Bombenentschärfung beim Tannenwäldle

Auf dem Bild ist der Lageplan der Evakuierungszone zu sehen.
Lageplan der Evakuierungszone, Stand 15. Februar 2022. Klicken Sie das Bild an, um den Plan zu vergrößern. (© Stadt Aalen)

Im Zuge der Erschließungsmaßnahme Baugebiet „Wohnen am Tannenwäldle“ hat sich bei Bodenuntersuchungen ein Verdachtspunkt ergeben, der auf eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hinweist. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg hat inzwischen das betreffende Areal sondiert und die Untersuchungen haben den Verdacht konkretisiert. Bei der Freilegung hat sich der Verdacht auf eine Fliegerbombe bestätigt. Dies bedeutet, dass eine Bergung und anschließend eine Entschärfung durchgeführt werden muss. In Absprache mit den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes werden die Arbeiten in den Faschingsferien, 


am Samstag, 5. März 2022


durchgeführt.


Rund um das betroffene Areal muss an diesem Tag eine Evakuierungszone eingerichtet werden.
Bewohner*innen innerhalb dieses Bereichs sind für die Dauer der Bergungsarbeiten vorsichtshalber zu evakuieren. 
Auch Straßen und Wege im Umkreis müssen in diesem Zeitraum für den Verkehr, für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen gesperrt werden. 

Auf dem Bild ist der Lageplan der Evakuierungszone mit Gefährdungsbereich zu sehen.
Lageplan der Evakuierungszone mit Gefährdungsbereich, Stand 15. Februar 2022. Klicken Sie das Bild an, um den Plan zu vergrößern. (© Stadt Aalen)

Rund um die Evakuierungszone wird eine zweite Sicherheitszone festgelegt, die am Evakuierungstag nicht zu verlassen ist, in deren Bereich aber ab 11 Uhr ein Aufenthalt im Freien zu vermeiden ist.

Die Stadtverwaltung ist bemüht gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren die Beeinträchtigungen für die Bürger*innen so gering wie möglich zu halten. Der Schutz der Bevölkerung und eine gründliche und sorgfältige Vorbereitung haben höchste Priorität.  Die Stadtverwaltung wird betroffene Anwohner*innen schriftlich als auch über die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt über das geplante Vorgehen informieren. 

Bürgertelefon

Auf diesem Bild sind zwei Mitarbeiter der Stadt Aalen zu sehen.
(© Stadt Aalen)

Die Stadt Aalen hat ein Bürgertelefon eingerichtet.
Telefon: 07361 52-1025 

Das Bürgertelefon ist am Samstag, 5. März ab 6 Uhr besetzt. 

Eine automatische Bandansage informiert am 5. März ab 8 Uhr über den Stand der Evakuierung bzw. Entschärfung:
Telefon: 07361 52-2535

Erreichbarkeit per E-Mail: evakuierung@aalen.de

Informationen zur Evakuierung

Am Evakuierungstag werden die Stadtverwaltung und die Polizei alle noch anwesenden Bewohner*innen persönlich und mit Lautsprecherdurchsagen zum Verlassen der Evakuierungszone auffordern und auch den Vollzug überwachen. 

Für die Dauer der Evakuierung wird ein Ausweichquartier angeboten, das auch den geltenden Corona-Anforderungen entspricht. Besondere Berücksichtigung finden pflegebedürftige oder auf Betreuung angewiesene Personen. 

Am Evakuierungstag sind das Betreten und der Aufenthalt in der Evakuierungszone am Samstag, 5. März ab 8 Uhr bis nach Abschluss der Entschärfungsmaßnahme untersagt.
Dies bedeutet, dass Sie als Anwohner*in am 5. März bis spätestens
8 Uhr Ihre Wohnung verlassen haben müssen. 

Die Stadt Aalen hat hierzu eine Allgemeinverfügung erlassen, die am 17. Februar 2022 in Kraft tritt.

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Was muss ich tun, wenn ich innerhalb der Evakuierungszone wohne?

