Coronavirus - Alle Informationen auf einen Blick

Wichtig: Für einen Besuch im Rathaus wird empfohlen, über die Homepage einen Termin zu vereinbaren. Andernfalls muss mit Wartezeiten gerechnet werden. Es herrscht FFP2-Maskenpflicht.

Angesichts der Coronavirus-Pandemie bittet die Stadt Aalen: Nehmen Sie die Verordnungen des Landes Baden-Württemberg ernst und gehen Sie nicht leichtfertig mit Ihrer Gesundheit und der Gesundheit Ihrer Mitmenschen um.
Vermeiden Sie unbedingt Ansteckungsrisiken, indem Sie die Hygieneregeln wie Händewaschen und Niesetikette beachten, Abstand halten und, wo notwendig, einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Der Bund und die Länder haben sich im März auf stufenweise inzidenzabhängige Lockerungen geeinigt. Fällt in einem Landkreis oder Stadtkreis die 7-Tage-Inzidenz stabil (also mindestens fünf Tage in Folge) unter 50, treten hier Lockerungen in Kraft. In Landkreisen und Stadtkreisen, in denen die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt, treten automatisch mit der sogenannten „Notbremse“ wieder Verschärfungen in Kraft. Mit „Landkreisen“ sind immer „Land- und Stadtkreise“ gemeint.

Die Erkenntnisse über die Mutationen des SARS-CoV-2-Virus geben weiterhin berechtigten Anlass zur Sorge. Die überwiegende Mehrzahl der Forschenden ist alarmiert, weil epidemiologische Erkenntnisse darauf hindeuten, dass die Virusmutanten aus Großbritannien (B.1.1.7) und Südafrika (Y501.V2) deutlich ansteckender sind als die bisherige Virusvariante. Die Folgen einer Verbreitung einer ansteckenderen Virusmutation würde die aktuelle Lage dramatisch verschärfen. Bei einer Verbreitung der Mutation würde das in nur vier Wochen eine Versechzehnfachung der Infektionen bedeuten. Statt aktuell täglich rund 1.600 Neuinfektionen in Baden-Württemberg würde das dann 25.600 tägliche Neuinfektionen bedeuten.

 

Aktuelle Maßnahmen des Landes gegen die Ausbreitung des Coronavirus

Das Land Baden-Württemberg hat die Corona-Verordnung bis zum 16. Mai verlängert. Zusätzlich setzt die Landesregierung mit der Anpassung der Corona-Verordnung die geplanten Änderungen des Infektionsschutzgesetzes bereits vor dessen Inkrafttreten um. Damit ergeben sich ab dem 19. April 2021 folgende Änderungen:

