Freiwillige Feuerwehr und Stadtwerke Aalen testen gemeinsam Notstrom-Einspeisung der Ulrich-Pfeifle-Halle
Mitte Februar wurde die Notstrom-Einspeisung der Ulrich-Pfeifle-Halle erfolgreich unter realistischen Winterbedingungen getestet. Gemeinsam mit der Feuerwehr Aalen und in enger Abstimmung mit den Stadtwerken Aalen wurde die Versorgung der Halle über zwei Notstromaggregate der Feuerwehr erprobt. Die Übung dauerte rund eine Stunde.
Die externe Einspeisemöglichkeit besteht bereits seit etwa zehn Jahren. Erstmals wurde der Test nun auch im Winter durchgeführt, um insbesondere die Wärmeversorgung unter realistischen Bedingungen zu überprüfen. Dabei spielte die Kooperation mit den Stadtwerken Aalen eine entscheidende Rolle: Parallel zur Versorgung der Halle speisten die Stadtwerke mit einem eigenen Notstromgenerator zusätzlich das Wärmewerk in der Greutschule ein, um die Wärmeversorgung auch ohne reguläre Netzstromversorgung sicherzustellen.
Insgesamt waren 13 Personen an der Übung in Aalen beteiligt: fünf Vertreter der Feuerwehr einschließlich Feuerwehrkommandant Niedziella, fünf Mitarbeitende der Stadtwerke Aalen, ein Vertreter der Firma Elektro Jerg sowie drei Mitarbeitende des städtischen Hochbauamts.
Die Übung verlief insgesamt erfolgreich und bestätigte die gute Abstimmung aller beteiligten Akteure. Gleichzeitig wurden Optimierungspotenziale sichtbar: Teile des Foyers im Neubau sind derzeit nicht an die Notstromeinspeisung angeschlossen. Dies führte zu Fehlermeldungen sowie zur Abschaltung der Lüftungsanlage, die für die Wärmeversorgung der Halle erforderlich ist.
Die festgestellten Punkte wurden dokumentiert. Ziel ist es, die notwendigen Anpassungen zeitnah umzusetzen, um die Betriebssicherheit der Ulrich-Pfeifle-Halle weiter zu erhöhen.
Wie wichtig eine verlässliche Notstromversorgung ist, zeigt der großflächige Stromausfall in Berlin Anfang des Jahres.
PNr. 123/2026