OB Gerlach bleibt Präsident des Heilstollen-Verbands

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OB Martin Gerlach wird weitere drei Jahre als Präsident an der Spitze des Deutschen Heilstollen-Verbands stehen. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung am vergangenen Wochenende in Bad Grund standen neben den Wahlen die anstehenden Klimamessungen an den Heilstollenstandorten im Mittelpunkt der Beratungen. Laut Geschäftsbericht aller 10 Mitgliedsorte des Verbandes wurden im vergangenen Jahr rd. 20.000 Anwendungen zur Heilstollenkur verzeichnet. Davon entfallen über 5.000 Stolleneinfahrten auf den Heilstollenkurbetrieb in Aalen. Die Hauptbemühungen des Verbandes bleiben weiterhin die Qualitätssicherung des Kurangebotes untertage. Hierzu nehmen neben Aalen noch weitere 7 Orte in den Jahren 2011 und 2012 wieder an einer einjährigen Messreihe der Luftqualität in den Therapie-Einrichtungen teil. In den beiden Orten Bad Grund und Bad Fredeburg-Schmallenberg wurden die einjährigen Messreihen bereits durchgeführt, nach dem dort die staatliche Prädikatisierung „Ort mit Heilstollenkurbetrieb“ den Nachweis der Luftqualität forderte. Auch die Landesregierungen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben zwischenzeitlich ihre Kurortegesetze bzw. Kurverordnungen um den Begriff „Orte mit Heilstollenkurbetrieb“ ergänzt. Damit hat Bad Grund (Harz) das neue Kurort-Prädikat bereits erhalten und in den beiden Sauerland-Orten Ennepetal und Bad Fredeburg laufen derzeit die Anerkennungsverfahren. In Bayern hoffen die Orte Bodenmais und Pottenstein und in Thüringen die Heilstollen in Saalfeld und Schmiedefeld, dass auch dort die gesetzlichen Voraussetzungen zur Prädikatisierung ihrer Heilstollen noch geschaffen werden.
© Stadt Aalen, 04.05.2010