  • Schulen:
    • Grundsätzlich gilt für alle Klassenstufen: Wechselunterrichtsmodelle plus Testpflicht. Beim Wechselunterricht muss gewährleistet sein, dass die Abstände eingehalten werden und sich die unterschiedlichen Lerngruppen nicht begegnen.
    • Inzidenzunabhängige Testpflicht für Schüler*innen sowie Lehrkräfte im Präsenzbetrieb.
    • In Stadt- und Landkreisen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 200 über liegt, muss am übernächsten Tag auf Fernunterricht umgestellt werden. Die Notbetreuung in den Jahrgangsstufen 1 bis 7 sowie die Abschlussklassen und die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) G und K sind hiervon weiterhin ausgenommen.
    • Die Testpflicht gilt auch für den Besuch der Notbetreuung.
  • In Stadt- und Landkreisen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 200 über liegt, dürfen Kitas, Kindergärten und Kindertagesbetreuungen ab dem übernächsten Tag nur noch eine Notbetreuung anbieten.
  • Des Weiteren gelten in Stadt- und Landkreisen, in denen an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz über 100 liegt, ab dem übernächsten Tag folgende zusätzliche zu den bereits in Baden-Württemberg geltenden Regelungen:
    • Verschärfte Kontaktbeschränkungen: Treffen sind nur noch mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Person erlaubt. Die Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei weiterhin nicht mit. Die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts ist von dieser Einschränkung nicht betroffen.
    • Von 21 bis 5 Uhr gelten verpflichtende Ausgangsbeschränkungen. Die Wohnung oder Unterkunft darf nur für die folgenden Zwecke verlassen werden:
      • Zur Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum, insbesondere eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen.
      • Für Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Rechtspflege oder der Daseinsfürsorge oder -vorsorge dienen, sowie Veranstaltungen und Sitzungen der Organe, Organteile und sonstigen Gremien der Legislative, Judikative und Exekutive sowie Einrichtungen der Selbstverwaltung einschließlich von Erörterungsterminen und mündlichen Verhandlungen im Zuge von Planfeststellungsverfahren.
      • Versammlungen nach Artikel 8 Grundgesetz.
      • Veranstaltungen von Religions-, Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen.
      • Zur Berufsausübung, soweit diese nicht gesondert eingeschränkt ist, der Ausübung des Dienstes oder des Mandats, der Berichterstattung durch Vertreterinnen und Vertreter von Presse, Rundfunk, Film und anderer Medien.
      • Zur Wahrnehmung des Sorge- oder Umgangsrechts.
      • Zur unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen oder Minderjähriger oder der Begleitung Sterbender.
      • Zur Versorgung von Tieren, beispielsweise Gassi gehen.
      • Aufgrund ähnlich gewichtiger und unabweisbarer Gründe.
    • Bau- und Raiffeisenmärkte müssen schließen. 
    • Click&Collect bleibt für die geschlossenen Einzelhandelsbetriebe auch in der Notbremse weiterhin möglich. 
    • Wettannahmestellen müssen für den Publikumsverkehr schließen.
    • Für den nicht zu schließenden Einzelhandel gilt: Auf den ersten 800 Quadratmetern (m²) Verkaufsfläche darf sich pro 20 m² Verkaufsfläche nur ein Kunde aufhalten. Darüber hinaus darf sich nur ein Kunde pro 40 m² Verkaufsfläche aufhalten. In einem Ladengeschäft mit 600 m² Verkaufsfläche dürfen sich also maximal 30 Kund*innen aufhalten. Bei 1.200 m² Verkaufsfläche wäre das Limit bei 50 Kund*innen erreicht (800 m² = 40 Kundinnen und Kunden + weitere 400 m² = 10 Kundinnen und Kunden). 
    • Sport darf im Freien und geschlossenen Räumen nur noch kontaktlos alleine, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeübt werden. Auf weitläufigen Sportanlagen wie Golfplätzen oder Reitplätzen können auch mehrere Gruppen individualsportlich aktiv sein, wenn ausgeschlossen ist, dass sich die Gruppen untereinander begegnen.
    • Wer Friseurdienstleistungen wahrnehmen möchte, braucht den Nachweis eines tagesaktuellen negativen COVID-19-Schnelltests, einer Impfdokumentation oder eines Nachweises einer bestätigten Infektion im Sinne des § 4a der Corona-Verordnung.
  • Weitere Anpassungen der Corona-Verordnung:
    • Definitionen für geimpfte und genesene Personen (§ 4a)
    • Anpassungen bei den Testpflichten in unterschiedlichen Bereichen für geimpfte und genesene Personen.

Alle Informationen zur aktuellsten Corona-Verordnung der Landesregierung, auch in Bezug auf die Lockerungen nach Inzidenzwert oder zur sogenannten Notbremse, finden Sie hier.

Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung finden Sie hier.

 

Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 in der ab 19. April 2021 gültigen Fassung

Anlaufstelle bei Infektionsverdacht

Bei Verdacht auf eine Ansteckung oder bei vorhandenen Symptomen gelten die folgenden Telefonnummern als erste Anlaufstelle:

Geschäftsbereich Gesundheit, Landratsamt Ostalbkreis, Telefon: 07361 503-1900 oder per E-Mail unter: corona@ostalbkreis.de

Aktuelle Informationen des Landratsamtes Ostalbkreis finden Sie unter folgendem Link: www.ostalbkreis.de

oder

Landesgesundheitsamt Stuttgart, Telefon: 0711 904-39555

täglich zwischen 9 und 18 Uhr.

Weiter Informationen finden Sie auf der Website: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de

Kreisimpfzentrum im Ostalbkreis (KIZ) in der Ulrich-Pfeifle-Halle

Die Ulrich-Pfeifle-Halle auf dem Greutplatz in Aalen (© Stadt Aalen)

Das Kreisimpfzentrum hat seinen Betrieb am 22. Januar 2021 aufgenommen.

