Jugendforum in Dewangen sammelt viele Impulse der Jugendlichen ein

Erstes Jugendforum in Dewangen ist gut besucht: OB Rentschler stellt sich den Fragen der 13- bis 17-Jährigen

Jugendforum sammelt viele Impulse der Jugendlichen ein
Jugendforum sammelt viele Impulse der Jugendlichen ein (© Stadt Aalen)

Die Resonanz der Jugendlichen beim ersten Jugendforum in Dewangen war positiv – und vielköpfig. OB Thilo Rentschler animierte die Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren, sich in die kommunalen Themen einzubringen. „Wir wollen euch für die differenzierte Palette der Kommunalpolitik begeistern“, sagte er. Schließlich sei die kommunale Selbstverwaltung ein „Schatz mit vielen Facetten“. Dabei gehe es um eine nachhaltige Entwicklung. „Ihr sollt mitmachen, weil ihr mit allem leben müsst“, fügte Rentschler hinzu.

Das Amt für Soziales, Jugend und Familie hatte gemeinsam mit der Stabsstelle für Chancengleichheit, demografischen Wandel und Integration das Jugendforum organisiert. „Das ist kein Wünsch-Dir-was-Konzert“, sagte Stadtteiljugendreferent Reiner Peth. All das, was die Jugendlichen beim Forum am Runden Tisch notiert haben, geht in die nächsten Runden und wird dort vertieft. Mögliches und Sinnvolles werde weiterverfolgt.

Jugendforum sammelt viele Impulse der Jugendlichen ein
OB Thilo Rentschler im Dialog mit den Jugendlichen (© Stadt Aalen)

Mitreden und Mitmachen – frisch von der Leber weg. Unter diesem Motto legten die Jugendlichen los. Dewangens Ortsvorsteherin Andrea Zeißler freut sich über den Start der Jugendbeteiligung in Dewangen und sie appellierte: „Nutzt die Chance, den OB mit Fragen zu löchern.“ Katja Stark, Amtsleiterin für Jugend, Soziales und Familie, gab zu Beginn die Steilvorlage und verweist auf die Gemeindeordnung: „Eine Gemeinde muss Jugendliche und soll Kinder beteiligen.“ Man wolle bei den Jugendforen miteinander in Dialog treten. Jan Grau, als Streetworker für die Mobile Jugendarbeit zuständig, sagte: „Kommunalpolitik begegnet euch im Alltag ständig.“

Beim Interview mit OB Thilo Rentschler prasseln die Fragen nur so los. Es geht um Fahrradwege für Mountainbiker, um den Radwege-Ausbau. Ein jugendlicher Feuerwehrmann wünscht sich einen eigenen Raum im Feuerwehrgerätehaus. Es geht aber auch um einen funktionierenden ÖPNV und um ein wünschenswertes Mehr-Angebot beim „Fifty-fifty-Taxi. Nach diesem Auftakt begannen die Arbeitsphasen am Runden Tisch. Was gefällt mir in Aalen und in Dewangen? Was möchte ich verbessern? Heiß wird diskutiert an den Runden Tischen, aufgeschrieben und zusammengefasst. Immer wieder wird bei OB Rentschler auch nachgefragt, der von Tisch zu Tisch geht.

Die Vorschläge sind vielfältig. Ein Pfandsystem für Mehrwegbecher wird postuliert, bessere Busverbindungen werden genannt. „Klasse, dass es einen Unverpackt-Laden in Aalen gibt“, heißt es in einer Gruppe. Geregelte Öffnungszeiten und klare Regeln fürs Dewanger Jugendzentrum werden in den Raum gestellt. Darts und Tischkicker sollen dort Einzug halten.

Reiner Peth fasste zusammen, wie es weitergeht. „Wir werden die Vorschläge weiter vertiefen im Verbund mit den Jugendbeauftragten“, sagte er. Der OB ist mit dem Start der Jugendforen-Reihe hochzufrieden: „Das war eine lebendige Veranstaltung ganz ohne Scheu“, lobte er die teilnehmenden Jugendlichen. „Die Stadt Aalen nimmt ihren Auftrag zur Jugendbeteiligung sehr ernst.“

Kontaktperson für Fragen, Anregungen und Vorschläge ist Harald Wirth, Telefon: 07361 52-1211, oder E-Mail: amtfuersoziales@aalen.de