Trägerschaft des Ostalbkreises werden insgesamt 23 Lehrerinnen und Lehrer entsprechend den Vorgaben des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport vorsorglich nicht zum Unterricht kommen und unnötige Kontakte vermeiden. Angesichts von insgesamt 919 Lehrkräften an den Schulen des Kreises kann der Personalausfall kompensiert und das Unterrichtsangebot aufrechterhalten werden. 

Stadt informiert ihr Betreuungspersonal in Kitas sowie Bedienstete in sonstigen Gemeinschaftseinrichtungen, Schulen und der Verwaltung

 

Aufgrund der neuen Entwicklungen bei der Übertragung des Corona-Virus hat das Robert Koch-Institut (RKI) am Abend des 5. März 2020 seine Einschätzung zu Risikogebieten für eine mögliche Übertragung des Virus angepasst und um Südtirol ergänzt. Das Sozialministerium des Landes hat neueste Hinweise für Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus Südtirol gegeben. Demnach sollen Reisende aus Baden-Württemberg, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in Südtirol aufgehalten haben – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit vorläufig zu Hause bleiben.

Unter Vorsitz von OB Thilo Rentschler hat am Freitag, 6. März 2020, die Arbeitsgruppe Corona der Stadtverwaltung Aalen getagt.

Es wurde entschieden, dass alle städtischen Bedienstete sowie das Personal aller Kinderbetreuungseinrichtungen, aller Schulen sowie anderer Gemeinschaftseinrichtungen informiert werden. Auch die nichtstädtischen Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen wurden unterrichtet. Dieser Personenkreis ist angehalten, für eine Frist von 14 Tagen ab dem Rückkehrzeitpunkt zuhause zu bleiben. Entsprechendes gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Tochterunternehmen Stadtwerke Aalen sowie Wohnungsbau Aalen.  

 

Die Arbeitsgruppe Corona wird über das anstehende Wochenende die Situation weiter intensiv beobachten und gegebenenfalls erneut tagen. Für Montagvormittag, 9. März, wurde eine weitere Sitzung einberufen, in der die Lage aktuell bewertet wird. „Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger, wie bislang ruhig und besonnen zu bleiben. Der Betrieb aller städtischen Einrichtungen funktioniert ohne Beeinträchtigung. Über aktuelle Entwicklungen werden wir informieren“, sagt OB Thilo Rentschler. Die Stadt befinde sich in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt des Ostalbkreises als federführender Stelle sowie anderen Kommunen. Bislang (Stand: Freitag, 6. März 2020, 17 Uhr) liegt in Aalen kein Ansteckungsfall mit dem Corona-Virus vor.

 

 

 

Durchführung von Veranstaltungen

 

Bei städtischen Veranstaltungen wird von Fall zu Fall entschieden, ob diese unter Berücksichtigung der Maßgaben des Robert Koch-Instituts und den Empfehlungen des Gesundheitsamts abgehalten werden. Entsprechendes gilt für nichtstädtisch organisierte Events. Hierbei trifft der jeweilige Veranstalter die Entscheidung, ob es stattfindet. Nach der aktuellen Lageeinschätzung geht die Stadt Aalen davon aus, dass derzeit keine Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden müssen. „Wir beobachten die Lage jedoch sehr genau, so dass wir – falls notwendig – kurzfristig reagieren können“, erklärt OB Rentschler.

 

Weitere Hinweise für Betroffene

 

Reisende, die aus einem Risikogebiet wie Südtirol bzw. den vom Robert Koch-Institut benannten sonstigen Regionen kommen und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall entwickeln, sollten umgehend telefonisch ihre Hausarztpraxis kontaktieren oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 anrufen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

 

Neben der allgemeinen Corona-Hotline beim Gesundheitsamt des Ostalbkreises unter 07361 503-1900, die täglich von 8 bis 20 Uhr geschaltet ist, bietet das Landratsamt speziell für Reiserückkehrer aus Südtirol die Telefonnummer 07361 503-1901 als Auskunftsstelle an.

 

Weitere Informationen zu Corona-Infektionen sind unter folgenden Links zu finden:

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de

www.rki.de

https://www.gesundheitsamt-bw.de

https://www.bzga.de

Das Robert-Koch-Institut in Berlin hat Südtirol als neues Risikogebiet für Corona-Infektionen ausgewiesen. Das Landratsamt Ostalbkreis bezieht sich auf die heutige Mitteilung des Sozialministeriums Baden-Württemberg und informiert über die neuesten Hinweise für Reiserückkehrer aus Südtirol.

Demzufolge sollten Reisende, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in Südtirol aufgehalten haben – unabhängig von Symptomen - unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit vorläufig zu Hause bleiben. Reisende, die aus einem Risikogebiet wie Südtirol kommen und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall entwickeln, sollten umgehend telefonisch die Hausarztpraxis kontaktieren oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 anrufen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Speziell für Schulen und Kindergärten hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Hinweise gegeben, die hier abrufbar sind:

https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+02+27+Informationen+zum+Corona-Virus

Auch das Sozialministerium des Landes informiert aktuell unter:

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/

Eine aktuelle Liste der Risikogebiet finden Sie auf der Website des Robert-Koch-Instituts unter: 
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Aufgrund einer Empfehlung des Innenministeriums Baden-Württemberg schließt das Landratsamt Ostalbkreis für externe Besucher bis auf Weiteres seine Cafeteria im 5. Stock des Aalener Landratsamts in der Stuttgarter Straße 41 und bittet die Gäste um Verständnis für diese Maßnahme.

Außerdem sollten Kunden der Landkreisverwaltung verstärkt von der Möglichkeit Gebrauch machen, Termine bei den Dienststellen des Ostalbkreises vorab telefonisch oder per E-Mail zu vereinbaren. Besonders wird auf den Service hingewiesen, den die Zulassungs- und Führerscheinstellen des Landratsamtes zur Online-Terminvereinbarung anbieten: www.ostalbkreis.de, Rubrik Online-Service.

Neben der allgemeinen Corona-Hotline beim Gesundheitsamt des Ostalbkreises 07361 503-1900, die täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr geschaltet ist, bietet das Landratsamt speziell für Reiserückkehrer aus Südtirol die Nummer 07361 503-1901 an.

Information aus der Pressekonferenz am Mittwochabend im Aalener Landratsamt zur aktuellen Entwicklung

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden‐Württemberg hat am Abend des 4. März 2020 mitgeteilt, dass es zwei weitere Covid‐19‐Fälle im Ostalbkreis gibt. Bei den zwei weiteren bestätigten Covid‐19‐Infektionen handelt es sich um Kontaktpersonen des ersten bestätigten Corona‐Falls. Eine der beiden neu positiv Getesteten ist eine Beschäftigte der St. Anna‐Virngrund‐Klinik. Der Führungskreis „Corona“ des Landratsamts hat in enger Abstimmung mit dem Landesgesundheitsamt Baden‐Württemberg auf der Grundlage der Empfehlungen des Robert‐Koch‐Instituts entschieden, die Kontaktpersonen dieser Beschäftigten, darunter weitere Beschäftigte der Ellwanger Klinik, in häusliche Isolation zu schicken. Der Betrieb der St. Anna‐Virngrund‐Klinik kann trotz dieser Maßnahme aufrecht erhalten werden.  

Am frühen Mittwochabend (4. März) wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg acht neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind der Rems-Murr-Kreis (1 Fall), der Zollern-Alb-Kreis (1 Fall), der Ostalbkreis (2 Fälle), die Landkreise Heidenheim (1 Fall) und Sigmaringen (1 Fall) sowie Mannheim (1 Fall) und Freiburg (1 Fall). Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Land steigt damit auf 58.

Im Zusammenhang mit der ersten bestätigten Infektion im Rems-Murr-Kreis wurde heute die Familie des Betroffenen untersucht. Dabei wurde nun auch die 14-jährige Tochter des Erkrankten positiv getestet. Sie befindet sich in häuslicher Isolation.

Im Zollern-Alb-Kreis handelt es sich um eine 25-jährige Frau, die zuvor engen Kontakt mit einem bereits bestätigten Fall aus demselben Landkreis hatte.

Stationär isoliert in einem Krankenhaus befindet sich außerdem ein 80-Jähriger Mann aus dem Landkreis Heidenheim.

Im Landkreis Sigmaringen befindet sich ein 40-jähriger Mann in häuslicher Isolation, der sich zuvor in Südtirol (Wolkenstein, Gröden, Italien) aufgehalten hatte.