Wer wird zuerst geimpft?

  • Personen im Alter von 80 Jahren und älter
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal
  • Personal in der ambulanten Altenpflege
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko
  • Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht

Wie können Impftermine vereinbart werden?

Die Vergabe der Termine für die Prioritätsgruppen erfolgt ausschließlich über die Rufnummer 116 117 und die zugehörige Plattform www.impfterminservice.de. Die Stadt Aalen hat keinerlei Einfluss auf die Terminvergabe. Es gibt eine Warteliste, das heißt einen Rückruf-Service der Hotline, wenn wieder freie Termine vorhanden sind. Nähere Informationen finden Sie im zugehörigen Merkblatt.

Zusätzlich werden ab Ende April mobile Impfteams in den Aalener Teilorten Ebnat, Waldhausen sowie in Dewangen und Fachsenfeld eingesetzt, um eine Impfung gegen das Corona-Virus anzubieten. Dieses Angebot wird speziell für den impfberechtigten Personenkreis der über 80-Jährigen eingerichtet, die höchste Priorität für einen Impftermin haben.

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Teststationen in Aalen

Unten finden Sie eine Übersicht zum aller aktuellen Teststationen als Download.

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Schulbetrieb

In der ab 12. April gültigen Fassung der Corona-Verordnung heißt es in §14b:

(1) Untersagt sind

  1. der Unterrichtsbetrieb in der Präsenz sowie die Durchführung außerunterrichtlicher und anderer schulischer Veranstaltungen an den öffentlichen Schulen und den entsprechenden Einrichtungen in freier Trägerschaft,
  2. der Betrieb von Betreuungsangeboten der verlässlichen Grundschule, der flexiblen Nachmittagsbetreuung sowie der Horte an der Schule.

Die Tätigkeit außerschulischer Partner in der Schule ist nur insoweit zulässig, als die Tätigkeit Teil des nach den Absätzen 2 bis 11 zulässigen Schulbetriebs ist. Das Kultusministerium und das Sozialministerium können zur Durchführung abschlussrelevanter Prüfungsteile Ausnahmen von der Untersagung nach Satz 1 zulassen.

(2) Der fachpraktische Sportunterricht in Präsenz ist, auch soweit der Unterrichtsbetrieb nach den Absätzen 3 bis 11 zulässig ist, untersagt. Abweichend hiervon ist fachpraktischer Sportunterricht in Präsenz zur Prüfungsvorbereitung einschließlich der fachpraktischen Leistungsfeststellungen für die Schülerinnen und Schüler, die Sport als Prüfungsfach gewählt haben, mit der Maßgabe zulässig, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern durchgängig eingehalten wird. Betätigungen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, sind untersagt. Es ist gestattet, mit einem Mund-Nasen-Schutz nach § 3 Absatz 1 Sicherheits- oder Hilfestellung zu leisten.

(3) Die Untersagung nach Absatz 1 gilt nicht für:

  1. den Präsenzunterricht
    1. der Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 der Hauptschule, Werkrealschule, Realschule und Gemeinschaftsschule, die im Schuljahr 2020/21 die Abschlussprüfung ablegen,
    2. der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 2 des allgemein bildenden Gymnasiums, des beruflichen Gymnasiums und der Gemeinschaftsschule,
    3. der Schülerinnen und Schüler der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, die einen der unter Buchstaben a und b genannten Bildungsgänge in den entsprechenden Klassenstufen besuchen,
    4. der Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren Lernen, der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren anderer Förderschwerpunkte mit dem Bildungsgang Lernen sowie der Klassenstufen 9 und 10 in zieldifferenten inklusiven Bildungsangeboten, die sich auf ein nahtlos anschließendes Bildungsangebot vorbereiten,
    5. der Schülerinnen und Schüler der beruflichen Schulen, die im Schuljahr 2020/21 eine Abschlussprüfung ablegen, die zu einem Berufsabschluss oder einem allgemeinen Abschluss führt,
  2. die Durchführung schriftlicher und praktischer Leistungsfeststellungen, soweit diese für die Erfüllung der Mindestanzahl der Leistungsfeststellungen zwingend erforderlich sind,
  3. die Schulen am Heim an nach § 28 Kinder- und Jugendhilfegesetz für Baden-Württemberg anerkannten Heimen für Minderjährige, soweit die Schülerinnen und Schüler ganzjährig das Heim besuchen, sowie Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren mit Internat, die ganzjährig geöffnet sind,
  4. die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren mit anderen Förderschwerpunkten mit diesen Bildungsgängen,
  5. Einrichtungen nach § 14 Absatz 1 Nummer 3 und entsprechende Bildungsgänge an beruflichen Schulen in der Ressortzuständigkeit des Kultusministeriums; dies gilt für Klassen, die nicht Abschlussklassen sind, nur, soweit der Unterrichtsbetrieb nicht im Rahmen eines Onlineangebots durchgeführt werden kann und er unaufschiebbar ist,
  6. die Schulkindergärten.