Um eine Gefährdung der Anwohner*innen innerhalb der Evakuierungszone auszuschließen, dürfen sich innerhalb dieses Radius am Samstag, 5. März, ab 8 Uhr keine Personen außerhalb und in den Gebäuden aufhalten. Bitte verlassen Sie Ihre Wohnungen rechtzeitig, da erst nach Abschluss der Evakuierung mit den Entschärfungsarbeiten begonnen werden kann. Für den Fall, dass Sie keine Unterkunftsmöglichkeit haben, stellt Ihnen die Stadt Aalen für die Dauer der Evakuierung ein Ausweichquartier zur Verfügung.

Es wurde um Rückmeldung bis spätestens 04. März mittels des übersandten Antwortformulars gebeten, falls Bedarf besteht. Die Unterkunft im Ausweichquartier ist aber auch jederzeit, auch kurzfristig oder im Laufe des Tages am Samstag, 5. März ohne vorherige Bedarfsanzeige bei der Stadtverwaltung möglich. Bitte vor Betreten des Schulgebäudes beim Helferteam am Eingang Schubart-Gymnasium melden, damit eine Corona-Schnelltestung und die Registrierung vorgenommen werden kann.

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Was ist, wenn ich Pflege benötige, gehbehindert oder krank bin?

Sofern Sie auf Betreuung, Pflege oder weitere Unterstützung angewiesen sind, erhalten Sie rechtzeitig einen kostenlosen Transport durch eine der Hilfsorganisationen. Es wurde um Rückmeldung bis spätestens 04. März mittels des übersandten Antwortformulars gebeten, falls Bedarf besteht.

Betroffene Personen, die um Unterbringung in einem Ausweichquartier ersucht haben, und besonderen Betreuungs,- Transport- oder Pflegebedarf angemeldet haben, wurden vergangene Woche telefonisch verständigt oder persönlich aufgesucht. Die Organisation hat federführend der Führungsstab des Landkreises mit den Hilfsorganisationen DRK, Malteser und Johanniter übernommen. Sofern Betroffene bis zum 1. März 2022 keinen Anruf oder schriftliche Benachrichtigung erhalten haben, wird um telefonische Rückmeldung unter 07361-503-1091 gebeten. Nicht mobile Personen werden zum Ausweichquartier transportiert und nach Entwarnung zurückgebracht. 

Für bettlägerige Pflegebedürftige wurde eine entsprechende Unterbringung in einer geeigneten Einrichtung organisiert. Der Transport erfolgt durch die Hilfsdienste, die Betroffenen werden telefonisch verständigt.

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Was ist, wenn ich an Covid-19 erkrankt bin und/oder mich in Quarantäne befinde?

Transport und Unterbringung von Corona-Kranken müssen unter besonderen Voraussetzungen erfolgen, um Kontakte und eine mögliche Übertragung des Virus zu minimieren. Personen, die sich am Samstag, 5. März, aufgrund der Corona-Verordnung in Absonderung/Quarantäne befinden, wenden sich per E-Mail an evakuierung@aalen.de oder über die Telefonnummer 07361 52-1025 an das Bürgertelefon der Stadtverwaltung. 

Das Bürgertelefon ist am Samstag, 5. März ab 6 Uhr besetzt.

Wo befindet sich die Evakuierungsunterkunft?

Für die Dauer der Evakuierung stellt die Stadtverwaltung für betroffene Personen ein coronagerechtes Ausweichquartier in Schulräumen der folgenden Schule zur Verfügung: 

Schubart-Gymnasium
Rombacher Str. 30
73430 Aalen

Telefon für Rückfragen (am 5. März, ab 5 Uhr)
07361-503-1809

Öffnungszeiten
am 5. März ab 6.30 Uhr

Anfahrt und Parkplätze:
Am Schubart-Gymnasium stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Wer mit dem eigenen PKW anreist, wird gebeten auf dem Greutplatz zu parken. 

