Der Steg über die Bahngleise –

barrierefreier Brückenschlag zwischen Innenstadt, Stadtoval und den östlichen Stadtquartieren
Auf dem Bild ist ein Rendering-Bild des Fußgängerstegs zu sehen.
(© Werner Sobek, Stuttgart)

Ein Fußgängersteg als direkte Verbindung

Um für die Anbindung des neuen Quartiers Stadtoval an die Innenstadt effektive und komfortable Wegebeziehungen zu schaffen und neben dem Kulturbahnhof eine weitere Verknüpfung zur Tradition der Bahn in Aalen herzustellen, hat sich die Stadt Aalen dafür entschieden, einen Fußgängersteg über die Bahngleise zu errichten. Dieser soll das neue Stadtgebiet und die Kernstadt auf attraktive Weise miteinander verbinden. 

"Umweltfreundliche Mobilität und kurze, direkte Wege für Fußgänger*innen sind wichtig für unsere Stadtentwicklung. Aufgrund seiner besonderen Lage und hervorragenden Gestaltung ist der Steg nicht nur eine wichtige Fußgängerbrücke, sondern gleichzeitig ein baukulturelles Ausrufezeichen."

Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle
Auf dem Bild ist ein Rendering-Bild des Fußgängerstegs bei Nacht zu sehen.
(© Werner Sobek, Stuttgart)

Technische Daten

Der Steg ist insgesamt 141 Meter lang und er überspannt 19 Gleise. Er überquert die Schienen in 8,50 Metern Höhe. Mit der Außen- und Innenverkleidung ist er 3,33 Meter breit, die begehbare Breite liegt bei 2,50 Meter. Insgesamt werden für das Bauwerk vorrausichtlich 210 Tonnen Stahl und für die Verkleidung 6.000 laufende Meter Holzlamellen verbaut. 

Auf dem Bild ist Werner Sobek zu sehen.
Werner Sobek (© Thomas Siedler)

„Aalen hat mit der Aufsiedelung des Stadtovals eine großartige Entwicklungschance wahrgenommen. Was dort entsteht, wird großartig. Es soll Spaß machen über den Steg zu gehen.“
- Werner Sobek

Chronologie des Fußgängerstegs

  • 2022: Gemeinderat stimmt dem Vergabevorschlag betreffend der Gewerke Fassadenbau und Fördertechnik zu. (GR.: 6622/009)
     
  • 2021: Gemeinderat stimmt dem Vergabevorschlag betreffend der Gewerke Stahlbau, Rohbau, Elektrotechnik, Erdbau sowie Oberleitungsbau zu. (GR.: 6621/025)
     
  • 2021: Gemeinderat stimmt der Anpassung des Finanzierungsbeschlusses zu. (GR.: 6621/007)
     
  • 2019: Aufhebung der Ausschreibung, Beendigung des Vergabeverfahrens
     
  • 2019: Submission, also Vergabe des öffentlich ausgeschriebenen Auftrags an das Büro Werner Sobek
     
  • 2019: Ausschreibung des Bauvorhabens (GR.: 6619/026) (GR.: 6619/027)
     
  • 2018: Gemeinderat stimmt dem Baubeschluss zu (GR.: 6618/031) (GR.: 6618/017)
     
  • 2017: Vergabe von Ingenieurleistungen an das Büro Werner Sobek, Grundsatzbeschluss zum Bau des Fußgängerstegs. (GR.: 6017/056) 
     
  • 2017: Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung mit der Durchführung eines VgV-Verfahrens. Die Vergabeverordnung, kurz VgV, regelt die öffentliche Auftragsvergabe für Projekte (GR.: 6117/011)
     
  • 2016: Das Büro Werner Sobek wird mit der Vorplanung des Fußgängerstegs beauftragt. (GR.: 6116/021) 
     
  • 2015: Machbarkeitsstudien, also Untersuchung von Lösungsansätzen, Identifikation von Risiken und Erfolgsaussichten, für verschiedene Varianten eines Fußgängerstegs werden vorgelegt. (GR.: 6115/018) 
     
  • 2015: Steg wird als geplant in die Ausschreibung des Stadtumbaugebiets mit aufgenommen. 
     
  • 2010: Im Städtebaulichen Ideenwettbewerb für die Gestaltung des Stadtovals ist ein Fußgängersteg als Anbindung des Quartiers ein fester Bestandteil der Entwürfe.
     
  • 2009: Das Stadtumbaugebiet östlich des Bahnhofs wird um den Bereich des Stegs erweitert. Als Stadtumbaugebiet werden städtebauliche Maßnahmen in Stadtteilen bezeichnet, die von Bevölkerungsrückgang oder Strukturwandel betroffen sind.
     
  • 2009: Ein Fußgängersteg wird in der Konzeption zur Bewerbung für die Landesgartenschau 2020-2024 aufgegriffen (GR.: 6709/003)
     
  • 2009: Durchführung einer Potenzialanalyse, also einer strukturierten Untersuchung verschiedener Nutzungsszenarien und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen des Stadtgebiets östlich des Bahnhofs (GR.: 6209/001)