Oberbürgermeister Martin Gerlach verabschiedet

Am Mittwoch, 18. September wurde Oberbürgermeister Martin Gerlach in der vollen Stadthalle festlich aus seinem Amt verabschiedet. Regierungspräsident Johannes Schmalzl war Hauptredner des Festakts und hatte neben seinen guten Wünschen den endgültigen Förderbescheid des Landes Baden-Württemberg für den Bau des Innovationszentrums über 5,25 Millionen Euro im Gepäck.

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Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler eröffnete den Abend, der von Saxmania musikalisch umrahmt wurde. Sie begrüßte Regierungspräsident Schmalzl, Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter, Landtagsabgeordneten Winfried Mack, Landrat Klaus Pavel, die vielen Mitglieder des Gemeinderats sowie Vertreter von Firmen, Behörden, Vereinen, Kirchen und sonstigen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Besonders freute sie sich, dass die Bürgermeister aus den Partnerstädten Cervia, Tatabánya und Saint-Lô, Roberto Zoffoli, Csaba Schmidt und Hélène D’Aprigny den langen Weg nach Aalen angetreten hätten. Sie dankte Oberbürgermeister Martin Gerlach für den freundlichen Empfang nach ihrer Wahl vor gut 5 Jahren. „Die Zusammenarbeit im Rathaus haben Sie geprägt durch äußerste Höflichkeit, geradliniges und menschliches Handeln. Das Ergebnis hat trotz mancher Auseinandersetzungen am Schluss doch gestimmt“ resümierte sie. Regierungspräsident Johannes Schmalzl betonte, dass Aalen mit Gerlach an der Spitze seine Spielräume in den letzten Jahren stets verantwortungsvoll genutzt habe. „Sie waren dabei ein OB, der die Herzen vieler erreicht hat. Mit Ihnen hat die Stadt geradezu eine Revolution in der Kleinkindbetreuung geschafft und ist mehr denn je zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort geworden. Außerdem hat die Stadt in den letzten acht Jahren den Schuldenstand um acht Millionen Euro verringert und ist federführend in Familienfreundlichkeit. Sie können mit Stolz auf das Erreichte zurückblicken, das Land Baden-Württemberg verneigt sich und sagt Dankeschön“. Schmalzl überreichte OB Gerlach einen Gutschein für einen Crashkurs im Schafescheren in Neuseeland. Auf die Verantwortung Aalens als wirtschaftsstärkste Stadt in der Region wies Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter hin. „Dieser Verantwortung sind Sie in außergewöhnlicher Weise gerecht geworden. Als Beispiele nenne ich den Lehrstuhl für erneuerbare Energien an der Hochschule Aalen, die erste Telekom-Musterstadt beim Breitband-Ausbau und die Städtepartnerschaften.“ Auf acht intensive und erfolgreiche Jahre blickte Landrat Klaus Pavel zurück. Er würdigte Gerlach als Persönlichkeit aus der Mitte der Stadt, die aufrecht, freundlich, sparsam und immer konsequent für Aalen gewesen sei. Dennoch habe er oft genug hart einstecken müssen.
© Stadt Aalen, 19.09.2013