Der Zugang zum Schulgebäude erfolgt über den Haupteingang. Helferteams des DRK und der Johanniter sind Vorort und betreuen die Evakuierten und sorgen für die Verpflegung und Getränke. Vor Betreten des Gebäudes muss sich jeder/jede registrieren lassen und es wird ein Corona-Schnelltest durchgeführt. Die Unterbringung erfolgt coronabedingt in kleinen Gruppen in den Unterrichtsräumen.

Bitte beachten Sie die Abstands- und Hygieneregeln und minimieren Sie Kontakte, um eine mögliche Infektion und Ausbreitung des Corona-Virus zu vermeiden.

Die Unterkunft im Ausweichquartier ist jederzeit, auch kurzfristig oder im Laufe des Tages am Samstag, 5. März auch ohne vorherige Bedarfsanzeige bei der Stadtverwaltung möglich. Bitte vor Betreten des Schulgebäudes beim Helferteam am Eingang Schubart-Gymnasium melden, damit eine Corona-Schnelltestung und die Registrierung vorgenommen werden kann. 

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Wie lange muss ich mich in der Evakuierungsunterkunft aufhalten?

Betroffene Anwohner*innen haben bis spätestens 8 Uhr ihre Wohnung zu verlassen. Die Evakuierungsunterkunft ist ab 6.30 Uhr geöffnet. Wir sind bemüht, die Arbeiten so schnell wie möglich abzuschließen. Bitte richten Sie sich jedoch vorsorglich auf einen Aufenthalt bis in die Abendstunden ein. Wir informieren über die städtische Homepage und unsere Social Media Kanäle sowie mit Lautsprecherdurchsagen, wann Sie wieder in Ihre Wohnungen zurückkehren können. Ein Zurückkehren in die Evakuierungszone kann erst mit Beendigung der Arbeiten erfolgen.

Was muss ich in die Evakuierungsunterkunft mitnehmen ?

Bitte bedenken Sie, dass es sich um Notunterkünfte handelt. Dringend benötigte Medikamente, Babynahrung, Ausweispapiere und Dinge des persönlichen Bedarfs sollten eingepackt werden. Haustiere können leider nicht mitgebracht werden, bei Bedarf hält die Stadtverwaltung eine Liste mit Adressen von Tierpensionen bereit. Ein Verpflegungsangebot wird organisiert. 

Verkehrsbehinderungen am Evakuierungstag

Am Evakuierungstag, Samstag, 5. März ist mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen. Wir informieren rechtzeitig über unsere Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Bei Fragen können Sie sich gerne an die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Aalen wenden.

Telefon: 07361 52 1106

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Verhalten und allgemeine Hinweise – FAQ´s

Im Zuge der Erschließungsarbeiten des Baugebiets „Wohnen am Tannenwäldle“ hat sich bei Bodenuntersuchungen ein konkreter Verdacht auf eine Weltkriegsbombe ergeben. Eingehende Sondierungen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes haben die Notwendigkeit einer Freilegung und anschließender Entschärfung bestätigt. In Absprache mit den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes werden die Arbeiten in den Faschingsferien,

am Samstag, 5. März 2022

durchgeführt.

Rund um das betroffene Areal muss an diesem Tag eine Evakuierungszone eingerichtet werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst legt die Evakuierungszone fest.

Dem Lageplan können Sie entnehmen, ob Sie zum Kreis der betroffenen Anwohner*innen zählen. Alle betroffenen Personen und Unternehmen wurden einzeln von der Stadtverwaltung mit einem Brief über den Ablauf und das weitere Vorgehen informiert. Zudem wird es am Evakuierungstag Lautsprecherdurchsagen geben.

Sollten Sie im Evakuierungsgebiet leben und bis Montag, 21. Februar 2022 keinen Brief erhalten haben, dann informieren Sie uns bitte über das Bürgertelefon unter 07361 52-1025 oder per E-Mail an evakuierung@aalen.de.

