Integration beginnt bei jedem Einzelnen. Zukunft gibt es nur gemeinsam!

Oberbürgermeister Thilo Rentschler begrüßte am Samstag rund 100 Teilnehmer der Projektbörse Integration.

In seiner Einleitung wies er auf die wichtige Rolle der Kommunen bei der Integration hin. „An dieser Stelle sind die Städte gefragt. Wir müssen dafür sorgen, dass die Bürgerkriegsflüchtlinge nach der Erstaufnahme möglichst dezentral untergebracht werden. Denn nur so kann Integration gelingen.“, sagte Oberbürgermeister Rentschler.

Aktuell habe der Landkreis zusammen mit der Stadt dafür die ehemalige Hofackerschule in der Gartenstraße umbauen lassen. Dort sollen rund 30 Asylsuchende bzw. Bürgerkriegsflüchtlinge untergebracht und betreut werden.

Doch Landkreis und Stadt können die anstehenden Aufgaben nicht alleine stemmen, dafür sei auch ehrenamtliches Engagement notwendig. Er dankte an dieser Stelle der Diakonie und der Caritas, dem Interkulturellen Garten, dem  Freundeskreises Asyl, dem DRK und dem bisherigen Integrationsbeauftragen, Herrn Felgenhauer, für ihr Engagement.

Er dankte auch den angereisten Projektgruppen, die sich alle für den Integrationspreis von Evangelischer Landeskirche und Diakonie Württemberg beworben hatten.

Oberbürgermeister Rentschler hob hervor, dass die Diakonie ein wichtiger Partner in allen Feldern der Integration sei. Seit Jahren lobt das Diakonische Werk zusammen mit der Landeskirche diesen Preis aus.

Mit interessanten Gesprächen, einem Impulsvortrag „Unsere Zukunft ist gemeinsam“ von Herrn Saliou Gueye aus Ulm und einer Diskussionsrunde endete die Projektbörse im Rathaus am Samstagnachmittag.

© Stadt Aalen, 01.10.2014