Der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler nach Satz 1 Nummer 1 und Abschlussklassen in Bildungsgängen an beruflichen Schulen in der Ressortzuständigkeit des Kultusministeriums nach Satz 1 Nummer 5 findet im Wechsel zwischen Präsenz- und Fernunterricht statt; der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler nach Satz 1 Nummer 4 kann zur Wahrung eines Mindestabstands zu und zwischen den Schülerinnen und Schülern im Wechsel zwischen Präsenz- und Fernunterricht stattfinden. Über den Umfang und die Dauer der Präsenzphasen entscheidet die Schulleitung.

(4) Soweit Schülerinnen und Schüler in der Präsenz unterrichtet werden, sind für sie

  1. der Betrieb von Betreuungsangeboten der verlässlichen Grundschule, der flexiblen Nachmittagsbetreuung, der Horte an der Schule und der Ganztagsbetrieb sowie
  2. Spaziergänge und Ausflüge in die Natur in der Klassenzusammensetzung

zulässig.

(5) Für Schülerinnen und Schüler,

  1. die durch den Fernunterricht nicht erreicht werden oder
  2. für die aus anderen Gründen nach Einschätzung der Klassenkonferenz und Zustimmung der Schulleitung ein besonderer Bedarf besteht,

werden im Rahmen der vorhandenen Ressourcen Präsenzlernangebote eingerichtet. Dies gilt entsprechend für fachpraktische Unterrichtsinhalte an beruflichen Schulen, die im Fern-unterricht nicht vermittelt werden können.

(6) Sofern und soweit Präsenzunterricht stattfindet, erklären die Erziehungsberechtigten oder die volljährigen Schülerinnen und Schüler gegenüber der Schule, ob sie die Schulpflicht im Fernunterricht an Stelle des Präsenzunterrichts erfüllen möchten. Die Pflicht zur Teilnahme an schriftlichen Leistungsfeststellungen in der Präsenz kann auch bei einer Entscheidung gegen den Präsenzunterricht von der unterrichtenden Lehrkraft festgelegt werden. Wird keine Entscheidung getroffen, an Stelle des Präsenzunterrichts am Fernunterricht teilzunehmen, bestimmt sich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht nach den Regeln der Schulbesuchsverordnung. Die Entscheidung kann zum Ende des Schulhalb- oder Schuljahres sowie bei einer wesentlichen Änderung der Verhältnisse, beispielsweise des Pandemiegeschehens, mit Wirkung für die Zukunft geändert werden.

(7) Soweit kein Präsenzunterricht stattfindet, tritt an dessen Stelle ab der Klassenstufe 5 der Fernunterricht. Für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule werden analog oder digital Lernmaterialien durch ihre Lehrkräfte zur Verfügung gestellt.

(8) Ausgenommen von der Untersagung des Betriebs ist die Notbetreuung für teilnahmeberechtigte Schülerinnen und Schüler der Grundschule, der Klassenstufen 5 bis 7 der auf der Grundschule aufbauenden Schulen sowie aller Klassenstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, sofern und soweit sie noch nicht wieder am Präsenzunterricht teilnehmen können. Berechtigt zur Teilnahme sind Schülerinnen und Schüler,

  1. deren Teilnahme an der Notbetreuung zur Gewährleistung des Kindeswohls erforderlich ist,
  2. deren Erziehungsberechtigte beide in ihrer beruflichen Tätigkeit unabkömmlich sind oder ein Studium absolvieren oder eine Schule besuchen, sofern sie die Abschlussprüfung im Jahr 2021 anstreben, und hierdurch an der Betreuung gehindert sind oder
  3. die aus sonstigen schwerwiegenden Gründen auf eine Notbetreuung angewiesen sind.

