Landtagswahl am Sonntag, 26. März 2006 - Informationsserie Nr. 3

Ja! Eine wesentliche Neuerung im Landeswahlrecht bedeutet die Abschaffung der amtlichen Wahlumschläge bei der Urnenwahl, wie dies bereits bei Europa- und Bundestagswahlen praktiziert wird. Als Gründe werden Verfahrensvereinfachung, Kostenersparnisse und Umweltgesichtspunkte (Ersparnis von Papier-, Energie- und Entsorgungsaufwand) angeführt. Der Regelung liegt die Überzeugung zugrunde, dass die Verwendung von Wahlumschlägen zur Wahrung des Wahlgeheimnisses nicht erforderlich ist. Gefordert ist allerdings der Wähler, der den Stimmzettel so zusammenfalten muss, dass bei der Abgabe von Umstehenden nicht erkannt werden kann, wie er gewählt hat. Die Art der Faltung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Der gefaltete Stimmzettel ist in die Wahlurne zu werfen.
© Stadt Aalen, 21.03.2006