Um eine Gefährdung der Anwohner*innen innerhalb der Evakuierungszone auszuschließen, dürfen sich innerhalb dieser Evakuierungszone am Samstag, 5. März, ab 8 Uhr keine Personen außerhalb und in den Gebäuden aufhalten. Bitte verlassen Sie Ihre Wohnungen rechtzeitig, da erst nach Abschluss der Evakuierung mit den Entschärfungsarbeiten begonnen werden kann.

Für die Zeit der Evakuierung sollten betroffene Anwohner*innen unbedingt folgende Dinge mitnehmen:

  • Papiere
    o Personalausweis/Reisepass
    o Führerschein
    o Bankkarte/Bargeld
    o ggf. medizinische Dokumente
  • FFP2-Maske
  • Medikamente
  • Benötigte Spezialverpflegung
  • Bücher, Spiele oder elektronische Unterhaltungsmittel, da der Aufenthalt einige Stunden dauert
  • Hygieneartikel
  • angemessene Kleidung
  • ggf. Ladekabel für Mobiltelefon
  • für Babys und Kleinkinder: Wickel-Utensilien und weitere Hygieneartikel, Babynahrung sowie Spielzeug

Bitte richten Sie sich vorsorglich auf eine Evakuierungsdauer bis in die Abendstunden ein.

Betroffene Anwohner*innen sollten ihr Haus oder ihre Wohnung „urlaubsreif“ hinterlassen. Das bedeutet:

  • Licht, Elektrogeräte und Herde ausschalten
  • Wasserhähne schließen
  • Fenster und Türen schließen
  • Haustüre abschließen
  • Auto ggf. an einem sicheren Ort stellen

Bitte lassen Sie Rolläden oder Jalousien nicht herunter. Für die Evakuierungsteams ist es wichtig, einen Blick in die Fenster werfen zu können, um hilfsbedürftige oder nicht gehfähige Personen erkennen zu können.

Betroffene Anwohner*innen müssen ihr Zuhause vor 8 Uhr verlassen haben.

Betroffene Personen, die mittels des übersandten Rückmeldeformulars um Unterbringung in einem Ausweichquartier ersucht haben, und besonderen Betreuungs,- Transport- oder Pflegebedarf angemeldet haben, wurden vergangene Woche telefonisch verständigt oder persönlich aufgesucht.

Die Organisation hat federführend der Führungsstab des Landkreises mit den Hilfsorganisationen DRK, Malteser und Johanniter übernommen. Sofern Betroffene bis zum 1. März 2022 keinen Anruf oder schriftliche Benachrichtigung erhalten haben, wird um telefonische Rückmeldung unter 07361-503-1091 gebeten. Nicht mobile Personen werden zum Ausweichquartier transportiert und nach Entwarnung zurückgebracht.
Für bettlägerige Pflegebedürftige wurde eine entsprechende Unterbringung in einer geeigneten Einrichtung organisiert. Der Transport erfolgt durch die Hilfsdienste, die Betroffenen werden telefonisch verständigt.

Personen, die sich in Quarantäne befinden, müssen die Evakuierungszone ebenfalls verlassen. Um Kontakte zu vermeiden und eine weitere Ausbreitung der Infektion zu unterbinden, werden diese Personen separat und mit besonderen Hygienemaßnahmen untergebracht. Für den Weg zur Quarantäneunterbringung sowie die Unterbringung an sich gelten besondere Voraussetzungen. Personen, für die am Samstag, 5. März 2022 eine Absonderungsanordnung gilt, wenden sich bitte per E-Mail an evakuierung@aalen.de oder telefonisch an 07361 52-1025, um die weiteren Details zu klären. Bei Bedarf kann somit auch eine medizinische Betreuung oder Hilfe beim Transport bei schwerer Erkrankung sichergestellt werden.