Satz 2 Nummer 2 gilt auch, wenn eine Person alleinerziehend ist und sie die übrigen Voraussetzungen des Satz 2 Nummer 2 erfüllt. Alleinerziehenden gleichgestellt sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus zwingenden Gründen, zum Beispiel wegen einer schweren Erkrankung, an der Betreuung gehindert ist. Die Notbetreuung erstreckt sich in der Regel auf den Zeitraum des Betriebs der Einrichtungen, den sie ersetzt. Sie findet in der jeweiligen Einrichtung, die die Schülerin oder der Schüler bisher besucht hat, durch deren Personal und in möglichst kleinen und konstant zusammengesetzten Gruppen statt. Ausnahmen hiervon sind nur in besonders zu begründenden Fällen zulässig.

(9) Der Betrieb der Schulmensen und der gemeinsame Verzehr von Speisen durch Schülerinnen und Schüler sowie durch das an der Schule tätige Personal sind im Rahmen des Unterrichtsbetriebs in der Präsenz und der Notbetreuung in möglichst konstanten Gruppen unter Wahrung des Abstandsgebots von mindestens 1,5 Metern zwischen den Personen zulässig. Die Tische sind beim Schichtbetrieb zwischen den Schichten zu reinigen.

(10) Ausgeschlossen von der Notbetreuung und der Teilnahme am Schulbetrieb sind Schülerinnen und Schüler sowie Kinder,

  1. die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, soweit die zuständige Behörde nichts anderes anordnet,
  2. die sich innerhalb der vorausgegangenen zehn Tage in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war; dies gilt auch, wenn das Gebiet innerhalb von zehn Tagen nach der Rückkehr neu als Risikogebiet eingestuft wird, oder
  3. die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen.

(11) Ein Zutritts- und Teilnahmeverbot nach § 7 besteht in den Fällen von Absatz 10 nicht, sofern nach den Bestimmungen der Corona-Verordnung Absonderung oder der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne eine Pflicht zur Absonderung nicht oder nicht mehr besteht.

Eltern mit Bedarf an einer Notbetreuung für die Schulzeiten bzw. für die Zeiten der Schulkindbetreuung (Betreuungsbausteine der Stadt Aalen) können sich an die jeweiligen Schulsekretariate wenden. Die Schulen und die Stadt Aalen als Anbieter der Schulkindbetreuung werden ergänzend auch direkt die Eltern über das weitere Vorgehen informieren.

Nähere Infos vom Kultusministerium zum Schulbetrieb gibt es hier, zu Kitas hier.

Notbetreuung

Alle Kita-Träger in Aalen werden ab 21. April 2021 eine Notbetreuung einrichten. Die Notbetreuung soll ausschließlich dann in Anspruch genommen werden, wenn dies zwingend erforderlich ist, d.h. eine Betreuung auf keine andere Weise sichergestellt werden kann.

In folgenden drei Fallkonstellationen kann die Notbetreuung in Anspruch genommen werden:

  • Beide Erziehungsberechtigte (bei Alleinerziehenden dieser) sind durch ihre berufliche Tätigkeit oder des Studiums/Schulbesuches tatsächlich an der Betreuung gehindert und es steht keine andere Betreuungsperson zur Verfügung. Es kommt nicht darauf an, ob die berufliche Tätigkeit in Präsenz außerhalb der Wohnung oder im Homeoffice verrichtet wird oder ob die berufliche Tätigkeit in der kritischen Infrastruktur erfolgt.
  • Wenn das Kindeswohl dies erfordert
  • Aus anderen schwerwiegenden Gründen (z.B. pflegebedürftige Angehörige, schwere Erkrankung eines Elternteils, etc.)

Das Vorliegen der Punkte 1 oder 3 ist durch die Eltern der Kita schriftlich zu bestätigen. Der Kinderträger kann eine Bestätigung des Arbeitgebers von den Personensorgeberechtigten einfordern. Weitere Informationen erhalten die Eltern direkt in den jeweiligen Kindertageseinrichtungen.

