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Ehrenamt im Quartier – IdeenWerkstatt Hüttfeld wurde vorgestellt

Zum Tag des Ehrenamts Anfang Dezember lud die Stadt Aalen ins Torhaus ein. Dort wurden die Fördermöglichkeiten und das Projekt „IdeenWerkstatt Hüttfeld“ vorgestellt. Dieses Projekt läuft die kommenden zwei Jahre und soll in einer Konzeptstudie zur Quartiersarbeit münden. Eine zukunftsweisende Mitmach-Ausstellung und wertschätzende Worte fürs Ehrenamt rundeten die Veranstaltung ab.

Juliane Ulbert, Leiterin des Amts für Chancengleichheit, demografischen Wandel und Integration der Stadt Aalen, begrüßte alle Anwesenden im Paul-Ulmschneider-Saal und wertschätzte ehrenamtliches Engagement als wichtige Säule für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Durch das große bürgerschaftliche Engagement und den wachsenden sozialen Zusammenhalt schauen wir zuversichtlich auf die gesellschaftlichen Herausforderungen, mit denen wir in den kommenden Jahren in Aalen konfrontiert sind“, so Ulbert. „Nachbarschaften, in denen Begegnungen gepflegt und Hilfe angeboten werden, sind ein wichtiger Baustein zum Erhalt der Lebensqualität in den Quartieren. Das gelingt in vielen Stadtteilen schon ganz wunderbar.“

Als einen Beitrag zum Aufbau und zur Entwicklung von Nachbarschafts- und Quartiersinitiativen stellte Sandra Reizel-Batorfi, stellvertretende Leiterin des Amts für Chancengleichheit, demografischen Wandel und Integration der Stadt Aalen, die Fördermöglichkeiten der baden-württembergischen Allianz für Beteiligung vor.

Projekt „IdeenWerkstatt Hüttfeld“

Im zweiten Teil des Abends erläuterten Dr. Erika Lahnsteiner (Hochschule Aalen, explorhino), Prof. Martin Pietzsch (Hochschule Aalen, Makerspace) und Dr. Katarzyna Haverkamp (Landratsamt Ostalbkreis) die Idee der Konzeptstudie „IdeenWerkstatt Hüttfeld“, die in den kommenden zwei Jahren erarbeitet werden wird. Unter anderem ging es um Praxisbeispiele und die Entwicklung der Makerspaces in der Hochschule unter der Leitung des explorhinos. Bei dem Projekt „IdeenWerkstatt Hüttfeld“, das durch die Landesstrategie „Quartier 2030“ und das Förderprogramm „Quartiersimpulse“ der baden-württembergischen Allianz für Beteiligung gefördert wird, arbeiten das Landratsamt, das explorhino und die Hochschule Aalen zusammen. Im zweijährigen Projektzeitraum soll in Kooperation mit der Stadt Aalen und der Volkshochschule Aalen eine Konzeptstudie entstehen, die die Frage beantworten soll, wie ein offener Werkstattort gestaltet sein muss, damit dieser Hochschule und Quartier, Einrichtungen und Anwohnende zusammenführt, Zusammenarbeit im Alltag ermöglicht und Menschen aus der Stadtgesellschaft (insbesondere ältere Menschen) mit ihren Ideen, ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten animiert, sich in die Hochschule einzubringen.

Verschiedene Mitmachangebote der Modellfluggruppe Ostalb e. V. und des Computerclubs „Hackwerk Aalen“ rundeten den Abend im Torhaus ab. 

PNr. 776/2025

© Stadt Aalen, 30.12.2025