Wer bei Freunden oder Verwandten außerhalb der Evakuierungszone unterkommen kann, sollte diese Möglichkeit für den Zeitraum der Evakuierung nutzen. Für Personen, die keine andere Aufenthaltsmöglichkeit haben, richtet die Stadtverwaltung Aalen ein Ausweichquartier, das den geltenden Anforderungen der Corona-Verordnung entspricht, ein. Dieses befindet sich in folgender städtischer Schule und ist am Samstag, 5. März ab 6.30 Uhr geöffnet.

Schubart-Gymnaisum
Rombacher Str. 30
73430 Aalen

Telefon für Rückfragen (am 5. März, ab 5 Uhr)
07361-503-1809

Anfahrt und Parkplätze:
Am Schubart-Gymnasium stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Wer mit dem eigenen PKW anreist, wird gebeten auf dem Greutplatz zu parken. 

Der Zugang zum Schulgebäude erfolgt über den Haupteingang. Helferteams des DRK und der Johanniter sind Vorort und betreuen die Evakuierten und sorgen für die Verpflegung und Getränke. Vor Betreten des Gebäudes muss sich jeder/jede registrieren lassen und es wird ein Corona-Schnelltest durchgeführt. Die Unterbringung erfolgt coronabedingt in kleinen Gruppen in den Unterrichtsräumen.

Bitte beachten Sie die Abstands- und Hygieneregeln und minimieren Sie Kontakte, um eine mögliche Infektion und Ausbreitung des Corona-Virus zu vermeiden.

Für den Fall, dass Sie keine Unterkunftsmöglichkeit haben, wird bis spätestens 04. März mittels des übersandten Antwortformulars um Rückmeldung gebeten.

Die Unterkunft im Ausweichquartier ist aber auch jederzeit, auch kurzfristig oder im Laufe des Tages am Samstag, 5. März ohne vorherige Bedarfsanzeige bei der Stadtverwaltung möglich. Bitte vor Betreten des Schulgebäudes beim Helferteam am Eingang Schubart-Gymnasium melden, damit eine Corona-Schnelltestung und die Registrierung vorgenommen werden kann. 

In den Unterkünften wird es Verpflegung geben. Bitte denken Sie aber daran, benötigte spezielle Nahrung (z.B. Babynahrung oder ähnliches) selbst einzupacken.

Die Aufforderung zum Verlassen der eigenen Wohnung oder des eigenen Hauses ist rechtlich verpflichtend für die Betroffenen. Auch wer das Risiko auf eigene Verantwortung tragen möchte, muss das betroffene Gebiet verlassen. Im Bedarfsfall kann die Polizei unmittelbaren Zwang anwenden. In der Evakuierungszone besteht Gefahr für Leib und Leben, und zwar nicht nur für die Bewohner*innen, sondern auch für die Helfer*innen, die etwaige verbleibende Personen im Notfall retten oder versorgen müssen. Wird die Evakuierung durch Anwohner*innen, die die Evakuierungszone nicht verlassen wollen, behindert und eine Entschärfung der Bombe so verzögert, kann gegen die Anwohner ein Bußgeld verhängt werden. Nähere Regeln dazu entnehmen Sie auch der erlassenen Allgemeinverfügung.

Nein, die Polizei wird während der Evakuierung in der Evakuierungszone personell sowie während der Entschärfung auch mit technischen Hilfsmitteln sehr präsent sein und das Gebiet überwachen.

Zahlreiche Hilfskräfte sind am Tag der Evakuierung im Einsatz. Gemeinsam mit der Polizei überprüfen sie, ob alle Anwohner*innen die Evakuierungszone verlassen haben. Sie kontrollieren Gebäude, klingeln an Haus- und Wohnungstüren und machen Durchsagen. Mitunter kommen auch Drohnen zum Einsatz. Erst wenn die Evakuierungszone menschenleer ist, können die Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung der Bombe beginnen. Um dies sicherzustellen, werden Straßen sowie Fuß- und Radwege gesperrt.

