Die Friedensradtour der DFG VK führt durch den Ostalbkreis. Sie setzt Zeichen gegen Atomwaffen und für zivile Konfliktlösung. Anlass sind die Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki – doch die Veranstalter betonen: Erinnern allein genügt nicht. Aus der Geschichte müssen Konsequenzen gezogen und Atomwaffen endlich verboten werden.
11:00 Uhr Begrüßung am Ginkgo aus Hiroshima
Auf der Schillerhöhe werden die Radlerinnen und Radler am Ginkgo aus Hiroshima – einem Ableger des Baumes, der die Explosion überlebte – vom evangelischen Pfarrerehepaar Richter begrüßt. Der Ort steht symbolisch für Überleben, Hoffnung und die Verpflichtung, atomare Aufrüstung zu überwinden. Die Malaktion „Schatten von Hiroshima“ erinnert an die Opfer und mahnt zum Verbot aller Atomwaffen.
12:00 Uhr Marktplatz: Hände, die ein Gewehr zerbrechen
Auf dem Bahnhofsvorplatz wird das große, aufblasbare Logo der DFG VK aufgebaut: Hände, die ein Gewehr zerbrechen. Damit rückt die Tour ein zentrales Thema in den Fokus: Kriegsdienstverweigerung als mutiger, gewaltfreier Beitrag zu Frieden und Menschenrechten.
Die Friedensradtour – ein Signal aus der Zivilgesellschaft
Die Tour verbindet lokale Gruppen, Gemeinden und Friedensinitiativen. Willi Rester, Organisator der Tour erklärt: „Jeder Krieg ist ein Verbrechen. Wir weigern uns zu töten und beraten junge Menschen die den Kriegsdienst verweigern wollen.“
Die Tour erinnert auch an die Opfer der Atombomben, macht die fortbestehende Gefahr nuklearer Abschreckung sichtbar und fordert eine konsequente Abrüstungspolitik. Die DFG VK unterstreicht: Atomwaffen schützen nicht – sie bedrohen. Sicherheit entsteht nur durch ihre vollständige Abschaffung und fordert Deutschlands Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag.