Förderprogramme

Energieeffizientes Bauen und Sanieren wird von der öffentlichen Hand bezuschusst. Auch die Investition in eine effiziente Heiztechnik kann unter bestimmten Voraussetzungen staatlich gefördert werden.

Auf dieser Seite finden Sie einen Auszug relevanter Förderprogramme. Sollten Sie Fragen zu diesen Programmen haben, dann wenn Sie sich bitte an die jeweiligen Kontaktstellen.

Zu den Förderprogrammen berät kostenfrei und neutral hier das EKO - Energie- und Klimaschutzberatung des Ostalbkreises. Telefonische Auskunft und die Möglichkeit der Terminvereinbarung unter: 07173-185516.

Internetseiten des EKO: www.energiekompetenzostalb.de

Förderprogramme im Energiebereich für Wohngebäude

(© Stadt Aalen)

Auf der Internetseite des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg finden Sie alle relevanten Förderprogramme des Landes Baden-Württemberg und des Bundes in den Bereichen Altbaumodernisierung und Einsatz Erneuerbarer Energien.

Nähere Informationen: Förderprogramme

Energieberatung im Ostalbkreis

(© EKO Böbingen)

Beratung im EKO Energieberatungszentrum kostenlos (Terminvereinbarung notwendig!), in Kooperation mit der Verbraucherzentrale.

www.verbraucherzentrale-energieberatung.de


Kontaktadresse:
EKO
EnergiekompetenzOstalb e.V.
Dr. Schneider-Str. 56, 73560 Böbingen
Tel. 07173/185516, Fax: 185517

info@energiekompetenzostalb.de

www.energiekompetenzostalb.de

Fördermittel der L-Bank Baden-Württemberg

(© L-Bank Baden-Württemberg)

Private Hauseigentümer, die mit erneuerbaren Energien heizen wollen, erhalten ein Förderdarlehen. Damit können Sie die Heizungsanlage und deren Einbau finanzieren. Gefördert werden zum Beispiel solarthermische Anlagen, Biomasseanlagen oder Wärmepumpen.

Die KfW Bankengruppe stellt der L-Bank für dieses Programm günstige Refinanzierungsmittel zur Verfügung.

Gefördert wird der Einbau von Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien.

Förderfähige Anlagen:

  • Solarthermische Anlagen zur Warmwassererzeugung und/oder Raumheizung
  • Biomasseanlagen, zum Beispiel mit Holzpellets, Holzhackschnitzeln, Biokraftstoffen
  • Holzvergaser-Zentralheizungen
  • Effiziente Wärmepumpen
  • Einzelanlagen zur Wärmeversorgung mit Kraft-Wärme-Kopplung (auch auf Basis fossiler Brennstoffe)

Weitere Informationen unter: Wohnen mit Zukunft: Erneuerbare Energien

Fördermittel der BAFA

Logo BAFA
Logo (© BAFA)

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zahlt attraktive Zuschüsse für die Nutzung von erneuerbaren Energien (Biomasse & Solarthermie) und für die Installation von Wärmepumpen. Zusätzlich werden der Einbau besonders effizienter Heizungen samt Maßnahmen zur Optimierung des gesamten Heizsystems und auch die "Nachträglichen Optimierung“ für bereits geförderte Heizungsanlagen bezuschusst.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: Heizen mit Erneuerbaren Energien


TIP: Informieren Sie sich noch in der Planungsphase, ob alle Fördervoraussetzungen erfüllt werden und wann der Förderantrag zu stellen ist. Bei Fragen erhalten Sie telefonische Auskunft unter: 06196-908-1625.

 

Fördermittel der KfW

Logo KfW
Logo (© KfW)

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt zinsgünstige Sanierungskredite und Investitionszuschüsse für die Durchführung von energetischen Sanierungsmaßnahmen (wie z. B. Dämmung, Heizungserneuerung, Fensteraustausch, Lüftungseinbau) für Gebäude mit Bauantrag/Bauanzeige vor dem 01.01.1995. Dies gilt sowohl für einzelne als auch kombinierte Maßnahmen. Jede Privatperson kann dieses Förderprogramm nutzen, wenn sie als Eigentümer eines Ein- und Zweifamilienhauses oder einer Eigentumswohnung Sanierungs- bzw. Umbaumaßnahmen plant oder eine frisch energetisch sanierte Wohnimmobilie erwirbt.

Auch die KfW fördert erneuerbare Energien für das Eigenheim, wenn ein energetischer Mindeststandard bei der energetischen Sanierung erreicht wird.

Telefonische Beratung zu allen Förderprogrammen der KfW erhalten Sie von Montag bis Freitag von 08:00 - 18:00 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 539 90 02.

Umfassende Informationen den den KfW-Förderprogrammen finden Sie unter den nachstehenden Links.

Klimaschutz-Plus-Programm Baden-Württemberg

Logo Klimaschutz-Plus
Logo (© Klimaschutz-Plus)

Nach dem Klimaschutzgesetz sollen die in Baden-Württemberg verursachten Treibhausgasemissionen bis 2020 um mindestens 25 Prozent und bis 2050 um 90 Prozent (im Vergleich zu 1990) gesenkt werden. Dies können wir nur erreichen, wenn wir Energie effizienter nutzen und bei Strom und Wärme Energie einsparen. Dafür müssen wir vor allem beim Gebäudebestand ansetzen.

Die Wärmeversorgung soll bis 2050 klimaneutral sein. Deshalb muss der heutige Wärmebedarf – insbesondere im Gebäudesektor – konsequent reduziert werden. Den verbleibenden Wärmebedarf sollen künftig erneuerbare Energien decken. Um diese im Land konsequenter zu nutzen, müssen die Infrastrukturen darauf ausgerichtet und optimiert werden.

Kommunen, Unternehmen, kirchliche Einrichtungen und Vereine tragen dazu bei, dieses Ziel umzusetzen. Um sie dabei zu unterstützen, legt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg das Programm „Klimaschutz-Plus“ im Jahr 2015 erneut auf.

Das Programm fördert Investitionen in die energetische Sanierung der Gebäudehülle und der technischen Gebäudeausstattung, in die Wärmegewinnung aus erneuerbaren Energien und zur Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung. Bezuschusst werden Vorhaben in bestehenden kommunalen und kirchlichen Einrichtungen sowie gewerblich genutzten Immobilien. Pro eingesparter Tonne CO2 werden bis zu 50 Euro an Fördermitteln gezahlt.

Das Programm besteht aus drei Säulen:

  • ein CO2-Minderungsprogramm,
  • ein Struktur-, Qualifizierungs- und Beratungsprogramm (im allgemeinen Teil nur Beratungsprogramm) und
  • Modellprojekte.

Zuschüsse können im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel gewährt werden.

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