UNESCO zeichnet Projekt Waldpädagogik aus

Das Projekt „Fortbildungsreihe Waldpädagogik – der Wald als Lebensraum für nachfolgende Generationen“ ist eine Kooperation zur Bildung für nachhaltige Entwicklung zwischen dem Staatlichen Schulamt Göppingen und dem Forstdezernat Aalen. Es basiert auf zwei Säulen: Weiterbildung für Lehrer und Walderlebnistage für Schüler. Jetzt wurde das Projekt von der UNESCO als Beitrag zur UN-Dekade für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

Kinder im Waldklassenzimmer
Kinder im Waldklassenzimmer (© Stadt Aalen)

Wenn Sie in den kommenden Tage beim Vierwegzeiger spazieren gehen und in der Nähe des „Waldklassenzimmers“ erwachsene Personen beobachten, die von einem Hochsitz aus mit Ferngläsern versteckte Holztiere suchen, ein Waldsofa bauen, Naturmandalas legen oder Riesenspaß beim Erproben von Waldspielen haben, dann findet gerade die Fortbildung „Naturdetektive im Frühlingswald“ für Lehrer statt.

Die aktuellen Fortbildungen werden am 15. Mai und 12. Juni 2013 angeboten. Bei dieser Fortbildungsreihe vermitteln Erwin Huttenlau und Gabriele Tetzner, Fortbildner beim Staatlichen Schulamt Göppingen, ihren teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen weiterführende Hintergrundinformationen für nachhaltige Entwicklung, so dass diese später waldpädagogische Veranstaltungen in ihren Lehrplan integrieren können.

Aus dem umfangreichen Programmangebot wählen die Lehrer für ihren Walderlebnistag dann die Module aus, die ihnen für ihre pädagogische Arbeit mit ihren Schülern wichtig sind. Die Fortbildner kommen an diesem Tag auch persönlich zur Unterstützung dazu und gehen gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrer in den Wald.

© Stadt Aalen, 28.03.2013