Rathaus und Ortschaftsverwaltungen geöffnet

Seit Anfang März sind das Rathaus der Stadt Aalen und die Rathäuser in den Teilorten wieder für den allgemeinen Publikumsverkehr geöffnet. Für das Bürgeramt, das Standesamt, die Ortsbehörde (Rentenangelegenheiten) und die Abteilung für Zuwanderung und Flüchtlinge können Termine online vereinbart werden. Mit Wartezeiten muss derzeit gerechnet werden. Das Tragen einer FFP2-Maske beim Besuch ist Pflicht.

Wer sich vor seinem Besuch absichern möchte, kann sich beim jeweiligen Fachamt telefonisch oder per Mail melden.

Die folgenden städtischen Ämter sind erreichbar unter:

Bauordnungsamt bauordnungsamt@aalen.de

Telefon:
07361 52-1430

Bürgeramt buergeramt@aalen.de Telefon:
07361 52-1097
Standesamt standesamt@aalen.de Telefon:
07361 52-1004 / -1006 / -1007 / -1008
Abteilung für Zuwanderung und Flüchtlinge auslaenderamt@aalen.de Telefon:
7361 52-1029
Wohngeldstelle wohngeld@aalen.de Telefon: 07361
52-1255
Friedhofamt

gruenflaechenamt@aalen.de;

waldfriedhof@aalen.de

Telefon:
07361
52-1602
oder 52-1610
Bestattungsordner   Telefon: 07361 555600 oder 0162 2927837
Touristik-Service Aalen, Reichsstädter Straße 2, 73430 Aalen tourist-info@aalen.de Telefon:
07361 52-2358

Einsichtnahme in Planunterlagen für laufende Verfahren der Bauleitplanungen

Die Einsichtnahme in Planunterlagen zu Verfahren der Bauleitplanung ist, wie im Amtsblatt der Stadt Aalen bekannt gegeben, zu folgenden Zeiten im Rathaus Aalen, Marktplatz 30, 73430 Aalen möglich:

Montag bis Donnerstag 8.30 bis 11.45 Uhr, Montag bis Mittwoch 14 bis 16 Uhr, Donnerstag 15 bis 18 Uhr, Freitag 8.30 bis 12 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten können andere Termine zur Einsichtnahme in Planunterlagen vereinbart werden per E-Mail an stadtplanungsamt@aalen.de

Auskünfte werden ebenfalls im Stadtplanungsamt gegeben.

Weitere Informationen unter www.aalen.de/planungsbeteiligung

Kulturelle Einrichtungen / Senioren- und Jugendtreffs

Folgende kulturelle Einrichtungen der Stadt Aalen bleiben bis auf Weiteres geschlossen:

  • Theater der Stadt Aalen
  • Limesmuseum
  • Urweltmuseum
  • explorhino (nähere Informationen unter www.explorhino.de)
  • Museumsgalerie im Bürgerhaus Wasseralfingen
  • Galerie im Rathaus Aalen

Weitere Einrichtungen, die bis auf Weiteres geschlossen sind:

  • Begegnungsstätte Bürgerspital
  • Treffpunkt Rötenberg
  • Jugendtreffs in Aalen, Wasseralfingen und der Weststadt
  • Kino am Kocher im KubAA
  • Die städtische Musikschule bietet derzeit nur Digitalunterricht an. Das Sekretariat ist zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar. Für die Öffentlichkeit ist die Musikschule geschlossen.
  • Stadtbibliothek und ihre Außenstellen in Wasseralfingen, Unterkochen und Fachsenfeld.

    Die Ostalb-Onleihe (www.ostalb-onleihe.de) sowie alle Angebote der digitalen Bibliothek stehen wie gewohnt zur Verfügung.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.stadtbibliothek-aalen.de.

  • Der Volkshochschulbetrieb darf mit Ausnahme von Tanz-, Sport- und Yogakursen unter Beachtung der Abstands- und Hygieneauflagen fortgeführt werden, nähere Infos unter www.vhs-aalen.de

Sport- und Freizeitanlagen, Bäder, Wohnmobilstellplätze

Geschlossen sind bis auf Weiteres:

  • Limes-Thermen und das Hallenbad 
  • die städtischen Hallen
  • Kletterhalle bei der Ulrich-Pfeifle-Halle
  • Wohnmobilstellplatz im Hirschbach

Spiel- und Bolzplätze

Auf diesem Bild sind die Einschränkungen für Bolzplätze erläutert.
Eingeschränkte Nutzung der Spiel- und Bolzplätze (© Stadt Aalen)
  • Spielplätze und Bolzplätze bleiben unter Auflagen geöffnet, Abstands- und Hygieneregeln sind zu beachten.

