Mit Karl Troßbach endet eine Ära

Im Rahmen einer Feierstunde im kleinen Sitzungssaal des Rathauses hat Oberbürgermeister Martin Gerlach am Mittwoch, 29. Mai 2013 gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen, Stadträten und Wegbegleitern Touristik-Chef Karl Troßbach in den Ruhestand verabschiedet. Nach über 40 Jahren Dienstzeit bei der Stadt Aalen geht damit eine Ära zu Ende.

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Mit über 45 Jahren im Dienste der Bürgerschaft und davon über 40 Jahren bei der Stadt Aalen bezeichnete Oberbürgermeister Martin Gerlach den scheidenden Troßbach als einen der erfahrensten Amtsleiter, den die Stadt je gesehen habe. „Diese vier Jahrzehnte waren geprägt von erfolgreicher Arbeit und stetigem Aufstieg innerhalb der Mannschaft unseres Verwaltungsschiffes. In all den Jahren war Ihnen keine Aufgabe zu viel und kein Weg zu weit. Unter Ihrer Amtsleitung hat sich die Tourismusarbeit und das Standortmarketing in Aalen professionalisiert und Vieles, was wir heute als selbstverständlich ansehen, wurde durch Sie ins Leben gerufen. Die Städtepartnerschaften lagen Ihnen besonders am Herzen und Sie haben für deren Gedeihen und die Völkerverständigung sehr viel geleistet.“ Nicht umsonst sei er im Jahre 1993 zum Ehrenbürger von Christchurch ernannt worden. „Ich habe Sie einmal den Grandseigneur der Reichsstädter Tage genannt. Dieses Jahr mitgezählt sind es genau 35 Stadtfeste, die unter Ihrer Federführung zustande gekommen sind. Mit Ihrem Ausscheiden am heutigen Tage geht eine weitere Ära im Rathaus Aalen zu Ende. Für die vielen Jahrzehnte im Dienste der Stadt Aalen darf ich Ihnen im Namen des Gemeinderates, der Bürgerinnen und Bürger von Aalen aber auch ganz persönlich gratulieren und Ihnen meinen Dank und meine Anerkennung aussprechen.“ Der Vorsitzender des Personalrats, Michael Stäbler, betonte, dass die jahrzehntelange Tätigkeit für die Stadt Aalen herausragend sei und diesen unweigerlich an viele Entwicklungen im Haus binde. "Sie sind in Ihrem Berufsleben noch ein Zeitzeuge des Zusammenschlusses von Aalen mit Wasseralfingen gewesen. Unter Ihrer Ägide ist der Tourismus in Aalen aufgeblüht. Ihnen ging es immer um die weitere positive Darstellung der Stadt mit ihren touristischen Leuchttürmen. Sie hatten die besondere Gabe, neue Ideen zu entwickeln, aber auch die Kraft und Standhaftigkeit, diese Projekte umzusetzen. Außerdem haben Sie dafür gesorgt, dass weit über die Region hinaus bekannt ist, dass Aalen am östlichen Rande Württembergs charmant ist und nichts von schwäbisch Sibirien hat."
© Stadt Aalen, 29.05.2013