Elektrifizierung der Brenzbahn ist vordringlich

Erfolg für den Wirtschaftsraum „Aalen Plus“: Verkehrsministerium reagiert positiv auf die Stellungnahme des Bürgermeistersprengels

Frohe Kunde aus dem Stuttgarter Verkehrsministerium: Die klare Stellungnahme der Bürgermeister sowie von OB Thilo Rentschler des Wirtschaftsraums „Aalen Plus“ vom 3. Mai hat ihr Ziel erreicht. Die Brenzbahn zwischen Aalen und Ulm wird wie drei andere Strecken im Elektrifizierungskonzept heraufgestuft. Sie wird nun als vordringliche Maßnahme geführt. „Die von uns vorgebrachten Argumente zeigten Wirkung. Die Brenzbahn, entlang der sich wie an einer Perlenschnur Weltmarktführer reihen, muss leistungsfähiger werden. Neben der Elektrifizierung steht der zweigleisige Ausbau auf der Liste der Forderungen“, sagte OB Thilo Rentschler zu der Entscheidung aus Stuttgart.

Der Aalener Oberbürgermeister und seine elf Bürgermeisterkollegen der angrenzenden Kommunen hatten Verkehrsminister Winfried Hermann darauf hingewiesen, dass der wirtschaftsstarke Raum „Aalen Plus“ einen leistungsfähigen und nachhaltigen Umweltverbund mit starkem schienengebundenem ÖPNV benötigt. „Die Schiene ist wichtiger Teil unseres Mobilitätskonzepts. Als stark wachsende Stadt und prosperierenden Wirtschaftsunternehmen und daraus resultierendem steigender Anzahl von Einpendlern ist eine funktionierende Brenzbahn unerlässlich für weiteres Wachstum“, sagte Rentschler. Er hofft, dass die Bundesregierung nun rasch das bereits angekündigte Sonderprogramm zur Elektrifizierung einführt. Rentschler: „Für die integrierte Stadtentwicklung Aalens ist eine elektrifizierte und zweigleisig befahrbare Brenzbahn wichtiger Baustein“, sagte Rentschler.

© Stadt Aalen, 16.10.2018