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Jugendgemeinderat informiert sich zu Schulsanierungen und plant Wahl 2026

Am 21. April kam der Jugendgemeinderat im Rathaus im großen Sitzungssaal zu seiner turnusmäßigen Sitzung zusammen. Im öffentlichen Teil ab 17 Uhr standen neben den Berichten aus den Arbeitsgruppen und der Stadtverwaltung insbesondere der Stand der Schulsanierungen in Aalen sowie das Konzept „Kinderschutz ist Aalen wichtig“ auf der Tagesordnung.

Nach der Begrüßung durch das Sprecher*innen-Duo Julia Mattburger und Nico Mössner berichteten zunächst die Vorsitzenden sowie die verschiedenen 
Arbeitsgruppen über ihre laufenden Aktivitäten. Die AG Kultur, Events und Sport blickte unter anderem auf ihre erste Veranstaltung im Blaubus zurück und gab eine Vorschau auf weitere geplante Termine, darunter das Fußballturnier der Aalener Schulen am 3. Juli.
Die AG Stadtentwicklung informierte über den durchgeführten Rundgang zum Thema „Beleuchtung an jugendrelevanten Plätzen“, der gemeinsam mit Vertreter*innen der Stadtverwaltung stattfand. Ziel war es, ausgewählte Orte im Stadtgebiet zu begehen und die Umsetzbarkeit einer Beleuchtung in den Abendstunden zu prüfen, um die Aufenthaltsqualität für Jugendliche zu verbessern.

Bürgermeister Bernd Schwarzendorfer, der an der Sitzung teilnahm, berichtete über aktuelle Entwicklungen und Projekte innerhalb der Stadtverwaltung. Dabei standen insbesondere die Aalener Bäder, die Haushaltslage sowie Maßnahmen zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Fokus.

Ein weiteres Thema der Sitzung war der Sachstandsbericht zu den laufenden Schulsanierungen. Ulrike Holl, Leiterin des Hochbauamts, gab einen Überblick über geplante Maßnahmen sowie den Fortschritt der aktuellen Projekte. Im Fokus standen dabei die Neubauten an der Karl-Kessler-Schule und der Greutschule sowie Sanierungsmaßnahmen am Theodor-Heuss-Gymnasium, an der Uhlandrealschule und am Schubart-Gymnasium.

Darüber hinaus stellten Guido Nordhausen, Sachgebietsleiter Schulkindbetreuung, und Sabrina Geiger, 
Geschäftsführerin des Stadtjugendrings, die Initiative „Kinderschutz ist Aalen wichtig“ vor. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer städtischen Gesamtstrategie zur flächendeckenden Implementierung von Kinderschutzkonzepten in Vereinen und anderen Organisationen.

Auch die Förderung von Projekten für Kinder und Jugendliche war Thema der Sitzung. Die Stadt Aalen schreibt gemeinsam mit der „Gebrüder Hartmut und Gerhard Heiner Stiftung“ erneut Fördermittel aus. Insgesamt stehen 20.000 Euro zur Verfügung. Unterstützt werden Projekte, die einen positiven Einfluss auf junge Menschen haben und deren persönliche Entwicklung fördern, insbesondere solche, die von Jugendlichen selbst initiiert und umgesetzt werden. Über die Vergabe entscheidet eine Jury, der auch Mitglieder des Jugendgemeinderats sowie Oberbürgermeister Frederick 
Brütting angehören. In der Sitzung wurde die Jury gebildet. Bewerbungen sind noch bis zum 1. Juni über die Homepage der Stadt Aalen (Bewerbung: Preis der Gebrüder-Heiner-Stiftung - Stadt Aalen) möglich.

Mit Blick auf die Zukunft nahm die Planung der Jugendgemeinderatswahl im Herbst 2026 einen wichtigen Raum ein. Erste Überlegungen zu Wahlmodalitäten, Informationskampagnen und Beteiligungsformaten wurden diskutiert. Ziel ist es, möglichst viele Jugendliche über die Wahl zu informieren und zur aktiven Teilnahme sowie zur Kandidatur zu motivieren. Hierfür wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich bis zur nächsten Sitzung am 22. Juni vertieft mit dem Thema befassen wird.

Abschließend wurde auf kommende Veranstaltungen hingewiesen: Am 19. Mai in Fachsenfeld sowie am 
11. Juni in Ebnat findet jeweils „Echo“ statt, ein Jugendhearing in Kombination mit einer Karaoke-Party. Der 
Jugendgemeinderat freut sich über zahlreiche interessierte Jugendliche.
 

PNr. 272/2026

© Stadt Aalen, 28.04.2026