VIII. Internationale Römertage in Aalen am 23. und 24. September

Gelebte Geschichte am UNESCO-Welterbe Limes

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Wer das römische Leben ganz original und unverfälscht erleben möchte, ist bei den bereits zum achten Mal in Aalen stattfindenden Internationalen Römertagen am Samstag, 23. und Sonntag, 24. September 2006 richtig. Neben dem Limesmuseum Aalen wird auf dem Gelände des einstmals größten römischen Kastells nördlich der Alpen, das zum UNESCO Welterbe Limes gehört, ein buntes Kaleidoskop an römischem Militär- und Alltagsleben live vorgeführt. „Die Römer und deren Geschichte sind absolut in. Noch nie in der über 40-jährigen Geschichte des Limesmuseums haben es so viele Gäste besucht. Im Juli waren es über 9000. Im Ferienmonat August auch knapp 5700 und bereits jetzt haben sich viele Schulklassen für einen Museumsbesuch angemeldet. Die Auszeichnung des Limes zum UNESCO-Welterbe hat sich also auch in den Zahlen niedergeschlagen. Und außerdem können wir seit einem Jahr mit der Rekonstruktion der Reiterbaracke und dem Archäologischen Park weitere Attraktionen bieten“, so Oberbürgermeister Martin Gerlach zu den VIII. Internationalen Römertagen. $(text:b:Über 300 Mitwirkende)$ Die Teilnehmer der diesjährigen Römertage kommen aus sechs Ländern. Insgesamt lassen über 300 Mitwirkende die Vergangenheit wieder lebendig werden. Darunter die bekannteste deutsche Gruppe, die „Limesreiter“ um den Militärhistoriker Marcus Junkelmann, daneben Handwerker und Legionäre der „Leg VIII Aug-Pliezhausen“ um Alexander Zimmermann und die „Militates Bedenses“ aus Bitburg. Ungarische Gladiatoren zeigen spannende Kämpfe und aus England wird die 40 Mann starke „Ermine Street Guard“ erwartet, ein echter Höhepunkt der diesjährigen Römertage. Diese Gruppe besticht vor allem durch präzisen militärischen Vorführungen. Sie sind zum ersten Mal im Süddeutschen Raum zu sehen.
© Stadt Aalen, 14.09.2006