Bestattungen

  • Die bisherigen Regelungen gelten unverändert weiter.
  • Religiöse Versammlungen sind weiterhin zulässig, Abstands- und Hygieneregeln sind zu beachten.
  • Bei Bestattungen innen und außen sowie in Trauerhallen gilt die Maskenpflicht (medizinische Masken).
  • In Bestattungshallen gilt die maximale Personenzahl, die anhand der Größe der Hallen festgelegt wurde. Nähere Informationen lesen sie im Infoblatt zum Download.

Die geltenden Regelungen für Bestattungen auf allen Aalener Friedhöfen finden Sie im Informationsblatt zum Download.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Amt für Umwelt, Grünflächen und umweltfreundliche Mobilität unter: Telefon: 07361 52-1319 oder per E-Mail unter: gruenflaechenamt@aalen.de

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Trauzeremonien und Hochzeiten

  • die Stadt Aalen hat für die Trauzeremonien Teilnehmerzahlen für die unterschiedlichen Trauräume festgelegt, die sich an der Größe der Räumlichkeiten orientieren.
  • Gemäß § 1b Abs. 2 Nr. 2 CoronaVO ist bei Eheschließungen die Anzahl der teilnehmenden Personen auf fünf Personen beschränkt. Die Standesbeamtin oder der Standesbeamte zählen zu den teilnehmenden Personen. Es können folglich neben dem Brautpaar noch zwei weitere Gäste zugelassen werden. Kinder der Eheschließenden zählen hierbei altersunabhängig nicht mit.

Kontakt zum Standesamt bei Fragen:
E-Mail: standesamt@aalen.de
Telefon:  07361 52-1004 / -1006 / -1007 / -1008

Veranstaltungen und Gedenkfeiern

Städtische Veranstaltungen müssen vorerst bis Anfang Juli abgesagt oder verschoben werden. Die neuen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben unter www.aalen.de

Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, können aber an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden.

Wochenmärkte

Geänderte Maskenpflicht auf den Wochenmärkten - Geänderte Regelungen aufgrund aktueller Landesverordnung

Nach Änderung der Corona-Verordnung des Landes zum 25. Januar 2021 wurde die Maskenpflicht auf Wochenmärkten genauer definiert.

Im Bereich der Wochenmärkte ist eine medizinische Maske oder ein Atemschutz, welcher die Anforderungen der Standards FFP2 oder vergleichbaren Standards erfüllt, zu tragen.

Für Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahren ist eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung ausreichend.

 

Abhol- und/oder Lieferservice der Gastronomie

Gastronomie Adresse Telefon  
Aposto Marktplatz 26 07361 5006262

Abhol- & Lieferservice 

Bierhalle An der Stadtkirche 3 07361 8129333

Abhol- & Lieferservice 

Bonanza Steakhouse

Radgasse 9 07361 6339666 Abholservice

Café Podium

Marktplatz 4 07361 889444 Abholservice
Café Schieber Spritzenhausplatz 24

07361 61539

Verkauf geöffnet

Enchilada

Marktplatz 26 07361 980698 Abhol- & Lieferservice

Feinkost Amorelli

An der Stadtkirche 11 07361 64432 Abholservice
Heimaat Café Helferstraße 2 0176 81311416 Abholservice

Pizzahaus Le Palme

Radgasse 10 07361 61556 Abholservice
Lucio Tapas Bar y Vino Beim Hecht 4 07361 9142175 Abholservice

Marmaris Imbiss

Rittergasse 18 07361 69430 Abholservice
Rosmarie Reichsstädter Str. 24 07361 9164151 Abhol- & Lieferservice
Orontes An der Stadtkirche 18 07361 973397 Abholservice

Verkaufsbus vor Puccini 

bietet Crêpes und Kaffee an

Folgende Service-Telefone der Stadt Aalen stehen Ihnen zur Verfügung

Haben Sie eine Frage zur Quarantäne oder Quarantäne für Mitarbeiter*innen?

