Serie: Aalener helfen in Afrika - Aalener Ehepaar gründet eine Stiftung und baut Augenklinik in Äthiopien

Hier stellen wir Afriakprojekte Aalener Organisationen vor, die im Rahmen der WM-Aktion der Stadt Aalen „Aalener helfen Afrika“ finanziell unterstützt werden. Mit 8.000 Euro der erzielten Spenden werden im Gastgeberland afrikanische notleidende Kinder von einem internationalen Ärzteteam behandelt. Alle weiteren Spenden gehen zu gleichen Teilen an die Aalener Afrika-Projekte. Jede Spende kommt direkt und ohne Abzug bei den afrikanischen Partnern der Aalener Organisationen an. Hilfe, die wirkt!

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Mit einem überschäumenden, landestypischen Fest ist nach zweijähriger Bauzeit im November 2009 die Augenklinik im äthiopischen in Woldiya eröffnet worden. Es war ein Freudentag für den Aalener Augenarzt Dr. Eberhard Schunk, der mit seiner Ehefrau die private „Ulrike und Dr. Eberhard Schunk Stiftung“ zur Finanzierung des Hilfsprojekts gegründet hatte. Woldiya ist mit 70.000 Einwohnern das Verwaltungszentrum von Nord-Wollo, eine Tagesreise von der Hauptstadt Addis Ababa entfernt. Das Einzugsgebiet der Klinik umfasst 1,7 Millionen Einwohner. Nach Angaben der Behörden sind davon 27 000 Menschen völlig blind, die tatsächliche Zahl der Blinden dürfte wesentlich höher sein. Bislang gab es keinerlei augenärztliche Versorgung in der Region. Die Ideen zu diesem Projekt hatte der Aalener Augenarzt nach einigen Einsätzen in Äthiopien. Karl-Heinz Böhm und der äthiopische Gesundheitsminister ermunterten Schunk, das Hospital in diesem agenmedizinischen Niemandsland aufzubauen. Die Christoffel-Blindenmission übernahm die Logistik.
© Stadt Aalen, 02.03.2010