Neue Leiterin der Gebäudewirtschaft begrüßt

Ulrike Graf ist am Dienstag, 9. Juli 2013 im Rahmen einer kleinen Feierstunde von Erster Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler, ihren neuen Kolleginnen und Kollegen sowie Vertretern des Gemeinderats begrüßt und offiziell in ihr neues Amt eingesetzt worden.

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Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler hieß Ulrike Graf herzlich willkommen in Aalen. „Aalen ist die Hauptstadt der Region, es freut mich besonders, dass Sie den Grenzübertritt von Bayern wagen. In der Gebäudewirtschaft übernehmen Sie einen breiten Verantwortungsbereich. Dieser umfasst sowohl die Verantwortung über die technische Gebäudebewirtschaftung als auch die kaufmännische Abteilung.“ Hauptaufgabe werde es sein, die rund 200 städtischen Gebäude instandzuhalten, auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Die Schulentwicklung werde ein wichtiges Thema sein, bei dem es zunächst darum gehe, ein sinnvolles Konzept zu erarbeiten. Die Erfahrungen in Erlangen könne sie hier bestens einfließen lassen. Außerdem stehe die Immobilienstrategie der Stadt Aalen noch am Anfang. Diese gelte es weiterzuentwickeln und ein Konzept für den Gemeinderat zu erarbeiten. „Ihr Amt ist für eine große Bandbreite an Aufgaben verantwortlich, aber Sie haben auch einen gewissen Handlungsspielraum. Nutzen Sie diesen, um das beste Ergebnis für die Stadt Aalen zu erzielen.“ Anschließend dankte Heim-Wenzler Rudolf Kaufmann, der längere Zeit zusätzlich die kommissarische Leitung der Gebäudewirtschaft übernommen hatte. Ihm ist es gelungen, dem Team in der schwierigen Übergangszeit Ruhe und Rückhalt zu geben. Ebenso habe Abteilungsleiterin Corinna Stephan unheimlich viel geleistet in der Umbruchzeit. Ulrike Graf dankte für den herzlichen Empfang. „Ich bin überzeugt von Aalen. Seit Januar steht für mich fest, dass Aalen Chancen schafft und jetzt möchte ich hier Zukunft schaffen. Mein Anspruch ist eine neue Ausrichtung der kommunalen Liegenschaften, da diese das Kapital einer Stadt sind. Es gilt, die Liegenschaften nach demografischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu betrachten. Dabei sollen nicht nur funktionale Aspekte, sondern auch architektonische Ansprüche eine Rolle spielen. Die Baukultur der Stadt soll transparent und nachvollziehbar gemacht werden. Veränderungen sind notwendig und die Akteure müssen bereit sein, auf neues einzugehen.“
© Stadt Aalen, 09.07.2013