07361 52-1155

Haben Sie Fragen zur Sperrstunde oder zum Alkoholausschank?

07361 52-1155

Haben Sie Fragen zu Veranstaltungen oder privaten Treffen?

07361 52-1155

Haben Sie Fragen zu Fördermitteln und Unterstützungsmaßnahmen von Unternehmen?

07361 52-1180

Aktion "Nette Toiletten"

Aufgrund der sechsten CoronaVerordnung der Landesregierung vom 1. November 2020 sind Gastronomiebetriebe geschlossen.

Öffentliche Toiletten stehen Ihnen in der Aalener Innenstadt zur Verfügung:

Rathaus Aalen        Marktplatz 30
Bahnhof Aalen  
Parkhaus Spitalstraße & Rathaustiefgarage 

 

 

 

Reisen

Der Ostalbkreis informiert Reisende angesichts der Corona-Pandemie über aktuelle Regelungen 

Bereits bei der Planung der Reise, vor allem ins Ausland, aber auch vor der Rückkehr, sollte man sich detailliert darüber informieren, ob das Reiseziel unter die vom Robert- Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiete fällt. Die betreffenden Gebiete sind tagesaktuell auf der Homepage des Robert Koch-Instituts zu finden. Dies empfiehlt das Landratsamt Ostalbkreis dringend und rät gleichzeitig von Reisen in solche Gebiete ab. 

Wer dennoch in ein Risikogebiet fährt, muss nach der Rückkehr nach Deutschland gemäß der Corona-Verordnung „Einreise-Quarantäne“ in häusliche Isolation. Das heißt, Urlauber müssen auf direktem Wege nach Hause fahren und sich direkt nach der Rückkehr für 14 Tage in Quarantäne begeben. Außerdem müssen sie sich unverzüglich beim Ordnungsamt ihrer Wohnortgemeinde melden. Bei Verstößen gegen diese Auflagen drohen Bußgelder von bis zu 5.000 Euro. Das gilt auch dann, wenn der Urlaubsort erst während der Reise zum Risikogebiet erklärt wird.  

Die 14-tägige häusliche Isolation kann nur dann vermieden werden, wenn am Urlaubsort ein Corona-Test und dazu ein ärztliches Attest in deutscher oder englischer Sprache erstellt wird, das mit der Rückkehr dem Ordnungsamt der Wohngemeinde vorzulegen ist. Fällt der Test negativ aus, hat das Ordnungsamt der Gemeinde die Möglichkeit, die Quarantäne zu beenden. Der Test darf frühestens 48 Stunden vor Wiedereinreise nach Deutschland gemacht werden. Die Voraussetzungen des Robert-Koch-Instituts für die Anerkennung der Testung sind ebenfalls auf der Homepage des Robert- Koch-Instituts zu finden.

Gleiches gilt für einen Corona-Test am Flughafen. Am Stuttgarter und am Frankfurter Flughafen, aber auch an vielen anderen Flughäfen besteht die Möglichkeit zur Testung und für ein ärztliches Attest. Das Ergebnis kann dann dem Ordnungsamt vorgelegt werden. Der Test kostet je nach Schnelligkeit 60 bis 180 Euro, zudem muss man teils einen Termin vereinbaren oder sich anmelden. 

Darüber hinaus gibt es grundsätzlich auch die Möglichkeit, sich im Ostalbkreis testen zu lassen. Dafür gelten aber bestimmte Voraussetzungen. Die häusliche Isolation muss dennoch strikt eingehalten werden. Reiserückkehrer, die Symptome entwickeln, können sich wegen einer Testung an ihren Hausarzt wenden. Für den direkten Weg zur vorher vereinbarten Testung darf die häusliche Quarantäne unterbrochen werden. Die Kosten für die Testung von Patienten mit Symptomen übernimmt grundsätzlich die jeweilige Krankenkasse. Freiwillige Tests sind grundsätzlich möglich, aber eine Kostenübernahme  bei einer Testung ohne Symptome ist in Baden-Württemberg noch nicht rechtlich geregelt, sondern noch in der politischen Entscheidungsphase. 

Die Corona-Hotline des Gesundheitsamts Ostalbkreis steht für Fragen montags bis freitags von 8 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 07361 503-1900 oder -1901 zur Verfügung.

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© Stadt Aalen, 16.03.2020