Närrische Gäste im Aalener Rathaus

Essinger Haugga-Narra überraschen OB Rentschler

Unter lautstarker Begleitung des Essinger Fanfarenzugs haben die Haugga-Narra die Aalener Stadtverwaltung besucht. Angeführt von der Essinger Prinzessin Carolin I. zog die lustige Truppe in den ersten Stock ein, wo Präsident Prof. Dr. Dieter Bolten auf die Aalener Lokalpolitik Bezug nahm.

Es wurde gesungen, geschunkelt und politisiert. OB Rentschler, eingerahmt vom Elferrat der Essinger Haugga Narre. (© Stadt Aalen)

„Im Rathaus isch des Dreigestirn OB – Heim-Wenzler, Fehrenbacher jetzt klar definiert, der Vergleich zu Bauer, Prinz ond Jungfrau wird nicht moniert“ stellte Bolten unter Applaus der Narren fest. Dem OB swerde mit einem Turbolader der Ritt auf der dünnen Rasierklinge gelingen.

„Dann wird der Weg frei, er wird zum Tilo Düsentrieb ond alle Leit, sogar dia Schwarze haben ihn dann lieb“.  Mit Humor griff Bolten in seinen Reimen aktuelle Themen in Aalen auf, vom Minikreisel in Eiform über den Sperrbezirk, Schultoiletten und Gemeinschaftsschule, den VfR und die Parksituation bei Heimspielen. Mit dem Geld, das Aalen als Blitzerstadt einnehme, könne das Stadion ausgebaut werden, „.... gezielt, bis der VfB ond Heidenheim nächste Saison dort spielt“.

Gruppenbild mit einem donnernden haugga narre: OB Rentschler an der Seite von Prinzessin Carolin I. (© Stadt Aalen)

Oberbürgermeister Rentschler dankte den Haugga-Narra für den Besuch und schunkelte zu Essinger Fastnachtsliedern kräftig mit. Er lobte die guten Beziehung zu Essingen und bedauerte, dass die Rems nicht bei Aalen entspringe. „Sonst könnten wir mitmachen bei der Landesgartenschau an der Rems. Aber vielleicht fällt mir bis zum nächsten Jahr, wenn Ihr wieder kommt, eine Lösung ein.“  Mit Brezeln, Sekt und Kaffee gestärkt, zogen die Haugga-Narra weiter zum nächsten Einsatz im Landratsamt.

© Stadt Aalen, 03.03.2014