In Freiburg handelt es sich um einen 58-jährigen Mann, der sich zuvor in Südtirol (Wolkenstein, Gröden, Italien) aufgehalten hatte.

Aus dem Ostalbkreis werden zwei neue Fälle gemeldet. Die beiden Frauen (38 Jahre und 33 Jahre alt) sind Kontaktpersonen eines bereits Infizierten aus demselben Landkreis und befinden sich derzeit in häuslicher Isolation.


In Mannheim handelt es sich um eine 1987 geborene Reiserückkehrerin aus Teheran. Sie kam am 24.2.2020 aus dem Iran zurück und weist milde, abnehmende Symptome mit Husten, aber ohne Fieber auf. Sie befindet sich in häuslicher Isolation.

Landrat Pavel informiert am Mittwochmorgen im Aalener Landratsamt über die aktuelle Entwicklung

Eine Analyse des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg am gestrigen Dienstag (3. März 2020) hat für Gewissheit gesorgt: Auch im Ostalbkreis gibt es jetzt einen ersten Coronafall. Wie das Sozialministerium am Abend in einer Pressemeldung bestätigte, ist eine 43-jährige Frau positiv auf das Covid-19-Virus getestet worden. Landrat Klaus Pavel, die Leiterin des Geschäftsbereichs Gesundheit beim Landratsamt Dr. Ulrike Bopp-Haas und Prof. Dr. Ulrich Solzbach, Vorstandsvorsitzender der Kliniken Ostalb, informierten am Mittwochmorgen im Rahmen eines Pressegesprächs ausführlich über die aktuellste Entwicklung und die unverzüglich getroffenen Maßnahmen.

„Die Patientin, die im Ellwanger Raum wohnt, hielt sich vergangene Woche in Heinsberg in Nordrhein-Westfahlen auf und hat sich vermutlich dort angesteckt“, sagte Landrat Klaus Pavel. „Alle Kontaktpersonen der Erkrankten, die sich in häuslicher Isolation befindet, wurden von unserem Geschäftsbereich Gesundheit gestern noch ermittelt. Bei kritischen Kontaktpersonen haben wir noch am gestrigen Abend Nasen-Rachen-Abstriche vorgenommen und auf schnellstmöglichem Weg dem Landesgesundheitsamt zur Analyse überbracht.“ Pavel betont, dass die Sofortmaßnahmen nach Vorgabe und in enger Abstimmung mit dem Landesgesundheitsamt erfolgt seien.

Dr. Ulrike Bopp-Haas berichtete von einem sehr moderaten Krankheitsverlauf der Patientin, die bereits wieder auf dem Weg der Besserung ist. „Eine stationäre Behandlung war nicht erforderlich“, so Bopp-Haas. Beim Gesundheitsamt stehe mit der Telefonnummer 07361 503-1900 eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger mit Beratungsbedarf zur Verfügung, die von 8:00 bis 20:00 Uhr täglich geschaltet ist. Am vergangenen Wochenende sowie am Montag und Dienstag seien insgesamt rund 400 Anrufe eingegangen. Seit Montag hat das Landratsamt ein Untersuchungszentrum zur Probenahme außerhalb der Räume des Gesundheitsamts organisiert. Damit will man verhindern, dass Personen, die Krankheitssymptome zeigen und bei denen ein Abstrich genommen werden soll, unnötig mit anderen in Kontakt kommen.

Prof. Dr. Solzbach informierte über die Situation an den Kliniken Ostalb in Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd: „Wir sind vorbereitet für den Fall, dass wir eine gewisse Anzahl von Patienten zur Isolation aufnehmen können. Im Moment fühlen wir uns gut positioniert.“ Gleichzeitig tritt Solzbach entschieden Gerüchten entgegen, in den Kliniken seien bereits ganze Stationen gesperrt. Auch seien die Kliniken ausreichend mit Schutzmaterialien versorgt.

