Stabwechsel beim Deutschen Speläotherapie-Verband

Der Deutsche Speläotherapie-Verband hielt am Wochenende seine Mitgliederversammlung in Saalfeld – Thüringen ab.

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Die elf Mitgliedergemeinden aus den alten und neuen Bundesländern hatten dabei auch einen neuen Präsidenten zu wählen. Der Gründer des Verbandes und frühere Oberbürgermeister, Ulrich Pfeifle, wollte nach 16-jähriger Tätigkeit das Amt in jüngere Hände legen. Auf seinen Vorschlag wurde einstimmig sein Amtsnachfolger, Oberbürgermeister Martin Gerlach, zum neuen Präsidenten des Verbandes gewählt. Pfeifle zog anlässlich seines Ausscheidens eine positive Bilanz der vergangenen 16 Jahre. Das Hauptanliegen des Verbandes, der Unter-Tage-Therapie bei Medizinern und Krankenkassen Anerkennung zu verschaffen, sei zu einem Großteil erreicht worden. Der Verband habe für alle Höhlen und Bergwerke, in denen Asthmatherapie stattfinde, klare Qualitätsstandards geschaffen. Regelmäßige Luftmessungen bei allen Verbandsmitgliedern garantierten hohe Qualität Unter Tage. Ein besonderer Durchbruch sei dem Verband mit der Aufnahme in die Richtlinie des Heilbäderverbandes und mit der Aufnahme in verschiedene Kurorte Gesetze der Länder gelungen. Am Wichtigesten sei jedoch die erfolgreiche Medizinstudie mit Kindern gewesen. Derzeit würden Bemühungen laufen, die Speläotherapie auch in den Heilmittelrichtlinien auf Bundesebene zu verankern.
© Stadt Aalen, 08.05.2006