Gerne können Sie Ihr Haustier mitnehmen oder anderweitig, z.B. im Tierheim oder bei Freunden unterbringen. In der Notunterkunft besteht keine Möglichkeit, Haustiere unterzubringen. Wer dies nicht kann, kann sein Haustier auch zu Hause lassen. Bitte achten Sie darauf, dass die Tiere auch für den Fall einer längeren Evakuierungsdauer genug Futter und Wasser haben.

Wenn Sie in der Evakuierungszone arbeiten, können Sie während der Evakuierung nicht an Ihren Arbeitsplatz. Eine Bombenentschärfung zählt als Fall von höherer Gewalt und unterliegt dem Betriebsrisiko, das der Arbeitgeber zu tragen hat. Sie haben nach § 615 S. 1 BGB für die Sicherung seiner Lebensunterhaltung Anspruch auf die Vergütung – auch wenn Sie die Arbeitsleistung wegen der Evakuierung nicht erbringen können.

Das Wegerisiko tragen Sie als Arbeitnehmer. Sie müssen dafür sorgen, dass Sie zum Betrieb gelangen, auch wenn öffentliche Verkehrsmittel ausfallen oder Sie mit dem Auto oder zu Fuß Umwege einlegen müssen.

Es handelt sich bei der Entschärfung der Fliegerbombe und der damit einhergehenden Evakuierung um eine Maßnahme zur Gefahrenabwehr für Leib, Leben und Sachwerte im öffentlichen Interesse. Deshalb gibt es keine Entschädigung.

An verschiedenen Zufahrten zur Evakuierungszone wird Sicherheitspersonal stehen, welches Auskunft geben wird. Während der Evakuierung sind auch Einsatzkräfte in der Evakuierungszone unterwegs, die ansprechbar sind.

Allen Vertretern von den Sicherheitsbehörden, die bei der Evakuierung im Einsatz sind.

Bitte setzen Sie sich in diesem Fall mit Ihrer Versicherung in Verbindung, um eine Abwicklung über die Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung in die Wege zu leiten.

Die Stadtverwaltung Aalen wird auf ihrer Homepage und den sozialen Medien sowie über die Presse über die Entwicklung sowie die Aufhebung der Evakuierung informieren. Auch Lautsprecherdurchsagen werden über das Ende der Evakuierung informieren.

Informationen für Medien und Presse:

Am Samstag, 5. März, wird ab 7 Uhr im Rathaus Aalen, Markplatz 30, 73430 Aalen, ein Pressezentrum im Kleinen Sitzungssaal eingerichtet. 
Zugang erfolgt über die blaue Tür, links neben den Fahnenstangen.

Presseberichte:

Ansprechpartnerin:

Leiterin Presse- und Informationsamt
Karin Haisch
Marktplatz 30
73430 Aalen

Telefon: 07361 52-1122 / 07361 52-1121
E-Mail: Presseamt@aalen.de

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Historischer Rückblick: Bombardement auf Aalen 1945

Auf dem Bild sind von Bomben zerstörte Gebäude zu sehen.
Angriff der amerikanischen Luftwaffe am 17. April 1945 (© Stadtarchiv)

Aalen blieb verhältnismäßig lange vom Bombenkrieg verschont. Bis Januar 1944 ertönte nur 122 Mal der Fliegeralarm für Bomberverbände, die weiter Richtung Südosten flogen. Danach gab es bis Kriegsende weitere 277 Fliegeralarme. Am 12. Juli 1944 fand der erste Bombenabwurf auf damaliger Gemarkung statt (Heuchelbach), am 20. Februar 1945 starb mit dem Reichsbahnangestellten Berger der erste Aalener durch Bordkanonen.

Im Frühjahr 1945 rückte die Front näher und in Aalen war nunmehr fast täglich von Luftangriffen betroffen. Luftangriffsziel waren vor allem das Bahngelände und der Gaskessel, später auch das Proviantamt und das Heeresnebenzeugamt (heute: Mapal).

Am 17. April erfolgte der Großangriff auf Aalen mit den schlimmsten Zerstörungen und insgesamt 33 Luftkriegsopfern.