Smart City wird Realität

Begleiten Sie Andrea auf ihrem smarten Weg durch einen Tag in Aalen

7:30
Andrea steht auf, duscht, frühstückt und geht zur nahe gelegenen Bushaltestelle. Der digitale Screen zeigt ihr, wann der nächste Bus fährt. Sie muss nicht lange warten, ein neuer E-Bus rollt an, der sie emissionsfrei zur Arbeit bringt. Trotz Rush-hour gibt es keinen Stau, der Verkehr fließt dank intelligenter Verkehrsführung. Im Bus verlängert sie mit ihrem Smartphone die Bücher, die sie sich aus der Stadtbibliothek ausgeliehen hat – so spart sie sich heute den Weg dorthin – und eine Menge Zeit.

9:00
Andrea ist Produktmanagerin in einem großen Aalener Unternehmen, das als Hidden Champion gilt und internationale Standorte und Vertriebspartner hat. Auf ihrem Kalender stehen vormittags zwei Termine mit Australien und China. Zusammen mit den Geschäftspartnern in Melbourne und Beijing bespricht sie per Skype die neue Strategie zum Ausbau dieser Märkte. In der Frühstückspause besucht sie über ihr Smartphone kurz die virtuelle Sprechstunde ihrer Ärztin für ein Rezept, das ihr direkt aufs Handy geschickt wird.

12:30
Die Mittagspause verbringt Andrea mit zwei Kolleginnen in einem Café. Während sie auf ihren Imbiss wartet, nutzt sie mit ihrem Handy die neue Aalen-App und gibt über die Bürger-Interaktionsplattform der Stadtverwaltung ihre Meinung zur Einrichtung einer neuen Buslinie ab, die ihre Wohnung perfekt mit ihrer Arbeitsstelle verbinden würde. So hat sie direkten Einfluss auf die kommunalpolitischen Entscheidungs- und Stadtentwicklungsprozesse. Da es im Café am Marktplatz Gratis-WLAN gibt, kostet sie das kein eigenes Datenvolumen.

13:30
Am Nachmittag nimmt Andrea an einer virtuellen Schulung in ihrem Unternehmen teil. Der Leiter am Entwicklungsstandort Stuttgart führt die Funktionsweisen eines neuen Produktes vor, um dessen Vermarktung sich Andrea zukünftig kümmern soll. Danach schließt sie die Arbeit an einer Broschüre für den deutschsprachigen Markt ab, in die sie noch die Korrekturen von Kollegen aus Österreich und der Schweiz übernimmt – ein interaktives Tool, das ein paralleles Mitarbeiten aller Beteiligten am selben Dokument ermöglicht, macht es ihr leicht.

18:30
Nach der Arbeit gönnt sie sich einen Bummel durch die Innenstadt, ehe sie ihre Freundin Kathrin trifft, die aus Stuttgart anreist und mit Andrea essen gehen möchte am liebsten indisch. Andreas Aalen-App zeigt ihr Lokale mit indischen Speisen. Kathrin ist mit ihrem Auto inzwischen in der Stadt angekommen und wird per App zu einem Parkhaus mit freien Plätzen in unmittelbarer Nähe des Lokals geleitet, dessen Standort ihr Andrea per Smartphone mitgeteilt hat. Die Parkgebühren werden per App digital beglichen.

19:30
Nach dem Essen muss Kathrin zu ihrem Termin. Andrea geht weiter zu ihrem E-Learning-Kurs in der VHS, die ihr Bildungsangebot mit virtuellen Dozenten erweitern konnte. Markus, ein anderer Kursteilnehmer bringt sie danach in seinem Elektroauto nach Hause. Sie halten an einer der vielen E-Zapfsäulen, um das Auto aufzuladen, und kaufen noch ein paar Sachen im Supermarkt nebenan ein.  Die Produkte, die Andrea braucht, ruft sie auf ihrem Phone ab – ihr Smart Home hat ihr eine Liste erstellt, was im Kühlschrank fehlt. Zuhause angekommen, öffnet sie die Haustür mit eingebautem Scanner per Fingerabdruck. Die Wohnung hat trotz hochsommerlicher Temperaturen angenehme 21 Grad, denn vor ihrem Kurs hat sie mit zwei Fingertipps per App die Rollläden heruntergefahren und ihre Klimaanlage aktiviert.