„Gefährdete Autoren lesen“ - Das sind Lesungen von Schriftstellerinnen und Schriftstellern, die leidvolle Erfahrungen mit autoritären Regimen gemacht haben. Genau wie der in Aalen aufgewachsene Christian Friedrich Daniel Schubart. Im Rahmen dieser Reihe freuen wir uns auf die Lesung mit Volha Hapeyeva, die am Dienstag, 16. Juni um 19:30 Uhr bei uns zu Gast sein wird. Der Abend ist eine Veranstaltung der Schubart-Gesellschaft in Kooperation mit Lit. Die Stadtbuchhandlung.
Seit den Protesten in Belarus im Jahr 2020 haben viele oppositionelle Intellektuelle das Land verlassen. Was macht das Leben im Exil mit der Identität und Sprache? Mit dieser Frage setzt sich Volha Hapeyeva in ihrem Werk „Wörterbuch einer Nomadin“ auseinander.
Die Autorin legt ein ebenso poetisches wie persönliches und politisches „Wörterbuch“ über ihre Nomadenjahre zwischen Belarus, Deutschland, Kreta und Japan vor. Vermeintlich unscheinbare Wörter sind der Ausgangspunkt ihrer Erzählung und eröffnen neue Perspektiven.
Volha Hapeyeva, geboren 1982 in Minsk ist Lyrikerin, Autorin, Übersetzerin, Künstlerin und promovierte Linguistin. Für ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a. den Wortmeldungen-Literaturpreis 2022 und den manuskripte-Preis 2025.
Vorverkauf für € 16,- im Buchladen, per Mail an info@litstadtbuchhandlung.de, telefonisch und per WhatsApp unter 0 73 61 52 58 711 oder als DM bei Instagram.
Buchcover Wörterbuch einer Nomadin Rechte: Droschl Verlag