Wettbewerb Thor-Stadt entschieden

Den mit 10.000 Euro dotierten 1. Preis im städtebaulichen Wettbewerb „Thor-Stadt“ hat das Büro Hänle+Philipp aus Stuttgart gewonnen. Aus den insgesamt 37 eingereichten Arbeiten zeichnete das Preisgericht weitere vier Entwürfe mit Preisen und Anerkennungen aus. Die Stadt Aalen stellt dafür Preisgelder in Höhe von 24.000 Euro zur Verfügung.

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„Der Wettbewerb bestätigt, dass attraktives Wohnen in der Stadt an dieser Stelle möglich ist“ begrüßte Oberbürgermeister Martin Gerlach Mitglieder des Preisgerichts, Preisträger und Ausstellungsbesucher bei der Präsentation der Wettbewerbsbeiträge. Die „ganz hervorragenden Ergebnisse zeigen, wie sinnvoll es ist, dass die Stadt Aalen Stadtentwicklung über Wettbewerbe betreibt“ sagte Gerlach und dankte den Wettbewerbsteilnehmenden und den Mitgliedern des Preisgerichts. Wie schwierig die Aufgabe sowohl für die beteiligten Architekten und Stadtplaner als auch für das Preisgericht war, erläuterte Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler bei der Vorstellung der Wettbewerbssieger. Das Büro Hänle und Philipp aus Stuttgart hat sich in Höhe und Dimension an die bestehende Bebauung angepasst und drei gegliederte Baukörper vorgeschlagen. „Der Entwurf überzeugt durch die im Inneren verschwenkten Baukanten, die zu gut proportionierten Höfen, besonnten Fassaden und unterschiedlich wahrnehmbaren Freiräumen führen “ erläuterte Baubürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler beim Rundgang. Zweiter Preisträger ist das Büro Kaestle Ocker Roeder aus Stuttgart, das für die Aalener Aussegnungshalle mit der Stadt Aalen den Hugo Häring-Preis, die höchste Architekturauszeichnung in Baden-Württemberg, erhalten hat. Mit Einzelhäusern hat das Büro ein stabiles, robustes Modell entworfen. „Trotz enger Abstände funktioniert der Grundriss“ erklärte Heim-Wenzler. Mit einem zweiteiligen Konzept hat Thomas Schüler aus Düsseldorf, bekannt aus dem Wettbewerb „Schlatäcker“, den dritten Preis erzielt. In seinem Entwurf ordnet sich der nördliche Teil dem Villengebiet zu, der südliche schließt die Raumkante zum ZOB. Ein Platz bildet den Übergang zu Mercatura und bindet das bestehende Eckgebäude mit ein. „Es sind drei hervorragende Entwürfe“ betont die Baubürgermeisterin. Alle prämierten Arbeiten haben der Vorgabe entsprochen, eine angemessene Bau- und Nutzungsstruktur mit einem Gestaltungskonzept zu verbinden.
© Stadt Aalen, 25.09.2012