Insgesamt sieht Pavel den Ostalbkreis gut aufgestellt. Unter seiner Leitung treffe sich jeden Tag der Führungskreis Corona, um schnell reagieren zu können, denn die Lage könne sich stündlich ändern. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Gesundheitsamt machen einen guten Job und sind nahezu rund um die Uhr im Einsatz!“, lobt der Kreischef. Pavel will sich zudem beim Land für eine koordinierte Sammelbestellung von Schutzmaterialien für Rettungsdienste und Hilfsorganisationen, Kliniken, Kommunen und niedergelassene Ärzte verwenden, um etwaige Engpässe zu vermeiden. Auch Überlegungen, wie mit größeren Veranstaltungen im Kreis umgegangen werden soll, müsse man mit Blick auf die dynamische Entwicklung anstellen. „Hier gilt es, sich mit den Städten und Gemeinden einerseits, aber auch mit den anderen Landkreisen abzustimmen und eine Linie mit Augenmaß zu finden“, so Pavel. „Denn bei aller Vorsorge dürfen wir unser soziales Miteinander nicht völlig aufgeben!“

Aufgrund der rasanten Dynamik bei der Ausbreitung des Coronavirus hat sich der Führungskreis des Landratsamtes Ostalbkreis zu einer erweiterten Präventionsmaßnahme entschieden.

Folgende Personen, die seit dem 22. Februar 2020 aus den Skigebieten in Südtirol zurückgekehrt sind, sollten bis auf Weiteres von einem Besuch ihrer Einrichtung absehen:

  • Schülerinnen und Schüler, Kindergartenkinder und Betreute in Tageseinrichtungen
  • Lehrkräfte und Betreuungspersonal in Schulen
  • Erzieherinnen und Erzieher sowie Betreuungspersonal in Kindergärten und Kindertagesstätten
  • Pflegepersonal in Krankenhäusern und Pflegeheimen

Davon unabhängig gilt weiterhin, dass alle Bürgerinnen und Bürger, die innerhalb der letzten 14 Tage in den folgenden Risikogebieten waren, unnötige Kontakte vermeiden und für 14 Tage nach Rückkehr aus diesen Risikogebieten in häuslicher Isolation bleiben sollten.

  • In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang
  • Im Iran: Provinz Ghom
  • In Italien: Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.
  • In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

Bei veränderter Sachlage wird das Landratsamt unverzüglich informieren.

Die Stadtverwaltung Aalen hat im Hinblick auf die in Baden-Württemberg bestätigten Erkrankungen mit dem Corona-Virus ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Informationen für den beruflichen Alltag und weiteren Handlungsempfehlungen versorgt. Zusätzlich hat sich Oberbürgermeister Thilo Rentschler mit einem persönlichen Brief an die Eltern der Kinder in den Aalener Betreuungseinrichtungen gewandt. 

Eine entsprechende Information ging auch an die Aalener Schulen sowie die Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen. Es wurde eine dezernatsübergreifende Arbeitsgruppe unter Vorsitz von Oberbürgermeister Thilo Rentschler eingerichtet.

In enger Abstimmung mit den Geschäftsbereichen des Landratsamts des Ostalbkreises als zuständiger Behörde wird besonnen und der aktuellen Lage gemäß gehandelt. 
Dabei werden für alle Bereiche der Stadtverwaltung entsprechende Handlungsfelder definiert und vorbereitende Maßnahmen getroffen. Nach Einschätzung der Gesundheitsbehörden besteht derzeit kein Grund zu Besorgnis. Bislang haben sich alle vermeintlichen Verdachtsfälle einer Infektion mit dem Corona-Virus in der Region als negativ herausgestellt. 

Der dezernatsübergreifenden Arbeitsgruppe gehören der Oberbürgermeister, Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann, Amtsleitungen und Mitarbeiter der zuständigen Ämter der Stadtverwaltung sowie der Stadtwerke Aalen an. 
Die Arbeitsgruppe ist mit dem Geschäftsbereich Gesundheit der Landkreisverwaltung als auch mit anderen Städten in der Region in Kontakt. Aufmerksam werden zudem die Anweisungen und Hilfestellungen der Landesministerien aufgenommen und angewandt. Mit diesem engmaschigen und abgestimmten Zusammenwirken der zuständigen Stellen sollen die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich vor einer Ausbreitung und Gefährdung durch das Virus geschützt werden.
  
Als präventive Maßnahme wurden bereits im Rathaus Desinfektionsspender für Besucherinnen und Besucher sowie Bedienstete angebracht.  
Die aktuellen Entwicklungen werden kontinuierlich beobachtet und fließen in die Lagebeurteilung ein. Die Arbeitsgruppe wird sich regelmäßig treffen und die Bevölkerung gemeinsam mit der Landkreisverwaltung über die neuesten Entwicklungen informieren. 

Der Ostalbkreis ist beim Auftreten von Infektionskrankheiten gut aufgestellt und für Coronavirus-Infektionen mehrerer Erkrankter vorbereitet. Alle relevanten Akteure sind sensibilisiert und mit den wesentlichen aktuellen Informationen versorgt. Die Kliniken, niedergelassenen Ärzte und das Gesundheitsamt Ostalbkreis arbeiten eng zusammen und stehen in ständigem Austausch.
Beim Gesundheitsamt des Ostalbkreises und in den Kliniken Ostalb werden derzeit Untersuchungen besorgter Bürgerinnen und Bürger durchgeführt. Alle vermeintlichen Verdachtsfälle haben sich als negativ erwiesen. Dem Landratsamt sowie den Kliniken Ostalb ist derzeit keine bestätigte Coronavirus-Infektion bekannt.
Die führenden Symptome bei einer Infektion mit dem Coronavirus sind Husten, Fieber und/oder Atemnot. Ob eine Infektion vorliegt, kann über einen einfachen Abstrich im Mund- und Rachenbereich überprüft werden. Das Landesgesundheitsamt in Stuttgart hat eine entsprechende Prüfstelle eingerichtet. Im Erkrankungsfall ist der erste Ansprechpartner der Hausarzt, der vor Besuch in der Praxis unbedingt telefonisch kontaktiert werden sollte. Er wird je nach Bedarf eine Testung auf das Coronavirus in Erwägung ziehen und alle weiteren Schritte mit dem Gesundheitsamt des Ostalbkreises abstimmen.
Nach Kontakt mit einem Erkrankten oder einer Reise in das Risikogebiet ohne Erkrankungszeichen ist das Gesundheitsamt Ostalbkreis der erste Ansprechpartner.
In Absprache mit den Ärztinnen des Gesundheitsamtes des Ostalbkreises werden dann weitere Schritte besprochen und ggf. weitere Maßnahmen eingeleitet. Bei begründeten Verdachtsfällen führt das Gesundheitsamt Abstriche durch. Hierzu ist jedoch ebenfalls eine vorherige telefonische Rücksprache notwendig.
Das Risikogebiet umfasst aktuell in China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang. Im Iran: Provinz Ghom. In Italien: Provinz Lodi in der Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien. In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang).
Auch die Kliniken Ostalb sind, wie auch bei sonstigen ansteckenden Krankheiten, auf das Coronavirus vorbereitet. An jedem Standort der drei Kliniken im Ostalbkreis können Patienten mit Verdacht auf das Virus aufgenommen und behandelt werden. Es sind am Stauferklinikum in Mutlangen, am Ostalb-Klinikum in Aalen und in der St. Anna-Virngrund-Klinik in Ellwangen Patientenzimmer mit den entsprechenden Vorrichtungen vorhanden, die bei Bedarf belegt werden können.
Das Robert Koch-Institut schätzt das Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aufgrund der derzeitigen Sachlage weiterhin als gering ein. Die Kliniken setzen vor allem auf Prävention. Zum Beispiel gibt es im Eingangsbereich an den Klinikstandorten Aalen, Ellwangen und Mutlangen bereits ganzjährig aufgestellte Desinfektionsmittel-Spender. Da es sich um eine Tröpfcheninfektion handelt, spielt die Hände- und Flächenhygiene die größte Rolle, um eine Ausbreitung zu verhindern. Patienten, die mit Grippesymptomen in die Klinik kommen, werden gebeten, Mund- und Nasenmasken zu tragen. Personen, die Kontakt zu den Risikogebieten oder zu Personen hatten, die sich in den Risikogebieten aufgehalten haben, werden gebeten, sich vor Betreten der Klinik zu melden.
Die Bevölkerung wird darum gebeten, bei Verdacht auf eine Ansteckung oder bei vorhandenen Symptomen zuerst telefonisch mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen, unter der Telefonnummer: 07361 503 1900. Selbstverständlich steht das Gesundheitsamt auch bei weiteren Fragen zu Verfügung.
© Stadt Aalen, 16.03.2020